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Fackellilie: Sorten, Pflanzen & Überwintern der Kniphofia

Natascha
Natascha
Natascha
Natascha

Als Kind spielte ich in meiner Heimat Rheinlandpflanz täglich in der Grünanlage vor meiner Haustür. Dort wuchs mein Interesse zur Natur und der Wunsch, Naturforscherin zu werden. Mittlerweile studiere ich Gartenbauliche Phytotechnologie und schreibe aktuell meine Bachelorarbeit im Bereich Pflanzenschutz im Obstbau. Da ich in Berlin lebe, liegt mir besonders die Steigerung der Lebensqualität in Städten mithilfe von Pflanzen am Herzen.

Lieblingsobst: Feige, Maracuja, Beerenfrüchte, Limette und Orange
Lieblingsgemüse: Kartoffeln, Knoblauch, Tomaten, Gürkchen, Feldsalat und Rucola

Fackellilien sind wahrlich Sonnenanbeterinnen. Der Urform Kniphofia uvaria verdankt sie ihren Spitznamen. Wir zeigen, wie die Raketenblume bei Ihnen im Garten richtig durchstartet.

Raketenblumen
Die Fackellilie besticht durch ihre einzigartigen strahlenden Blüten [Foto: Spiks/ Shutterstock.com]

Die Fackellilie (Kniphofia) erstrahlt im Garten in bunten Farben. Rot gefärbt ragt sie, wie der Name schon vermuten lässt, wie eine Fackel auf den buschigen Laubblättern empor. Ihr Nektar ist trinkbar und wird für Cremes und Salben verwendet. Beliebt ist die Fackellilie bei Bienen und Schmetterlingen ebenso aufgrund dieses Nektars. Wichtig anzumerken ist ihre eingeschränkte Winterhärte. Was man für die Pflanzung und Pflege außerdem wissen muss, erklären wir hier.

Fackellilie: Herkunft und Eigenschaften

Fackellilien, auch bekannt unter dem Namen Raketenblume, stellen eine aus Afrika stammende Pflanzengattung innerhalb der Familie der Affodillgewächse (Asphodeloideae) dar. Vielen dürfte eine andere Angehörige dieser Familie, und zwar die Echte Aloe (Aloe vera), bekannt sein. Ihr natürlicher Standort bietet ihr ein mediterranes Klima unter praller Sonne. Von der Küste bis rauf ins Mittel- und Hochgebirge gedeiht sie auf rasigen Hängen und an Bachufern. In den kalten Monaten steht sie in sickernassem Boden, der stets mit frischem Sauerstoff versorgt ist. Im Sommer, wenn die Wasserzufuhr versiegt, wird das mäßig nahrhafte Silikat-Gestein recht trocken. Bedingt durch die Wasservorkommen hat die Fackellilie in ihrer Heimat ihre Hauptwachstumsphase im feuchten Winter und Frühling, in der trockenen Sommerphase ruht sie dagegen. In unseren Breiten verschiebt sich die Blütezeit in den Sommer.

Fackellilien-Pflanzen
Im äthiopischen Hochland und weiteren Teilen Afrikas ist die Fackellilie beheimatet [Foto: ChWeiss/ Shutterstock.com]

Nun zu ihrer äußeren Gestalt: Die Fackellilie ist horstbildend. Viele der schmalen, langen und gekielten Laubblätter stehen bei ihr demnach eng aneinander und bilden einen sogenannten Horst. Aus diesen ragen meist rund einen Meter hoch die Sprossachsen hinaus, auf denen mehrere farbintensive Blütenkerzen thronen. An diesen 15 bis 30 cm langen traubigen Blütenständen sind die oberen Blüten häufig rot gefärbt und werden nach unten hin gelb, teilweise sind sie auch weiß oder grün. Die Blütezeit der Fackellilie ist je nach Sorte zwischen Juni und Oktober und dauert sehr lange, da sich die Blüte von unten nach oben entfaltet.

Die krautigen Pflanzen bilden horizontale Rhizome aus, mithilfe derer sie überdauern können. Somit sind Fackellilien mehrjährig. Einige Arten sind immergrün. Bei vielen jedoch sterben die oberirdischen Pflanzenteile im Winter ab, die Blätter werden also braun.

Vogel an Fackellilie
Der Nektar der Kniphofia ist bei Mensch und Tier beliebt [Foto: rhfletcher/ Shutterstock.com]

Die schönsten Fackellilie-Sorten und Arten

Etwa 150 Kniphofia-Arten sind bekannt. Züchtungen haben zudem zahlreiche Hybriden und Sorten entstehen lassen. Einige Arten und Sorten stellen wir Ihnen nun vor:

  • Kniphofia uvaria: Blüte rot bis gelb, 50 bis 120 cm hoch, ursprüngliche Fackellilie, aus der die heutigen Sortenkreuzungen entstanden sind. Es gibt auch Sortenmischungen dieser Art, etwa die Grandiflora-Mischung.
  • Kniphofia uvaria ‘Papaya Popsicle’: Blüht kräftig in Lachsrosa, apricot abblühend, bis 50 cm hoch.
  • Kniphofia uvaria ‘Ice Queen’: Weiß blühend mit 100 bis 120 cm Höhe.
Fackellilie in Weiß
Kniphofia uvaria ‘Ice Queen’ ist eine weiße Fackellilien-Sorte [Foto: guentermanaus/ Shutterstock.com]
  • Kniphofia uvaria ‘Green Jade’: Blüte weiß-grün verlaufend, grünlich-weiß verblühend, 100 bis 120 cm hoch.
  • Kniphofia Hybride ‘Royal Standard’: Gelb-orange-roter Verlauf der Blüte, Höhe von 80 bis 100 cm.
  • Kniphofia Hybride ‘Vanilla’: Blüte kräftig gelb, 90 bis 100 cm hoch.
  • Kniphofia uvaria ‘Safranvogel’: Orange-rosa blühend, lachsrosa bis cremefarben, 90 cm Höhe.
Kniphofia Safranvogel
Kniphofia uvaria ‘Safranvogel’ verfärbt sich beim Abblühen weißlich-gelb [Foto: QueSeraSera/ Shutterstock.com]
  • Kniphofia Hybride ‘Feuerkerze’: Blüte rot und orange, 60 bis 70 cm hoch.
  • Kniphofia galpinii ‘St. Gallen’: Blüht in Orange mit 60 bis 80 cm Höhe. Sie ist frosthärter als andere Arten.
Fackellilie Vanilla
Die Kniphofia Hybride ‘Vanilla’ leuchtet intensiv gelb [Foto: Peter Turner Photography/ Shutterstock.com]

Fackellilie pflanzen: Standort, Begleitpflanzen und Co.

In unseren Breitengraden sind die klimatischen Gegebenheiten – wie zu Beginn beschrieben – nicht wirklich den Bedürfnissen der Kniphofia entsprechend. Deswegen muss sie ihren Rhythmus ein wenig anpassen. Ihre Ruhephase vollzieht auch sie daher bei uns im Winter, statt im Sommer – das ist schon eine beeindruckende Anpassung.

Der ideale Standort

Der perfekte Standort für Fackellilien im Garten liegt in voller Sonne, windgeschützt auf einem sehr durchlässigen und lockeren Boden. Ein tiefgründiges, gut drainierendes Schottersubstrat ist ideal. Wem das zu viel Aufwand darstellt, sollte die vorhandene Erde vor der Pflanzung zumindest gut lockern und mit viel Sand vermischen. Daneben ist es wichtig, dass der Boden mäßig humus- und nährstoffreich ist mit einem pH-Wert zwischen 6,5 bis 8. Er sollte eher trocken bis frisch sein, jedoch nie völlig austrocknen. Im Sommer sollte mehr gegossen werden. Schließlich ist es wichtig, dass während der Hauptwachstumsphase ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Kurze Trockenzeiten werden notfalls verkraftet, führen allerdings zu Wachstumsverzögerungen. Um eine Austrocknung zu vermeiden, ist es angebracht, das Areal um die Pflanzen herum zu mulchen. Geeignet ist hierfür beispielsweise unser Plantura Bio-Pinienrinde. Diese besteht zu 100 % aus reiner und zerkleinerter Nadelholzrinde, fördert eine natürliche Optik und unterdrückt Unkrautwuchs. Zusätzlich kann die Fackellilie im Winter als Winterschutz angehäufelt werden.

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Fackellilien pflanzt man am besten im Frühjahr, erst nach den Eisheiligen, um Schäden durch Spätfröste zu vermeiden. Im Herbst gelingt ihr das Anwachsen häufig nicht. Nach der Pflanzung müssen Fackellilien weiterhin unbedingt vor Frost geschützt werden, da sie nicht zuverlässig winterhart sind. Im Winter sind staunasse Böden und kalte, ungeschützte Standorte absolut ungeeignet.

Im Beet wird die Fackellilie mit einem Pflanzabstand von 60 cm gepflanzt, sodass zwei Exemplare auf einem Quadratmeter Platz finden. Das ansprechendste Bild wird mit einer bis drei, maximal fünf Pflanzen im Beet erreicht. Die Blattrosette – also dort, wo die Blätter dicht aneinander gedrängt aus der Sprossachse sprießen – sollte bodennah und parallel zur Erdoberfläche liegen, jedoch niemals unterhalb des Bodenniveaus.

Es sollte ebenso darauf geachtet werden, einen Standort zu wählen, in dessen Nähe nicht ständig Umgrabearbeiten durchgeführt werden müssen. Die dicken, gelben Wurzeln der Fackellilie wachsen nämlich bündelförmig weit zu den Seiten auslaufend und würden sonst verletzt werden.

Fackellilie vor Haus
Eine geschützte Lagen vor einer wärmenden Südfassade erleichtert die Überwinterung [Foto: Kristyna Henkeova/ Shutterstock.com]

Übersicht: Bevorzugter Standort der Fackellilie

  • Pflanzung nach den Eisheiligen
  • Volle Sonne, möglichst 6 Stunden täglich oder mehr
  • Durchlässiger, lockerer Boden
  • Mäßig humus- und nährstoffreich
  • Mäßig trocken bis frisch
  • Vor Austrocknung schützen, dafür mulchen
  • Windgeschützte Lage auf warmer Südseite
  • Umgrabungen in direkter Nähe vermeiden

Begleitpflanzen für die Fackellilie

Von weitem bestechen große Gruppen von Raketenblumen mit ihrem einzigartigen Aussehen. In Gesellschaft mit hohen Gräsern oder Blattschmuckstauden kommen die Stauden herrlich zur Geltung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange die Standortansprüche geteilt werden. Neben stark kompetitiv wachsenden Pflanzen wie Astern (Aster) mögen es Fackellilien jedoch nicht.

Beispiele für passende Begleitpflanzen:
Gräser: Pampasgras (Cortaderia selloana), Zartes Federngras (Stipa tenuissima)
Blühende Pflanzen: Bart-Iris (Iris barbata), Taglilien (Hemerocallis), Montbretien (Crocosmia), Palmlilie (Yucca), Zierlauch (Allium), Bartfaden (Penstemon), Indianernessel (Monarda didyma), Katzenminze (Nepeta cataria), Königskerze (Verbascum), Lavendel (Lavendula), Perowskien (Perovskia), Dahlien (Dahlia), Kugeldistel (Echinops sp.), Mädchenaugen (Coreopsis), Schafgarben (Achillea), Sonnenbraut (Helenium), Lilien (Lilium), Schleierkraut (Gypsophila)

Fackellilie im Garten
Raketenblumen lassen sich gut mit Gräsern und Steingartenstauden kombinieren [Foto: Beekeepx/ Shutterstock.com]

Fackellilien im Topf

Im Sinne der geringen Winterhärte ist das Pflanzen der Fackellilie im Topf gegenüber einer Beetpflanzung von Vorteil. Der Topf kann schließlich schnell in die schützenden vier Wände geholt werden und sich im Frühjahr außerdem rasch erwärmen. Da den Wurzeln der Fackellilie im Topf nur ein sehr begrenzter Raum zur Verfügung stehen, sollte das Substrat von Anfang an nährstoffreich, aber auch besonders strukturstabil sein. Wir empfehlen daher unsere Plantura Bio-Komposterde. Sie setzt mit der Zeit vermehrt Stickstoff frei und beinhaltet zudem viel Phosphat und Kaliumoxid, welche ein stabiles Wachstum und eine schmucke Blütenbildung fördern. Da die Fackellilie im Topf in reiner Erde schnell Staunässe droht, muss eine ausreichende Drainage-Schicht integriert werden. Darum ist es wichtig, grobkörnige Bestandteilen wie Blähton, Sand oder Kies zuzugeben. Ein Mischungsverhältnis von 60 % Plantura Bio-Komposterde und 40 % Strukturmaterialien eignet sich hervorragend. Darüber sollten Sie eine Mulch-Schicht geben, um die Fackellilie auch im Topf gleichmäßig feucht zu halten.

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In einen mindestens 1 L fassenden Topf passen eine bis zwei Jungpflanzen hinein, bei über 2 L zwei bis drei. In einem noch größeren Gefäß finden entsprechend mehr Pflanzen Platz. Der obere Teil des Setzlings darf auch hier nicht im Substrat eingegraben werden, sondern muss gut 5 cm herausragen. Die Jungpflanzen müssen bereits im nächsten Jahr in 5-L-Töpfe vereinzelt werden, sonst wird es ihnen zu eng. Eine ausgewachsene Fackellilie benötigt einen großen, breiten Kübel mit 20 L Volumen.

Ist die Fackellilie winterhart?

Fackellilien sind bedingt winterhart. Sie werden der Winterhärtezone Z7 zugeordnet und können demnach Temperaturen von maximal – 17,8 °C aushalten. Es bedarf jedoch einiger Winterschutzmaßnahmen.

verwelkte Fackellilien-Blüten
Zum Winter hin verwelken die Blüten, bieten dabei aber einen Schutz gegen die Kälte [Foto: Charlotte Evelyn/ Shutterstock.com]

Die Blüte verwelkt zum Herbst hin, bleibt aber stehen. Sie sollte auch erst im nächsten Frühjahr entfernt werden, da sie ein wenig Schutz über den Winter bietet. Das Laub sollte ebenso stehen bleiben und kann locker zusammengebunden werden. Ein lockeres Abdecken mit Fichtenzweigen, Laub oder Tannenreisig stellt ebenso einen guten Frostschutz dar. Es muss dabei darauf geachtet werden, dass sich keine Feuchtigkeit unter der Abdeckung anstaut, da sonst Fäulnis begünstigt wird. Die Winterhärte wird bei zu starker oder zu später Stickstoffdüngung herabgesetzt. Es muss daher spätestens zum Herbst hin darauf geachtet werden, die Düngung einzustellen.
Topfpflanzen lassen sich bei kühlen Temperaturen von 5 bis 10 °C an einem hellen bis halbschattigen Plätzchen überwintern. Leichte Nachtfröste vertragen sie. In unserem gesonderten Artikel finden Sie zudem sicher winterharte Stauden, die Ihren Garten das ganze Jahr über schmücken.

Vermehrung der Kniphofia

Zur Vermehrung der Kniphofia kann auf Samen zurückgegriffen oder das Rhizom geteilt werden. Nach erfolgreicher Befruchtung produziert die Kniphofia Samen in kleinen grünen kugeligen Kapselfrüchten. Nach einer Weile werden die Früchte braun und öffnen sich. Dann ist es Zeit, die keimfähigen Samen zu entnehmen. Sie können ab Februar auf der Fensterbank zur Vermehrung genutzt werden. Die Samen der Fackellilie benötigen eine Periode der Kälteeinwirkung, um keimen zu können. Im Fachjargon spricht man von Stratifikation. Selbst gesammelte Samen können dafür bis zum Frühjahr in einem Beutel im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für sechs bis acht Wochen sollten die Samen bei einer durchschnittlichen Temperatur von 5 °C gelagert werden.

Fackellilie-Samen
Die Samen der Kniphofia sind reif, sobald die Frucht vertrocknet ist [Foto: ItsAngela/ Shutterstock.com]

Die Samen sind Lichtkeimer, dürfen bei der Aussaat also nicht mit Erde bedeckt werden. Bei einer Temperatur von mindestens 15 °C starten die Samen der Raketenblume nach rund zwei bis drei Wochen durch. Die Anzuchterde muss während dieser Zeit immer feucht gehalten werden, da die Samen unter keinen Umständen austrocknen dürfen. Ein abgedeckter Anzuchttopf kann diese Bedingungen erfüllen. Am besten ist es, die jungen Raketenblumen im ersten Jahr in einem Gewächshaus zu halten, um sie vor Schnecken zu schützen. Ab dem zweiten Jahr können sie dann ins Freiland.

Übersicht: Fackellilie aus Samen ziehen

  • Kältebedürfnis: 6 bis 8 Wochen bei 5 °C lagern
  • Vorkultur im Haus ab Februar oder Direktsaat ab April
  • Lichtkeimer: Nicht mit Erde bedecken
  • Erde feucht halten
  • Temperatur: 15 °C
  • Dauer: 2 – 3 Wochen
  • 1. Jahr im Gewächshaus empfehlenswert

Eine andere Möglichkeit der Vermehrung ist die Teilung der Horste. Im April kann diese vollzogen werden. Hierzu muss das Rhizom zunächst freigelegt, die Blütentriebe ganz weggeschnitten und die Blätter der Fackellilie auf circa 15 cm stark eingekürzt werden. Die Wurzeln können ebenso gekürzt werden, damit der Neuaustrieb gefördert wird.
Daraufhin geht es ans Teilen der von Erde befreiten Rhizome. Für eine Topfkultur werden kleine, rund 5 cm breite Teilstücke benötigt, für die Beetpflanzung möglichst große. Mit einem scharfen und sauberen Messer sollten sie geschnitten werden. Es empfiehlt sich, dass jedes Teilstück mehrere sichtbare „Augen“, also Triebanlagen, aufweist. Zur Desinfektion der Schnittstellen können diese in Holzkohlepulver getaucht und mit einem feuchten Tuch bedeckt werden, damit sie nicht austrocknen.

weiße Fackellilie
Auch weiße Vertreterinnen sind unter den Fackellilien zu finden [Foto: Khairil Azhar Junos/ Shutterstock.com]

Anschließend können die Rhizome mit etwas organischem Dünger wieder an passenden Standorten in Pflanzlöchern vergraben werden. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln nach unten und die Triebanlagen nach oben zeigen.

Übersicht: Fackellilie vermehren durch Teilung

  • Zeitpunkt: April
  • Pflanze freilegen
  • Blätter und Blütentriebe einkürzen
  • Rhizom von Erde befreien
  • Für Topfkultur das Rhizom in circa 5 cm breite Stücke teilen
  • Rhizom für Beetpflanzung in möglichst große Teile trennen
  • Rhizomstücke richtig herum mit etwas Blumendünger einpflanzen

Ist die Fackellilie giftig?

Nein, die Fackellilie ist nicht giftig. Weder für Mensch noch Tier stellt sie eine Gefahr dar, alle können sich unbesorgt an der Schönheit der prächtigen Raketenblume erfreuen.

Wespe an Fackellilie
Bei Insekten sind Fackellilien äußerst beliebt [Foto: Ballygally View Images/ Shutterstock.com]

Die Kniphofia ist eine recht anspruchslose Gartenbewohnerin. In unserem weiterführenden Artikel finden Sie heraus, was man bei der Pflege der Fackellilie beachten sollte.