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In der Erde liegt die Kraft – weil uns ein gesundes Bodenleben, kraftvolle Pflanzen und ökologisch nachhaltiges Gärtnern eine Herzensangelegenheit ist.

Plantura-Dünger-im-Gewächshaus

Die Plantura Bio-Dünger

Düngen ist ein Thema, an dem man als Hobbygärtner eigentlich nicht vorbeikommt. Seinen geliebten Pflänzchen ausreichend Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, ist nun mal die Grundlage für einen gesunden und kraftvollen Garten.

Doch wie so oft ranken sich auch um das Thema Düngen einige Fehlinformationen. Damit Sie eine verlässliche Quelle haben und tiefer in die Dünge-Thematik eintauchen können, haben wir auf dieser Seite alle wichtigen Fakten übers Düngen zusammengetragen. Warum muss man Pflanzen eigentlich düngen? Warum sollte ich bio-zertifizierte, organische Produkte den mineralischen Kunstdüngern vorziehen? Und wie wirken Dünger eigentlich? All diesen Fragen gehen wir nachfolgend auf den Grund und stellen zudem unsere 5 Plantura Bio-Dünger vor.

Die genauen Düngeanleitungen zu unseren Plantura Düngern finden Sie hier.

Düngen von Pflanzen: Die wichtigsten Informationen

Ganz generell ist das Ziel einer Düngung die Versorgung des Bodens mit ausreichend Nährstoffen, damit die darauf gedeihenden Pflanzen gesund wachsen können. Fehlen dem Boden pflanzenverfügbare Nährstoffe, lassen sowohl das Wachstum als auch die Qualität der Pflanzen mit der Zeit deutlich nach. Wenn Gemüse beispielsweise unter Nährstoffmangel wächst, kann letztlich auch die Ernte arm an gewünschten Nährstoffen und für den Menschen wichtigen Vitaminen sein.

Was für ein Verlust, wenn man bedenkt, wie viel Liebe man in den eigenen Anbau gesteckt hat! Bei Zierpflanzen und Rasen wird ein Nährstoffmangel besonders an der Optik deutlich: Die Zierpflanzen bilden beispielsweise weniger Blüten aus und Gräser erscheinen kränklich und kraftlos.

Doch nicht nur eine Unterversorgung mit Nährstoffen kann für die Pflanzen zum Problem werden: Auch ein Überfluss an Nährstoffen ist zu vermeiden. Denn eine zu großzügige Düngung kann zu folgenden drei Gefahren führen:

Tomatenpflanze
nährstoffungleichgewicht

Pflanzennährstoffe haben einen direkten Einfluss aufeinander. Beispielsweise hemmt ein Kalium-Überangebot die Aufnahme von Magnesium. Ein Kalium-Mangel führt hingegen zur erhöhten Aufnahme von Magnesium. Magnesium ist allerdings ein sogenannter Mikronährstoff und sollte nur in ganz gewissen Maßen von der Pflanze aufgenommen werden. Erhöhte Magnesiumaufnahmen können wiederum die Aufnahme von anderen Nährstoffen hemmen. Aus diesem Grund ist es von besonderer Bedeutung, dass es nicht zu Nährstoffungleichgewichten kommt und die Pflanze alle 20 im Boden vorhandenen Makro- und Mikronährstoffe in dem für sie optimalen Maße aufnimmt.Diese erste Gefahr tritt besonders häufig bei unnötiger Kalkung nicht saurer Böden auf. Der zugeführte Kalk führt dazu, dass der pH-Wert zu hoch ist und einige Nährstoffe (zum Beispiel Eisen) für Pflanzen nicht mehr verfügbar sind.

nitrat

Das Überangebot mancher Nährstoffe im Boden wird von einigen Pflanzen aufgenommen und eingelagert. Beispielsweise lagern bestimmte Gemüsearten Nitrat in ihren Blättern ein, wenn ein Überschuss im Boden vorliegt. Wird das Nitrat nachher nicht durch Wachstum und Zellneubildung verbraucht, verbleibt es in den Blättern. Da Nitrat sich im menschlichen Körper in das gesundheitlich bedenkliche Nitrit umwandeln kann, kann der Verzehr dieser mit Nitrat angereicherten Blätter (zum Beispiel Spinat, Salat und andere Blattgemüsearten) vor allem bei Kleinkindern negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Den Blättern ist dabei äußerlich übrigens nicht anzumerken, dass sie Nitrat eingelagert haben.

grundwasser

Bei übermäßiger Düngung können die zugeführten Nährstoffe bei Weitem nicht vollständig von Pflanzen, Bodentieren und Bodenteilchen gebunden werden. Als Folge werden sie bei Regen zuerst in tiefere, für Pflanzenwurzeln oft unerreichbare Bodenschichten getragen und später ausgewaschen. Letztendlich gelangen die ausgewaschenen Nährstoffe, allen voran Nitrat (Stickstoff), ins Grundwasser. Dort und in der Folge auch im Trinkwasser kann Nitrat unter gewissen Voraussetzungen zum gesundheitsgefährdenden Nitrit umgewandelt werden.

Tipp: Um das Risiko für den Eintritt dieser drei Gefahren der Überdüngung zu minimieren, empfehlen wir Ihnen, stets die auf der Dünger-Verpackung angegebenen Anwendungsmengen einzuhalten. Möchte man ganz sichergehen, dass die Pflanzen im eigenen Garten zwar gut versorgt, der Boden aber auch nicht überdüngt wird, dann hilft eine Bodenanalyse, um die bereits im Boden vorhandenen Nährstoffe zu kennen. Je nachdem, wie das Ergebnis der Bodenanalyse ausfällt, können Sie dann die minimal (bei guter Nährstoffversorgung) oder maximal (bei schlechter Nährstoffversorgung des Bodens) empfohlene Düngermenge verwenden. Erkundigen Sie sich beispielsweise beim örtlichen Landwirtschaftsamt oder bei Landwirten darüber, wo Sie eine einfache Bodenanalyse kostengünstig durchführen lassen können.

Düngerwahl: Was sind wichtige Kriterien?

Die Auswahl an Düngern im Baumarkt sowie im Internet ist enorm. Doch wie so oft gibt es auch bei Düngern eklatante Qualitätsunterschiede, die man sich als Käufer bewusst machen sollte, um die für sich richtige Wahl zu treffen.

Warum Sie auf Dünger in Granulat-Form setzen sollten

Durch die granulierte Form von Düngern wird das Risiko der Nährstoffauswaschung ins Grundwasser verringert. Granulate lösen sich langsam auf, wenn sie in Verbindung mit Feuchtigkeit gelangen. Und das tun sie genau dann, wenn der Boden feucht genug ist, damit die Pflanzen die so wichtigen Nährstoffe überhaupt aus dem Boden aufnehmen können. Selbstverständlich kann man auch mit Gießen nachhelfen, falls der Boden nicht feucht ist. Bei Flüssigdüngern werden mit der Dünger-Gießwasser-Mischung in einem Moment wahnsinnig viele Nährstoffe in die Bodenlösung geschwemmt. Wenn die Bodenpartikel oder die Pflanzen die Nährstoffe nicht schnell genug binden können (vor allem bei jungen, kleinen Pflanzen und/oder auf leichten Böden), erhöht sich dann das Risiko der Nährstoffauswaschung. Nährstoffauswaschung bedeutet, dass die Nährstoffe für Pflanzen verloren gehen und sich im Grund- beziehungsweise Trinkwasser anreichern und dort zu teils gesundheitlich bedenklichen Stoffen umwandeln.

Wir sind der festen Auffassung, dass Dünger Pflanzenwachstum fördern und nicht im Grundwasser landen sollen. Deshalb setzen wir bei unserem Plantura Dünger auf hochwertige, natürliche Granulate, die die wichtigsten Pflanzennährstoffe enthalten, diese den Pflanzen langfristig zugänglich machen und nicht das Grundwasser belasten.

Warum Bio-Qualität auch bei Düngern wichtig ist

In den letzten Jahren ist der Trend zu Produkten in Bioqualität stark gestiegen. Kaum ein Supermarkt bietet keine Bio-Ware an. Auch wir von Plantura sind fest davon überzeugt, dass sowohl Landwirte als auch Hobbygärtner ökologisch nachhaltig handeln sollten. Aus diesem Grund sind sämtliche Ausgangsstoffe unserer Dünger aus biologisch zertifizierter Herkunft. Das bedeutet ebenfalls, dass sie frei von jeglicher Gentechnik sind. Bio-Dünger stellen einen wichtigen Beitrag für gesunde Gärten und ein vitales Bodenleben dar.

Bio Plantura

Vorteile von organischem Dünger

Die Plantura Dünger bestehen überwiegend aus organischen Bestandteilen und einem geringen Anteil aus bio-zertifizierten Mineralien. Organische Dünger haben im Vergleich zu mineralischen Flüssigdüngern viele Vorteile für Pflanze, Boden und Umwelt aufzuweisen:

Langzeitwirkung

In organischen Düngern sind die Nährstoffe quasi von Biomasse ummantelt. Zersetzt sich das organische Material durch mikrobielle Aktivität, werden die Nährstoffe freigesetzt. Dies geschieht langsam und stetig, wodurch den Pflanzen langfristig Nährstoffe zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können unerwünschte Wachstumsschübe (zum Beispiel starker Blattwuchs bei Kartoffeln oder Karotten) verhindert werden und den Pflanzen steht in allen Entwicklungsstadien eine etwa gleichmäßige Nährstoffmenge zur Verfügung – essentiell für eine gesunde Pflanzenentwicklung.

Gut für den Boden

Da das organische Material der Dünger von Bodenlebewesen zersetzt wird, fördern organische Dünger aktiv und direkt das Bodenleben. Eine geförderte Bodenfauna wirkt sich wiederum positiv auf die Bodenstruktur Das kann man sich ungefähr so vorstellen: Mikroorganismen werden durch den organischen Dünger als Nahrungsquelle angezogen, um diesen zu zersetzen und pflanzenverfügbar zu machen.

Im Einklang mit der Natur

Die Mikroorganismen locken kleine Bodentiere als Futterquelle an und diese locken wiederum größere Bodentiere an. Das führt zu einer erhöhten biologischen Aktivität im Boden und beeinflusst die Bodenstruktur zum Beispiel durch bessere Durchlüftung oder durch eine reduzierte Verdichtungsgefahr. Gut gelockerter, durchlüfteter Boden führt zu gesundem Wurzelwachstum und folglich zu kraftvollen Pflanzen.

Nachhaltig

Die Herstellung von organischem Dünger ist trotz der Verarbeitung zu Granulaten weniger energieaufwendig als die Produktion von mineralischem Dünger. Dadurch ist der CO2-Fußabdruck von organischen Düngern viel niedriger als der von mineralischen Kunstdüngern.

Durch die Verwendung von organischen Reststoffen (z.B. Kakaoschalen, die bei der Herstellung von Schokolade übrigbleiben) sind Dünger wie unser Plantura Bio-Dünger besonders ressourcenschonend und nachhaltig.

Vorteile von Düngern ohne tierische Ausgangsstoffe

Seit einigen Jahren entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, tierfreie Produkte zu bevorzugen. Das macht auch bei Düngern absolut Sinn, weshalb wir für die Herstellung der Plantura Dünger bewusst auf tierische Ausgangsprodukte verzichten. Stattdessen haben wir auf nährstoffreiche, pflanzliche Reststoffe zurückgegriffen. Dünger ohne tierische Ausgangsstoffe haben folgende Vorteile:

  • Pflanzliche Ausgangsstoffe haben meistens eine niedrigere Schwermetallbelastung als tierische Reststoffe. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich Schwermetalle in der Nahrungskette immer mehr anhäufen (z.B. die Konzentration von Schwermetallen ist in einer Pflanze oder einem kleinen Tier geringer als beispielsweise in einem Schwein, das weiter oben in der Nahrungskette steht). Im klassischen Dünger aus Mist oder Schlachtabfällen wie Hornspänen, können sich folglich auch höhere Schwermetallkonzentrationen als in pflanzlichen Ausgangsprodukten befinden.
  • Pflanzliche Ausgangsprodukte sind nicht mit tierischen Antibiotika- oder Hormonrückständen belastet. Dadurch besteht nicht die Gefahr, dass derartige Rückstände in den Boden getragen werden und sich letztendlich im Pflanzengewebe Ihres Gemüses wiederfinden. Wer möchte schon in seinem liebevoll angebauten Gemüse Antibiotikarückstände haben?
  • Die Gefahr der Entwicklung resistenter Bakterien in Ihrem Garten oder auf Ihrem Gemüse wird minimiert, wenn keine tierischen Reststoffe und somit keine Antibiotikarückstände im Dünger enthalten sind.
  • Bei der Wahl eines tierfreien Düngers brauchen Sie keinerlei ethische oder ökologische Bedenken Dünger wie der Plantura Dünger sind daher auch die ideale Wahl für Tierfreunde, Vegetarier und Veganer.

Plantura Dünger: Bestandteile und Wirkung

Unsere Plantura Dünger sind bio-zertifiziert, tierfrei und bestehen zu einem sehr großen Teil aus pflanzlichen Stoffen aus der Lebens-, Genuss- und Futtermittelindustrie. Weil es sich dabei um Reststoffe handelt, also um Stoffe, die bei der Verarbeitung eines anderen Produkts sowieso anfallen, sind die Plantura Bio-Dünger sehr nachhaltige und ressourcenschonende Produkte. Beispielsweise sind im Plantura Dünger Zuckerrübenreste enthalten, die bei der Hersteller von Zucker anfallen. Viele dieser nährstoffreichen Reststoffe dienen oft keinem besonderen Zweck mehr, werden manchmal an Nutztiere verfüttert oder eben in Düngern wie unserem sozusagen „geupcycelt“. Uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, hochwertige Dünger herzustellen, die schonend für die Umwelt sowie für Tier und Mensch sind. Wir empfinden unsere Gärten als Paradies, wo Chemiekeulen keinen Platz haben sollen. Pflanzen, Bienen, Igel und Regenwürmer hingegen sollen sich pudelwohl fühlen – Kinder und Haustiere unbedacht im Garten spielen können.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen mehr zu den verwendeten Bestandteilen der verschiedenen Dünger und deren Wirkung auf Boden und Pflanze erklären, sowie die Tugend der Transparenz leben.

Düngerbestandteile

DüngerbestandteilUm was handelt es sich da genau?
Was haben Boden und Pflanze davon?
Mehl von Soja-/Traubenkern-ölkuchen-Eiweißreiches Nebenprodukt, das bei der Produktion von Soja- bzw. Traubenkernöl entsteht
-Wird entweder als Futtermittel, zur Vergärung in Biogasanlagen oder eben als Düngemittel verwendet
-Hoher Stickstoffgehalt und relativ hoher Phosphorgehalt
-Stickstoff ist essentiell dafür, dass Pflanzen wachsen können, da sie zu einem großen Teil daraus bestehen
-Phosphor trägt zu vielen lebenswichtigen Funktionen einer Pflanze bei
Vinasse-Fermentierte Melasse von Zuckerrüben und Zuckerrohr, die bei der Herstellung von Zucker als Abfallprodukt anfällt
-Hohe Gehalte an Stickstoff, Kalium und Schwefel und daher ideale Ergänzung zum Ölkuchenmehl
-Kalium ist unter anderem für den Wasserhaushalt und auch das Wachstum der Pflanze von großer Bedeutung
-Schwefel hat mehrere Funktionen im Organismus einer Pflanze und ist unter anderem auch für den charakteristischen Geruch von Kohl verantwortlich
Kakaoschalen-Nebenprodukt, das bei der Kakaoherstellung anfällt
-Dient im Dünger für die Neutralisierung des Geruchs der anderen Inhaltsstoffe
-Soll schneckenabwehrend wirken
Weizenglutenmehl-Weizenglutenmehl ist Weizenmehl, von dem die kohlenhydratreiche Stärke abgetrennt wurde
-Es fällt beispielsweise bei der industriellen Stärkeerzeugung an
-Reich an Stickstoff und anderen Nährstoffen
-Stickstoff ist neben Kohlenstoff (bekommt Pflanze durch Photosynthese aus CO2 aus der Luft) und Wasser Hauptbestandteil jeder Pflanze und daher unentbehrlich für deren Leben und Wachstum
Rohphosphat-Sehr schwer und langsam lösliches Bodenmineral
Sorgt für langfristige Phosphorversorgung von Boden und Pflanze
KieseritIn der ökologischen Landwirtschaft zugelassenes Mineral
-Versorgt Boden und Pflanze optimal mit gut verfügbarem Magnesium (unter anderem wichtig für Zellstabilität und die Fähigkeit, Photosynthese zu betreiben) und Schwefel (vielfältige Funktionen)
-Ist nur im Plantura Tomatendünger enthalten, weil Tomaten und viele andere Gemüsearten, für die wir den Tomatendünger empfehlen, einen erhöhten Bedarf an Magnesium und Schwefel haben, den sie nicht aus dem bestehenden Boden decken können

Warum phosphorärmere Dünger die richtige Wahl für den eigenen Garten sind

Phosphor ist (anders als Stickstoff) nicht von Auswaschung gefährdet, es besteht also keine Gefahr, dass Phosphor ins Grund- oder Trinkwasser gelangt. Das liegt darin begründet, dass Phosphor in den oberen Bodenschichten sehr gut an Bodenpartikel gebunden ist. Wenn Phosphor aus dem Boden in Gewässer gelangt, dann durch Bodenerosion, also wenn die oberen Bodenschichten durch Starkregen verschwemmt werden. Dadurch kann Phosphor dann zum Problem in Oberflächengewässern werden.

Pflanzen verfügen über besondere Mechanismen, um das Phosphor für sie verfügbar zu machen und aufzunehmen. Beim Düngen ist es (wie bereits im Abschnitt mit den wichtigsten Informationen erwähnt) von großer Bedeutung, dass Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander vorkommen. Die meisten Gartenböden sind von sich aus reich an Phosphor. Vor allem, wenn mit Mist oder Kompost gedüngt wurde, sind Gemüsebeetböden in der Regel sehr reich an Phosphor. Denn sowohl während der Kompostierung als auch während der Mineralisierung (Nährstofffreisetzung) von Mist und Kompost kommt es zu gasförmigen und flüssigen Verlusten von Stickstoff, Kalium und Schwefel. Währenddessen ist Phosphor immer gut gebunden und hat dadurch in Relation zu den anderen Nährstoffen einen höheren Anteil. Konkret heißt das, dass die Phosphorverfügbarkeit für Pflanzen auf Gartenböden in den allermeisten Fällen sehr gut ist und somit nur geringe Mengen an zusätzlichem Phosphor benötigt werden.

Hinzu kommt, dass die meisten Gemüsekulturen einen relativ hohen Bedarf an Stickstoff und Kalium, jedoch nur einen relativ niedrigen Phosphorbedarf haben. Das bedeutet, dass mit jeder Ernte Stickstoff und Kalium aus dem Boden verloren gehen, Phosphor aber nur in vergleichsweise kleinen Mengen verbraucht wird. Aus diesem Grund gibt es keinen Bedarf, auf Gemüsebeete im Garten viel Phosphor zu düngen. Unter Berücksichtigung der weltweit knapp werdenden Phosphorressourcen, des ökologisch fragwürdigen Minenabbaus von Phosphor und der bereits genannten Gründe enthält der Plantura Dünger nur relativ niedrige Gehalte an Phosphor und ist somit der ideale Garten- und Gemüsedünger.

Hinweis: Wenn Sie nun Bedenken haben, die Plantura Dünger könnten Ihren Pflanzen nicht ausreichend Phosphor bereitstellen, seien Sie beruhigt: Die Plantura Dünger enthalten alle wichtigen Pflanzennährstoffe in einem perfekt ausgeglichenen Verhältnis zueinander. Gewissheit haben Sie dadurch, dass Sie keine Phosphor-Mangelsymptome erkennen werden. Phosphormangel ist nämlich sehr leicht an purpurroten bis auberginefarbenen Verfärbungen der Blätter sichtbar.

Was bei der Verwendung von Plantura Dünger und gleichzeitigem Mulchen zu beachten ist

Gemüsebeete oder Rasen zu mulchen, ist prinzipiell ein sehr guter Ansatz, um Nährstoffe aus Gartenabfällen auf einfachem Wege in den Boden zurückzuführen und Pflanzen dadurch zu düngen. Außerdem schützt Mulch den Boden vor Austrocknung, fördert die Bodenstruktur und die Humusbildung. Allerdings gibt es hinsichtlich der Materialien, die man zum Mulchen verwendet, große Unterschiede. Stickstoffreiches Material wie beispielsweise gehäckselter Grasschnitt wird als dünne Mulchschicht schnell zersetzt und führt den Pflanzen wertvollen Stickstoff zu. Deshalb ist gehäckselter Grasschnitt als Mulchmaterial für Gemüsebeete und Rasen sehr zu empfehlen. Durch den zugeführten Stickstoff können Sie die Menge des Plantura Düngers, die Sie ausbringen, auf den empfohlenen Minimalwert reduzieren und Ihre Pflanzen sind immer noch bestens mit Nährstoffen versorgt.

Das Mulchen mit Stroh hingegen entzieht dem Boden Stickstoff. Denn Stroh hat relativ wenig Stickstoff und Mikroorganismen brauchen für die Energie, die sie für das Zersetzen des Strohs aufbringen, zusätzliches Futter. Deshalb „futtern“ sie Stickstoff aus dem Boden, zum Beispiel aus dem Dünger. Mulchen Sie also beispielsweise Erdbeeren mit Stroh, dann darf die Erdbeerdüngung ruhig etwas großzügiger (Maximalwert der Dosierungsempfehlung) ausfallen. Sonst rauben die strohabbauenden Bodenlebewesen den Pflanzen den Dünger. Wegen dieser Konkurrenz um den Dünger ist das Mulchen mit Stroh nur für spezielle Zwecke, wie zum Beispiel zum Schutz der Erdbeeren, zielführend. Außerdem möchten wir Sie noch darauf hinweisen, dass Rindenmulch den Boden versauert, also den pH-Wert des Bodens erniedrigt. Auf sehr kalkreichen Böden mit einem pH-Wert über 7,5 oder auf Beeten, wo Heidelbeeren oder andere Waldbeeren wachsen, die niedrige pH-Werte mögen, ist Rindenmulch daher ein gut geeignetes Mulchmaterial. Auf allen anderen „normalen“ Gartenbeeten hat Rindenmulch aber nichts zu suchen.

Fazit

Wir hoffen, dass diese Informationen hilfreich für Sie waren und Sie jetzt auf dem besten Weg zum echten Dünger-Experten sind. Wie bereits erwähnt, setzen wir mit unseren Plantura Düngern auf höchste Qualität. Neben einem sehr wirksamen Produkt mit Langzeitwirkung ist es uns aber auch wichtig, dass unsere Dünger im Einklang mit der Umwelt sind. Die Liebe zur Natur und zu unseren Gärten verpflichtet uns dazu. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Botschaft der Rückbesinnung auf die eigentlich wichtigen Werte mit uns in die Gartenwelt tragen. Denn in der Erde liegt die Kraft.

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