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Bodenaktivator für Rasen: Richtige Anwendung & Produktempfehlung

Besonders Rasen profitiert von einer Förderung des Bodenlebens. Wir zeigen wichtige Inhaltsstoffe und wie man Bodenaktivator für Rasen richtig anwendet.

Rasen wächst aus dem Boden
Die Förderung des Bodenlebens kommt auch dem Rasen zugute [Foto: StudioSmart/ Shutterstock.com]

Ein Bodenaktivator dient der Belebung und Verbesserung von beanspruchten – das heißt an Humus und Bodenorganismen verarmten – Böden. Wofür gerade Rasen Bodenaktivator brauchen kann und was Sie bei der Auswahl und Anwendung beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Der Boden unter Rasenflächen ist oft alles andere als vital und gesund. Hier erfahren Sie, wie ein Bodenaktivator Abhilfe schaffen und bei der Wahl des richtigen Produktes und der richtigen Anwendung sogar eine Verfilzung der Grasnarbe reduzieren kann.

Wofür braucht Rasen Bodenaktivator?

Flach und grün liegt ein Rasen wie selbstverständlich im Zentrum der allermeisten Gärten. Was aber die Anlage einer Rasenfläche für den Boden darunter bedeutet, ist den wenigsten Rasenbesitzern klar: Denn bei Rasen handelt es sich um eine starkzehrende Dauerkultur, die sehr ressourcenintensiv ist. Der Boden unter dem Grün trocknet im Sommer daher leicht aus und wird bei der Rasendüngung zu häufig vergessen. In der Regel werden auch über die Mahd ständig Nährstoffe von der Fläche entfernt – es sei denn, Sie verwenden einen Mulchmäher. Hinzu kommt, dass auf Rasenflächen zum Erreichen einer kräftig grünen Färbung allzu gerne schnell wirkende, mineralische Dünger verwendet werden. Diese wirken sich jedoch zusätzlich negativ auf den Boden aus, indem sie den Humusabbau ankurbeln. Nach jahrelanger Missachtung der Bedürfnisse des Bodens unter dem Rasen zeigt er schließlich folgende Symptome:

  • Der Boden ist hart und verdichtet
  • Der Rasen wird licht, weil die verdichteten Stellen schwer zu durchwurzeln sind
  • Die Rasenfläche trocknet schneller aus und muss häufiger gewässert werden
  • Das Rasenwachstum ist gehemmt
  • Die Grasnarbe verfilzt schneller, weil das Bodenleben es nicht schafft, abgestorbenes Material ins Erdreich zu befördern und zu zersetzen – es muss also häufiger vertikutiert werden
  • Wildkräuter, die auf verdichteten oder trockenen Standorten konkurrenzfähiger sind als der Rasen, breiten sich aus
Kaputter Rasen mit Rasenfilz
Viel Rasenfilz kann das Ergebnis eines gehemmten Bodenlebens sein [Foto: mykhailo pavlenko/ Shutterstock.com]

Tatsächlich benötigt also nicht der Rasen, sondern vielmehr der Boden darunter eine Düngung. Eine solche Bodendüngung geschieht mithilfe eines Bodenaktivators.

Tipp: Ihr Rasen wächst schlecht, obwohl Sie den Boden schon seit mehreren Jahren regelmäßig organisch düngen und gut pflegen? Möglicherweise ist die verwendete Rasen-Saatgutmischung das Problem. Ein Rasen setzt sich immer aus diversen verschiedenen Gräser-Gattungen, -Arten und -Sorten zusammen. Die richtige Mischung, zum Beispiel für einen Schattenrasen, Trockenrasen oder Sport- und Spielrasen, entscheidet langfristig über die Gesundheit einer Rasenfläche. In unserem Spezial-Artikel finden Sie Informationen darüber, welcher Rasen-Typ wann Sinn macht.

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Der richtige Bodenaktivator für Rasen: Das sollten Sie beachten

Bodenaktivatoren enthalten viel organische Substanz, Haupt- und Spurennährstoffe, Überdauerungsformen von nützlichen Mikroorganismen, häufig Kalk und selten einige Tonminerale wie Bentonit. Welcher Inhaltsstoff welchen Effekt hat, können Sie der nachstehenden Tabelle entnehmen:

InhaltsstoffEffekt auf den Boden
Organische SubstanzKohlenstoff- und damit Energiequelle für Bodenorganismen
Haupt- und SpurennährstoffeNährstoffquelle für Bodenorganismen, zum Beispiel zum Aufbau von Proteinen, Membranen, DNA und Enzymen
Überdauerungsformen von MikroorganismenZur Neubesiedelung von Böden, auf denen Mikroorganismen dezimiert wurden
KalkZur Erhöhung des pH-Wertes, da nützliche Bodenbakterien sich bei höheren pH-Werten stärker vermehren und bei niedrigen pH-Werten gehemmt sind
TonmineraleZur Bildung von Ton-Humus-Komplexen mit den durch die Bodendüngung entstehenden Humusmolekülen

Nicht jeder Bodenaktivator enthält zwingend alle genannten Bestandteile. Gerade Böden, die nicht in völlig desolatem Zustand sind, können allein von der Ausbringung organischen Materials enorm profitieren. Hier kann es auch genügen, regelmäßig eine dünne Schicht Reifekompost auf dem Rasen zu verteilen, diesen einzuharken und zu wässern. Stark betroffene Böden können allerdings mit dieser Maßnahme zunächst wenig anfangen, da ihre Aktivität derart herabgesetzt ist, dass sie die frisch eingebrachten Strukturstoffe kaum umsetzen können. In diesem Fall ist der Griff zu einem vollwertigen Bodenaktivator die bessere Alternative. Bei der Auswahl sollten Sie dabei das Folgende im Hinterkopf behalten:

  1. Ein Bodenaktivator auf Basis pflanzlicher Rohstoffe liefert genau die Spurennährelemente, die auch Ihr Rasen gut gebrauchen kann und ist dabei nachhaltiger in der Herstellung als ein Produkt auf Basis tierischer Rohstoffe. Hinzu kommt der angenehmere Geruch der tierfreien Ausgangsstoffe.
  2. Das feste Strukturmaterial ist der wichtigste Bestandteil eines Bodenaktivators. Flüssige Bodenaktivatoren enthalten dieses folglich nicht.
  3. Granuliertes Material lässt sich leichter dosieren und ausbringen, ohne zu stauben.

Weil wir einen tierfreien und Bio-zertifizierten Bodenaktivator im Angebot vermisst haben, haben wir unseren Plantura Bio-Bodenaktivator entwickelt. Er ist granuliert, sodass auch die Verteilung mit einem Düngerstreuer kein Problem ist. Sie als Anwender können sich darauf verlassen, dass unser Dünger nichts mit ethisch fragwürdiger Massentierhaltung oder der Verschwendung von wertvollen Ressourcen zu tun hat. Trotzdem liefert er genau das, was Ihren Rasen – oder vielmehr den Boden darunter – wieder vitalisiert und langfristig verbessert.

Plantura Bio-Bodenaktivator
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Effektive Langzeitwirkung, gut für den Boden, unbedenklich für Mensch, Tier & Natur

Tipp: Es gibt noch einen weiteren möglichen Grund für einen lichten, regenerationsfaulen Rasen. Lolium perenne, das Deutsche Weidelgras wird in der Regel als Untergras eingesetzt. Es ist allerdings ein wenig frostanfällig. Nach strengen Wintern kann es sein, dass es völlig aus der Rasenfläche verbannt wurde, sodass diese sehr licht wird. In diesem Fall hilft eine Rasen-Nachsaat mit den fehlenden Gräsern – natürlich verbunden mit einer Rasendüngung.

Unser Plantura Bio-Bodenaktivator
Unser Plantura Bio-Bodenaktivator vitalisiert Ihren Boden und den Rasen

Anwendung von Bodenaktivator für Rasen

Weil die Nährstoffmenge in einem Bodenaktivator gering ist und durch die Aktivität von Mikroorgansimen an der organischen Substanz gebunden wird, gibt es für die Ausbringung keinerlei Beschränkung. Vor einer Auswaschung oder Fehldüngung müssen Sie sich nicht fürchten, wie es ja für fast alle organischen Dünger gilt. Die Anwendung unseres Plantura Bio-Bodenaktivators wird wie folgt durchgeführt:

  1. Bei der Bodenvorbereitung für eine Neuanlage können 150 bis 200 Gramm in die obere Bodenschicht eingeharkt werden. Das entspricht etwa einem 10-Liter-Eimer auf 30 Quadratmeter.
  2. Bestehende Rasenflächen können jährlich mit 70 bis 150 Gramm behandelt werden, also etwa mit 5 bis 10 Litern auf 30 Quadratmeter. Optimal entfaltet sich die Wirkung, wenn der Bodenaktivator im Frühjahr in eine frisch gemähte und vertikutierte Fläche eingebracht wird. Anschließendes ausgiebiges Wässern schwemmt das Granulat in den Boden und leitet die Umsetzungsprozesse ein.

Wenn Sie zusätzlich Informationen zum Thema Bodenaktivator im Allgemeinen suchen, erfahren Sie in diesem Artikel mehr.

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