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Hornmehl: Wann, wie und wozu anwenden?

Hornmehl ist ein organischer Dünger aus Rinderhorn und -hufen. Wir klären, wann und wie Sie Hornmehl anwenden können, um Ihren Pflanzen etwas Gutes zu tun.

Schweizer Kuh von der Seite
Aus Horn und Hufen von Rindern kann stickstoffreiches Hornmehl hergestellt werden [Foto: scubaluna/ Shutterstock.com]

Bei Hornmehl handelt es sich um einen häufig eingesetzten und dazu noch verhältnismäßig günstigen organischen Dünger. Doch welche Vorteile hat er genau und wo liegen seine Grenzen? Sie werden schnell feststellen, dass Hornmehl eine besondere Zusammensetzung hat, die Anwendung als Dünger für Rasen, als Rosen-Dünger und Tomaten-Dünger sollte daher mit Bedacht geschehen. Außerdem klären wir Sie darüber auf, ob Hornmehl etwas gegen Klee im Rasen ausrichten kann.

Hornmehl: Herkunft, Eigenschaften, Zusammensetzung

Hornmehl ist ein organischer Dünger mit einem hohen Stickstoff-Gehalt. Wir haben Ihnen nachfolgend die wichtigen Eigenschaften in einer Tabelle zusammengefasst:

Eigenschaften von Hornmehl

Stickstoff-Gehalt10 – 14 %
Phosphor-Gehalt1 – 5 %
Kalium-Gehalt0 – 1 %
Calcium-Gehalt≈ 6 %
Magnesium-Gehalt0 %
Schwefel-Gehalt0,008 %
Gehalt organischer Substanz85 %
Wirkungsdauer6 – 8 Wochen
pH-Wertneutral

Es wird deutlich, dass reines Hornmehl fast ausschließlich als Stickstoffdünger nutzbar ist. Der Gehalt organischer Substanzen ist zwar recht hoch, leider sind dennoch kaum langanhaltende Effekte auf die Bodeneigenschaften zu erwarten. Denn nachhaltig bodendüngende Effekte werden von dem hohen Stickstoffgehalt in Kombination mit der kleinen Korngröße verhindert. Das relativ enge C/N-Verhältnis (also das Verhältnis des Kohlenstoff-Gehaltes zum Stickstoff-Gehalt) und die gute Erschließbarkeit für Mikroorganismen führt dazu, dass etwa 55 % des enthaltenen Stickstoffs bereits in kurzer Zeit mineralisiert und damit für Pflanzen verfügbar gemacht werden. Der Stickstoff wird aufgenommen und die „Verpackung“ des Nährstoffes – die Kohlenstoffverbindungen – werden durch die Ernährung und Atmung der Bodenorganismen als Kohlenstoffdioxid (CO2) veratmet. Insgesamt handelt es sich bei Hornmehl um einen langsam fließenden, also nicht sofort zur Verfügung stehenden Stickstoffdünger zur Pflanzenernährung.

Tipp: Auch menschliches Horn – Haare, Finger- und Fußnägel – weist beinahe genau die Eigenschaften auf, die oben tabellarisch aufgelistet sind. Somit könnten auch sie theoretisch als Stickstoffdünger verwendet werden.

Wo kommt das Hornmehl her?

Bei der Schlachtung von Tieren, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind, fallen naturgemäß viele Reste an, die in der Nahrungsmittelindustrie nicht verwertet werden. Hörner und Hufe von Rindern und Schweinen werden beispielsweise zu Horndüngern verarbeitet, um die darin enthaltenen Nährstoffe wieder nutzbar zu machen. Der nachwachsende Rohstoff Horn wird – genauso wie große Mengen Fleisch – ebenfalls aus dem Ausland importiert. Horndünger werden in nach ihrer Körnung unterschieden: So gibt es die groben Hornspäne (Korngröße > 5 mm), mittelgroben Horngrieß (Korngröße 5 – 1 mm) und das fein zermahlene Hornmehl (Korngröße < 1 mm).

Kühe im Stall in einer Reihe essen Heu
Hornmehl wird aus Horn und Klauen von Schlachtvieh hergestellt [Foto: Anton Havelaar/ Shutterstock.com]

Tipp: Wem das Verteilen von zermahlenen Tierresten im Garten „stinkt“ – entweder im wörtlichen oder auch im übertragenen Sinne – der kann auf tierfreie organische Dünger zurückgreifen, um seinen Garten noch nachhaltiger mit Nährstoffen zu versorgen. Mögliche Produkte sind etwa die von uns entwickelten Plantura Bio-Dünger, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Vorteile von Hornmehl

Welche Vorteile hat Hornmehl nun gegenüber einem mineralischen Stickstoffdünger oder der gröberen Variante – den Hornspänen und dem Horngrieß?

Verglichen mit mineralischen Stickstoffdüngern gibt es einige klare Pluspunkte, denn Hornmehl …

  1. … ist ein nachwachsender Rohstoff
  2. … wird unter viel geringerem Energieaufwand gewonnen als „Kunstdünger“
  3. … ist meist günstiger als „Kunstdünger“
  4. … wird erst im Boden mineralisiert, weshalb Überdüngungen, Salzschäden und Auswaschungen ins Grundwasser fast ausgeschlossen sind
  5. … wird nach und nach mineralisiert, wodurch eine Langzeitwirkung entsteht

Verglichen mit mineralischen Langzeitdüngern hat das Hornmehl jedoch auch Nachteile:

  • Da seine Umsetzung von der Temperatur und der Feuchte abhängig ist, kann eine Freisetzung an warmen Frühlings- und Herbsttagen leider doch zu Auswaschungen führen. In diesen Situationen ist der Boden erwärmt und aktiv, doch die Pflanzen sind noch nicht oder schon wieder außerstande, Nährstoffe aufzunehmen – somit ist die Auswaschungsgefahr hoch.
  • Die Wirkgeschwindigkeit von mineralischen Langzeitdüngern ist deutlich höher: Kaum ausgebracht, ist bereits mineralisierter Stickstoff vorhanden.

Verglichen mit den gröberen Horndüngern hat das Hornmehl nur einen Vorteil: Es wird wegen seiner feinen Körnung schneller umgesetzt, sodass der enthaltene Stickstoff rascher verfügbar ist. Bereits nach wenigen Tagen beginnt die Freisetzung mineralischen Ammonium-Stickstoffs. Im Gegenzug hält seine düngende Wirkung aber auch nur sechs bis acht Wochen an. Horngrieß und -späne werden langsamer, dafür allerdings länger umgesetzt. Die Wirkung von Horngrieß hält zwei bis vier Monate an, die von Hornspänen sogar vier bis sechs Monate. Auch diese Wirkweise kann man natürlich als Vorteil betrachten.

Trauben mit gelben Blättern
Obwohl Hornmehl schneller wirkt als Hornspäne, sollten Sie einen solch akuten Mangel mit mineralischem Dünger beheben [Foto: Sarah2/ Shutterstock.com]

Übrigens: Auch wenn die Freisetzung eines Düngers eingesetzt hat, dauert es in der Regel mehrere Tage bis Wochen, bis Sie einen Effekt an den gedüngten Pflanzen beobachten können. Dies ist nicht nur von der Art des gereichten Düngers, sondern auch von der Witterung, der Jahreszeit, der Pflanze und ihrer anderweitigen Nährstoffversorgung abhängig.

Zusammenfassung Vor- und Nachteile von Hornmehl:

  1. Hornmehl ist sehr viel umwelt- und anwenderfreundlicher als mineralische Stickstoffdünger
  2. Bei falscher Anwendung kann es auch bei Hornmehl zur Auswaschung von Stickstoff kommen, wodurch dieser das Grundwasser belastet
  3. Mineralischer Langzeitdünger wirkt deutlich schneller als Hornmehl
  4. Hornmehl wird schneller mineralisiert als Horngrieß oder Hornspäne. Die schnelle Wirkung wird jedoch mit einer geringeren Wirkdauer erkauft

Hornmehl im Garten

Fest steht, dass gemahlenes Horn im Garten als organischer, relativ schnell wirkender Stickstoffdünger verwendbar ist. Allerdings kann sich die Wirkung von Gartenboden zu Gartenboden unterscheiden: Da die Freisetzung des enthaltenen Stickstoffs nur mithilfe eines aktiven Bodenlebens möglich ist, findet sie auf gesunden Gartenböden mit viel Humus schneller statt als auf humusverarmten, zu trockenen oder zu feuchten Standorten oder solchen mit zu niedrigem pH-Wert.

Wann und wozu Hornmehl verwenden?

Da Hornmehl nur Stickstoff in größeren Mengen enthält, ist eine alleinige Hornmehldüngung nur dann sinnvoll, wenn alle anderen Nährelemente in ausreichenden Mengen vorliegen. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie zu einem Volldünger oder einem NPK-Dünger greifen, die in unseren hier verlinkten Spezialartikeln ausführlich beleuchtet werden. Auch andere organische Dünger enthalten alle nötigen Nährstoffe in umweltverträglicher Form, wie Sie hier erfahren können.

Forsythie blühend
Die Blüte der Forsythie läutet den Frühling und damit die Vegetationsperiode ein [Foto: taylon/ Shutterstock.com]

Da Hornmehl im Mittel etwa eine Woche zum Beginn der Freisetzung benötigt, sollten Sie vorausschauend düngen. Die erste Düngung erfolgt zum Beginn der Vegetationsperiode, also sobald die Vegetation aus der Winterruhe erwacht. Je nach Höhenlage und Region ist der Beginn und die Dauer der Vegetationsperiode unterschiedlich. Der Deutsche Wetterdienst nennt als Kennzeichen für die beginnende Wachstumszeit die Blüte der Forsythie (Forsythia x intermedia) zwischen März und Mai. Nach der ersten Düngung können Sie dann im Abstand von etwa sechs Wochen nachdüngen. Nach Beendigung des Septembers sollte allerdings keine Düngung mehr erfolgen. Das Ende der Vegetationsperiode ist laut Deutschem Wetterdienst durch den Laubfall der Stieleiche (Quercus robur) gekennzeichnet und zu diesem Zeitpunkt sollte kein Stickstoff mehr freigesetzt werden.

Rasen mit Hornmehl düngen

Die Stickstoff-Düngung von Rasen mit Hornmehl macht es erforderlich, dass Sie rechtzeitig mit der Düngung beginnen. Die deutlich verzögerte Wirkung verlangt zudem, dass die erste Düngung frühzeitig (März bis April) und dann in regelmäßigen Abständen alle sechs Wochen erfolgt. Es werden pro Quadratmeter etwa 50 Gramm Dünger ausgebracht – 5 Kilogramm Hornmehl sind also für 100 Quadratmeter ausreichend. Alternativ kann auch mit Hornmehl begonnen und mit Horngrieß oder Hornspänen weitergedüngt werden, um den Düngeintervall zu verlängern. Da zur Vorbereitung auf den Winter eine ausreichende Kaliumversorgung gewährleistet sein sollte, können Sie ab dem Juli mit der Verwendung eines kaliumbetonten Herbstrasendüngers wie unserem Plantura Bio-Herbstrasendünger beginnen. Alles zur Vorbereitung Ihres Rasens auf den Winter können Sie hier nachlesen.

Plantura Bio Herbstrasendünger
Um eine ausreichende Kaliumversorgung über den Winter zu garantieren, sollten Sie den Rasen ab Juli mit einem kaliumbetonten Herbstrasendünger düngen

Tomaten mit Hornmehl düngen

Die alleinige Düngung von Tomaten mit Hornmehl ist unmöglich. Nur in dem Fall, dass Sie die fehlenden Nährstoffe durch andere Dünger ergänzen, kann es dennoch gelingen. Da Tomaten jedoch einen hohen Nährstoffbedarf aufweisen und zudem empfindlich auf einen Nährstoffmangel reagieren, sollten Sie die Versorgung Ihrer Pflanzen immer gut im Auge behalten. Empfehlenswert ist die Düngung in Kombination mit einem nährstoffreichen Fertigkompost zum Termin der Auspflanzung. Die zweite Düngergabe sollte bis Mitte Juli erfolgt sein. Komfortabler als mit mehreren Einfachdüngern gelingt die Anzucht von Tomaten mit unserem Plantura Bio-Tomatendünger, der perfekt auf die Bedürfnisse Ihrer Tomaten abgestimmt ist.

Tipp: Gemüse mit Hornmehl zu düngen ist mal mehr, mal weniger sinnvoll: Lang stehende Kulturen wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurken oder Kürbisse können mit dem langsam fließenden Dünger mit Stickstoff versorgt werden. Schnell wachsende und bald wieder gerodete Kulturen wie Kopfsalat oder Radieschen werden jedoch gerade geerntet, wenn das Hornmehl seine Wirkung vollständig entfaltet. Auch hier ist also eine vorausschauende Düngung ein Muss.

Rosen mit Hornmehl düngen

Die Düngung von Rosen mit Hornmehl ist geeignet, um den Stickstoffbedarf dieses anmutigen Gehölzes zu befriedigen. Doch auch andere Nährstoffe werden zur Bildung von imposanten Blüten und kräftigen, widerstandsfähigen Trieben benötigt. Optimal ist hierbei eine Kombination aus Hornmehl und Kompost geeignet: Im März erfolgt die erste Gabe von 3 Litern Kompost und 25 Gramm Hornmehl pro Quadratmeter, Anfang Juli folgt dann eine zweite Gabe von 25 Gramm Hornmehl pro Quadratmeter.

Rosen am Busch rot und rosa
Durch die Düngung mit Hornmehl und Kompost kann der Stickstoffbedarf von Rosen optimal gedeckt werden [Foto: Muellek Josef/ Shutterstock.com]

Wie verwendet man Hornmehl richtig?

Die zuvor im Text zusammengetragenen Informationen finden Sie hier noch einmal in Stichpunkten zusammengefasst.

  1. Hornmehl ist ein organischer Stickstoffdünger mit Langzeitwirkung, der zur Pflanzendüngung geeignet ist. Er ist nicht oder nur kaum zur Bodenverbesserung nutzbar
  2. Da die Freisetzung des Stickstoffes aus Hornmehl erst nach einigen Wochen einsetzt und nach acht Wochen beendet ist, muss vorausschauend gedüngt und nachgedüngt werden
  3. Die alleinige Düngung von Hornmehl ist nur sinnvoll, wenn der behandelte Boden mit allen anderen Nährstoffen hinreichend versorgt ist
  4. Gemüsekulturen mit sehr kurzen Standzeiten haben nicht viel von einer Hornmehldüngung, wenn diese nicht lange vor der Pflanzung oder Aussaat erfolgt ist
  5. Allgemein erfolgt die erste Düngung des Jahres mit Hornmehl zwischen Anfang März und Anfang Mai. Die letzte Düngung mit Hornmehl sollte im Juli erfolgen. Um eine gute Frosthärte zu gewährleisten (bei allen mehrjährigen Kulturen), muss spätestens ab diesem Zeitpunkt zudem mit rasch verfügbarem Kalium – zum Beispiel „Patentkali“ – gedüngt

Hornmehl gegen Klee?

Klee ist zwar eine Bienenweide und hübsch anzusehen – im Rasen stört er jedoch viele Gartenbesitzer. Der Klee (Trifolium) ist eine Leguminose und kommt daher auf stickstoffarmen Flächen sehr viel besser zurecht als andere Pflanzen. Der Grund hierfür besteht in der Symbiose, welche die Leguminosen mit sogenannten Knöllchen-Bakterien eingehen. Diese Bakterien (Rhizobien) sind in der Lage, Luftstickstoff zu binden und in Ammoniak (NH3) umzuwandeln. Dieses wiederum wird in der Pflanze zu nutzbarem Ammonium (NH4+) überführt. Somit ist der Klee an einen stickstoffarmen Untergrund angepasst und hat dem schlechter wachsenden Rasen gegenüber einen klaren Vorteil.

Klee im Rasen
Klee in Rasenflächen ist förderlich für Bienen, in der Regel aber trotzdem unerwünscht [Foto: katiko.dp/ Shutterstock.com]

Eine weitere Eigenschaft von Klee ist, dass er sowohl Kalium als auch Phosphor liebt. Aus diesen Überlegungen lassen sich folgende Schlüsse ziehen:

  1. Es muss dringend Stickstoff gedüngt werden
  2. Eine Düngung von Phosphor oder Kalium sollten Sie zunächst vermeiden

Da Hornmehl viel Stickstoff und kaum Kalium oder Phosphor enthält, entspricht es diesen beiden Anforderungen perfekt. Eine Düngung mit Hornmehl kann bei einem unterversorgten und mit Klee durchsetzen Rasen also weiterhelfen. Nach der einmaligen Düngung mit Hornmehl sollten Sie zu einer regelmäßigen Düngung Ihres Rasens mit einem Rasendünger übergehen. Hierfür können Sie auch einen tierfreien organischen Rasendünger verwenden, wie wir ihn entwickelt haben. Nur gegen gehemmte Rasenpflanzen hat der Klee eine Chance. Eine optimale Versorgung ist also die beste Vorsorge, um Klee zu vermeiden.

Zusätzlich zu einer Stickstoffverarmung kann auch ein zu hoher pH-Wert das Wachstum von Klee begünstigen. Der optimale Boden-pH-Wert für Rasen liegt bei 6,0 bis 6,5. Dieser Bereich kann durch zu häufiges Kalken oder einen ungünstigen Untergrund rasch überschritten werden. Es kann also sinnvoll sein, den pH-Wert Ihres Bodens unter dem Rasen zu testen und in den nächsten Jahren auf das Kalken zu verzichten. Die Verwendung von Ammonium bei der Stickstoffdüngung kann helfen, den pH-Wert aktiv zu senken, da dieses zu einer Ansäuerung des Bodens führt.

Tipp: Hat der Klee bereits ganze Flächen überwuchert und den Rasen dort vollständig verdrängt, sollten Sie ihn großflächig ausstechen und entfernen. Doch achten Sie darauf, auch Wurzel- und Triebstücke abzusammeln, denn der Klee kann sich aus diesen regenerieren. Bei der Ansaat neuen Rasens sollten Sie zudem darauf achten, dieselbe Saatgutmischung zu verwenden, die bei der Anlage des Rasens benutzt wurde.

Plantura Bio-Rasendünger
Nach der Düngung mit Hornmehl sollten Sie zu einer regelmäßigen Düngung mit einem einem vollwertigen Rasendünger übergehen

Zusammenfassung Hornmehl gegen Klee:

  1. Das Wachstum von Klee wird begünstigt, wenn der Boden arm an Stickstoff ist
  2. Phosphor und Kalium fördern Klee zusätzlich
  3. Die Düngung mit Hornmehl liefert dem Rasen den nötigen Stickstoff, um dem Klee gegenüber bestehen zu können und diesen zurückzudrängen
  4. Nach der Düngung mit Hornmehl sollten Sie zu einer regelmäßigen Düngung mit einem vollwertigen Rasendünger übergehen
  5. Ein zu hoher pH-Wert kann das Wachstum von Klee ebenfalls begünstigen
  6. Der Verzicht auf das Kalken und die Deckung des Stickstoffbedarfs mit Ammoniumdünger kann den pH-Wert senken, sofern ein Wert jenseits von 6,5 nachgewiesen wurde
  7. Hat der Klee bereits große Flächen des Rasens verdrängt, hilft nur eine Neuansaat

Hornmehl kaufen: Woher bekommt man Hornmehl?

Hornmehl ist ein einfacher Dünger und aus diesem Grund meist günstiger als aufwendig kombinierte organische Dünger. Dennoch liegt er preislich über den noch günstigeren mineralischen Stickstoffdüngern – Ammonsulfatsalpeter oder Harnstoffdünger etwa. Zwischen den verschiedenen Anbietern gibt es qualitativ kaum Unterschiede, sodass die Wahl des günstigsten Produktes durchaus in Ordnung ist.

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