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Umtopfen: Mehr Raum für geliebte Pflanzen

Pflanzen mit längerer Standzeit sollten hin und wieder umgetopft werden. Wir zeigen, was es dabei zu beachten gilt und wie man richtig umtopft.

lavendel in Töpfen aus Ton auf Terrasse

Denken Sie rechtzeitig ans Umtopfen! [Foto: superscheeliCC BY-ND 2.0]

Für eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und für gesundes Wachstum müssen vor allem Pflanzen mit längerer Lebensdauer von Zeit zu Zeit umgetopft werden. Frisches Substrat und ein größeres Gefäß fördern das Wachstum und die Vitalität des grünen Schützlings. Je nachdem wie häufig umgetopft wird, ist die Größe des neuen Gefäßes auszuwählen. Ist der Pflanze jährlich ein neues Gefäß vergönnt, so genügt es, wenn dieses wenige Zentimeter größer ist. Lässt das nächste Umtopfen aber bis zu drei Jahre auf sich warten, so sollte das neue Gefäß zwischen 5 und 10 Zentimeter größer im Durchmesser sein als der Vorgänger.

Wie häufig die Pflanzen umzutopfen sind, hängt genau wie die Wahl des passenden Substrates von der vorliegenden Art ab. Wann der Zeitpunkt des Umtopfens erreicht ist, kann man leicht am Wurzelballen erkennen. Ist dieser vollkommen durchwurzelt, stehen ein Substratwechsel und das Umsetzen in einen größeren Topf an. Generell kann das ganze Jahr über umgetopft werden. Doch ist es wenig sinnvoll, vor dem Winter umzutopfen. Die Wachstumsbedingungen sind ungünstig und ohne Aufbesserung der Wachstumsbedingungen Temperatur und Licht fällt es der Pflanze sehr schwer, neue Wurzeln zu bilden und mit diesen in das neue Substrat vorzudringen. Der Beginn der natürlichen Wachstumsphase im zeitigen Frühjahr hingegen ist der optimale Zeitpunkt, um das erforderliche Umtopfen vorzunehmen.

Umtopfen – Schritt für Schritt

1. Umtopfen – ja oder nein?! Der richtige Zeitpunkt

Ob es so weit ist, die geliebten Pflanzen umzutopfen, kann man am Wurzelballen erkennen. Ist dieser sehr stark durchwurzelt und nur noch wenig Substrat sichtbar, das von den Wurzeln erobert werden kann, ist es Zeit für einen neuen Topf mit frischem Substrat.

Lorbeer umtopfen

Dieser Lorbeer braucht ganz dringend einen größeren Topf [Foto: Maja DumatCC BY 2.0]

2. Raus aus dem alten Topf und Ballen auflockern

Bevor die Pflanze in den neuen Topf gesetzt wird, bietet es sich an, den Wurzelballen aufzulockern und aufzureißen. Dadurch lässt man Luft an die Wurzeln kommen und die Neubildung sowie Verzweigung der Wurzeln wird angeregt.

3. Mit frischem Substrat auffüllen und andrücken

Im etwas größeren neuen Topf wird um die umzutopfende Pflanze mit dem neuen Substrat aufgefüllt. Der noch gelockerte aufgefüllte Randbereich im Gefäß wird nun etwas angedrückt.

4. Angießen und zurück an Ort und Stelle

Bevor die alte Pflanze im neuen Topf an den gewohnten Platz zurückkehren kann, ist noch anzugießen. Dabei ist das passende Maß zwischen zu wenig und zu viel zu treffen. Wird zu wenig angegossen, läuft man Gefahr, den alten Wurzelballen austrocknen zu lassen. Dieser ist dann nur schwer wieder zu befeuchten. Wird zu viel gegossen, werden die Pflanzen schnell von gefährlichen Wurzelpilzen heimgesucht.

Gießkanne im Garten Blumen gießen

Eine optimale Bewässerung lässt Ihre Pflanzen prächtig gedeihen [Foto: Michael CoghlanCC BY-SA 2.0]

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