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Spargel: das Edelgemüse im eigenen Garten anbauen

Der Spargel, ganz gleich ob grün oder weiß, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wir geben Tipps zur Anlage und Kultur von Spargel im eigenen Garten. 

Spargel in Korb Spargelanbau im garten

Der Anbau von Spargel wird auch im heimischen Garten immer beliebter [Foto: Lori Martin/ Shutterstock.com]

Zwar lautet der offizielle Name Gemüsespargel (Asparagus officinalis) jedoch hat sich bei uns meistens die Kurzform Spargel, die eigentlich die gesamte Gattung bezeichnet, eingebürgert. Seinen Ursprung vermutet man in Nordafrika oder Vorderasien. Frühere Formen des Spargels dürften eine der ältesten kultivierten Gemüsepflanzen sein. Schriftlichen Überlieferungen zu Folge verwendeten die Chinesen und die Ägypter den Spargel bereits vor 4000 – 5000 Jahren. Zwar wurde er zu diesen Zeiten eher als Arzneipflanze gegen Husten und Blasenbeschwerden eingesetzt, konnte sich aber auch Dank der Fortschritte der Züchter als Gemüsepflanze letztlich durchsetzen.
Synonyme: Gotteskraut, Spargle (CH), Schwammwurz (CH)

Spargel selbst anbauen

Spargel kann im Hausgarten angebaut werden. Allerdings erfordert Spargelanbau Geschick und etwas Geduld. Beides wird jedoch mit schmackhaften Sprossen belohnt! Im Erwerbsanbau wird Spargel in den meisten Fällen mit einjährigen Rhizompflanzen angelegt. Spezielle Spargelvermehrungsbetriebe kaufen Saatgut bei den Züchterfirmen direkt, säen dieses in Beeten aus und kultivieren die Jungpflanzen dann für ein Jahr. Im Frühjahr des kommenden Jahres werden die Pflanzen noch vor dem Austrieb schließlich ausgegraben und an Spargelproduktionsbetriebe verkauft. Diese pflanzen die Rhizome in Reihen im gewünschten Abstand und der gewünschten Tiefe.

Nur wenige Betriebe entscheiden sich für die Anlage von kleinen, im Gewächshaus angezogenen Pflanzen. Dazu wird das Saatgut Anfang April in Erdpresstöpfen im Gewächshaus ausgesät und die kleinen Pflanzen werden Mitte Mai gepflanzt. Die kleinen Erdpresstopfpflanzen benötigen dabei einen deutlich höheren Pflegeaufwand und haben außerdem wenig Reserven, falls einmal etwas schief geht. Grundsätzlich ist diese Methode auch im eigenen Garten möglich, der Pflegeaufwand spricht aber für die Jungpflanzen und zudem muss man bei den Rhizompflanzen bis  zur ersten Spargelernte nur ein Jahr warten.

Spargel mag es gerne sonnig. Der Boden sollte sandig-lehmig und nicht zu schwer sein. Da man Spargel über mehrere Jahre am selben Standort kultiviert, sollte man vor dem Pflanzen für ein gutes Angebot an Nährstoffen sorgen. Da das Erdreich ohnehin aufgelockert werden muss, kann man bereits im Vorjahr reichlich Kompost, Mist und Hornspäne untermischen. Will man Bleichspargel ernten, sollte man entweder einen 30cm tiefen und 30cm breiten Graben ziehen oder die Erde entsprechend hoch anhäufen. Hierbei kann man auch gleich ca. 200g je laufenden Meter an Phosphor und Kalium beigeben. Gepflanzt wird in einem Abstand von 25-33cm.

Hat man Spargeljungpflanzen gekauft, kann man diese im Frühjahr in den Graben legen und mit ca. 10cm Erde bedecken. Erscheinen im Frühjahr die ersten Triebe, gibt man weitere Erde hinzu. Die oberste Triebspitze sollte jedoch stets aus der Erde schauen. Bei Bleichspargel liegt das Rhizom etwa 20-25cm unter der Erde. Bei Grünspargel sind es lediglich 15cm. Nach einem Jahr kann der Spargel für 10-14 Tage geerntet werden, nach zwei Jahren sind bei einer guten Entwicklung der Spargelpflanzen 4 Wochen möglich. Die Pflanze benötigt erst Zeit um zu wachsen und um genug Energie in den fleischigen Speicherwurzeln einzulagern. Essentiell ist hierbei die Qualität der Jungpflanze. Qualitativ hochwertige Jungpflanzen haben mindestens 70 Gramm und verfügen über gut ausgebildete Speicherwurzeln, sowie über eine kräftige Sprossanlage der Krone. Sind einige Wurzeln bei Auslieferung schon faul oder morsch, sollten Sie Ihre Lieferung gleich wieder reklamieren. Minderwertige Jungpflanzen wachsen nur schlecht an und man ärgert sich noch Jahre nach der Pflanzung über eine schlechte Ernte.

Bleichspargel Triebe schauen aus ERde

Die ersten Triebspitzen schauen aus der Erde [Foto: barmalini/ Shutterstock.com]

Einige Eckdaten für den Anbau von Spargel zusammengefasst:

Bleichspargel:

Pflanzdichte: 3 bis 4 Pflanzen pro laufendem Meter; dickere Sorten werden tendenziell enger gepflanzt
Reihenabstand: 1,5 bis 1,6m
Pflanzabstand: 25-33 cm
Pflanztiefe: 20-25cm

Grünspargel:

Pflanzdichte: 3 bis 4 Pflanzen pro laufendem Meter; Pflanzung jeweils in Doppelreihen versetzt ist möglich
Reihenabstand: 1,5m, bei Doppelreihen eher mehr
Pflanzabstand: 25-33 cm
Pflanztiefe: 10-15cm

Grünspargel sprießt aus Erde

Bei Grünspargel werden 3 bis 4 Pflanzen pro laufendem Meter gepflanzt [Foto: Kelly Marken/ Shutterstock.com]

Während dem Sommer sollte man bei längerer Trockenheit ab und an einmal gießen. Je nach Region blüht Spargel zwischen Mitte Juni und Ende Juli. Moderne Sorten sind rein männlich und setzen keine Beeren an, sind dadurch leistungsfähiger und langlebiger. Die roten Früchte des Spargels sollten nicht verzehrt werden, da diese leicht giftig sind. Zwar kann Spargel an einem Standort ohne Probleme 10 Jahre stehen, jedoch braucht er für einen guten Ertrag ausreichend Nährstoffe. Im Herbst rät es sich stets Kompost und Langzeitdünger in den Boden einzuarbeiten. Bei Jungpflanzen kann im ersten Jahr drei Mal mit Blaukorn (25g pro qm) gedüngt werden. Die erste Düngung erfolgt hierbei direkt nach dem Austrieb, die zweite Anfang Juni und die letzte Mitte Juli.

Im zweiten und dritten Standjahr, hat der Spargel ein starkes Wachstum an Speicherwurzeln und benötigt dafür mehr Nährstoffe. Empfehlenswert sind zwei Gaben von jeweils 50 g Blaukorn oder einem vergleichbaren NPK-Dünger (Entec-Perfekt) pro Quadratmeter. Die Düngung mit Einzelkomponenten ist ebenfalls möglich, der Bedarf liegt bei 12 Gramm reinem Stickstoff im Pflanzjahr, 16 Gramm im 2ten und 3ten Standjahr und ab da bei 6-8 Gramm pro Jahr und Quadratmeter.  Im Abstand von 2 bis 3 Jahren kann bei Bedarf auch gekalkt werden. Je nach Boden ist ein pH-Wert von 5,8 bis 6,5 anzustreben, hier gilt je schwerer der Boden, desto höher der Ziel-pH-Wert.

Wir von Plantura empfehlen folgende Produkte:
  • Floragard Aktiv-Tomaten- und Gemüseerde: Hochwertige Spezial-Erde für ein naturgesundes, sicheres Wachstum von nährstoffbedürftigem Fruchtgemüse.
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden.
  • Plantura Bio-Tomatendünger: Ein hoher Kalium-Anteil sorgt für aromatisch duftende und schmackhafte Tomaten. Als organischer Dünger ist er für die langfristige Nährstoffversorgung von Tomaten und vielen anderen Gemüsearten hervorragend geeignet.

In unserem Artikel Spargel richtig kultivieren: gießen, gründüngen und aufdämmen finden Sie Tipps und Tricks vom Experten, um einen guten Ertrag zu erzielen.

Spargelsorten: Die richtige Sorte auswählen

Spargel kann in Weiß- und Grünspargel unterteilt werden. Während ersterer, der auch als Bleichspargel bezeichnet wird, geerntet wird bevor die Spargelsprossen die Erdoberfläche erreichen, wird Grünspargel oberhalb der Erdschicht geerntet. Zwar kann man jede Bleichspargelsorte auch zur Produktion von Grünspargel verwenden, allerdings gibt es für Grünspargel Sorten, die wenig Anthocyan enthalten. Dieser Pflanzstoff hat zwar auf Grund seiner antioxidative Wirkung positive Eigenschaften auf unseren Stoffwechsel, dennoch intensiviert er auch den Geschmack des Spargels. Liebhaber von mildem Grünspargel sollten deshalb lieber auf anthocyanfreie Sorten zurückgreifen, die Pflanzen sind allerdings etwas anfälliger für Pilzkrankheiten. Zusätzlich gibt es seit einigen Jahren violette bis purpurne Spargelsorte, die ebenfalls oberhalb der Erde geerntet werden. Diese eignen sich besonders zum Rohverzehr, beim Kochen verlieren sie Ihre attraktive Farbe.

  • Argenteuil: Französische, alte Populationssorte mit einem guten Ertrag; sehr aromatisch.
  • Mary Washington: Besonders in den USA eine sehr beliebte Sorte für grünen Spargel; schnellwachsend und geschmackvoll.
  • Ramada (F1): Rein männliche neue Züchtung aus Baden-Württemberg mit sehr früh einsetzendem und hohem Ertrag; gute Stärke (16-26mm) und hohe Qualität der Stangen; robuste Sorte für den Hausgarten, hervorragender Geschmack.
  • Ramires (F1): Moderne, rein männliche Sorte mit sehr frühem und hohem Ertrag; trotz des sehr frühen Erntezeitpunkts guter Durchmesser der Stangen (16-26mm); ideale Spargelsorte für den Hausgarten (3-4 Pflanzen pro Laufmeter) mit exzellentem Geschmack. Funktioniert auch gut als anthozyanhaltiger Grünspargel.
  • Rapsody (F1): rein männliche Spargelsorte mit hohem Ertrag; verträgt schwere Böden ebenfalls gut; Rapsody eignet sich für eine tiefe Pflanzung, was die Ernte hinauszögert; kombiniert man eine frühe Spargelsorte mit Rapsody, kann man über einen langen Zeitraum schmackhaften Spargel ernten; besonders gesundes und robustes Kraut, macht sich auch als Grünspargel gut.
  • Steineo (F1): gute Sorte für Bleichspargel; guter Geschmack, ertragreich, mitteldicke Stangen.
  • Steinivia (F1): Grünspargel anthozyanfrei, gute Sorte für den Hausgarten, nasse Böden vermeiden, mit einem hohen Ertrag und gutem Geschmack.
  • Violetta (F1): violetter/purpurner Spargel (innen grün-weiß) mit sehr gutem Geschmack; ebenfalls bestens für den Hausgarten geeignet. Eignet sich besonders zum Rohverzehr z.B. in Salaten. Die meisten violetten Sorten sind tetraploid und haben dadurch weichere Zellen, die Standfestigkeit ist dadurch weniger gegeben, es kann zum Teil nötig sein das Spargelkraut anzubinden.

Wissenswertes: Eine gute Quelle um qualitativ hochwertige Spargel-Jungpflanzen zu kaufen ist die Südwestdeutsche Saatzucht (www.spargelsorten.de). Am besten schickt man direkt man eine Anfrage über das Kontaktformular an den Vermehrungsbetrieb in Möringen/Stendal: moeringen@suedwestsaat.de. Die Pflanzen werden per Paket versendet.

Sie können sich nicht entscheiden, welche Sorte Sie für Ihren Garten wählen sollen? Schauen Sie doch mal hier vorbei: Spargelsorten: Übersicht zu altbewährten & neuen Sorten.

Spargel richtig ernten und lagern

In den ersten Jahren am Standort sollte man die Spargelpflanze schonen, weil diese erst noch Ihre Speicherwurzeln ausbilden müssen. Greift man zu Saatgut, kann man frühestens im dritten, Standjahr ernten, pflanzt man Rhizompflanzen ist bereits nach einem Jahr eine Kurzernte von 10-14 Tagen möglich. Man kann aber auch darauf verzichten, besonders beim Bleichspargel lohnt sich die viele Arbeit für die Dämme für die kurze Ernte kaum und wird auch von professionellen Anbauern oft ausgelassen.

Je nach Vitalität der Pflanze kann im Folgejahr vier Wochen geerntet werden. Ein Jahr später spricht man bei 6 Erntewochen von der ersten Vollernte. Vitale Anlagen können nun in jedem Jahr ca. 6-8 Wochen geerntet werden, aber nie länger als bis zum Johannistag (24. Juni). Späte Sorten können in der Regel bis Johannistag geerntet werden. Bei früheren Sorten und an frühen Anlagen, muss bereits vorher die Ernte eingestellt werden. Die verbleibende Zeit benötigen die Pflanzen zur Regeneration.

Mehr zur Ernte und Lagerung finden Sie hier: Spargel: Ernte und Lagerung des Edelgemüses.

Ertragserwartung, benötigte Anzahl Pflanzen zur Eigenversorgung:

Von einer vitalen Bleichspargelpflanze im Vollertrag kann man 8-12 Stangen á ca. 40-55 Gramm pro Saison erwarten, also ca. 400-500 Gramm. Beim Grünspargel sind ca. 250-300 Gramm realistisch. Dieser Ertrag ist allerdings auf 6 Wochen verteilt. Um regelmäßig die benötigte Menge für ein Spargelessen einer vierköpfigen Familie ernten zu können, empfehlen sich 30-50 Pflanzen.

Anleitung zur Ernte von Bleichspargel:

Ist die Erde sehr locker, erkennt man an der Oberfläche, wo eine Spargelstange ihren Weg ans Tageslicht sucht. Vorsichtig legt man nun die Stange frei und sticht die Stange mit einem scharfen Messer oder Spargelstecher vorsichtig ab. Man entnimmt die Stange, füllt das Loch wieder mit Erde auf und streicht den Damm mit einer Kelle glatt.

Anleitung zur Ernte von Grünspargel:

Bei Grünspargel ist die Ernte etwas einfacher und weniger aufwendig. Die Stangen wachsen aus dem Boden heraus, verfärben sich allmählich grün und können mit einer Länge von 15-25cm direkt oberhalb des Bodens abgeschnitten werden. Man sollte für den Schnitt ein möglichst scharfes und sauberes Messer verwenden, damit die Schnittstelle schnell verheilt und sich keine Krankheiten einnisten können. Auch wenn in der heutigen Zeit die Lagerung von Spargel technisch kein Problem mehr darstellt, sollte man die Stangen möglichst frisch verzehren.

Spargel aus Peru wird unter optimalen Bedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit, Schutzgas) wochenlang mit dem Schiff nach Deutschland transportiert und sieht optisch ansprechend aus. Allerdings ist der Geschmack meistens fad. Im eigenen Garten sollte stets so viel geerntet werden, wie man auch direkt verbrauchen kann. Im Kühlschrank kann man Spargel bis zu einer Woche lagern. Hierzu sollte man die Stangen in ein Handtuch oder eine Zeitung feucht einschlagen. Nach zwei, drei Tagen sollte das Tuch erneut befeuchtet werden.

Spargel: Inhaltsstoffe und Verwendung

Mit weniger als 20kcal pro 100g ist Spargel sehr kalorienarm und eignet sich für eine low carb Diät. Er enthält viel Kalium und einiges an Vitaminen der B Gruppe. Ähnlich wie beim Knoblauch kommt der typische Geschmack und Geruch von schwefelhaltigen Verbindungen. Grünspargel enthält generell mehr wertvolle Inhaltsstoffe. Die grünen Stangen enthalten vor allem mehr Vitamin C und A.

Weißspargel wird meistens in Wasser gekocht und anschließend mit Butter oder Sauce Hollandaise serviert. Bei Grünspargel kennt die eigene Kreativität kaum Grenzen. Man kann ihn kochen, anbraten oder grillen. Auch im Salat macht sich Grünspargel sehr gut.

Spargel: Schädlinge und Krankheiten

Besonders im Erwerbsanbau gibt es zahlreiche Krankheiten und Schädlinge auf die geachtet werden muss. Im eigenen Garten wird Spargel deutlich seltener von Krankheiten heimgesucht.

Ein Befall mit beispielsweise Botrytis lässt die oberirdischen Stiele bleich werden und führt zum Absterben. Ist die Luftfeuchtigkeit hoch breitet sich Botrytis recht schnell aus. In den Morgenstunden kann man auch den Schimmelbefall mit dem bloßen Auge gut erkennen. Der Befall verlangsamt sich deutlich sobald das Wetter sonnig und trocken wird.

Stängel- und Fußkrankheit (Fusarium) erkennt man wiederum deutlich durch Flecken (rosa bis braun) an den Trieben der Pflanze.
Ein anderer Fusariumstamm kann Wurzelfäule bedingen. Das Spargelkraut verfärbt sich meistens schon früh im Sommer und stirbt dann nach einiger Zeit ab. Sobald Pflanzenteile befallen sind, sollten diese großzügig entfernt und im Restmüll entsorgt werden.

Spargel verfaulter Stängel

Achten Sie darauf, dass Ihr Spargel keine Krankheiten aufweist [Foto: Lertwit Sasipreyajun/ Shutterstock.com]

Spargelrost und Stemphylium können zudem das Spargelkraut  verfrüht zum Absterben bringen. Die Pflanzen können nicht mehr so viel Zucker in den Wurzeln einlagern und sind dementsprechend weniger leistungsfähig. Es ist empfehlenswert das abgestorbene Spargelkraut im Herbst zu entfernen, da sich in den abgestorbenen Trieben Krankheitserreger befinden und sonst überwintern können.Robuste Sorten eignen sich für den heimischen Garten am besten und sollten daher gewählt werden.

Die robusten Sorten machen nicht nur weniger Ärger, man erhält zusätzlich gute Erträge und muss nicht zu chemischen Pflanzenschutzmitteln greifen.

Als Schädlinge rücken die Spargelfliege und die Spargellaus der Pflanze zu Leibe. Diese schwächen den Spargel meistens, wodurch andere Krankheiten wie Rost oder Fusarium später im Jahr ein leichteres Spiel haben.

Einen ausführlichen Artikel über dieses Thema und wie Sie Ihren Spargel schützen können, finden Sie hier: Spargel: Krankheiten, Schädlinge und Pflanzenschutz.

Spargelstangen violett in Korb

Bei richtiger Pflege werden Sie mit einer üppigen Ernte belohnt [Foto: Lori Martin/ Shutterstock.com]

Über den Gastautor:

Als Diplom-Ingenieur der Agrarwissenschaft ist Felix Grebhardt für den Vertrieb und das Marketing bei der Südwestdeutschen Saatzucht GmbH zuständig. Das Unternehmen ist ein familiengeführtes mittelständisches Pflanzenzüchtungsunternehmen mit Sitz in Rastatt. Die Spargelzüchtung hat in der Firma eine lange Tradition und lässt sich bis ins Jahr 1912 zurückverfolgen. Neben seinem Beruf baut Herr Grebhardt in seinem Garten verschiedene Kiwi-, Kaki- und Feigensorten mit großer Leidenschaft an.
Weiterführende Informationen: www.spargelsorten.de

Sind Sie auch ein begeisterter Spargel-Fan? Teilen Sie doch Ihre Erfahrungen mit uns. Wir freuen uns!

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Grebhardt für seinen wertvollen Beitrag bei der Artikelerstellung und an die fleißigen Photographen der Südwestdeutschen Saatzucht.

David

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und zudem gelernter Zierpflanzengärtner. Das Thema Anbau lässt mich seit meiner Kindheit einfach nicht los: Egal, ob auf der kleinen Stadtfensterbank oder im großzügigen Garten - Gärtnern muss ich auch in meiner Freizeit immer und überall.
Lieblingsobst: Himbeeren
Lieblingsgemüse: Brokkoli

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