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Tomaten düngen: So einfach geht’s zur reichen Ernte

Wann werden Tomaten gedüngt? Wie und wie oft ist eine Tomatendüngung notwendig? Wir verraten alles, was man zum richtigen Düngen von Tomaten wissen muss, und zeigen, worauf man bei Tomatendüngern achten sollte.

Tomate wird gedüngt
Die Tomate findet einen Platz in vielen heimischen Gärten – wie und wann sollte man sie düngen? [Foto: encierro/ Shutterstock.com]

Die Tomate (Solanum lycopersicum) zählt zu den absoluten Lieblingen in den Gärten. Viele Tomatenliebhaber werden daher vermutlich auch schon wissen, dass Tomaten zu den Starkzehrern zählen. Das bedeutet, dass sie ein hohes Nährstoffangebot benötigen, um gesund zu wachsen und eine reichhaltige Ernte zu liefern. Daher ist die richtige Düngung Ihrer Tomatenpflanzen essentiell.

Doch wann sollte man seine Tomaten am besten düngen? Welchen Dünger verwendet man und wie wendet man ihn richtig an? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel ganz genau auf den Grund.

Wann sollte man Tomaten düngen?

Tomaten stellen je nach Entwicklungsstadium verschiedene Ansprüche an ihre Nährstoffversorgung:

  • Von der Aussaat bis zum Pikieren zehren die Keimlinge von den Vorräten aus den Samen – in dieser Zeit benötigen sie keinerlei Düngung.
  • Jungpflanzen vor dem Auspflanzen im Mai profitieren von einer bis zwei geringen Düngergaben.
  • Tomaten werden beim Auspflanzen direkt ordentlich gedüngt.
  • Während der Saison regelmäßig nachdüngen.

Das wollen wir noch genauer beleuchten: Die Sämlinge zehren zunächst noch von ihren Reserven aus dem Samen. Eine unkontrollierte und übermäßige Düngung schadet den zarten Sämlingen eher, denn die vielen Nährstoffe führen schnell zu Salzstress und Salzschäden. Nach dem Pikieren und Umtopfen der Sämlinge in Pflanzerde oder speziell angepasster Tomatenerde in Bioqualität  – wie die Bio-Tomaten- & Gemüseerde von Plantura – ernähren sich die Pflänzchen zunächst von den erdeigenen Nährstoffen. Bis zum Auspflanzen dauert es einige Wochen und lohnt es sich, die Jungpflanzen ein- bis zweimal zusätzlich mit Dünger zu versorgen. Da die Pflänzchen oft noch zierlich sind, sollte man hier auf einen organischen Flüssigdünger, zum Beispiel unseren flüssigen Plantura Bio-Tomaten- & Gemüsedünger auf Basis von Melasse, zurückgreifen. Grobkörnige Düngegranulate lassen sich nur schwer in die Töpfchen einbringen, ohne den kleinen Pflanzen zu schaden.

Plantura Bio-Tomaten- & Gemüseerde
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Beim Auspflanzen der Tomatenpflänzchen ist der Zeitpunkt gekommen, um die erste richtige Düngung Ihrer Tomaten vorzunehmen. Je nach Witterung kann das Auspflanzen bereits Mitte April (im frostfreien Gewächshaus) oder ab Mitte Mai (wenn kein frostfreies Gewächshaus vorhanden ist) erfolgen. Während der Pflanzung bringen Sie den Dünger direkt ins Pflanzloch aus und lassen die Tomaten darin erst einmal buchstäblich Wurzeln schlagen. Setzen Sie beim Düngen in jedem Fall auf einen vornehmlich organischen Bio-Dünger mit Langzeitwirkung wie unseren Plantura Bio-Tomatendünger, damit Pflanzen, Boden und Tiere im Garten geschont werden. Außerdem werden die Nährstoffe langsam, aber über einen längeren Zeitraum freigesetzt. Die Pflanzen werden also langfristig und gleichmäßig mit allem, was sie zum Wachsen brauchen, versorgt.

Tomatenpflanze wird gepflanzt per HAnd in Erde
Beim Auspflanzen kann die erste Düngung mit einem organischen Langzeitdünger erfolgen [Foto: hiroshi teshigawara/ Shutterstock.com]

Tipp: Eine genaue Anleitung für das Aussäen, Pikieren und Umtopfen von Tomaten finden Sie in unserem Spezialartikel.

Wann düngt man Tomaten im Topf?

Tomaten im Topf benötigen natürlich genauso viele Nährstoffe, wie ihre Kollegen im Beet. Und auch hier bringt man am besten zur Pflanzung einen Langzeitdünger mit in die Erde ein. In der Topfkultur werden bei richtigem Gießen die Nährstoffe nicht so schnell ausgewaschen wie im Beet. Allerdings steht den Wurzeln auch nur ein wesentlich geringerer Raum zur Verfügung, den sie erschließen können, um an Nährstoffe zu gelangen. Wie oft man Tomaten düngen muss, liegt einerseits an der verfügbaren Erde, andererseits am Düngemittel selbst. Bei zu großen Düngemengen verteilen sich die Nährstoffe im Topf kaum und können infolge der zu hohen Dosierung erheblichen Schaden anrichten. Deshalb ist es generell ratsam, etwas verhaltener und dafür öfter zu düngen, als die Pflanze mit zu vielen Nährstoffen zu versorgen.

Mit dem Plantura Tomatendünger wird eine Pflanze mit 75 Gramm Dünger für die ganze Gartensaison ernährt. Etwa 50 Gramm gibt man direkt bei der Pflanzung und die restlichen 25 Gramm nach zwei Monaten. Mit einer 1,5-Kilogramm-Streupackung unseres Plantura Bio-Tomatendüngers versorgen Sie so ohne Weiteres bis zu 20 Pflanzen in der Saison. In der Topfkultur können auch drei gleich große Düngergaben im Abstand von anderthalb Monaten erfolgen.

In der Topfkultur ist es wichtig, das Gießen der Tomaten nicht außer Acht zu lassen: Die Mikroorganismen, welche den organischen Dünger umsetzen und so Nährstoffe freigeben, mögen es feucht. Außerdem nimmt die Pflanze die Nährstoffe über die wässrige Bodenlösung auf. Trockenheit bedeutet also nicht nur Wasserstress für die Pflanze, sondern zudem auch keinen Zugang zu Nährstoffen.

Katze mit Plantura Bio-Tomatendünger
Für Haus- und Gartentiere ist unser Plantura Bio-Tomatendünger unbedenklich

Tomaten im Topf düngen – der richtige Zeitpunkt:

  • Nach der Pflanzung regelmäßig düngen, je nach Dünger alle 4 bis 8 Wochen.
  • Tomaten im Topf häufiger mit geringen Mengen düngen.
  • Granulierten vornehmlich organischen Tomatendünger – beispielsweise den Plantura Bio-Tomatendünger – oberflächlich leicht in den Boden einarbeiten.
  • Das Substrat stets feucht halten, so dass sich der organische Dünger löst und die Mikroorganismen die Nährstoffe auf Hochtouren freisetzen.

Wann düngt man Tomaten im Beet?

Im Beet fällt es etwas leichter, die Tomaten mit langafristig wirkendem organischen Dünger zu versorgen. Direkt mit dem Auspflanzen wird dieser einfach in den Boden spatentief eingearbeitet (eine genaue Anleitung finden Sie ein Stück weiter unten im Artikel). Spätestens nach etwa zwei Monaten sollten Sie erneut Ihren organischen Langzeitdünger anwenden, um Ihre Tomaten optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Dazu wird einfach wieder die empfohlene Menge oberflächlich in den Boden eingeharkt – seien Sie aber vorsichtig, um keine Wurzeln der Tomaten zu beschädigen.

Tomaten im Beet düngen – der richtige Zeitpunkt:

  • Bei der Aussaat ist eine Düngung nicht erforderlich.
  • Die erste Düngung sollte vor oder kurz nach der Auspflanzung der Tomatenpflanzen stattfinden, indem ein organischer Langzeitdünger in die oberen Bodenschichten eingearbeitet wird.
  • Nach 2 Monaten sollte die Düngung mit einem organischen Dünger nochmals wiederholt werden.
Anwendung des Plantura Bio-Tomatendüngers
Der vornehmlich organische Langzeitdünger kann einfach in die Erde eingearbeitet werden

Tipp vom Profi: Düngen Sie Ihre Tomaten etwa drei bis vier Wochen vor der ersten Ernte nochmal reichlich mit organischem Dünger. Das wird Ihren Tomaten ausreichend Energie für die bevorstehende Reife der Früchte geben.

Womit düngt man Tomaten?

Wie immer ist dies eine Frage, die jeder Gartenfreund für sich selbst beantworten muss. Sowohl aus wissenschaftlicher, als auch nachhaltiger Sicht, macht es für uns Hobbygärtner absolut Sinn, im eigenen Gartenparadies auf organische Dünger zu setzen.

Diese gibt es sowohl in fester Form (als Granulat) als auch als Flüssigdünger – wie unseren Plantura Bio-Flüssigdünger für Tomaten, der sich besonders für den Anbau von Tomaten im Topf eignet. Hornspäne hingegen bieten sich für Tomaten nur bei Böden mit relativ geringer Stickstoffversorgung an, da sie vorwiegend diesen Nährstoff enthalten. Achten Sie bei diesem Produkt unbedingt auf biologische und artgerechte Haltung der Rinder oder wählen Sie alternativ einen tierfreien Dünger.

Organische Langzeitdünger haben allgemein bei der Düngung von Tomaten viele Vorteile, zum Beispiel die folgenden:

  • Langfristige Nährstoffversorgung der Tomatenpflanzen durch die andauernde und gleichmäßige Freisetzung der Nährstoffe über die Mikroorganismen im Boden.
  • Förderung eines gesunden und aktiven Bodenlebens (gut für Mikroorganismen, Regenwürmer und Co).
  • Schonend für Mensch, Haus- und Gartentiere sowie die Umwelt durch den Verzicht auf Chemie.
  • Natürlicher Dünger für Tomaten, da aus pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen.
  • Unser vornehmlich organischer Plantura Bio-Tomatendünger erfüllt all diese Kriterien in Gänze und versorgt Ihre Tomaten zudem noch mit ausreichend Kalium. Der hohe Kaliumanteil im Plantura Bio-Tomatendünger sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, unterstützt Ihre Pflanzen im Wachstum und wirkt sich positiv auf die Fruchtqualität Ihrer Tomaten aus.
Geerntete Tomaten mit Plantura Bio-Tomatendünger
Unser Plantura Bio-Tomatendünger sorgt nachhaltig für eine reiche und aromatische Ernte

Tomaten organisch düngen: Anleitung zur idealen Ausbringung

Werden Ihre Tomatenpflanzen zu wenig gedüngt, wirkt sich das negativ auf die Ernte aus, da es den Pflanzen an den so wichtigen Nährstoffen mangeln wird. Doch auch eine Überdüngung oder eine unausgewogene Düngung sind nicht wünschenswert und können zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit führen. Damit Sie Ihre Tomaten mit der idealen Menge an Nährstoffen versorgen, haben wir nachfolgend eine genaue Anleitung für Sie vorbereitet:

Anleitung Tomaten düngen
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Effektive Langzeitwirkung, gut für den Boden, unbedenklich für Mensch, Tier & Natur

Tomaten mineralisch düngen: Blaukorn & Co.

Mineralischer Dünger wird gerne beim Auspflanzen der Tomaten ins Beet oder den Topf verwendet und soll eine gewisse Grundversorgung gewährleisten. Allerdings sorgen die meisten mineralisch basierten Dünger wie Blaukorn und Co. jeweils nur für einen kurzen Nährstoffschub, genügen den starkzehrenden Tomaten jedoch auf Dauer nicht.

Bei starkem Gießen oder einem heftigen Regen werden wasserlösliche Mineralien wie mineralischer Stickstoff schnell ausgewaschen und landen letztlich im Grundwasser statt in der Pflanze.
Organische Dünger hingegen sind deutlich schonender für Pflanzen, Tiere und Umwelt und bei richtiger Anwendung nachhaltiger für die optimale Entwicklung Ihrer Tomatenpflanzen. So tun Sie Ihrer Umwelt etwas Gutes und vermeiden gleichzeitig, ständig nachdüngen zu müssen.

Grüne Tomatenpflanze wird gedüngt
Mineralische Dünger sorgen nur für einen kurzen Nährstoffschub [Foto: encierro/ Shutterstock.com]

Tomaten mit Hausmitteln düngen

Bekannte und bewährte Hausmittel können durchaus zur Nährstoffversorgung Ihrer Tomatenpflanzen beitragen. Zum Beispiel kann man beim Auspflanzen des Tomatensetzlings ins Freiland reifen Kompost als Dünger mit ins Pflanzloch geben und so für einen guten Start sorgen. Und gerade zur Zeit der Blüten- und Fruchtbildung können selbst angesetzte Jauchen, zum Beispiel Brennnesseljauche, unterstützend wirken. Oft wird auch Kaffeesatz als zusätzlicher Stickstofflieferant verwendet. Trotz ihrer vielfältiger Anwendungsmöglichkeiten können Hausmittel wie Brennnesseljauche und Kaffeesatz den Nährstoffbedarf Ihrer Tomaten dauerhaft jedoch nicht vollständig abdecken. Da Tomaten Starkzehrer sind empfiehlt es sich, zusätzlich vornehmlich organischen Langzeitdünger – wie unseren Plantura Bio-Tomatendünger – zu verwenden. So werden Ihre Pflanzen trotzdem auf natürliche Weise mit Nährstoffen versorgt.

Nährstoffmangel bei Tomaten erkennen

Allgemein ist leicht zu erkennen, wenn es Ihrer Tomatenpflanze an etwas fehlt: Die Blätter erstrahlen nicht mehr in einem satten Grün, der Wuchs ist deutlich vermindert oder Tomatenpflanzen in der Blüte verlieren diese einfach oder lassen sogar bereits angesetzte Früchte fallen. All das sind Anzeichen einer nicht ausreichenden Nährstoffversorgung. Ein deutliches Signal für einen Mangel an Stickstoff, einem der wichtigsten Nährstoffe, ist das Gelbwerden der unteren Blätter, während die jüngeren noch grün bleiben. Die eindeutige Identifizierung des fehlenden Nährstoffs ist für Hobbygärtner aber häufig schwierig – vor allem, wenn mehrere Mangelsymptome gleichzeitig auftreten. Schnelle Hilfe bieten hier organische Flüssigdünger wie unser Plantura Bio-Flüssigdünger. Mit diesem sollte alle zwei bis drei Wochen nachgedüngt werden, bis die Mangelsymptome verschwunden sind. Grundsätzlich ist Vorsicht jedoch besser als Nachsicht und daher empfehlen wir, mit organischen Langzeitdüngern für eine gleichmäßige, ausbalancierte Nährstoffversorgung zu sorgen. Damit vermeidet man in den meisten Fällen ohnehin jeglichen Mangel der Pflanzen. Mit einem ausgewogenen Dünger – wie unserem Plantura Bio-Tomatendünger – ist man daher generell gut beraten, da auch die in Kleinstmengen benötigten, aber dennoch essentiellen Mikronährstoffe wie Schwefel oder Bor enthalten sind.

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