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Tomaten düngen: So einfach geht’s zur reichen Ernte

Tomaten haben einen hohen Nährstoffbedarf, den es zu befriedigen gilt. Wann, wie und mit welchem Dünger Sie Ihre Tomaten düngen sollten, erfahren Sie hier.

Die Tomate (Solanum lycopersicum) zählt zu den absoluten Lieblingen in den Gärten. Viele Tomatenliebhaber werden daher vermutlich auch schon wissen, dass Tomaten zu den Starkzehrern zählen und somit ein hohes Nährstoffangebot benötigen, um gesund zu wachsen und eine reichhaltige Ernte zu liefern. Daher ist die richtige Düngung Ihrer Tomatenpflanzen essentiell.

Tomaten düngen

Doch wann sollte man seine Tomaten am besten düngen? Welchen Dünger verwendet man und wie wendet man ihn richtig an? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel ganz genau auf den Grund.

Wann düngt man Tomaten am besten?

Vom Samen in der Tüte bis zur Ernte reifer, leuchtend roter Früchte durchläuft die Tomate verschiedene Lebensstadien, in denen sie auch ganz unterschiedliche Ansprüche an ihre Nährstoffversorgung stellt.

Prinzipiell gilt, dass sowohl während der Aussaat als auch vor dem Umpflanzen der kleinen Tomatenpflänzchen eine Düngung nicht notwendig ist. Denn die Sämlinge können zunächst noch von ihren Reserven aus dem Samen zehren. Außerdem könnte eine unkontrollierte und übermäßige Düngung bei den zarten Sämlingen schnell zu Salzstress und Salzschäden führen.

Tomatenpflanze wird gepflanzt per HAnd in Erde
Beim Auspflanzen kann die erste Düngung mit einem organischen Langzeitdünger erfolgen [Foto: hiroshi teshigawara/ Shutterstock.com]

Beim Auspflanzen der Tomatenpflänzchen ist der Zeitpunkt gekommen, wo die erste aktive Düngung Ihrer Tomaten beginnt. Je nach Begebenheiten kann das Auspflanzen bereits Mitte April (im frostfreien Gewächshaus) oder ab Mitte Mai (wenn kein frostfreies Gewächshaus vorhanden ist) erfolgen. Bringen Sie die erste Düngegabe vor oder kurz nach der Pflanzung aus und lassen Sie die Tomatenpflanze dann erstmal sprichwörtlich Wurzeln schlagen. Setzen Sie beim Düngen in jedem Fall auf einen organischen Langzeitdünger in Bio-Qualität, damit Pflanzen, Boden und Tiere im Garten geschont werden.

Tomaten im Topf düngen

Tomaten im Topf benötigen natürlich genauso viele Nährstoffe, wie ihre Kollegen im Beet, allerdings gibt es bei der Haltung im Kübel trotzdem Unterschiede beim Düngen. In der Topfkultur werden bei richtigem Gießen die Nährstoffe nicht so schnell ausgewaschen wie im Beet. Allerdings steht den Wurzeln auch nur ein wesentlich geringerer Raum zur Verfügung, den sie erschließen können, um an Nährstoffe zu gelangen. Eine Unterdüngung wird von den Pflanzen wesentlich besser vertragen, als zu viel Dünger und ist ebenso leichter zu beheben. Deshalb ist es generell ratsam, etwas verhaltener zu düngen, als die Pflanze mit zu vielen Nährstoffen zu versorgen. Besonders in der Topfkultur ist es wichtig, das Gießen der Tomaten nicht außer Acht zu lassen: Die Mikroorganismen, welche den organischen Dünger umsetzen und so Nährstoffe freisetzen, mögen es feucht. Außerdem nimmt die Pflanze die Nährstoffe über die wässrige Bodenlösung auf. Trockenheit bedeutet also nicht nur Wasserstress für die Pflanze, sondern zudem auch keine Nährstoffe.

Tomate im Topf
Bei Tomaten im Topf kann man sich mit dem Düngen etwas zurückhalten [Foto: lmfoto/ shutterstock.com]

Zusammenfassung: Wann Tomaten im Topf düngen?

  • Lieber etwas öfter geringe Mengen düngen
  • Granulierten organischen Dünger leicht in die Substratoberfläche einarbeiten
  • Das Substrat stets feucht halten, damit sich der organische Dünger löst und die Mikroorganismen die Nährstoffe auf Hochtouren freisetzen

Tomaten im Beet düngen

Im Beet fällt es etwas leichter, die Tomaten mit langanhaltend wirkendem organischen Dünger zu versorgen. Mit dem Auspflanzen wird dieser einfach in den Boden spatentief eingearbeitet (eine genaue Anleitung finden Sie ein Stück weiter unten im Artikel). Spätestens nach etwa zwei Monaten sollten Sie erneut Ihren organischen Langzeitdünger anwenden, um Ihre Tomaten optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Dazu wird einfach wieder die empfohlene Menge oberflächlich in den Boden eingeharkt – seien Sie aber vorsichtig, um keine Wurzeln der Tomaten zu beschädigen.

Tomatenpflanze im Beet
Der organische Langzeitdünger kann einfach in die Erde eingearbeitet werden [Foto: Africa Studio/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung: Wann Tomaten im Beet düngen?

  • Bei der Aussaat ist eine Düngung nicht erforderlich
  • Die erste Düngung sollte vor oder kurz nach der Auspflanzung der Tomatenpflanzen stattfinden, indem ein organischer Langzeitdünger in die oberen Bodenschichten
    eingearbeitet wird
  • Nach 2 Monaten sollte die Düngung mit einem organischen Dünger nochmals
    wiederholt werden

Tipp vom Profi: Düngen Sie Ihre Tomaten etwa drei bis vier Wochen vor der ersten Ernte nochmal reichlich mit organischem Dünger. Das wird Ihren Tomaten ausreichend Energie für die bevorstehende Reife der Früchte geben.

Welchen Dünger für Tomaten verwenden?

Wie immer ist dies eine Frage, die jeder Gartenfreund für sich selbst beantworten muss. Sowohl aus wissenschaftlicher, als auch nachhaltiger Sicht, macht es für uns Hobbygärtner absolut Sinn, im eigenen Gartenparadies auf organische Langzeitdünger zu setzen. Diese haben auch bei der Düngung von Tomaten viele Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Langfristige Nährstoffversorgung der Tomatenpflanzen durch die andauernde Zersetzung der Nährstoffe durch die Mikroorganismen im Boden
  • Förderung eines gesunden und aktiven Bodenlebens (gut für Mikroorganismen, Regenwürmer &. Co)
  • Schonend für Mensch, Haus- und Gartentiere, sowie die Umwelt durch den Verzicht auf Chemie
Plantura Bio Tomatendünger mit Pflanzen
Für die starkzehrenden Tomaten ist ein organischer Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Tomatendünger ideal

Unser Plantura Bio-Tomatendünger erfüllt diese Kriterien in Gänze und versorgt Ihre Tomaten zudem noch mit ausreichend Kalium. Der hohe Kaliumanteil im Plantura Bio-Tomatendünger sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, unterstützt Ihre Pflanzen im Wachstum und wirkt sich positiv auf die Fruchtqualität Ihrer Tomaten aus.

Tomaten richtig düngen: Anleitung zur idealen Ausbringung

Werden Ihre Tomatenpflanzen zu wenig gedüngt, wirkt sich das natürlich negativ auf die Ernte aus, da es den Pflanzen an den so wichtigen Nährstoffen mangeln wird. Doch auch eine Überdüngung oder eine unausgewogene Düngung sind nicht wünschenswert und können zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit führen. Damit Sie Ihre Tomaten mit der idealen Menge an Nährstoffen versorgen, haben wir nachfolgend eine genaue Anleitung für Sie vorbereitet:

Anleitung Tomaten düngen
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Tomaten mineralisch düngen: Blaukorn & Co.

Mineralischer Dünger wird gerne beim Auspflanzen der Tomaten ins Beet oder den Topf verwendet und soll eine gewisse Grundversorgung gewährleisten. Allerdings sorgen die meisten Flüssigdünger, Blaukorn und Co. jeweils nur für einen kurzen Nährstoffschub, genügen den starkzehrenden Tomaten jedoch auf Dauer nicht. Zudem sind organische Dünger deutlich schonender für Pflanzen, Tiere und Umwelt und bei richtiger Anwendung (siehe Tabelle) nachhaltiger für die optimale Entwicklung Ihrer Tomatenpflanzen. So tun Sie Ihrer Umwelt etwas Gutes und vermeiden gleichzeitig, ständig nachdüngen zu müssen.

Tomaten mineralisch düngen
Mineralische Dünger sorgen nur für einen kurzen Nährstoffschub [Foto: encierro/ Shutterstock.com]

Tomaten mit Hausmitteln düngen

Bekannte und bewährte Hausmittel können durchaus zur Nährstoffversorgung Ihrer Tomatenpflanzen beitragen. Zum Beispiel kann beim Auspflanzen des Tomatensetzlings ins Freiland Kompost mit ins Pflanzloch gegeben werden und so für einen guten Start sorgen. Und gerade zur Zeit der Blüten- und Fruchtbildung können selbst angesetzte Jauchen zum Beispiel aus Brennnessel unterstützend wirken. Oft wird auch Kaffeesatz als zusätzlicher Stickstofflieferant verwendet. Trotz vielfältiger Anwendungsmöglichkeiten können Hausmittel wie Brennnesseljauche und Kaffee den Nährstoffbedarf Ihrer Tomaten dauerhaft jedoch nicht vollständig abdecken. Da Tomaten Starkzehrer sind empfiehlt es sich, zusätzlich organischen Langzeitdünger zu verwenden. So werden Ihre Pflanzen trotzdem auf natürliche Weise mit Nährstoffen versorgt.

Nährstoffmangel bei Tomaten erkennen

Allgemein ist leicht zu erkennen, wenn es Ihrer Tomatenpflanze an etwas fehlt: Die Blätter erstrahlen nicht mehr in einem satten Grün, der Wuchs ist deutlich vermindert oder Tomatenpflanzen in der Blüte verlieren diese einfach oder lassen sogar bereits angesetzte Früchte fallen. All das sind Anzeichen einer nicht ausreichenden Nährstoffversorgung. Bevor man sich hier auf die Suche nach Indizien begibt, um den fehlenden Nährstoff zu identifizieren, ist man gut beraten, schnell mit einem möglichst ausgewogenen Dünger, welcher auch Mikronährstoffe enthält wie unser Plantura Bio-Tomatendünger, nachzudüngen.

Tomatenpflanze mit Eisenmangel
Wir empfehlen Ihnen Eisendünger nur zu verwenden, wenn dies absolut notwendig ist [Foto: Burapawalker/ Shutterstock.com]
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