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Zucchini düngen: Wann, wie & womit?

Für eine reichhaltige Ernte braucht die starkzehrende Zucchini viele Nährstoffe. Wann, wie und womit man die Zucchini richtig düngt, zeigen wir Ihnen hier.

Zucchini pflanze

Die Zucchini ist ein Starkzehrer und muss mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden [Foto: tchara/ Shutterstock.com]

Die Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina) ist ursprünglich aus dem Gemüsekürbis (Cucurbita pepo) entstanden. Sie zählt somit, wie andere Kürbisse und Gurken (Cucumis sativus) auch, zur großen Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Zucchini gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Farben und Formen. Sie finden in der Küche vielfältige Verwendung und können auch im Garten relativ einfach selbst angebaut werden. Eine gute Pflege und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wird Ihnen die Zucchini mit einem reichen Fruchtbesatz danken.

Zucchini düngen

Doch wie versorgt man seine Zucchini optimal mit Nährstoffen? Wann und womit sollte man am besten düngen? Nachfolgend haben wir für Sie die Antworten auf diese Fragen zusammengefasst.

Zucchini düngen: Der richtige Zeitpunkt

Zucchini zählen zu den Vielfraßen unter den Gemüsepflanzen. Als Starkzehrer brauchen sie reichlich Sonne, Wasser und Dünger, um gut gedeihen zu können. Dabei gilt jedoch die Devise: Nicht zu viel und nicht zu wenig düngen. Die Nährstoffversorgung sollte vielmehr immer dem jeweiligen Entwicklungsstadium der Zucchinipflanze angepasst sein.

Zucchini bei der Aussaat düngen

Für den Anbau von eigenen Zucchini muss man kein Gartenexperte sein. Die Samen keimen in der Regel sehr leicht und schnell. Eine Direktsaat ins Gartenbeet sollten Sie jedoch frühestens Ende Mai vornehmen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Um kräftige Setzlinge zu bekommen, empfiehlt es sich daher, die Zucchini ab Ende April im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorzuziehen. Handelsübliches Anzuchtsubstrat ist hierfür völlig ausreichend. Die Sämlinge sind in den ersten Wochen mit den Vorräten aus den Samen ausreichend versorgt und müssen nicht zusätzlich gedüngt werden. Nach dem Eisheiligen können die Setzlinge schließlich ins Beet gepflanzt werden.

Zucchini Keimlinge

In den ersten Wochen müssen die Sämlinge nicht zusätzlich gedüngt werden [Foto: Alina Demidenko/ Shutterstock.com]

Tipp vom Profi: Bei der Aussaat von Samen aus eigener Vermehrung ist Vorsicht geboten. Durch Rückkreuzungen können giftige Bitterstoffe entstehen. Um eine Vergiftung zu vermeiden, sollten Sie bitter schmeckende Zucchini aus dem Eigenanbau grundsätzlich nicht verzehren.

Zucchini als Jungpflanzen düngen

Wem der Aufwand für das Ziehen aus den Samen zu groß ist, kann vorgezogene Jungpflanzen auch im Gartencenter kaufen. Zucchini brauchen zwar sehr viel Platz, aber meist reichen ohnehin schon einige wenige Pflanzen aus, um den Bedarf eines Haushalts zu decken. Ende Mai können Sie die Jungpflanzen dann in ausreichendem Abstand ins Freiland setzen. Magere Böden sollten zuvor mit etwas Kompost oder Mist angereichert werden.

Zucchini beim Auspflanzen düngen

Um den Zucchinipflanzen einen guten Start zu bieten, können Sie nach dem Einpflanzen etwas Dünger in Granulatform in den Boden einarbeiten. Vergessen Sie nicht, ausreichend anzugießen, damit sich der Dünger lösen kann. Setzen Sie dabei am besten auf einen organischen Langzeitdünger in Bio-Qualität wie auf unseren Plantura Bio-Tomatendünger. Dieser ist besonders schonend für Ihre Zucchini-Pflanzen, den Boden und die Tiere in Ihrem Garten.

Zucchini Jungpflanze im Beet

Organischer Langzeitdünger bietet der Zucchini ideale Startbedingungen [Foto: Von vaiv/ Shutterstock.com]

Zucchini vor der Ernte düngen

Vom Auspflanzen bis zur Ernte der ersten Früchte vergehen einige Wochen. In der Anfangsphase sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Stickstoff achten, damit die Pflanze gut wachsen kann. Später steigt vor allem der Bedarf an Kalium sowie Phosphor für die Blüten- und Fruchtbildung. In dieser Zeit können Sie die Zucchini in kleineren Gaben nachdüngen, um sie optimal in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Zusammenfassung: Wann die Zucchini düngen?

  • Vor dem Auspflanzen den Gartenboden mit Kompost oder Mist anreichern
  • Organischen Dünger beim Auspflanzen mit in das Pflanzloch geben
  • Während der Blüten- und Fruchtbildung nachdüngen

Wie und womit Zucchini düngen?

Es stehen an sich sowohl verschiedene organische und mineralische Dünger als auch natürliche Düngemittel zur Nährstoffversorgung im Garten an. Wir erklären Ihnen, was es bei der Düngewahl für Ihre Zucchini zu beachten gilt.

Zucchini organisch düngen: Anwendung

Eine bedarfsgerechte Düngung der Zucchini ist über alle Entwicklungsstufen hinweg wichtig. Vor allem in der Blüh- und Fruchtbildungsphase sollte dabei auf kaliumbetonte Dünger gesetzt werden, damit die Pflanze viele Blüten und Früchte ausbildet. Dafür müssen Sie nicht unbedingt einen speziellen Zucchinidünger kaufen, denn die Zusammensetzung vieler Tomatendünger ist auch für Zucchini optimal geeignet.

Organische Langzeitdünger sind hier sowohl aus wissenschaftlicher, aber speziell auch aus nachhaltiger Sicht die beste Wahl. Diese haben bei der Düngung von Zucchini viele Vorteile, so zum Beispiel folgende:

  • Mikroorganismen aus dem Boden zersetzen das organische Material langsam und versorgen die Zucchini langfristig mit Nährstoffen
  • Ein gesundes und aktives Bodenleben wird gefördert
  • Durch den Verzicht auf Chemie sind sie besonders schonend für die Umwelt
Zucchini Blüte

Mit einem organischen Langzeitdünger bildet die Zucchini viele Blüten aus [Foto: Von Ana/ Shutterstock.com]

Unser Plantura Bio-Tomatendünger erfüllt alle diese Kriterien zur Gänze, da er zu einem überwiegenden Anteil aus rein organischen, pflanzlichen Ausgangsstoffen hergestellt wird. Zudem versorgt er Ihre Zucchini mit ausreichend Kalium. Dieses sorgt für einen reichen Fruchtbesatz und fördert die Fruchtqualität Ihrer Zucchini. Aufgrund der Granulatform ist der Plantura Bio-Tomatendünger zudem leicht dosierbar und einfach in der Anwendung. Damit Sie Ihre Zucchini mit der idealen Menge an Nährstoffen versorgen, haben wir hier für Sie eine genaue Düngeanleitung vorbereitet.

Organische Langzeitdüngung: Anleitung und Dosierungsmengen für Zucchini

  1. Vor der Pflanzung: 100 – 180 g/m² (8 – 15 Esslöffel) unseres Plantura Bio-Tomatendüngers in den Boden einarbeiten
  2. Gießen Sie die frisch eingesetzten Zucchinipflanzen gut an, damit sich das Granulat lösen kann
  3. Nach 2 Monaten sollten nochmals 90 – 140 g pro Pflanze (7 – 12 Esslöffel) nachgedüngt werden.
  4. Für eine möglichst lange Ernte nochmals eine kleine Menge (ca. 4 Esslöffel pro Pflanze) etwa 4 Wochen nach der ersten Ernte düngen
Wir empfehlen unsere organischen Langzeitdünger:
  • Plantura Bio Universaldünger: Bio-zertifizierter und tierfreier Dünger für ein gesundes Bodenleben. Ist besonders gut für Kräuter und Ziergewächse sowie für alle Gemüsearten geeignet, die keinen erhöhten Kaliumbedarf haben und eignet sich auch für Zimmerpflanzen.
  • Plantura Bio Blumendünger: Bio-zertifizierter und organischer Langzeitdünger. Mit extra Kalium-Anteil für eine Verringerung der Frostempfindlichkeit von Blumen im Beet. Versorgt blühende Zierpflanzen optimal mit Nährstoffen und ist frei von tierischen Produkten.
  • Plantura Bio Tomatendünger: Ein hoher Kalium-Anteil sorgt für aromatisch duftende und schmackhafte Tomaten. Als organischer Dünger ist er für die langfristige Nährstoffversorgung von Tomaten und vielen anderen Gemüsearten hervorragend geeignet.

Zucchini mineralisch düngen

Blaukorn, Flüssigdünger und Co. werden gerne zur Düngung im Garten herangezogen, da sie für eine gewisse Grundversorgung einer Pflanze sorgen. Solche Kunstdünger sind leicht löslich und können direkt von der Pflanze aufgenommen werden. Dieser kurzfristige Nährstoffschub genügt den starkzehrenden Zucchini jedoch auf Dauer nicht. Organische Dünger werden im Gegensatz dazu langsam von den Mikroorganismen zersetzt und geben die Nährstoffe nach und nach an die Pflanze frei. Außerdem können Mineraldünger bei unsachgemäßer Anwendung rasch zu einer Überdüngung des Bodens führen und die empfindlichen Wurzeln der Pflanze dauerhaft schädigen. Nicht zuletzt können sie in tiefere Bodenschichten ausgewaschen werden und dort zu erhöhten Nitratwerten im Grundwasser führen.

Zucchini pflanzen

Der kurzfristige Nährstoffschub in mineralischen Düngern genügt den starkzehrenden Zucchini auf Dauer nicht [Foto: Aleksei Peretiagin/ Shutterstock.com]

Zucchini mit Hausmitteln düngen

Wer in seinem Garten lieber auf natürliche Düngemittel setzen möchte, kann auch Mist oder Kompost zur Düngung der Zucchini heranziehen. Geben Sie am besten schon bei der Pflanzung etwas Kompost mit in das Pflanzloch oder setzen Sie die Zucchinipflanzen direkt neben den Komposthaufen, wo sie von den ausgewaschenen Nährstoffen profitieren können. Während der Wachstumsphase können Sie zusätzlich mit verdünnten Pflanzenjauchen (im Verhältnis 1:10) düngen. Brennnesseljauche können Sie beispielsweise ganz einfach selbst ansetzen. Diese fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Abwehrkräfte der Zucchini gegenüber Pflanzenkrankheiten. Nach der Grunddüngung kann zudem eine Mulchschicht aus Rasenschnitt aufgetragen werden. Diese vermindert die Verdunstung des Bodens und hilft dabei, aufkommendes Unkraut zu unterdrücken. Außerdem liegen die Früchte somit nicht direkt auf dem Boden und beginnen daher nicht so schnell zu faulen. Zusätzlich können Sie auch etwas Kaffeesatz in die Mulchschicht einarbeiten. Dieser versorgt die Zucchini mit einer Extraportion Kalium, Stickstoff und Phosphor.

Sabine

Aktuell studiere ich Agrar- und Ernährungswirtschaft an der BOKU in Wien. Das Gärtnern macht mir unheimlich viel Spaß und nimmt sicherlich den größten Teil meiner Freizeit in Anspruch. Vor einigen Jahren wurde außerdem mein Interesse für Kräuter geweckt, weshalb ich 2018 die Ausbildung zur zertifizierten Kräuterpädagogin abgeschlossen habe.
Lieblingsobst: Äpfel, Kirschen
Lieblingsgemüse: Erdäpfel/Kartoffeln, Fenchel

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