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Kräuter im Topf: Tipps zum Pflanzen & Pflegen

Viele Küchenkräuter lassen sich ganz einfach im Topf kultivieren. Wir zeigen, welche Kräuter sich für den Anbau im Topf eignen und wie man beim Pflanzen und Pflegen am besten vorgeht.

Kräuter in Töpfen auf einem Balkon
Kräuter auf dem Balkon sind nicht nur lecker, sondern geben auch ein schönes Bild ab [Foto: Franz Peter Rudolf/ Shutterstock.com]

Auch in der Stadt oder einer kleinen Wohnung müssen Sie nicht auf frische Küchenkräuter verzichten, denn viele lassen sich auch im Topf pflanzen. Sie können Ihre Kräuter sogar direkt in der Küche halten. Aber auch draußen auf Terrasse oder Balkon geben die Kräutertöpfe ein schönes Bild ab.

Kräuter für den Topf: Diese Arten eignen sich

Grundsätzlich eignen sich für die Pflanzung im Topf die meisten Arten. Natürlich ist die Größe des Topfes hier das Entscheidende. Einige Arten wie etwa Dill (Anethum graveolens) oder Liebstöckel (Levisticum officinale) haben allerdings ein recht weites und tiefes Wurzelsystem. Diese Arten fühlen sich in einem begrenzten Gefäß nicht wohl, da sie ihre Wurzeln nicht richtig ausbilden können.

Perfekt für den Topf auf Fensterbank, Terrasse oder Balkon geeignet sind hingegen:

  • Petersilie (Petroselinum crispum ssp. crispum): Ein Anbau von Petersilie im Topf bietet den Vorteil, dass die eigentlich zweijährige Petersilie so überwintert werden kann und im nächsten Jahr aussamt. Zudem können Sie so auch im Winter frische Petersilie ernten.
  • Basilikum (Ocimum basilicum): Basilikum gehört zu den mediterranen Kräutern. Er braucht Sonne und viel Wärme, um zu gedeihen. Im Topf können Sie ihn schon früh im Jahr vorziehen.
Basilikum und Petersilie in Töpfen
Basilikum und Petersilie sind super für den Topf geeignet [Foto: Natasha Breen/ Shutterstock.com]
  • Schnittlauch (Allium schoenoprasum): Der mehrjährige Schnittlauch kommt mit den meisten Standorten gut zurecht. Sowohl in der Sonne als auch im Schatten und Halbschatten fühlt sich Schnittlauch wohl.
  • Zitronenmelisse (Melissa officinalis): Die Haltung der robusten Zitronenmelisse ist äußerst unkompliziert. Auch im Topf entwickelt sie sich alljährlich nach dem Neuaustrieb zu einer kräftigen Pflanze.
  • Minze (Mentha): Die verschiedenen Arten und Sorten der Minze sehen im Topf wundervoll aus. Zudem kommt dieses Kraut zuverlässig auch im nächsten Jahr. Ihre Ansprüche an den Standort sind gering und so gedeiht die Minze sowohl in eher sonnigen als auch in schattigen Lagen.

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Auch mediterrane holzige Arten lassen sich ohne Probleme im Topf halten. Dazu gehören etwa:

Viele Kräuter lassen sich auch in einem größeren Topf kombinieren. Bedenken Sie jedoch die unterschiedlichen Ansprüche dieser Kräuter. Die genannten mediterranen verholzenden Arten sollten daher nicht mit den anderen Kräutern in einen Topf gesetzt haben. Sie benötigen einen warmen und sonnigen Standort und im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern nährstoffarmes Substrat mit basischem pH-Wert. Außerdem haben sie einen deutlich geringeren Wasserbedarf als die meisten anderen Kräuter.

Kräuter im Topf pflanzen: Das sollte man beachten

Viele Kräuter können Sie im Laden schon im Topf kaufen. In diesem Fall sollten Sie die Kräuter allerdings umtopfen und ihnen mehr Platz und ein höherwertiges Substrat vergönnen. Perfekt geeignet für diese Kräuter ist unsere Plantura Kräuter- und Aussaaterde. Mit ihrem leicht sauren bis neutralen pH-Wert und dem hohen Anteil an Humus bietet sie für die meisten Kräuter optimale Bedingungen. Zudem ist sie biologisch und durch den Verzicht auf Humus besonders klimafreundlich. Auch zur Neuansaat von Kräutern ist unsere Plantura Kräuter- und Aussaaterde bestens geeignet.

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Zum Umtopfen sollte einer spezielle Kräutererde wie unsere torffreie Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde verwendet werden

Verholzende mediterrane Kräuter wie Rosmarin oder Salbei bevorzugen hingegen nährstoffärmeres Substrat mit einem basischen pH-Wert. Diese Kräuter sollten Sie besser in ein Gemisch aus Gartenerde und Sand setzen und gegebenenfalls etwas Kalk hinzufügen. Dafür können Sie beispielsweise ein paar Kalksteine oder fein geriebene Eierschalen untermischen.

Der Topf für Ihre Kräuter sollte besser zu groß als zu klein sein. Da Sie sicher reichlich ernten möchten, ist es ratsam, wenn Sie Ihren Kräutern ausreichend Platz für die Wurzeln zur Verfügung stellen. Nur so können sie ein effizientes Wurzelwerk entwickeln und viel Blattmasse ausbilden.

So pflegt man Kräuter im Topf

Pflanzen im Topf sind von Ihnen abhängig und brauchen etwas mehr Pflege als ihre Artgenossen im Beet. Da ihre Wurzeln durch das Gefäß eingeschränkt sind, haben sie an Wasser und Nährstoffen nur, was sich in ihrem Topf befindet. Kräuter im Topf müssen daher regelmäßig gegossen werden. Selbst wenn sie im Freien stehen, reicht in trockenen Sommern der Regen meist nicht aus. Schnittlauch, Petersilie und Co sollten daher gerade an sonnigen Orten des Öfteren gegossen werden. Übertreiben Sie es jedoch nicht, um den Geschmack nicht zu verwässern. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin und Thymian kommen auch mit weniger Wasser zurecht. Diese Gewächse sollten Sie erst gießen, wenn die Erde an der Oberfläche abgetrocknet ist.

Verschiedene Kräuter in Töpfen mit einer Gießkanne
Die Kräuter im Topf sollten regelmäßig gegossen werden [Foto: Olga Miltsova/ Shutterstock.com]

Was die Düngung angeht, reicht für nährstoffliebende Pflanzen wie Basilikum und Schnittlauch in der Regel eine Gabe im Frühjahr und eine weitere im Frühsommer. Geeignet sind hier Kompost oder vornehmlich organische Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Universaldünger. Auch den altbewährten Kaffeesatz können Sie hier zur Düngung verwenden. Haben Sie Ihre Kräuter im Frühjahr erst frisch eingesät oder umgetopft, können Sie auf die Nährstoffgabe im Frühjahr verzichten.

Kräuter wie Salbei und Thymian benötigen hingegen weniger Nährstoffe und sollten maximal einmal jährlich gedüngt werden.

Wie Sie Ihre Kräuter richtig ernten, erfahren Sie darüber hinaus in diesem Artikel.

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