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Lavendel: das mediterrane Heilkraut aus dem eigenen Garten

Lavendelduft weckt Reiselust! Wir zeigen Ihnen, wie Lavendel auch in Ihrem Garten gedeiht und mediterranes Flair auf jeden Balkon bringt.

Lavendel Blüten weiß lila Farbenielfalt im Garten

Die Blüten des Lavendels begeistern in einem weiten Farbspektrum [Foto: TedCC BY-SA 2.0]

Zu den bekanntesten Kräutern und Heilpflanzen zählt der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia). Der Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber auch in unseren Breitengraden leicht zu kultivieren.

Herkunft und Geschichte

Wie viele andere Kräuter aus dem mediterranen Raum zählt der Echte Lavendel zu den Halbsträuchern, die sich im Gegensatz zu krautigen Pflanzen wie Stauden im Winter nicht komplett in die Erde einziehen, sondern von unten her verholzen. So kommen sie mit höheren Temperaturen und Trockenheitsperioden gut zurecht. In seiner Heimat bevorzugt der Echte Lavendel trockene Hänge und steinige Böden und ist dort bis in Gebirgsregionen von 1600 m Höhe vorgedrungen. Schon in der Antike fand Lavendel Verwendung in Kosmetik und Medizin. Daher verdankt der Lavendel auch seinen Namen, der sich vom lateinischen Wort „lavare“ ableitet, was „waschen“ bedeutet. Bereits Plinius berichtete von Lavendelöl als duftender Zusatz im Badewasser. Über die Alpen kam die Lavendelpflanze im Gepäck von Benediktinermönchen, die sie als Heilkraut in ihren Klostergarten kultivierten. Lavendel wurde gegen die unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt und sollte sogar gegen die Pest helfen. Kommerziell angebaut wurde der Echte Lavendel übrigens nicht zum ersten Mal in der französischen Provence, sondern in England. Schon Königin Elizabeth I verwendete ihn als Parfüm und auch Königin Victoria war eine begeisterte Liebhaberin des krautig-frischen Lavendelduftes. In Gegenden wie Kent und Norfolk kann man die englischen Lavendelfelder noch heute bewundern. Auch zahlreiche Neuzüchtungen stammen aus England.
Synonyme: Kleiner Speick, Römischer Thymian, Stöchaskraut

Lavendel anbauen

Lavendelpflanzen lieben warme, vollsonnige Standorte mit durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Staunässe sollte man dagegen unbedingt vermeiden! Diese kann dem Lavendel vor allem in milden, feuchten Wintern gefährlich werden. Vermeiden lässt sich Staunässe durch eine Drainageschicht aus Kieselsteinen und untergemischtem Sand im Pflanzloch. Zudem sollte vor allem bei schweren Böden nicht übergossen werden. Auch in unseren Breitengraden ist der Echte Lavendel winterhart, freut sich aber gerade in kälteren Regionen über einen Winterschutz aus Vlies oder Reisig. Im ersten Standjahr ist der Winterschutz besonders wichtig, da die Pflanzen dann noch besonders empfindlich sind. Sehr gut verträgt sich der der Echte Lavendel im Beet mit anderen mediterranen Kräutern, die ähnliche Standortansprüche besitzen, wie Salbei, Thymian oder Bergbohnenkraut. Zudem ist Lavendel eine ausgezeichnete Insektenweide, sodass es zur Blütezeit an den Blütenähren nur so vor Schmetterlingen, Bienen und Hummeln wimmelt. Als duftende Beeteinfassung oder niedrige Hecke eignet sich der Lavendel ebenfalls ausgezeichnet. Dazu sollten pro laufenden Meter ca. drei Pflanzen gesetzt werden.

Im Topf gedeiht der Lavendel gut und bringt mediterranes Flair auf Terrasse und Balkon. Das Volumen des Kübels für eine kleine Pflanze sollte ca. 10 l betragen. Auch größere Balkonkästen sind geeignet. Für hochwachsende Sorten muss das Pflanzengefäß natürlich entsprechend größer gewählt werden. Allerdings sollte gerade bei der Topfkultur darauf geachtet werden, dass das Wasser gut abfließen kann und sich keine Staunässe bildet. Der Topf sollte also unbedingt ein Ablaufloch besitzen. Auch eine Drainageschicht aus Blähton oder Kieselsteinen sowie ein Substratgemisch aus Blumenerde und Sand sorgen dafür, dass die Pflanze gut gedeiht.

Lavendel im Topf anpflanzen

Lavendel lässt sich auch problemlos im Topf anpflanzen [Foto: Allan HendersonCC BY 2.0]

Für die Wintermonate gilt: Im Topf gepflanzte Pflanzen sind empfindlicher gegenüber Frost als solche im Beet, deshalb sind ein wind- und regengeschützter Standort und ein guter Winterschutz Pflicht. So kann der Topf zum Beispiel mit mehreren Lagen Luftpolsterfolie umwickelt werden, die das Durchfrieren des Wurzelballens verhindert. Die oberirdischen Teile der Lavendelpflanze können mit Vlies umhüllt werden. Sparsam gießen sollte man nur an frostfreien Tagen, damit der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.
Eine ausführliche Anbauanleitung finden Sie in unserem Artikel Echter Lavendel: Anbau und Pflege.

Lavendel als Rosenbegleiter

Häufig liest man von Lavendel als idealem Rosenbegleiter, der diese beispielsweise vor Blattlausbefall schützen soll. Aufgrund der unterschiedlichen Standortansprüche der beiden Pflanzen sind Rose und Lavendel aber gar kein solches Traumpaar wie angenommen. Empfehlenswerter sind hier beispielsweise die Katzenminze oder der Steinquendel. Wer dennoch nicht auf Lavendel im Rosenbeet verzichten möchte, sollte einen Mindestabstand von 80-100cm zwischen den Pflanzen einhalten und das Pflanzloch für den Lavendel mit etwas Sand abmagern.

Lavendel-Sorten

Von den heute bekannten 25 Lavendelarten ist der Echte Lavendel die beliebteste, die mit zahllosen Sorten aufwartet. Schon beim Laub gibt es zwischen den einzelnen Sorten Nuancen von dunkelgrün bis hin zu fast silber-weißen Tönen. Noch vielfältiger geht es bei den Blütenfarben zu, die ein großes Spektrum von Blau- und Lilatönen, aber auch Rosa und Weiß zeigen.

Für gewöhnlich bringt es der Echte Lavendel zu einer stattlichen Höhe von 60-70 cm. Neue Züchtungen können allerdings deutlich niedriger werden, sodass sich sicher für jeden Garten die passende Sorte finden lässt. Die Zwergformen des Lavendels mit einer Wuchshöhe von 25-35 cm wachsen nicht so schnell und bleiben schmaler und kompakter als ihre Verwandten. Deshalb sind sie besonders gut als Kübelpflanzen und Beeteinfassung geeignet.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Sortenübersicht.

  • Blue Cushion: kompakte Sorte mit gedrungenen Ähren und großen, haltbaren, hellvioletten Blüten, gut für die Topfkultur oder den Steingarten geeignet; Zwergform.
  • Dwarf Blue: bewährte mittelhohe Sorte mit graugrünem Laub und violetten Blüten, die sich gut als Beeteinfassung und Dufthecke eignet.
  • Hidcote Blue: bewährte Sorte aus England mit dunkelblauvioletten Blüten und starkem Duft; kompakt und langsam wachsend, unter idealen Wachstumsbedingungen können die Pflanzen allerdings verhältnismäßig groß werden; Wuchshöhe 30-60 cm.
  • Maillette: violett blühende Sorte aus der Provence, die dort im Erwerbsanbau verwendet wird, fällt durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen, den intensiven Duft und Blühfreudigkeit auf.
  • Miss Katherine: Miss Katherine zeigt den kräftigsten Rosaton von allen Lavendelsorten.
  • Munstead: besonders früh blühende Sorte aus England mit mitternachtsblauen Blüten und attraktivem silbergrauem Laub: intensiver Duft; kompakter Wuchs, daher sehr gut für Beeteinfassungen geeignet.
  • Nana Alba: langsam wachsende Zwergform mit buschiger Struktur und weißer Blüte.
  • Royal Purple: wächst sehr hoch, daher hervorragend für locker wachsende Dufthecken geeignet; lange, aufrechte Blütenähren; sehr gut zum Trocknen geeignet.
  • Two Seasons/ Irene Doyle: Remontierende Sorte mit buschigem Wuchs und hellvioletter Blüte; die zweite Blüte setzt im Herbst ein.

Aussaat und Vermehrung von Echtem Lavendel

Die Vermehrung ist über Samen, Stecklinge und Absenker möglich. Für den Hobbygarten ist die Stecklingsvermehrung allerdings die zuverlässigste und schnellste Variante. So wird gewährleistet, dass die Sorteneigenschaften unverändert weitergegeben werden, denn durch Samen vermehrte Pflanzen weichen häufig stark vom Habitus der Mutterpflanze ab.

Ideale Zeitpunkte für die Vermehrung von Stecklingen sind das zeitige Frühjahr und der Spätsommer. Hier lassen sich sehr gut die frischen Abschnitte vom Schneiden verwenden. Besonders geeignet für die Stecklingsvermehrung sind ca. 10 cm lange, unverzweigte Triebspitzen ohne Blüten. Am unteren Drittel der Stecklinge werden alle Blätter vorsichtig entfernt, danach werden die Triebe in ein Gemisch aus Sand und Anzuchterde gepflanzt und feucht gehalten. Sobald die Triebe Wurzeln gebildet haben, können Sie vereinzelt werden. In diesem Zustand halten die Pflänzchen jedoch noch keinen Winter stand, sodass sie bei einer Stecklingsvermehrung im Spätsommer frostfrei überwintert und erst im Frühjahr ausgepflanzt werden können.

Wer es dennoch mit der Saat versuchen möchte, sollte folgendes beachten: Lavendel ist ein Lichtkeimer. Die Samen sollten also nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht auf der feuchten Anzuchterde angedrückt werden. Nach circa zwei Wochen an einem hellen, warmen Standort zeigen sich die ersten Keimlinge. Sobald die ersten Laubblätter erschienen sind, können die Keimlinge pikiert werden. Nach draußen dürfen die Jungpflanzen allerdings erst, wenn keine kalten Temperaturen mehr zu erwarten sind, also frühestens ab Ende Mai.

Lavendel richtig pflegen: düngen und schneiden

Im Laufe der Zeit hat sich der Lavendel an die Standortbedingungen seiner mediterranen Heimat angepasst, sodass er sehr gut auf kargen Böden und mit wenig Wasser gedeiht. Durch seine lange Pfahlwurzel ist er in der Lage, Wasser und Nährstoffe aus tieferen Erdschichten zu nach oben zu ziehen. Im Umkehrschluss ist er allerdings sehr empfindlich gegenüber Staunässe und neigt bei zu viel Feuchtigkeit zu Wurzelfäule. Im Beet muss Lavendel daher nur in langen Trockenperioden gegossen werden. Im Topf gehaltener Lavendel kann dagegen keine lange Pfahlwurzel ausbilden und muss deshalb regelmäßiger gegossen werden. Zwischen dem Gießen sollte die oberste Erdschicht abtrocknen können und im Topf Untersetzer befindliches Wasser muss abgegossen werden, um Wurzelfäule vorzubeugen.

Lavendel richtig düngen

Lavendel sollte nur zurückhaltend gedüngt werden, etwas Kompost und Kalk oder Urgesteinsmehl im Frühjahr reicht völlig aus. Statt organischem Mulchmaterial, das durch die Zersetzung zu viel Stickstoff freisetzt, sind anorganische Materialien wie Kies oder Muschelmulch besser geeignet. Im Topf gehaltener Lavendel kommt mit etwas Dünger im Frühjahr und einer weiteren Düngergabe zwischen Juni und Juli aus.

Folgende Dünger und Erden haben sich bei unserem Lavendel bewährt:
  • Cuxin Bio-Flüssigdünger Gemüse & Kräuter: Flüssigdünger für den Anbau von Kräutern und Gemüse in Treibhäusern und Freiland. Der hohe Kaliumanteil sorgt für feste und saftige Früchte.
  • Floragard Bio Kräuter- & Aussaaterde: Hochwertige Spezialerde zur Anzucht von Pflanzen oder Kultivierung von Kräuter. Die feine und lockere Struktur sorgt für eine gute Wasseraufnahme, eine sichere Keimung und ein kräftiges Wachstum.
  • Cuxin Bio-Hochbeet- & Kräuterdünger: Organischer NPK-Dünger mit natürlicher Sofort- und Langzeitwirkung für ein kräftiges, gesundes Wachstum und schöne Blüten.

Lavendel richtig schneiden

Lavendel zählt zu den Halbsträuchern, d. h. die einjährigen, grünen Triebe verholzen im Laufe der Jahre von unten her. Für den Schnitt heißt das, dass einige Zentimeter des grünen Holzes aus dem Vorjahr stehen bleiben dürfen und nur vorsichtig in den verholzten Teil geschnitten werden sollte. Alte, verkahlte Lavendelbüsche, die bereits mehrere Jahre nicht mehr geschnitten wurden, dürfen keinesfalls radikal eingekürzt werden, da die Pflanzen aus sehr alten Holz nur zurückhaltend oder gar nicht mehr austreiben – als bester Zeitpunkt für einen Verjüngungsschnitt alter Lavendelpflanzen gilt jedoch der Sommer. Regelmäßige Schnittmaßnahmen im späten Frühjahr und im Sommer sind also wichtig, um das Verkahlen zu verhindern und die Pflanzen kompakt zu halten.

Nach Anfang August oder gar im Herbst sollte allerdings nicht mehr geschnitten werden. Sobald der Lavendel im Frühjahr auszutreiben beginnt, ist ein kräftiger Rückschnitt von bis zu zwei Dritteln des Laubes möglich, um die Pflanze zu verjüngen und sie zu verzweigtem Wachstum anzuregen. Beim Schneiden sollte auch auf eine gleichmäßige runde Form der Pflanze geachtet werden. Besonders gut geeignet ist dafür eine Heckenschere. Ein leichter Rückschnitt von circa einem Drittel der Blattmasse nach der Blüte regt die Pflanze zu einem erneuten Wachstumsschub an und fördert einen buschigen Wuchs. Für einen zeitsparenden Sommerschnitt können die Stiele der Blütenrispen zusammengebunden und der ganze Bund auf einmal abgeschnitten werden.

Ernte und Lagerung von Lavendel

Insbesondere die Blüten des Lavendels, aber auch die jungen Blatttriebe finden Verwendung in Küche, Haushalt und Kosmetik. Geerntet wird daher zur Blütezeit zwischen Juni und August, sobald sich die Blüten öffnen. Um Schimmelbildung beim Trocknen der Blüten zu vermeiden, sollte ein trockener Erntetag gewählt werden – das verkürzt auch die Trockenzeit. Direkt nach der Ernte sollten die Blütenrispen locker auf einem Tuch ausgebreitet antrocknen dürfen. Zum Durchtrocknen können sie entweder in Bündeln aufgehängt oder auf dem Tuch belassen werden. Die getrockneten Lavendelblüten sollten an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort gelagert werden.

Lavendel getrocknet

Auch getrocknet behält der Lavendel seine intensive Färbung [Foto: Melanie ShawCC BY-ND 2.0]

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Echten Lavendel ernten und lagern.

Inhaltsstoffe von Lavendel und die Verwendung in Küche und Haushalt

Echter Lavendel wird sowohl in der Küche, als auch in Kosmetik und Medizin eingesetzt. Er enthält Gerbstoffe sowie weitere sekundäre Pflanzenstoffe und bis zu 3 % ätherisches Öl, das ihm sein charakteristisches Aroma verleiht. Das ätherische Öl wird sowohl in der Kosmetik als auch in der Naturheilkunde eingesetzt und gilt als wirksam gegen Pilze und Bakterien. Zudem wird Lavendel gegen Hautunreinheiten, Verbrennungen und Entzündungen eingesetzt. Eine besonders hohe Konzentration ist in den Blüten zu finden, aus denen das ätherische Öl durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird. Obwohl das Destillieren von ätherischem Öl zu Hause durchaus möglich ist, können die frischen oder getrockneten Lavendelblüten auch in Öl eingelegt werden. Wichtig ist dabei, dass alle Pflanzenteile gut mit Öl bedeckt sind, damit sich kein Schimmel bildet. Nach 10-14 Tagen ist das Lavendelöl fertig und kann zum Beispiel als Massageöl gegen Muskelverspannungen oder entspannender Badezusatz verwendet werden. Auch Badesalz mit Lavendelblüten ist schnell und einfach hergestellt.

Lavendel Kräuter der Provence

In Kräutern der Provence darf Lavendel nicht fehlen [Foto: Christopher PaquetteCC BY 2.0]

Genauso einfach funktioniert übrigens die Herstellung von leckerem Kräuteröl für die Küche. Aufgrund seines intensiven Aromas wird Lavendel allerdings in der Küche nur sparsam oder in Kombination mit anderen Kräutern und Gewürzen verwendet. Doch gerade mediterranen Gerichten verleiht Lavendel oft den letzten Kick und ist beispielsweise häufig auch in der Mischung „Kräuter der Provence“ enthalten. Besonders gut passt er zu Lamm, Geflügel, Feta- und Ziegenkäse, gegrilltem Gemüse oder Salaten. Auch in selbstgemachter Kräuterbutter, Lavendelessig oder Kräutersalz schmecken die blauen Blüten hervorragend, beispielsweise in Kombination mit Rosmarin oder Zitronenschale. Sogar in Süßspeisen, Lavendelzucker, Marmeladen und Chutneys findet Lavendel Verwendung und unterstreicht das Aroma von Pfirsichen oder Aprikosen und Zitrusfrüchten. Da sich Lavendel ausgezeichnet trocknen lässt und dabei seine intensive violette Farbe behält, eignen sich die getrockneten Blütenähren sehr gut zur Dekoration. Und selbstverständlich kann man Duftkissen auch mit Lavendelblüten aus dem eigenen Garten füllen.

Lavendel-Krankheiten und Schädlinge

Der Echte Lavendel ist eine anspruchslose Pflanze und aufgrund seines hohen Anteils an ätherischen Ölen wird er von den meisten Fraßfeinden gemieden. Wirklich gefährlich werden kann dem Lavendel vor allem Staunässe, die zu Wurzelfäule führen kann. Doch durch eine Dränageschicht, durchlässigen Boden und nur mäßiges Gießen kann dieser gut vorgebeugt werden. Zu viel Nässe macht die Pflanzen aber auch anfällig für Pilzkrankheiten, die sich meist durch braune oder schwarze Flecken auf dem Blättern zeigen. Befallene Pflanzenteile sollten umgehend entfernt werden, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

Inspiration zum Anbau weiterer mediterraner Kräuter findet Ihr auf unserer Pinterest-Seite

 

Simon

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Neben Kräutern- und Naschobst auf einem Balkon baue ich in meiner kleinen Parzelle am Ortsrand Gemüse an. Ich genieße die Zeit draußen in meinem Gemüsegarten, in dem ich ausschließlich biologische Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur schreibe ich leidenschaftlich gerne und beschäftige mich auch mit Grundlagen der Psychologie und Ethik.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel.

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