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Buddhas Hand: die Königin der Zitronatzitronen

Buddhas Hand beeindruckt alle Citrus-Liebhaber mit einer außergewöhnlichen Form der Früchte. Hier erfahren Sie alles über diese einzigartige Zitrone.

Zitronatzitrone Buddhas Hand Frucht

Die Frucht teilt sich in Segmente, die an Finger erinnern [Foto: amysphereCC BY 2.0]

Allgemeines

Die Herkunft von Buddhas Hand (Citrus medica var. Sarcodactylis) wird im Nordosten Chinas oder Indiens vermutet. Ihren Namen hat Buddhas Hand (engl. fingered citron) durch ihr außergewöhnliches Erscheinungsbild erhalten. Die fruchtfleischlosen Segmente dieser Zitrusfrucht sind wie Finger geformt. Die frost- und kälteempfindliche Zitronatzitrone gedeiht besonders gut in Süd- und Mittelitalien oder entlang der südkalifornischen Küste. Auch in Deutschland kann Buddhas Hand in einem größeren Gefäß gut kultiviert werden, sie muss jedoch hell überwintern. Die im Winter heranreifenden Früchte können über Monate am Zitronenbaum verweilen und müssen nicht sofort geerntet werden.

Blüte und Frucht: Frischer Duft schmeichelt der Nase

Die Knospen und äußeren Blütenblätter sind leicht violett gefärbt und verströmen einen intensiven und für Zitronen typischen Duft. Auch die Früchte haben einen sehr angenehmen Zitronenduft und werden in Asien häufig als Duftspender für Räume oder Kleiderschränke, ähnlich wie bei uns getrocknete Lavendelblüten, verwendet.

Knospen Buddhas Hand

Die Knospen verströmen einen intensiven zitronigen Duft [Foto: Dinesh ValkeCC BY-SA 2.0]

Neben der Verwendung als Duftspender oder in der Küche werden besonders die Früchte mit geschlossener Hand im Buddhismus als Altargabe verwendet. Die Frucht erinnert an die Handhaltung des Buddha beim Beten. Vor allem in China ist Buddhas Hand ein beliebtes Neujahrsgeschenk, da die Früchte Symbol für Zufriedenheit, Glück und Gesundheit sind.

Neuerdings haben Spitzenköche weltweit die frisch und intensiv duftenden Früchte entdeckt. Zur Hochsaison im Winter zählt Buddhas Hand zu den teuersten Zitrusfrüchten. Da die Früchte meistens kein Fruchtfleisch und somit auch keinen Saft enthalten, wird vor allem die Zitronenschale in der Küche verwendet. Der Schalenabrieb kann ähnlich wie der Trüffel zum Abschmecken von verschiedensten Speisen und Nachspeisen verwendet werden. Größere Schnitzer der Zitronenschale werden gerne in Cocktails beigegeben, um dem Getränk eine frische und aromatische Note zu verleihen.

Sorten von Buddhas Hand

Besonders in Asien gibt es verschiedene Sorten der Citrus medica var. Sarcodactylis. Hierbei wird zwischen Sorten mit einer offenen Hand beziehungsweise nach außen gespreizten Fingern und Sorten mit einer geschlossenen Hand unterschieden. In Deutschland werden im Handel besonders häufig Früchte der Sorten „Digitata“ oder „Fingered“ angeboten.

 

Felix

Ich bin studierter Wirtschaftsingenieur, aber im Herzen schon immer ein begeisterter Hobbygärtner. Seit über zehn Jahren baue ich Obst und Gemüse im eigenen Garten an, dabei liegt meine Leidenschaft vor allem bei seltenen und besonderen Sorten.
Lieblingsobst: Rotfleischige Pfirsiche und Pluots (Kreuzung Aprikose und Pflaume)
Lieblingsgemüse: Palmkohl, Tomaten und Kardonen

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