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Kakibaum: Kakis aus dem eigenen Garten

Kakibäume können auch in unseren gemäßigten Breiten überleben und Früchte tragen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Kakibaum richtig pflanzen und pflegen.

Kakibaum mit Früchten
Kakis können auch in unserem Klima angebaut werden [Foto: Mykhaylo Sahan/ Shutterstock.com]

Die Kaki (Diospyros kaki) bringt Abwechslung und einen Hauch von Exotik in Ihren Garten. Zwar werden Kakibäume traditionell in tropischen und subtropischen Regionen kultiviert; achten Sie aber auf einige Tipps zum Anbau und der Pflege, dann können Sie schon bald Ihre eigenen Kakis ernten. In unserem Artikel verraten wir Ihnen alles über die Herkunft, Sortenempfehlungen, das Pflanzen und die Pflege von Kakibäumen und geben Tipps zur Ernte der leckeren Kakis.

Kakibaum: Herkunft & Eigenschaften

Der Kakibaum zählt zur Gattung der Ebenholzbäume (Diospyros) und somit zur Familie der Ebenholzgewächse (Ebenaceae). Der Gattungsname Diospyros bedeutet so viel wie die göttliche Frucht oder Götterspeise. Weitere Namen für die Kaki sind Dattelpflaume, Chinesische Pflaume, Götterpflaume, Honigapfel oder Kakiapfel. Mit der Pflaume (Prunus domestica) ist die Kaki aber nicht im entferntesten verwandt.

In China werden Kakis schon seit über 2000 Jahren angebaut und zählen damit zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Weil Kakis ein sehr weiches Fruchtfleisch haben und deshalb nur bedingt transportfähig sind, wurden erst im 18. Jahrhundert erste Kakibäume in Südeuropa gepflanzt. Heute sind die Hauptanbauregionen für Kakis immer noch in China aber auch in Spanien, Italien und Israel.

Unter idealen Bedingungen kann der Kakibaum bis zu zehn Meter hoch wachsen. Von weitem erinnert er in seiner Wuchsform an einen Apfelbaum. Die Rinde ist braun und grob schuppig. Die wechselständigen Blätter sind größer und derber als Apfelbaum-Blätter und haben eine glatte, glänzende Oberfläche. Sie sind meist eiförmig, selten auch herzförmig. Im Herbst färben sie sich wunderschön orange bis rot. Vom späten Frühjahr bis in den Frühsommer fängt der Baum an zu blühen. Es gibt sowohl einhäusige als auch zweihäusige Kakibäume. Die weiblichen Blüten erscheinen meist einzeln und sind vierzählig und gelb. Die männlichen Blüten sind kleiner und meist in Gruppen von vier bis fünf zu finden.

Kakifrüchte in einer Schale
Kaki-Früchte werden auch Götterpflaume genannt [Foto: anitasstudio/ Shutterstock.com]

Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich fünf bis acht Zentimeter große, kugelige Beerenfrüchte, die von der Form an Tomaten erinnern. Die Früchte haben eine glatte, glänzende Schale und werden, wenn sie reif sind, strahlend orange. Das weiche Fruchtfleisch kann bis zu acht Samen enthalten. Noch unreif, enthalten Kakis sehr viel Tannin und sind daher stark adstringierend. Das bedeutet, dass sich beim Verzehr im Mund alles zusammenzieht und die Frucht sehr herb schmeckt. Mit zunehmendem Reifegrad wird das Fruchtfleisch immer weicher und die Schale fast durchsichtig. Dann erinnert der Geschmack der Früchte an eine Mischung aus Birne (Pyrus) und Aprikose (Prunus armeniaca), und sie ist herrlich süß.

Kakibaum kaufen: Darauf ist zu achten

Beim Kauf sollten Sie einige Punkte beachten, damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Baum haben. Zunächst ist die Sortenwahl sehr wichtig, denn sie bestimmt nicht nur die Beschaffenheit der Früchte, die Sie später ernten werden, sondern auch die Standortansprüche des Baumes. Für den Anbau im Freiland sind frosttolerante Sorten notwendig, während Kübelpflanzen im Winter auch ins Warme umziehen können. Ein weitere wichtige Punkte sind das Alter und die Größe des Baumes. Je größer der Baum, desto teurer ist er natürlich auch. Aber größere Bäume können Sie schneller ins Freiland verpflanzen, und zusätzlich tragen sie auch schon früher Früchte.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Kakibaumes achten:

  • Sortenwahl
  • Alter und Größe des Baumes
  • Vitaler Wuchs
  • Guter Gesundheitszustand
  • Keine fauligen Wurzeln

Kakibäume können Sie in Baumschulen und Gartencentern kaufen. Oder aber Sie schauen sich im Internet nach einem geeigneten Baum für sich um. Eine große Auswahl an Kaki-Sorten finden Sie bei Pflanzenspezl oder der Baum- und Rebschule Schreiber.

Beliebte und gut schmeckende Kaki-Sorten

Kaki ist nicht gleich Kaki, denn nach ihrer Ankunft in Europa wurde die Kaki immer weiter gezüchtet. So unterscheidet man heute zwischen Kaki, Persimone und Sharon. Kakis sind die ursprünglichen Früchte, die erst komplett reifen müssen, damit die Frucht weich und genießbar wird. Persimonen kommen aus Spanien und haben den Vorteil, dass sie nicht mehr adstringierend sind und so auch im harten Zustand schon gut schmecken. Das gleiche gilt für die Sharon-Früchte aus Israel.

Mehr über die Unterscheidung von Kaki, Sharon und Persimone können Sie hier nachlesen.

Weltweit gibt es circa 500 verschiedene Kaki-Sorten, von denen die meisten in Asien zu finden sind. Aber auch bei uns können Kakis gut gedeihen, wenn Sorten mit Frosttoleranz ausgewählt werden. Einige vielversprechenden Kaki-Sorten für den Anbau in gemäßigtem Klima stellen wir Ihnen hier vor.

Empfehlenswerte Kaki-Sorten für gemäßigtes Klima:

  • ˈAromaˈ: Diese Sorte bildet weiche, orangene Früchte, die süß und saftig schmecken.
  • ˈCioccolatinoˈ: Diese Sorte bildet große, gelbe Früchte mit einem tollen Aroma aus.
  • ˈEarly Fuyuˈ: Frühreife Sorte, die bestens für gemäßigtes Klima geeignet ist. Die Früchte sind süß und haben festes Fruchtfleisch.
Kakis der Sorte Early Fuyu
Die Japanische Sorte ˈEarly Fuyuˈ trägt süße, orangene Früchte [Foto: SakSa/ Shutterstock.com]
  • ˈJiroˈ: Die Früchte dieser Sorte sind sehr groß, und die Schale ist gelblich. Reif sind die Kakis fest und nicht adstringierend.
  • ˈKuro Gakiˈ: Diese Sorte ist ganz besonders, denn sie trägt kleine, spitz zulaufende Früchte, mit blauer Schale. Das Fruchtfleisch ist orange und süß.
  • ˈMeaderˈ: Die Früchte dieser aus Amerika stammenden Sorte sind klein und flach.
  • ˈNikitas Giftˈ: Bestens an unser Klima angepasst ist diese Kaki-Sorte. Sie trumpft außerdem mit ihrem besonders süßen, intensiven Geschmack auf.
  • ˈPrairie Dawnˈ: Diese Sorte ist eine Neuzüchtung und zeichnet sich durch ihre winterharten und besonders süßen Früchte aus. Diese sind allerdings klein.
  • ˈRojo Brillanteˈ: Diese klassische Kaki-Sorte aus Spanien kann auch bei uns angebaut werden. Die Früchte bestechen durch ihren süßen Geschmack.
  • ˈRosseyankaˈ: Diese Neuzüchtung aus Russland bringt große, süße Früchte hervor, die fast keine Samen haben.
  • ˈTipoˈ: Diese Sorte ist vor allem in Italien sehr beliebt. Die Früchte sind besonders groß und weich.
  • ˈVainigliaˈ: Diese Neuzüchtung zeichnet sich durch ihren Vanilleduft aus.

Kakibaum pflanzen: Anleitung in 4 Schritten

Den Kakibaum einzupflanzen ist in der Regel sehr simpel. Wenn Sie in den von uns beschriebenen 4 Schritten vorgehen, sollte dabei nichts schief gehen.

1. Den richtigen Zeitpunkt zum Kakibaum Pflanzen wählen

In den ersten drei bis vier Jahren kann der Kakibaum noch nicht den Winter draußen überstehen. Deshalb wird er, bis er alt genug ist, im Topf kultiviert. Ist der Baum alt und groß genug, kann er im Frühjahr in den Garten gepflanzt werden. Dann hat er die ganze Vegetationsperiode über Zeit, sich zu etablieren. Es sollte zudem kein Frost mehr herrschen, wenn Sie ihn einpflanzen.

2. Einen passenden Standort für den Kakibaum aussuchen

Der Kakibaum ist eine wärmeliebende Pflanze und möchte daher an einen möglichst sonnigen und hellen Standort gepflanzt werden. Ideal sind zum Beispiel Hauswände an der Südseite. Wichtig ist auch, dass der Standort möglichst windgeschützt ist. An den Boden stellt der Kakibaum keine besonders hohen Ansprüche. Er sollte möglichst locker und durchlässig sein. Ideal sind sandig-lehmige Böden mit einem hohen Gehalt an Humus und Nährstoffen. Bei einem neutralen pH-Wert fühlt sich der Baum am wohlsten.

Kakibäume fühlen sich an einem vollsonnigen Standort am wohlsten [Foto: Princess_Anmitsu/ Shutterstock.com]

Im Überblick: Wo sollte man einen Kakibaum pflanzen?

  • Besonders sonnig
  • Windgeschützt
  • Lockerer, durchlässiger Boden
  • Humus- und nährstoffreich
  • pH-neutraler Boden
  • Pflanzabstand zu anderen Bäumen: 4 Meter

3. Ein ausreichend großes Loch für den Kakibaum ausheben

Das Pflanzloch für Ihre Kaki sollte den doppelten Durchmesser und die doppelte Tiefe wie der Pflanzcontainer haben. Dort hinein sollte der Baum nur so tief gesetzt werden, wie er auch im Container stand. Um dem Bäumchen den bestmöglichen Start zu ermöglichen, lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen gut auf und entfernen alle Steine. Nun reichern Sie den Boden mit organischem Material wie Kompost oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung an. Unser Plantura Bio-Tomatendünger ist bestens für eine Grunddüngung Ihres Kakibaumes geeignet.

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4. Loch mit Erde auffüllen und Kakibaum gut angießen

Ist der Baum in sein Pflanzloch gesetzt worden, füllen Sie das Loch mit dem Aushub auf und wässern das Bäumchen reichlich.

Schritt-für-Schritt Anleitung: Kakibaum einpflanzen

  • Boden auflockern
  • Erde mit Kompost oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung anreichern
  • Pflanzloch ausheben
  • Pflanzloch sollte doppelt so groß und tief sein wie Pflanzcontainer
  • Baum nur so tief ins Loch setzten, wie er auch im Container stand
  • Loch mit Erde auffüllen
  • Gut angießen

Wie Sie Ihren Kakibaum nach dem Pflanzen richtig pflegen, erfahren Sie später in diesem Artikel.

Großes Loch im Garten zum Kakibaum Pflanzen
Das Pflanzloch für den Kakibaum muss ausreichend groß sein [Foto: Sviatlana Yankouskaya/ Shutterstock.com]

Kakibaum vermehren: Selbst aus Samen ziehen

Wenn Sie Ihren Kakibaum selbst vermehren möchten, können Sie dies durch Samen tun. Gekaufte Früchte aus dem Supermarkt eignen sich allerdings nicht für die Vermehrung. Haben Sie noch keinen Kakibaum und möchten einen aus Samen heranziehen, sollten Sie sich Saatgut im Fachhandel bestellen. Samen aus selbst geernteten Früchten müssen vor der Aussaat zunächst stratifiziert werden, also die Keimhemmung aufgehoben. Dafür werden die gereinigten Samen in eine Tüte mit feuchtem Sand für drei Monate in den Kühlschrank gelegt.

Danach sind die Samen bereit zum Einpflanzen. Bereiten Sie dafür ein Gefäß mit Anzuchterde vor. Auf das Substrat werden nun die Samen gelegt und nur leicht mit Erde bedeckt und angefeuchtet. Um ein gutes Klima zum Keimen zu schaffen, ziehen Sie nun eine Plastikfolie über das Pflanzgefäß oder stellen es in ein selbstgebasteltes Mini-Gewächshaus. An einem hellen und warmen Ort, bei 20 bis 22 Grad, sollten die Samen innerhalb von zwei bis vier Wochen keimen. Dafür müssen sie natürlich regelmäßig befeuchtet werden. Am besten geeignet ist hierfür eine Sprühflasche. Nachdem sich die ersten Blätter an den Keimlingen gebildet haben, können diese dann vereinzelt und in größere Töpfe umgepflanzt werden. Bis selbstgezogene Kakibäume zum ersten Mal Früchte tragen, kann es vier bis fünf Jahre dauern.

Zusammenfassung: Wie kann man einen Kakibaum vermehren?

  • Saatgut im Fachhandel kaufen oder vom eigenen Baum entnehmen
  • Eigenes Saatgut stratifizieren
  • Pflanzgefäß mit Anzuchterde füllen
  • Samen auf das Substrat legen und leicht mit Erde bedecken
  • Anfeuchten
  • Plastikfolie über das Gefäß ziehen oder es in ein Mini-Gewächshaus stellen
  • Hell und bei 20 – 22 °C keimen lassen
  • Regelmäßig befeuchten
  • Keimdauer: 4 Wochen
  • Nachdem sich erste Blätter gebildet haben, umtopfen
Kaki-Samen
Sie können einen Kakibaum aus Samen selbst heranziehen [Foto: mahirart/ Shutterstock.com]

Kakibaum pflegen

Damit Ihr Kakibaum prächtig wachsen und gedeihen kann, sollten Sie ihn richtig pflegen. Wir verraten Ihnen alles über das Gießen, Düngen, Schneiden und Überwintern Ihrer Kaki.

Kakibaum gießen und düngen

Der Wasseranspruch der Kaki ist nicht sehr hoch. Im Topf ist die Pflanze natürlich auf regelmäßige Wassergaben angewiesen. Staunässe sollten Sie aber unbedingt vermeiden. Draußen im Garten sollte Ihr Baum nur in wirklichen Trockenperioden gegossen werden, weil zu viel Wasser die Fruchtbildung beeinträchtigen kann. Auch mit den Düngergaben sollten Sie vorsichtig sein, weil eine Überdüngung sich negativ auf die Frosttoleranz auswirken kann. Im ersten Monat nach der Pflanzung sollten Sie gar nicht düngen. Danach kann von Mai bis Ende Juli gedüngt werden. Wichtig ist eine kaliumbetonte Düngung für die Fruchtbildung. Unser Plantura Bio-Tomatendünger mit organischer Langzeitwirkung hält alle wichtigen Nährstoffe für Ihren Kakibaum bereit und gibt diese schonend und langsam an den Baum ab. So ist Ihre Kaki bestens mit Dünger versorgt.

Im Überblick: Wie wird der Kakibaum richtig gegossen und gedüngt?

  • Im Topf regelmäßig gießen, aber Staunässe vermeiden
  • Beim Überwintern im Topf nur einmal pro Monat gießen
  • Im Garten nur in Trockenperioden gießen
  • Im ersten Monat nach dem Auspflanzen keine Düngung
  • Von Mai bis Ende Juli kaliumbetont düngen

Kakibaum schneiden: Zeitpunkt und Vorgehen

Kakibäume benötigen keinen regelmäßigen Schnitt. Greifen Sie dennoch ab und an zur Gartenschere, nimmt er es Ihnen aber nicht böse, denn Kakibäume sind sehr schnittverträglich. Die beste Zeit für einen Schnitt ist im Winter, von Ende Februar bis Anfang März. Junge Bäume können mit einem Formschnitt in die richtige Bahn zum Wachsen gelenkt werden. Eine beliebte Wuchsform ist zum Beispiel ein Mitteltrieb mit drei bis vier starken Seitentrieben. Um den Baum nicht zu hoch wachsen zu lassen, können Sie zusätzlich lange Jahrestriebe um die Hälfte einkürzen.

Gelbe Kaki-Blüte
Die Blüten des Kakibaumes sind gelb [Foto: svetlanaspain/ Shutterstock.com]

Kakibaum schneiden im Überblick:

  • Kakis sind sehr schnittverträglich
  • Ende Februar – Anfang März schneiden
  • Erziehungsschnitt an jungen Bäumen
  • Gelegentlich lange Jahrestriebe um die Hälfte einkürzen

Kakibaum überwintern

Junge Kakibäume müssen drinnen überwintert werden, das gleiche gilt für Kübelpflanzen. Das Winterquartier sollte am besten dunkel und nicht wärmer als fünf Grad sein. Im Winter wirft der Baum dann seine Blätter ab und benötigt fast keine Zuwendung mehr. Ist im Frühjahr kein Frost mehr zu erwarten, kann der Baum wieder ins Freie umziehen. Kakibäume draußen im Garten sollten Sie durch eine dicke Mulchschicht im Wurzelbereich vor Frost schützen. Dafür eignet sich Laub oder Rindenmulch, der zusätzlich noch mit Reisig bedeckt wird. Noch junge Bäume können zusätzlich mit einem Vlies oder Jutesäcken um die Triebe herum geschützt werden. Im Frühjahr wird dann der Frostschutz wieder entfernt.

Im Überblick: Kakibaum richtig überwintern

  • Im Kübel, dunkel, bei max. 5 °C
  • Wenig gießen, nicht düngen
  • Im Freien Wurzelbereich dick mulchen
  • Triebe mit einem Vlies oder Jute schützen

Kakis ernten und lagern

Im Herbst ist endlich die Zeit des Erntens gekommen, und Sie können die leckeren, süßen Früchte genießen.

Wann sind Kakis reif?

Ab Oktober sind Kakis bereit für die Ernte. Dann hat der Baum meist schon die Blätter abgeworfen. Lassen Sie die Früchte jedoch so lange wie möglich am Baum reifen. Spätestens wenn der erste Frost zu erwarten ist, sollten Sie sie ernten. Es ist sortenabhängig, ob die Kakis weich oder hart sind, wenn sie voll ausreifen. Kakis müssen ganz weich sein, damit sie nicht mehr bitter und adstringierend schmecken. Sharon und Persimonen können mit hartem Fruchtfleisch gegessen werden.

Kakibaum ohne Blätter mit Kakis
Meist sind die Kakis erst reif, wenn der Kakibaum schon seine Blätter verloren hat [Foto: nnattalli/ Shutterstock.com]

Wie kann man Kakis lagern?

An einem kühlen Ort, wie dem Kühlschrank oder Keller, können Sie Kakis bis zu zwei Wochen lagern. Wenn die Früchte noch nicht am Baum völlig ausgereift sind, können sie auch nachreifen. Das geht zusammen mit anderem Obst wie Äpfeln oder Birnen, in einem Folienbeutel bei 15 °C. Innerhalb von zwei Wochen sollten die Früchte reif werden. Oder Sie legen die Früchte für 24 Stunden in die Tiefkühltruhe.

Der Kakibaum ist nur einer von vielen exotischen Obstbäumen. In unserem Spezial-Artikel stellen wir Ihnen weitere 10 unbekannte Obstsorten vor.

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