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Säulenobst pflanzen: Anleitung & Tipps vom Experten

Sie wünschen sich einen Obstbaum im Garten, haben aber nicht genügend Platz? Wir haben die Lösung und zeigen, wie man einen Säulenobstbaum richtig pflanzt.

Säulenapfel nah mit Früchten
Säulenobstbäume finden auch in kleinen Gärten einen Platz [Foto: thekovtun/ Shutterstock.com]

Die Größe des Gartens spielt bei der Pflanzenwahl eine bedeutende Rolle. Es gibt nur wenige Obstbäume, die von Natur aus kleinwüchsig sind. Einige gängige Obstsorten werden jedoch platzsparend gezogen. In kleinen Gärten finden so zum Beispiel Halbstämme, Spindelbäume oder Spalierobst einen Platz. Echtes Säulenobst verfügt wiederum über genetisch definierte Sorteneigenschaften, die zu einem sehr schmalen und seitentriebarmen Wachstum führen. Damit Sie schon bald Ihr eigenes Obst ernten können, erklären wir Ihnen in diesem Artikel, was es beim Pflanzen von Säulenobst zu beachten gilt.

Säulenobst pflanzen

Bei echtem Säulenobst handelt es sich um spezielle Züchtungen, deren Ansprüche sich von denen normaler Obstbäume unterscheiden können. Was Sie beim Kauf von Säulenobst bedenken sollten, welche Obstarten angeboten werden und wie Sie beim Pflanzen am besten vorgehen, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Säulenobst kaufen: Darauf ist zu achten

Um auch auf engstem Raum nicht auf eigenes Obst verzichten zu müssen, eignet sich die Pflanzung von Säulenobst sehr gut. Angeboten werden zum Beispiel verschiedene Sorten von Äpfeln (Malus), Birnen (Pyrus) und Pflaumen[ (Prunus domestica). Bedenken Sie allerdings, dass aufgrund der geringen Oberfläche die Erträge natürlich geringer ausfallen werden als bei großen Obstbäumen. Zudem sollten Sie sich unbedingt vorab erkundigen, ob die gewünschte Sorte selbstbefruchtend ist oder eine bestimmte Obstsorte als Befruchter in unmittelbare Nähe gepflanzt werden muss. Wer nicht genügend Platz für die Überwinterung von Kübelpflanzen hat, sollte zudem darauf achten, dass die gewählte Sorte winterhart ist.

Grundsätzlich unterscheidet man genetisch angelegte Säulenbäume und kultiviertes Säulenobst. Erstere wachsen von sich aus schlank in die Höhe und haben nur geringe Ansprüche an den Schnitt und die Pflege. Kultiviertes Säulenobst wird hingegen oft sehr hoch und benötigt einen regelmäßigen Formschnitt. Leider werden immer wieder auch normal wachsende Obstgehölze als Säulenobst verkauft. Hier sollten Sie vorsichtig sein, denn diese Bäume geraten meist schnell aus der Form. Darum empfehlen wir Ihnen, Säulenobst nur im Fachhandel zu erwerben, wo auf gute Qualität und Sortenechtheit Wert gelegt wird.

Schmales Apfelbäumchen im Beet
Nach dem Kauf sollte der Säulenobstbaum rasch eingepflanzt werden [Foto: thekovtun/ Shutterstock.com]

Beliebte Säulenobstsorten

Säulenobstbäume sind speziell gezüchtete Sorten mit sogenanntem kolumnaren Wuchs. Die Auswahl an schlanken, platzsparenden Obstsorten ist somit natürlich begrenzt. Von echtem Säulenobst kann daher eigentlich nur bei einigen Apfel- und Birnensorten gesprochen werden. Nachfolgend stellen wir Ihnen aber auch einige Steinobstsorten vor, die durch regelmäßige Schnittmaßnahmen als Säulenobst gezogen werden können.

Säulenapfel: Die besten Sorten

Nur weil man einen kleinen Garten hat, muss man nicht auf frische Äpfel verzichten. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die beliebtesten Säulenapfel-Sorten:

  • ‚Equilibro‘: Große, halb rot gefärbte Früchte; süß-säuerlicher Geschmack; sehr kompakter Wuchs; mehltau- und schorfresistent.
  • ‚Flamenco‘: Winterharte, ertragreiche Sorte; grün-rote Früchte mit intensivem Geschmack; Ernte ab September; genussreif ab Oktober; nur bedingt lagerfähig.
  • ‚Greencats‘: Robuste, pflegeleichte Sorte; grüne, feste Früchte; Ernte im September; resistent gegen Schorf, Mehltau und Blattläuse; lagerfähig bis Dezember.
  • ‚Malini Black Beauty‘: Dunkelrote, saftige Früchte; kann bis zu drei Meter hoch werden; gute Schorfresistenz; muss regelmäßig geschnitten werden.
  • ‚Redcats‘: Robuste Sorte; gelbgrüne, feste Früchte; hohe Resistenz gegen Schorf, Mehltau und Blattläuse; Reifezeit ab Mitte September; gute Lagerfähigkeit.
  • ‚Redini Cuckoo‘: Rotblühender und rotfleischiger Säulenapfel; säuerlich frischer Geschmack; hohe Toleranz gegen Schorf; Ernte ab Mitte September; genussreif ab Oktober.
  • ‚Rhapsodie‘: Robuste Sorte; mittelgroße, kegelförmige Früchte; sehr saftig; pflückreif im September; lange Lagerfähigkeit.
  • ‚Rondo‘: Große, kugelförmige Früchte; süß-säuerlicher Geschmack; sehr saftig; gelbliches Fruchtfleisch; reif im September.
  • ‚Starcats‘: Ähnlich der Sorte ‚Elster‘; besonders robust gegenüber Mehltau, Schorf und Blattläuse.
  • ‚Sonate‘: Mittelgroße Früchte mit weißlichem Fruchtfleisch; süßer Geschmack; Ernte ab Anfang September.

Säulenbirnen: Die besten Sorten

Normalerweise benötigen Birnbäume viel Platz im Garten. Wir zeigen kleine Säulenbirne-Sorten, die sich auch für Balkon und Terrasse eignen:

  • ‚Condo‘: Mittelgroße Früchte mit süßem Geschmack; ertragreiche Herbstsorte (Reifezeit September bis Oktober); gute Fruchtqualität.
  • ‚Decora‘: Bleibt von Natur aus schmal; saftige Früchte mit süßem Geschmack; leuchtend rote Farbe; reift Ende September; Früchte bis Mitte Dezember lagerfähig.
  • ‚Obelisk‘: Gute Winterbirne; saftiges, weißes Fruchtfleisch; mittelstarker Wuchs.
  • ‚Saphira‘: Pflegeleichte Säulenbirne; erntereif im September; grüngelbe Früchte mit süßem Geschmack; üppige Erträge.
  • ‚Starkrimson‘: Mittelgroße Früchte mit süßem Geschmack; schmelzendes, saftiges Fruchtfleisch; ertragreiche Herbstsorte (Ernte von September bis Oktober).
Säulenbirnbaum von Nahem
Säulenbirnen brauchen einen regelmäßigen Schnitt [Foto: Enriscapes/ Shutterstock.com]

Säulenpflaume: Die besten Sorten

Auch wenn es eigentlich keine echten Säulenpflaume-Sorten gibt, so kann man doch immerhin zu kleinen, schlankwachsenden Sorten greifen:

  • ‚Fruca‘: Pflegeleichte Zwetschken-Sorte; schlankwachsender Baum; dunkelblaue, steinlose Früchte; saftiges, gelbes Fruchtfleisch.
  • ‚Fruttini Skyscraper‘: Mittelgroße, saftige Früchte mit sehr gutem Aroma; säulenförmiger, pyramidaler Wuchs; Ernte zwischen Ende Juli und Mitte August; starker Wuchs; kann bis zu vier Meter hoch werden.
  • ‚Fruttini Sunscraper‘: Große, gelb-orange Pflaumen; sehr saftiges, gelbes Fruchtfleisch; Ernte von Mitte bis Ende September; nur teilweise selbstfruchtbar.
  • ‚Imperial‘: Robuste Zwetschken-Sorte; blaue Früchte mit gelbem Fruchtfleisch; gut steinlösend; selbstbefruchtend; späte Ernte.
  • ‚Top‘: Späte Zwetschken-Sorte; selbstfruchtbar; stahlblaue, rundliche Früchte; goldgelbes, saftiges Fruchtfleisch; sehr ertragreich; Ernte ab Mitte September.

Säulenkirsche: Die besten Sorten

Auch die Kirsche gehört nicht zu den klassischen Hochstammfrüchten. Doch die folgenden kleinwachsenden Sorten stehen diesen in nichts nach:

  • Prunus cerasus ‚Jachim‘: Selbstfruchtende Weichselsorte; zählt noch am ehesten zu den echten Säulenbäumen; schlanker Wuchs; trägt am ein- und zweijährigen Holz; sehr pflegeleicht; mittelspäte Ernte (Mitte Juli).
  • Prunus avium ‚Sylvia‘: Süßkirschensorte; große, dunkelbraune Früchte; extrem schlanker und kompakter Wuchs; Ernte im Juli; selbstbefruchtend.
  • Prunus avium ‚Sara‘: Süßkirschensorte; aufrechter, schlanker Wuchs; große, kurzstielige Früchte mit sehr gutem Geschmack; Früchte sind platzfest.
  • Prunus avium ‚Queen Mary‘: Süßkirschensorte mit wunderschönen Blüten; große, leuchtend rote Früchte; selbstbefruchtend; wird etwa zweieinhalb Meter hoch.
  • Prunus avium ‚Victoria‘: Selbstfruchtbare Süßkirsche; mittelgroße, weichfleischige Früchte; süßer, aromatischer Geschmack; Ernte von Anfang bis Mitte Juli.

Im Onlinehandel finden sich auch attraktive, platzsparende Säulenkiwi (Actinidia arguta), Säulenmirabellen (Prunus domestica subsp. syriaca), Säulennektarinen (Prunus nucipersica) und Säulenaprikosen (Prunus armeniaca). Des Weiteren lassen sich auch verschiedene Beeren wie zum Beispiel Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) oder Johannisbeeren (Ribes rubrum) als Säulenobst ziehen.

Junger Säulenapfel im Garten
Einige Sorten können in den Topf oder ins Beet gepflanzt werden [Foto: Savelov Maksim/ Shutterstock.com]

Die richtige Jahreszeit zum Pflanzen von Säulenobst

Obstbäume werden häufig im Herbst (Oktober bis November) gepflanzt, so können sie über den Winter gut anwachsen. Säulenobst wird jedoch meist als Containerpflanze angeboten und kann grundsätzlich das ganze Jahr über gepflanzt werden. Alternativ kann daher auch im Frühjahr (März bis April) gepflanzt werden, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.

Säulenobst im Topf und Container anbauen

Besonders die neueren Züchtungen von Säulenobst eignen sich sehr gut für die Kultivierung im Kübel auf dem Balkon oder Terrasse. Wie Sie beim Pflanzen am besten vorgehen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Säulenobst anbauen: Das braucht man dazu

Folgende Utensilien sollten für die Pflanzung eines Säulenbaumes parat liegen:

  • Pflanzgefäß (mind. 30 Liter)
  • frische Pflanz- und Komposterde
  • Schaufel, Gießkanne
  • Ggf. organischer Langzeitdünger

Der richtige Standort für Säulenobst

Ein vollsonniges bis halbschattiges Plätzchen ist für Ihren Säulenobstbaum ideal. Achten Sie jedoch darauf, dass das Bäumchen vor starkem Wind und Regen geschützt ist. Damit Ihr Bäumchen gut über den Winter kommt, ist außerdem die Winterhärte ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Standortes. Denn nur winterhartes Säulenobst kann ganzjährig im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse verbleiben.

Anleitung zum Säulenobstpflanzen

Damit der Baum ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird und stabil wachsen kann, sollte das Pflanzgefäß groß genug ausgewählt werden. Dann muss der Baum später auch nur alle vier bis sechs Jahre umgetopft und das alte Substrat durch frisches ersetzt werden. Ein junger Säulenbaum benötigt einen Kübel mit mindestens 30 Liter Fassungsvermögen. Ein Abflussloch an der Unterseite des Topfes sorgt dafür, dass überschüssiges Gießwasser ablaufen kann und Staunässe vermieden wird.

Pflanzen Sie den Baum am besten direkt nach dem Kauf ein. Säulenobst benötigt lockeres, nährstoffreiches Substrat. Füllen Sie den Kübel daher am besten mit einer Mischung aus Gartenerde und Kompost. Gegebenenfalls können Sie auch etwas Dünger in Granulatform in den Boden einarbeiten. Setzen Sie hierbei am besten auf einen organischen Langzeitdünger, dieser versorgt Ihren Säulenbaum auch langfristig mit genügend Nährstoffen. Anschließend setzen Sie das Bäumchen so ein, dass die Veredelungsstelle noch einige Zentimeter aus der Erde schaut. Gießen Sie den frisch eingesetzten Baum dann noch gut an. Das Einschlämmen sorgt dafür, dass sich die Erde im Pflanzloch gut setzt und die Wurzeln umschließt.

Säulenobstbäume können aufgrund ihrer besonderen Wuchsform im Garten als Solitärpflanzen besondere Akzente setzen. Beispielsweise können Sie auch als natürlicher Raumteiler, als Sichtschutz für Grundstücksgrenzen oder zum Verstecken von unschönen Objekten (Regentonnen, Kompostmieten) gepflanzt werden. Halten Sie jedoch unbedingt einen Pflanzabstand von 50 bis 60 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen ein, damit keine Nährstoffkonkurrenz zwischen den Bäumen entsteht. Sehr attraktiv ist auch eine gemischte Bepflanzung mit unterschiedlichen Blüte- und Erntezeiten. Auch Sorten mit verschiedene Fruchtfarben, zum Beispiel bei Äpfeln, sind ein besonderer Blickfang.

Säulenobst im Beet pflanzen

Säulenapfelbäume im Garten
Für ein üppiges Wachstum sollte auf einen ausreichenden Pflanzabstand geachtet werden [Foto: thekovtun/ Shutterstock.com]

Nicht alle Säulenobstbäume sind jedoch für die Pflanzung im Freiland geeignet. Zum einen sind manche Sorten nur bedingt winterhart, zum anderen fallen einige Obstarten nach dem Auspflanzen unter Umständen wieder in ihre ursprüngliche Wuchsform zurück. Säulenkirschen können zum Beispiel in kürzester Zeit zu einem stattlichen hohen Baum heranwachsen, der unter optimalen Wachstumsbedingungen eine Höhe von bis zu fünf Metern erreichen kann. Je nach Stärke der Unterlage kann es zudem im Beet notwendig sein, den Baum an einem Stützpfahl zu befestigen. Bei wärmeliebenden Säulennektarinen und Säulenaprikosen kann wiederum ein Winterschutz aus Vlies oder eine zeitweilige Übersiedelung in ein Winterquartier notwendig sein, damit sie vor Frost geschützt sind.

Zusammenfassung Säulenobst pflanzen:

  • Ein heller, geschützter Standort ist wichtig
  • Ausreichend großes Pflanzgefäß auswählen
  • Mit einer Mischung aus Garten- und Komposterde füllen
  • Gegebenenfalls einen Langzeitdünger einarbeiten
  • Baum nicht zu tief einsetzen
  • Nach dem Pflanzen gut einschlämmen
  • Im Beet auf ausreichenden Pflanzabstand achten
  • Nicht alle Sorten sind für das Freiland geeignet

Säulenobst nach dem Pflanzen pflegen

Junge Obstbäume sollten in den ersten Jahren nach dem Einpflanzen immer mit ausreichend Wasser versorgt werden, ohne dass sie dabei in Staunässe versinken. Im Topf sollte zudem die verbrauchte Erde regelmäßig aufgefüllt werden. Eine jährliche Düngegabe im Frühjahr mit Kompost oder einem organischen Langzeitdünger unterstützen zudem das Wachstum und die Entwicklung Ihres Säulenbaumes optimal, damit Sie schon bald die ersten Früchte ernten können. In Topfkultur können Sie zur Fruchtbildung im Juni noch einmal nachdüngen. Wie Sie beim Düngen von Obstbäumen am besten vorgehen, erklären wir Ihnen hier.

Behalten Sie aber auch unbedingt den Fruchtansatz des Bäumchens im Auge und dünnen Sie gegebenenfalls Anfang Juni aus. Denn ein zu reicher Fruchtansatz führt zu kleinen Früchten und laugt den Baum auf Dauer aus. So kann es im schlimmsten Fall passieren, dass der Ertrag im nächsten Jahr ganz ausbleibt (sogenannte Alternanz). Lassen Sie pro Fruchtbüschel daher nur ein bis zwei Früchte stehen und brechen Sie überschüssige Fruchtansätze heraus.

Zur Überwinterung im Freien empfehlen wir für Kübelpflanzen einen Schutz aus Gartenvlies oder Bambusmatten, die um den Stamm und den Kübel gewickelt werden. Zusätzlich können Sie die Erdoberfläche mit Stroh oder Laub bedecken. Möchten Sie das Säulenobst drinnen überwintern, sollten Sie einen hellen und frostfreien Raum (zum Beispiel Keller, Stiegenhaus, Wintergarten) als vorübergehenden Standort auswählen. Nach dem letzten Frost können Sie das Säulenobst dann im Frühjahr wieder nach draußen übersiedeln.

Säulenapfel mit Früchten in der Sonne
Säulenäpfel sind allgemein sehr pflegeleicht [Foto: Tatiana Zinchenko/ Shutterstock.com]

Säulenobst schneiden

Echtes Säulenobst benötigt in den meisten Fällen keinen regelmäßigen Schnitt. Kultivierte Säulenäpfel haben meist von Natur aus eine schlanke Wuchsform und entwickeln ihre Blüten und Früchte direkt am Stamm. Kultiviertes Säulenobst muss hingegen regelmäßig beschnitten werden, damit die Form erhalten bleibt. Hierfür kürzen Sie beim Kernobst alle Triebe auf etwa 20 Zentimeter und beim Steinobst auf etwa 40 bis 50 Zentimeter Länge. Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist von November bis Februar. Ältere, schon abgetragene Fruchtzweige werden nach einigen Jahren auf einen Stummel zurückgeschnitten, um das Wachsen neuer Triebe zu fördern. In der Höhe sollte Säulenobst erst ab dem dritten oder vierten Standjahr beschnitten werden. Schneiden Sie hierfür den Mitteltrieb auf die gewünschte Höhe zurück.

Wie Sie Obstbäume richtig schneiden, erklären wir Ihnen ausführlich in unserem Spezialartikel.

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Sabine

Aktuell studiere ich Agrar- und Ernährungswirtschaft an der BOKU in Wien. Das Gärtnern macht mir unheimlich viel Spaß und nimmt sicherlich den größten Teil meiner Freizeit in Anspruch. Vor einigen Jahren wurde außerdem mein Interesse für Kräuter geweckt, weshalb ich 2018 die Ausbildung zur zertifizierten Kräuterpädagogin abgeschlossen habe.
Lieblingsobst: Äpfel, Kirschen
Lieblingsgemüse: Erdäpfel/Kartoffeln, Fenchel

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