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Zitronenbaum umtopfen: Pflege-Tipps & Anleitung zum Vorgehen

Zitronenbäume werden bei uns hauptsächlich im Kübel gepflanzt. Hier erfahren Sie, wann und wie Sie Ihren Zitronenbaum umtopfen sollten.

Gartengeräte neben einer Pflanze im Topf
Regelmäßiges, aber nicht zu häufiges Umtopfen ist ein wahres Wellness-Programm für Ihren Zitronenbaum [Foto: Thomas Bethge/ Shutterstock.com]

Früher oder später wird dem Zitronenbaum (Citrus x limon) sein Topf zu klein. Im Boden entwickeln Bäume in der Regel ein Wurzelgeflecht, das etwa so groß wie ihre Krone ist. Kein Wunder also, dass ein eingetopfter Zitronenbaum schnell an die Grenzen seines Topfes gerät. Das Gefäß schränkt den Baum ein und nimmt ihm viel von seiner Selbstständigkeit. Umso wichtiger ist, dass Sie sich seiner annehmen und auch den Wurzeln hin und wieder neuen Freiraum schaffen.

Beim Umtopfen wird nicht nur der Topf oder Kübel um eine Stufe vergrößert und den Wurzeln dadurch mehr Platz vergönnt. Bedeutung für den Baum hat besonders auch die frische Erde, die auf diese Weise in seinen Topf gelangt. Im natürlichen Boden leben Mikroorganismen und Mykorrhiza, die den Baum immer wieder mit frischen Nährstoffen versorgen. Doch im Topf funktioniert all das nicht so recht – der Zitronenbaum ist quasi von seiner Umwelt abgeschnitten. Das Umtopfen bringt dem Gewächs also genau zwei Dinge: Mehr Platz und frische Erde.

Wann topft man Zitronenbäume um?

Wenn der Winter vorüber ist und der Frühling vor der Tür steht, ist es an der Zeit, Ihren Zitronenbaum umzutopfen. Zu dieser Zeit erwacht er so allmählich aus seiner Winterruhe. Mit Hilfe des Energieschubes, den er durch das Umtopfen erhält, kann er voll neuer Kraft in das Frühjahr starten. Dennoch ist es nicht jedes Jahr notwendig, den Baum in einen neuen Topf umzusetzen. Nur alle zwei bis drei Jahre braucht der Baum ein neues Gefäß und wieder frische Erde.

Zitronenbaum umtopfen: So geht man vor

Das Umtopfen von Zitronenbäumen ist nicht kompliziert. Entscheidend ist vor allem, dass das Pflanzgefäß nicht mehr als fünf Zentimeter größer ist als das bisherige und dass der Baum nicht tiefer gesetzt wird als im vorherigen Gefäß. Eine Drainage verbessert zusätzlich den Wasserabfluss und verhindert Staunässe.

Verkauf von Zitronenbäumen im Topf
Gerade frisch gekaufte Zitronenbaum-Exemplare sind dankbar für den Umzug in einen neuen Topf – Häufig werden die Pflanzen in zu kleinen Töpfen verkauft [Foto: bepsy/ Shutterstock.com]

Zitronenbaum umtopfen – Schritt für Schritt:

  • Wählen Sie einen neuen Topf aus, der ein Abflussloch für überschüssiges Wasser aufweist und etwa fünf Zentimeter breiter ist als der alte Topf
  • Geben Sie in den Topf eine Schicht Kies als Drainage
  • Ziehen Sie vorsichtig den Wurzelballen aus dem alten Pflanzgefäß
  • Lockern Sie den Wurzelballen mit Ihren Fingern auf. Nicht durchwurzelte Erde darf dabei ruhig abfallen
  • Stellen Sie den Wurzelballen mittig in den neuen Topf
  • Füllen Sie die Lücken mit frischem Substrat auf und drücken Sie den Baum leicht an
  • Jetzt noch mit ein wenig Wasser angießen – und fertig umgetopft ist Ihr Zitronenbaum

Das richtige Substrat für den Zitronenbaum

Die einfachste Variante, an ein passendes Substrat für Ihren Zitronenbaum zu kommen, ist sicherlich, handelsübliche Zitruserde zu kaufen. Gutes Substrat lässt sich aber auch ganz einfach selbst herstellen. Dafür benötigen Sie im Grunde nur zwei Dinge: kalkarme Garten- oder Komposterde und Sand, Blähton oder Kies, um die Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten. Vermischen Sie die beiden Komponenten etwa in einem Verhältnis von zwei zu eins.

Mit dem Start ins Frühjahr wird auch die jährliche Düngesaison erneut eröffnet. Tipps zur Düngung Ihres Zitronenbaumes finden Sie hier.

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