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Zitrusfrüchte: Besondere Arten und Sorten (Überblick & Bilder)

Neben Zitronen und Limetten haben Zitrusfrüchte noch mehr zu bieten. Wir schöpfen die Vielfalt der Zitrusfrüchte voll aus und stellen kuriose Sorten vor.

Vielfalt an Zitrusfrüchten

Die Vielfalt der Zitrusfrüchte ist groß und bunt [Foto: Maria Uspenskaya/ Shutterstock.com]

Zitrusfrüchte sind aus unseren Küchen nicht mehr weg zu denken. Sie stecken voller Vitamin C, schmecken frisch, manchmal sauer und lassen sich unglaublich vielfältig in der Küche verwenden. Die Zitruspflanzen (Citrus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie stammen aus dem tropischen und subtropischen Südosten Asiens.

Zitrusfrüchte: Besondere Arten und Sorten

Die bekanntesten Vertreter aus der Zitrusfamilie sind wohl Zitronen (Citrus x limon), Limetten (Citrus × aurantiifolia), Orangen (Citrus x sinensis) und Mandarinen (Citrus reticulata). Neben diesen allseits bekannten Arten haben Zitrusfrüchte aber noch viel mehr zu bieten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Limetten nicht immer nur grün und rund sein können? Oder dass es Zitronen mit Tentakeln gibt? In unserem Artikel stellen wir Ihnen einige besonders interessante und kuriose Zitrusarten und -sorten vor.

Buddhas Hand: Goldene Besonderheit aus Asien

Zwar keine Limette, aber doch eine äußerst besondere Zitrusfrucht: Buddhas Hand. Die Buddhas Hand Zitrone (Citrus medica var. sarcodactylis) kann man zu den alten Zitrussorten zählen. Diese unverwechselbare Zitrone gehört zudem zur Gattung der Zitronatzitronen (Citrus). Ihren Ursprung vermutet man im östlichen und südöstlichen Asien. Ihren Namen verdankt sie ihrem bizarren finger- und handförmigen Aussehen. Diese fingerartigen Früchte bringt sie regelmäßig hervor, wobei diese auf unterschiedlichste Weisen wachsen können. Mal sind ihre „Finger“ ausgestreckt, mal ähneln sie eher einer Faust. Dabei sieht keine Frucht identisch aus.

Wenn Sie mehr über Buddhas Hand erfahren wollen, können Sie hier weiterlesen.

Buddhas Hand mit Dünger

Zum Düngen der Buddhas Hand, eignet sich z.B. unser Plantura Bio-Universaldünger mit Langzeitwirkung

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Cedro: Die königliche Zitronatzitrone

Die Zitronatzitrone (Citrus medica) wird im Italienischen auch Cedro genannt und zählt zu den Königinnen unter den Zitrusfrüchten. Grund dafür ist ihr besonderes Aroma und ihr intensiver Duft. Aus ihr wird, wie der Name schon sagt, Zitronat hergestellt, das Sie wahrscheinlich aus Weihnachtsgebäck kennen. Ursprünglich kommt diese Zitronenart wahrscheinlich aus Südostasien, mittlerweile wird sie aber auf der ganzen Welt geschätzt.

Wenn Sie noch mehr über die aromatische Zitronatzitrone wissen möchten, können Sie in unserem Spezial-Artikel weiterlesen.

Zitronatzitrone

Die Zitronatzitrone zählt zu den Königinnen unter den Zitrusfrüchten [Foto: Pfeiffer/ Shutterstock.com]

Echte Limette: Der Cocktail-Klassiker

Wenn man an Limetten denkt, kommt einem wohl als erstes die „klassische“ runde, grüne Limette in den Sinn. Dabei handelt es sich um die sogenannte Echte Limette (Citrus aurantifolia) oder Mexikanische Limette. Diese wird gern für fruchtig-saure Cocktailkreationen wie den Caipirinha verwendet. Ursprünglich in den Subtropen Zuhause, kann die Limette auch bei uns im Topf angebaut werden. Allerdings ist die Echte Limette sehr licht- und wärmebedürftig, daher ist beim Anbau dieser Pflanze etwas Fingerspitzengefühl und Expertenwissen vonnöten.

Erfahren Sie alles über den Anbau und die Pflege der Echten Limette in unserem Spezial-Artikel.

Echte Limette um ein Glas Capirinha

Den Caipirinha-Cocktail aus Brasilien gibt es nicht ohne die Echte Limette [Foto: Leonardo Izar/ Shutterstock.com]

Tipp: Limetten sind nur in den Tropen immergrün. Das liegt an der Temperatur: Denn in tropischen Gebieten ist es am Tag und in der Nacht gleich warm, bei uns sind die Nachttemperaturen allerdings niedriger. Deswegen verfärben sich Limetten bei uns gelb, sobald es nachts kälter wird.

Persische Limette: Die Pflegeleichte

Die Zitrusfrucht mit dem langen Blatt, die Persische Limette (Citrus latifolia), wird auch Tahiti Limette genannt. Sie ist um einiges anspruchsloser als die Echte Limette und daher einfacher bei uns anzubauen. Sie stellt weniger hohe Ansprüche an Licht und Wärme und übersteht unseren kalten, dunklen Winter daher auch um einiges leichter. Geschmacklich steht die Persische Limette der Echten Limette in nichts nach. Einziger Unterschied: Die Früchte dieser Limette sind nicht rund, sondern oval.

Persische Limette

Persische Limetten sind leichter im Anbau als Echte Limetten [Foto: Phil Lowe/ Shutterstock.com]

Kaffirlimette: Die runzelige Variante

Der Eine oder Andere ist vielleicht beim Lesen von fernöstlichen Rezepten über Kaffirlimetten-Blätter als Zutat gestolpert. Die Kaffirlimette (Citrus hystrix), auch Kaffernlimette genannt, ist saftarm, aber sehr aromatisch. Wirklich schön anzusehen ist diese Limettensorte allerdings nicht. Die Schale der Frucht ist runzelig und hat Dellen. Ihr spezielles Aussehen macht die Kaffirlimette aber durchaus mit ihrem intensiven Aroma wett. Die Früchte und vor allem die Blätter werden in der asiatischen Küche zum Beispiel in thailändischen Currys sehr geschätzt.

Kaffirlimette am Ast

Die Kaffirlimette ist zwar schrumpelig, aber sehr aromatisch [Foto: smileimage9/ Shutterstock.com]

Kaviarlimette: Bunte Finger aus Australien

Limettenkaviar ist eine luxuriöse Spezialität und stammt nicht etwa von Fischen, sondern von den Früchten der Kaviarlimette (Microcitrus australasica). Diese exotische Frucht ist zwar nah mit den Zitrusgewächsen verwandt, genau genommen handelt es sich dabei aber gar nicht um eine Limette. Sie wird auch Australische Fingerlimette genannt, da diese wilde Art aus Australien stammt. In den länglichen Früchten der Fingerlimette befinden sich kleine, runde Perlen, die wirklich so aussehen wie Kaviar. Außerdem weisen Kaviarlimetten eine unglaubliche Sortenvielfalt auf: Fruchtfleisch und Schale der Fingerlimetten können rot, grün, pink oder gelb sein.

Wie Sie diese besondere Limetten-Rarität selbst im Topf anbauen können, erfahren Sie hier.

Offene Kavierlimette

In der Kaviarlimette befinden sich kleine, runde Perlen, die Limettenkaviar genannt werden [Foto: jomphol/ Shutterstock.com]

Pursha-Limette: Der Römer

Die Pursha-Limette (Citrus × limon) wird auch Römische Limette oder Süße Limette genannt. Im Englischen trägt sie den Namen „mediterranean sweet lemon“. Aber lassen Sie sich von ihrem Namen nicht hinters Licht führen: Wirklich süß ist der Saft dieser Limettenart trotzdem nicht. Da die Pflanzen der Pursha-Limette eher klein bleiben und eine schöne, runde Krone bilden, scheinen sie wie gemacht für den Anbau im Topf und können auch bei uns angebaut werden. Ab Frühjahr trägt die Pflanze außerdem herrlich duftende weiße Blüten. Die Pursha-Limette ist reich an Saft und aus ihrer Schale werden ätherische Öle gewonnen. Ursprünglich kommt diese Limettenart aus Asien, heute wird sie aber vor allem in Süditalien – von Sizilien bis Rom – angebaut. Apropos Italien: Aus der Schale der römischen Limette wird auch der italienische Likör Limoncello gewonnen.

Pursha-Limette mit Floragard-Erde

Die Pursha-Limette wird auch Römische Limette genannt [Anzeige: Herzlichen Dank an Floragard]

Rangpur Limette: Die Orangene

Woher die Rangpur Limette (Citrus × limonia) genau stammt, ist unklar. Es könnte sich aber um eine Kreuzung aus Zitrone (Citrus limon) und Mandarine (Citrus reticulata) handeln. Namensgeber für diese Limette ist auf jeden Fall die Region Rangpur in Bangladesch. Allerdings ist die Rangpur Limette eine reine Zierform, die zunächst grüne und später orange Früchte bildet. Besonders ist das Fruchtfleisch dieser Limettensorte: Das ist nämlich nicht grün, wie bei den meisten Limetten, sondern orange, wie bei Mandarinen.

Rangpur-Limetten am Baum

Die Rangpur Limette bildet erst grüne, dann orange Früchte [Foto: Jaboticaba Fotos/ Shutterstock.com]

Limequat: Die ganz Kleine

Limequats (Citrus × floridana) sind eine Kreuzung aus der Echten Limette und der Kumquat (Fortunella margarita). Kumquats werden auch Zwergorangen genannt, weil sie besonders klein sind. Auch die Limequats sind klein – zwischen zwei bis vier Zentimeter im Durchmesser – und sehen dabei aus wie kleine Miniatur-Limetten. Wie bei der Kumquat kann die ganze Frucht gegessen werden, sowohl die Schale als auch die Kerne. Das Fruchtfleisch hat einen intensiven, sehr sauren Geschmack und die Schale den durchdringenden Geschmack der Limette. Vor allem weil der Limequat um einiges kälteresistenter ist als seine Mutter die Limette, kann der Anbau der „Zwerglimette“ auch bei uns interessant sein.

Limequats in einer Schüssel

Limequats sind eine Kreuzung aus Limetten und Kumquats [Foto: neil langan/ Shutterstock.com]

Wenn wir Ihnen nun Lust auf exotische Früchte gemacht haben, können Sie hier noch mehr über ein paar Exoten lesen, von denen Sie sicher noch nie gehört haben.

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