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Physalis pflegen: Tipps zum Ausgeizen, Düngen & Co.

Die beliebte orangefarbene Frucht bedarf spezieller Pflege. Alles was Sie zum Gießen, Düngen und Ausgeizen der Physalis wissen müssen, erfahren Sie hier.

Physalis mit Beere

Die Physalis ist recht pflegeleicht und damit eine angenehme Haus- und Gartenpflanze [Foto: successo images/ Shutterstock.com]

Die Physalis (Physalis peruviana) – auch Kapstachelbeere genannt – erfreut sich in Europa einer immer größeren Beliebtheit, was nicht nur mit ihrem bezaubernden Äußeren zusammenhängt, sondern auch an dem großartigen Geschmack der Früchte liegt. Die Anforderungen an die Pflege fallen im Vergleich zu anderen Obstpflanzen eher gering aus, dies macht sie zu einer angenehmen Haus- und Gartenpflanze. Welche Dinge bei der Pflege der Physalis zu beachten sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Physalis pflegen

Die Pflege der Physalis gestaltet sich recht einfach, da sie eigentlich umso besser wächst, je mehr man sie in Ruhe lässt. Dieses Phänomen hat allerdings auch seine Grenzen. Wie Sie also die richtige Mischung aus Pflege und Beobachtung finden, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Grüne Physalis

Die Physalis wird gerne in Ruhe gelassen, man sollte sie aber regelmäßig gießen [Foto: Prispim/ Shutterstock.com]

Physalis gießen

Die Physalis hält nur kurzzeitig Trockenheit aus und sollte daher, um die Pflanze nicht zu sehr zu schwächen, regelmäßig gegossen werden. Besonders an den für die Pflanze am besten geeigneten sonnigen Standorten kann dies bis zu zweimal am Tag notwendig sein. Der Wasserbedarf der Pflanze ist natürlich auch abhängig von Wachstum und Größe. Gießen Sie abends und gleich in der Früh, um eine zu hohe Verdunstung des Wassers zu verhindern.

Physalis schneiden

Beim einjährigem Anbau müssen die Kapstachelbeeren nicht geschnitten werden. Sie sollten sogar vergilbte Triebe lieber nicht entfernen, da die Frucht und Blütenbildung sonst darunter leiden können. Wird die Pflanze allerdings mehrjährig angebaut, können Sie diese nach der Ernte in Form schneiden und dann im Frühjahr vor dem Austrieb auf gut die Hälfte zurückstutzen.

Vertrocknete Physalis

Beim einjährigen Anbau kann man die vergilbten Triebe stehen lassen [Foto: Otar Gujejiani/ Shutterstock.com]

Physalis düngen: Womit und wie viel?

Die Physalis ist hinsichtlich der Versorgung mit Nährstoffen recht anspruchslos. Zu viele Düngergaben können ein zu hohes Wachstum erzeugen, welches sich negativ auf die Fruchtbildung und die Reife auswirkt. Um jedoch einer Unterversorgung entgegen zu wirken, ist es ratsam, eine Düngergabe im Jahr zu verabreichen. Dazu eignet sich am besten ein Bio-zertifizierter Tomatendünger wie unser Plantura Bio-Tomatendünger mit Langzeitwirkung.

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Um die Physalis von Beginn an ausreichend zu versorgen, bietet es sich an, mit dem Auspflanzen auch gleich Dünger in den Boden einzuarbeiten. Nimmt die Physalis mehrjährig in einem Topf Platz, so können Sie auch beim Umtopfen frischen Wind in Form von zusätzlichen Nährstoffen an die Wurzel bringen, indem Sie das Substrat mit Dünger versehen. Alternativ können Sie natürlich auch eigenen Kompost verwenden. Sollten Sie zu Kompost greifen, ist eine zu hohe Dosierung allerdings zu vermeiden.

Ein Kompost im Garten

Auch mit eigenem Kompost kann die Physalis gedüngt werden [Foto: KaliAntye/ Shutterstock.com]

Wichtig bei der Physalis ist das regelmäßige Entfernen von Unkräutern. Dazu decken Sie am besten die offene Erde mit Mulch ab, dies verhindert das Aufkommen von zu vielen Unkräutern und erspart Ihnen Zeit.

Physalis ausgeizen

Beim Thema Ausgeizen der Physalis scheiden sich bei den Gärtnern die Geister: So mancher lässt seine Pflanze wild wuchern, während der Andere die Kapstachelbeere ausgeizt, wie eine Tomate (Solanum lycopersicum).Die Notwendigkeit des Ausgeizens hängt in diesem Fall stark von der einzelnen Situation ab: Wuchert Ihre Physalis zum Beispiel wie wild und bildet reichlich Früchte aus, zu denen jedoch kaum Sonnenlicht durchdringt, wäre es angebracht, auszugeizen. Dabei müssen Sie auch bei Weitem nicht so viel beachten wie bei der Tomatenpflanze, greifen Sie einfach beherzt zu Schere und geizen Sie drauflos. Da die Pflanze am liebsten in Ruhe gelassen wird, sollten Sie es allerdings nicht übertreiben.

Eine Physalis Pflanze

Das Ausgeizen empfiehlt sich dann, wenn die Pflanze besonders dicht wuchert [Foto: Neykor Chonrossainatee/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung Physalis ausgeizen:

  • Entfernen Sie die unerwünschten Seitentriebe aus der Blattachsel
  • Am besten mit den Fingern oder einer kleinen Schere
  • Desinfizieren Sie die Schere bei vielen Pflanzen vor und zwischen dem Gebrauch
  • Die großen Blätter unbedingt stehen lassen
  • Beim Entstehen neuer Seitentriebe einfach wiederholen

Physalis pflegen: Alles auf einen Blick

Für die schnellen Gärtner unter Ihnen haben wir hier nochmal die wichtigsten Punkte zur Pflege der Physalis zusammengetragen:

  • Nur einmal im Jahr mit Tomatendünger düngen
  • Die Physalis liebt Wasser, sollte also täglich gegossen werden
  • Leichtes Ausgeizen erhöht Fruchtreife und Größe
  • Beim Anbau im Beet muss überhaupt nicht gedüngt werden
  • Die Pflanze sollte regelmäßig auf Parasiten untersucht werden

Informationen zum richtigen Überwintern von Physalis finden Sie hier in unserem Spezial-Artikel.

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