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Rasen düngen im Herbst: Die letzte Düngung des Jahres

Im Herbst lohnt sich die Gabe der richtigen Nährstoffe, um den Rasen sicher zu überwintern. Wir erklären, was beim Rasendüngen im Herbst zu beachten ist.

Rasen mit Herbstlaub

Eine Rasendüngung im Herbst hilft bei der sicheren Überwinterung [Foto: Sergey Peterman/ Shutterstock.com]

Die Rasendüngung im Herbst ist ein wichtiger Faktor bei der Gesunderhaltung einer Rasenfläche. Vielen Rasenbesitzern sind hierbei oft noch einige Punkte unklar und durch Fehler kann es nicht selten zu Schäden am schönen Grün kommen, die sich auch noch auf das kommende Jahr auswirken.

Rasen düngen im Herbst

Um mögliche Unklarheiten aus der Welt zu schaffen, wollen wir für Sie die Fragen des Warum, Wann und Womit sowie die richtige Dosierung gut verständlich zusammenfassen, damit Ihr Rasen auch im nächsten Jahr widerstandsfähig und saftig grün ist. Wenn Sie erfahren möchten, was Sie noch tun können, um Ihren Rasen auf den Winter vorzubereiten, können Sie auch hier mehr erfahren.

Warum den Rasen im Herbst düngen?

Nur eine optimal mit Nährstoffen versorgte Rasenfläche zeigt sich von der besten Seite. Mängel werden schnell sichtbar, denn Rasengräser haben einen hohen Nährstoffbedarf. Die Herbstrasendüngung soll zum einen den generellen Bedarf der Gräser decken, damit sie die letzten sonnigen Tage des Jahres noch effektiv zur Photosynthese und Einlagerung von Reservestoffen für den Winter nutzen können. Zum anderen soll eine Herbstrasendüngung durch den somit erhöhten Gehalt leicht verfügbaren Kaliums die Widerstandskraft gegen Frost erhöhen.

Bis wann den Rasen im Herbst düngen?

Herbstrasendünger sind fast immer Langzeitdünger. Sowohl organische als auch mineralische Herbstrasendünger können deshalb bereits ab Juni oder Juli zur Wintervorbereitung ausgebracht werden. Bei der Verwendung mineralischer Dünger sollten Sie dringend darauf achten, dass der Wirkzeitraum des Düngers spätestens im Oktober beendet ist. Denn andernfalls kann Regen im Frühwinter die freiwerdenden Nährstoffe ungenutzt ins Grundwasser auswaschen. Ein Rasen-Langzeitdünger mit drei Monaten Wirkdauer wird folglich Ende Juli ausgebracht. Organische Herbstrasendünger können Sie zwischen Juni und Oktober verwenden, da sie Nährstoffe witterungsabhängig und langsam freisetzen. Die Gefahr einer Auswaschung ist somit deutlich geringer.

nasser Rasen

Bei organischen Langzeitdüngern ist die Gefahr einer Auswaschung durch Regen deutlich geringer [Foto: Greg Brave/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung: Bis wann den Rasen im Herbst düngen?

  • Allgemein erfolgt die letzte Düngung zwischen Juni und Oktober
  • Mineralische Herbstrasendünger mit Langzeitwirkung werden im Sommer ausgebracht, um Auswaschungen vorzubeugen
  • Organische Herbstrasendünger können auch noch im September oder Oktober verwendet werden und stellen die bessere und nachhaltigere Wahl dar

Wie viel und womit den Rasen im Herbst düngen?

Herbstrasendünger besitzen immer einen geringen Stickstoffgehalt (N) und einen hohen an Kalium (K). Eine zu kräftige Stickstoffdüngung im Herbst führt nämlich zu einer Anregung des Wachstums und im schlimmsten Fall sogar zu langen, weichen Halmen, die frostanfällig sind. Kalium unterstützt nicht nur die Zellwand-Stabilität, es wird im Herbst auch in großen Mengen in der wässrigen Vakuole der Pflanzenzellen eingelagert und verhindert so, dass sich Eiskristalle bilden, welche die Zelle förmlich sprengen. Wie oben erwähnt sind organische Dünger mit natürlicher Langzeitwirkung sehr gut als Herbstrasendünger geeignet. 80 g/m2 sind eine gute Menge, wenn Sie bereits im Juni/Juli zum letzten Mal düngen. Sie können auch 50 g/m2 im Juni und 30 g/m2 im September düngen. Diese Dosierungen treffen zum Beispiel für unseren Plantura Bio-Herbstrasendünger zu.

Zusammenfassung: Wie viel und womit den Rasen im Herbst düngen?

  • Herbstrasendünger weisen niedrige N-Gehalte und hohe K-Gehalte auf
  • Von organischen Herbstrasendüngern werden etwa 80 g/m2 in einer oder zwei Gaben angewendet
  • Halten Sie sich bei der Verwendung mineralischer oder organisch-mineralischer Herbstrasendünger (wenn Sie diese überhaupt verwenden) genauestens an die empfohlene Dosierung und verteilen Sie den Dünger sehr gleichmäßig

Der richtige Herbstrasendünger

Um Ihre Grünflächen nachhaltig gesund zu halten, empfehlen wir Ihnen einen organischen Herbstrasendünger zu verwenden. Dieser schadet weder der Umwelt noch den Tieren in Ihrem Garten und erfordert nur einen geringen Aufwand, um Ihren Rasen perfekt zu versorgen. Der gedüngte Boden bedankt sich nach einiger Zeit der Anwendung mit einer guten Nährstoffspeicherung, Wasserhaltefähigkeit und Belastbarkeit. Durch den Aufbau von Humus wird der Oberboden elastisch und erträgt normale Belastungen ohne eine Verdichtung. Um dies zu erreichen, haben wir den oben erwähnten Plantura Bio-Herbstrasendünger entwickelt. Er weist nicht nur alle Qualitäten eines organischen Herbstrasendüngers auf, sondern ist dazu auch noch frei von tierischen Bestandteilen.

Plantura Bio Herbstrasendünger

Unser Plantura Bio-Herbstrasendünger ist eine organische Alternative, die den Rasen nachhaltig pflegt

Rasen im Herbst richtig düngen: Anleitung zur idealen Ausbringung

Damit Sie gleich loslegen können, Ihren Rasen mit den passenden Nährstoffen für die kalte Jahreszeit zu versorgen, haben wir die folgende Anleitung für Sie zusammengetragen:

  • Verwenden Sie im Juni oder Juli entweder 50 – 80 g/m2 unseres Plantura Bio-Rasendüngers oder teilen Sie die Gabe auf. Die größere Menge düngen Sie zum früheren Zeitpunkt. 0,2 Liter (etwa ein Wasserglas voll) entspricht 130 g
  • Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig auf dem frisch gemähten Rasen. Im Idealfall verwenden Sie einen Düngerstreuer
  • Mähen Sie Ihren Rasen Mitte November kurz – auf etwa 3 cm Höhe – und überwintern Sie ihn so. Mähen und düngen Sie nicht im Winter

Tipp: Wenn Sie einen sehr leichten, sandigen Boden unter Ihrem Rasen haben, kann die Ausbringung von Ton sinnvoll sein. Dies ist etwa in Form von Tonmehlen wie Bentonit möglich. Tonpartikel bilden gemeinsam mit Humusmolekülen sogenannte Ton-Humus-Komplexe, die besonders gut Nährstoffe und Wasser speichern können.

Folgende Produkte haben sich bei uns im Garten bewährt:
  • Plantura Bio Rasendünger: BIO-Rasendünger mit Langzeitwirkung (3 Monate) für einen dichten und tiefgrünen Rasen ohne Unkraut und Moos.
  • Floragard Rasensand: Verbessert die Wasserdurchlässigkeit und erhöht die Belastbarkeit der Rasenfläche.
  • Plantura Bio Herbstrasendünger: Organischer Dünger zur optimalen Nährstoffversorgung. Fördert einen robusten und dicht wachsenden Rasen.
 

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Rasen nach der Winterruhe mit einer Düngung im Frühjahr wiedererwecken können.

Alles Weitere zum Thema „Rasen düngen“ erfahren Sie in unserem Übersichtsartikel.

Weitere Informationen zu verschiedenen Rasendüngern erhalten Sie außerdem hier.

Wenn Sie sich für die Pflege eines Rasens allgemein interessieren, werden Sie hier fündig.

Kati

Ich bin Gärtnerin im Fachbereich Garten- und Landschaftsbau und studiere an der Universität Hannover Gartenbauwissenschaften. Für mich ist der gesamte grüne Bereich wahnsinnig spannend, besonders liegen mir aber der Boden und ein nachhaltiger Umgang mit diesem am Herzen.
Lieblingsobst: Heidelbeere, Apfel
Lieblingsgemüse: Schmorgurke, Grünkohl, grüne Paprika

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