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Rasen säen: Richtiger Zeitpunkt & Anleitung in 6 Schritten

Wer seinen Rasen neu anlegen oder ausbessern möchte, kann im Herbst Rasensamen aussäen. Hier finden Sie eine Anleitung mit Experten-Tipps.

Rasen von Hand gesät

Im Herbst wird der Rasen angelegt oder nachgesät [Foto: Eag1eEyes/ Shutterstock.com]

Die Rasenaussaat ist noch immer die klassische Methode, um eine Rasenfläche anzulegen. Und auch bei lückenhaften Flächen muss gelegentlich zu Rasensamen gegriffen werden. Dabei ist es besonders wichtig, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Rasensaat auszuwählen. Auch das Wässern und die weitere Pflege nach der Aussaat beziehungsweise der Nachsaat des Rasens sind für den Erfolg entscheidend. Daher stellen wir Ihnen im Folgenden alle Informationen und Tipps rund um das Säen und Nachsäen von Rasen vor.

Rasen säen in 6 Schritten

Angefangen mit der Frage, zu welchem Zeitpunkt die Rasensaat am sinnvollsten ist, finden Sie im Folgenden sechs Schritte zur erfolgreichen Aussaat Ihres Rasens. Zusätzlich stellen wir Ihnen einige Pflegetipps vor, damit Ihr Rasen nach der Aussaat gesund und stark wird.

1. Wann sollte man Rasen aussäen?

Generell kann man Rasen von April bis Oktober aussäen. Die idealen Zeitpunkte sind der Spätsommer und das Frühjahr, wenn der Boden warm genug ist. Für die Keimung brauchen die meisten Gräser nämlich eine minimale Bodentemperatur von 8 °C, optimal sind 14 bis 25 °C und ausreichend Feuchtigkeit. Diese Bedingungen sind am ehesten im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst gegeben, weshalb sich diese Jahreszeit am besten für die Rasenaussaat eignet. Im September hat der Boden noch viel Wärme gespeichert und auch wetterbedingt ist häufiger mit Niederschlägen zu rechnen. Diese Kombination ist ideal, um die Grassamen schnell und erfolgreich zur Keimung zu bringen. Zu spät sollte es im Herbst nämlich auch nicht werden, da die Saat sonst unvollständig oder ungleichmäßig auflaufen könnte.

Tipp: Die kleinen, im Frühherbst gesäten Halme sind genauso frostresistent wie der ältere Rasen. Nur während der empfindlichen Phase des Keimens und Auflaufes sollten die Temperaturen nicht unter 8 °C liegen.

Rasen mit Herbstlaub

Die perfekte Jahreszeit für die Aussaat ist der Herbst – die jungen Halme sind frostresistent [Foto: anmbph/ Shutterstock.com]

Neben dem Herbst ist auch das Frühjahr zum Säen von Rasen geeignet. Allerdings dauert es meist bis zum April, bis der Boden sich auf die Keimtemperatur von Rasen erwärmt. Ab Mitte April bis Anfang Mai sind die Bodentemperaturen optimal, nur auf ausreichend Feuchtigkeit muss geachtet werden. Starke Hitzeperioden im frühen Juni können dem jungen Rasen leicht schaden.

Wann sollte man Rasen aussäen?

  • Rasen kann entweder im Herbst (September) oder im Frühjahr (Mitte April bis Anfang Mai) ausgesät werden
  • Die Temperaturen bei der Keimung sollten zwischen 8 und 25 °C liegen
  • Bei der Aussaat sollte der Boden trocken sein, bald darauf allerdings gewässert werden

2. Was sollte man vor der Rasenaussaat beachten?

Vor der Anlage des Rasens sollten alle Arbeiten im Garten abgeschlossen sein, die einen jungen Rasen durch Belastung beeinflussen. Sind die Obstbäume gepflanzt und Beete, Wege oder Gartenteiche angelegt, kann es losgehen. Nachstehend können Sie nachlesen, wie normale, sehr schwere, sehr leichte und sehr verdichtete Böden so verbessert werden können, dass sie gut auf die Rasensaat vorbereitet sind.

Den Boden vor der Rasenaussaat umgraben

Bei jeder Fläche, auf der später der Rasen wachsen soll, beginnt die Bodenvorbereitung mit dem spatentiefen Umgraben mit Spaten oder Grabegabel. Auf großen, zusammenhängenden Flächen ist dazu eine Motorfräse oder Motorhacke unentbehrlich. Wer diese beispielsweise in einem Baumarkt ausleiht, erspart sich sehr viel Arbeit. Der Herbst ist zum Umgraben die beste Zeit, wenn der Boden gut getrocknet und krümelig ist und der folgende Winter eine gute Frostgare des Bodens verspricht. Während des Umgrabens werden alle Fremdkörper, Unkräuter und großen Steine aus dem Boden entfernt und die jeweilige nötige Bodenverbesserung wird durchgeführt.

Tipp: Ist die spätere Rasenfläche mit Wurzelunkräutern wie Quecke oder Giersch bewachsen, sollten die damit bewachsenen Zonen keinesfalls gefräst werden. Ihre Rhizome würden durch die Fräse zerteilt und in der Fläche verbreitet. Diese Bereiche sollten Sie also besser händisch umgraben und dabei peinlich genau jede Wurzel entfernen.

Boden mit Spaten umgegraben

Beim Umgraben werden Fremdkörper, Unkräuter und große Steine aus dem Boden entfernt [Foto: Georgy Dzyura/ Shutterstock.com]

Optimal ist es, wenn zwischen dem Umgraben und der Aussaat einige Monate liegen, damit sich der Boden absetzen kann und es später nicht durch Setzung zu Senken im Rasen kommt. Übrigens setzt sich der Boden nur mit ausreichend Feuchtigkeit ab. Wenn es also nur leicht regnet, sollte mindestens einmal kräftig bewässert werden.

Normale Böden auf die Rasenaussaat vorbereiten

Normale Böden werden durch eine Kompost- oder Stallmistgabe vorbereitet: 10 bis 15 Liter werden pro Quadratmeter in die oberen 10 bis 20 Zentimeter eingearbeitet. Auf diese Weise wird das Bodenleben aktiviert und die Struktur des Bodes – mit welcher die spätere Vitalität des Rasens eng verknüpft ist – verbessert.

Tipp: Kleinere Flächen können auch mit einem Bodenaktivator wie unserem Plantura Bio-Bodenaktivator auf die Aussaat vorbereitet werden. Der hohe Gehalt an organischer Substanz sorgt für eine lockere Bodenstruktur und erhöht den Humusgehalt. Zusätzlich enthält unser Plantura Bio-Bodenaktivator Mykorrhiza-Pilze, die das Bodenleben anregen.

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Sehr schwere und lehmige Böden auf die Rasenaussaat vorbereiten

Schwere Böden sind tonreich und zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei Trockenheit hart wie Stein werden und bei Nässe in schmierigen, schweren Klumpen an den Stiefeln kleben. Solche Böden bieten Rasen zwar viele Nährstoffe, doch nicht ausreichend verfügbares Wasser und Sauerstoff an den Wurzeln. Extrem schwere Böden können mit bis zu 50 Litern Sand (Körnung 0/2), Lava oder Blähton pro Quadratmeter so modifiziert werden, dass die Anlage einer Rasenfläche möglich wird. Zusätzlich wird wie auf normalen Böden Kompost eingearbeitet.

Verdichtete Böden auf die Rasenaussaat vorbereiten

Verdichtete Böden wurden durch hohen Druck und ungünstige Bodeneigenschaften so fest zusammengedrückt, dass sie kaum noch Wasser und Luft aufnehmen oder hindurchlassen. Auch diese können durch eine Gründüngung verbessert werden. Im Frühsommer säen Sie stark wurzelnde Pflanzen, die im darauffolgenden Winter absterben, zum Beispiel Lupine oder Ölrettich (Raphanus sativus var. oleiformis). Wenn die Pflanzen bis zum Herbst noch blühen könnten, müssen sie vorher abgemäht werden, damit keine Samen auf die zukünftige Rasenfläche fallen. Im nächsten Frühjahr verwittern die Pflanzenreste und zersetzen sich größtenteils bis zur Rasensaat im September. Alternativ können stark verdichtete Böden auch gelüftet werden. Schließlich sollte Kompost oder Stallmist eingearbeitet werden.

Sehr leichte Böden auf die Rasenaussaat vorbereiten

Sehr sandige, nährstoffarme Flächen sind für das Rasenwachstum nicht optimal vorbereitet. Bei solchen Flächen müssen Nährstoffspeicherung und Wasserhaltefähigkeit verbessert werden. Dafür können 20 bis 30 Litern reifer Kompost oder 3 bis 5 Kilogramm reifer Stallmist pro Quadratmeter wenige Tage vor der Ansaat eingearbeitet werden. Alternativ ist eine Gründüngung mit stickstoffsammelnden Leguminosen sehr zu empfehlen. Die Samen der heimischen Lupine (Lupinus) werden etwa zu 20 bis 25 Gramm pro Quadratmeter ausgesät und nach 10 Wochen in den Boden eingearbeitet. Zusätzlich zur Gründüngung sollte wie auf normalen Böden die Einarbeitung von Kompost erfolgen.

Lupine als Gründünger

Die Lupine ist ein guter Gründünger, allerdings werden dabei die schönen Blüten verhindert [Foto: Alla Sheptiienko/ Shutterstock.com]

Zwei Monate vor der Rasenaussaat den pH-Wert messen

Testen Sie mithilfe eines im Baumarkt erhältlichen pH-Teststreifens den pH-Wert Ihres Bodens. Die meisten Gräser mögen einen pH-Wert von ungefähr 5,5 bis 7. Liegt der pH-Wert Ihres Bodens bei 5,5 oder tiefer, sollten Sie ungefähr zwei Monate vor der Aussaat des Rasens kalken. Überschreitet Ihr Boden den pH-Wert von 7, wird Torf oder Rindenhumus (nicht mit Rindenmulch verwechseln) in die oberen Bodenschichten eingearbeitet. Genaueres zum Thema Rasen kalken und düngen finden Sie hier.

Ein bis zwei Wochen vor der Rasenaussaat den Boden vorbereiten

  • Grobe Unebenheiten müssen einplaniert werden; weil dies etwas Übung und eventuell Maschineneinsatz braucht, kann hier ein Fachmann um Hilfe gebeten werden; nach dem Grobplanum kann die Fläche bis zu vier Wochen liegen gelassen werden, um eventuell auflaufende Unkräuter zu bekämpfen
  • Hatte die Fläche wenig Zeit, sich zu setzen, ist das Anwalzen oder Andrücken mit Trittbrettern durchzuführen; sackt die Fläche hierbei ungleichmäßig, können diese Unebenheiten noch ausgeglichen werden
  • Letzter Schritt vor dem Säen ist das gleichmäßige und sorgfältige Einebnen der zukünftigen Rasenfläche; hierzu wird eine Holzharke verwendet; Anschlüsse an Kanten von Pflasterflächen werden bündig oder mit höchstens zwei Zentimeter Unterstand angearbeitet und ebenfalls sorgfältig angedrückt

Was sollte man vor der Rasenaussaat beachten?

  • Alle Arbeiten, die jungen Rasen belasten würden, müssen abgeschlossen sein
  • Vor der Aussaat des Rasens wird der Boden spatentief umgegraben oder gefräst; hierbei Wurzelunkräuter sorgfältig entfernen
  • Auf schweren Lehm- und Tonböden sollten Drainagesysteme eingebaut werden oder Sand, Lava oder Blähton eingebracht werden
  • Sehr leichte Böden können mit viel Kompost oder Gründüngung verbessert werden
  • Stark verdichtete Böden werden durch eine Gründüngung oder durch Aerifizieren auf die Aussaat vorbereitet
  • Bei einem Boden-pH-Wert unter 5,5 wird der Rasen zwei Monate vor der Saat gekalkt; bei einem pH-Wert von über 7 wird Rindenhumus oder Torf in den Boden eingearbeitet
  • Höchstens vier Wochen vor der Aussaat wird das Grobplanum durchgeführt; konnte der Boden sich nicht lange genug setzen, wird anschließend gewalzt und dann das Feinplanum erstellt

3. Die richtige Rasensaat auswählen

Rasensaat wird in Saatgutmischungen verkauft. Rasen setzt sich nämlich nicht aus einer einzigen Art von Gras zusammen, sondern aus einer Mischung verschiedener Gräserarten, von denen jede ihren Teil zur perfekten, dichten Fläche beiträgt. Mit der Wahl der Rasensaatgut-Mischung nehmen Sie ganz entscheidend Einfluss auf die Qualität und Gestalt ihres späteren Rasens. Denn diese variieren je nachdem, welche Nutzung ihnen zugedacht wurde. Schließlich muss ein Sportplatz oder begrünter Parkplatz mehr Belastungen standhalten, als ein kaum betretener Zierrasen. Zudem gibt es Gräser, die im Schatten oder bei Staunässe besser zurechtkommen als andere.

Wir empfehlen eine sogenannte Regel-Saatgut-Mischung (RSM). Dieses Siegel ist geprüft und verspricht somit Qualität hinsichtlich der Keimfähigkeit sowie einer guten Zusammensetzung von Grasarten. Geben Sie für hochwertiges Saatgut ruhig einen Euro mehr aus – das Ergebnis spricht später für sich. Je nach Eignung tragen die Regelsaatgutmischungen Nummern – untenstehend finden Sie eine Tabelle mit Beispielen.

RSMVerwendung
1.1Zierrasen
2.3Gebrauchsrasen - Spielrasen
3.1Sportrasen: Neuanlage
5.1Parkplatzrasen
7.2.2Landschaftsrasen - Standard (mit Kräutern)

Tipp: Lassen Sie generell besser die Finger von Lolium westerwoldicum, Lolium multiflorum und Festuca pratensis. Diese drei Grassorten sind oft in billigen und nicht zertifizierten Saatgutmischungen enthalten, eignen sich aber absolut nicht für Gartenrasen, sondern nur für die landwirtschaftliche Nutzung.

Welche Rasensaat ist die richtige?

  • Je nachdem, ob Sie nachsäen möchten, Rasen im Schatten von Bäumen oder Spiel- und Gebrauchsrasen anlegen möchten, stehen verschiedene Saatgut-Mischungen zur Auswahl
  • Es lohnt sich, in hochwertige Regel-Saatgut-Mischungen zu investieren
Rasen per Hand gesät

Abhängig von Verwendung und Standort der Rasenfläche sollte das richtige Saatgut gewählt werden [Foto: Dean Clarke/ Shutterstock.com]

4. Rasensamen richtig ausbringen: Von Hand oder mit dem Streuwagen

Perfektes Wetter zur Rasenaussaat ist warm, nicht heiß, und es sollten leichte Niederschläge angemeldet sein – alternativ tut es auch der Rasensprenger. Außerdem sollte der Boden gut feucht sein. Nun kann es an die Aussaat gehen. Wer seinen Rasen organisch düngt, verteilt direkt vorher 100 g/m² unseres Plantura Bio-Rasendüngers.  Bei der anschließenden Saat ist die richtige Saatdichte von großer Bedeutung. Wird nicht die optimale Saatgutmenge ausgebracht, kann das langfristig zu einem ungleichmäßigen Rasenbild führen. Die Aussaat erfolgt entweder von Hand oder mit einem Streuwagen.

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Rasensamen von Hand ausbringen

Wenn Sie eine eher kleine Fläche zu säen haben und das von Hand erledigen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor.

  1. Messen Sie eine Fläche von einem Quadratmeter ab und wiegen Sie die genaue Menge an entsprechendem Saatgut ab (auf der Saatgutmischung ist meistens die Menge pro m² angegeben). Verteilen Sie die Menge zuerst in Quer- und dann in Längsreihen gleichmäßig. Anschließend haben Sie ein Bewusstsein dafür, wie dicht die Samen nebeneinanderliegen sollten.
  2. Teilen Sie die restliche Fläche in kleine Stücke oder Streifen und messen Sie das Saatgut jeweils zur Fläche passend ab.
  3. Säen Sie Ihre gesamte zukünftige Rasenfläche in Längs- und Querreihen.

Rasensamen mit dem Streuwagen ausbringen

Der Einsatz eines Streuwagens vereinfacht die genaue Verteilung der Rasensamen auf großen Flächen. So gehen Sie vor, wenn Ihnen ein Streuwagen zur Verfügung steht.

  1. Legen Sie sich eine mehrere Quadratmeter große Folie oder ein Tuch zurecht, über das Sie probehalber mit dem Streuwagen fahren. Füllen Sie den Streuwagen und fahren Sie so weit, dass das befahrene Folienstück einem Quadratmeter entspricht.
  2. Nun schütten Sie das Saatgut von der Folie in ein Gefäß und wiegen es. Je nachdem wie weit Ihr Ergebnis von der Empfehlung der Menge pro Quadratmeter Ihrer Saatgutmischung entfernt ist, passen Sie die Saatstärke des Streuwagens an.

Nach der Aussaat wird die Rasensaat mit einer Igelwalze oder Harke flach – 0,5 bis 1 Zentimeter tief – in den Boden eingearbeitet, um sie vor Austrocknung und Vogelfraß zu schützen. Anschließend wird der Bodenschluss hergestellt: Der Samen muss mit dem Boden in Kontakt sein, um Wasser für die Keimung aufnehmen zu können. Dies wird mit einer lichten Walze oder Trittbrettern erreicht. Die so geglättete Bodenoberfläche erleichtert außerdem das spätere Mähen.

Rasen säen mit Streuwagen

Ein Streuwagen erleichtert das gleichmäßige Ausbringen der Rasensaat [Foto: photowind/ Shutterstock.com]

Wie werden Rasensamen richtig ausgebracht?

  • Der Boden sollte feucht, doch oberflächlich abgetrocknet und krümelig sein
  • Organischer Rasendünger wird direkt vor der Saat verteilt
  • Je nach Zusammenstellung der Gräser in Ihrer Saatgut-Mischung wird eine auf der Packung angegebene Saatdichte empfohlen
  • Es kann von Hand oder mit einem Streuwagen gesät werden; der Streuwagen sorgt auf großen Flächen für ein gleichmäßigeres Ergebnis
  • Nach der Aussaat folgen flache Einarbeitung und Andrücken des Saatguts

5. Rasen nach der Aussaat wässern

Nach der Aussaat sorgt eine kontinuierliche Feuchtigkeitszufuhr dafür, dass der Keimprozess beginnt und am Laufen bleibt. Der Boden darf aber auch nicht unter Wasser gesetzt werden, weil sonst die Sauerstoffzufuhr der Samen gefährdet wird. Bei trockenem Wetter empfiehlt es sich, zwei bis drei Mal am Tag ungefähr für 10 bis 15 Minuten mit der feinsten Beregnungseinstellung zu bewässern. Da auf den Saatkörnern nicht unnötig herumgetreten werden sollte, ist bei künstlicher Bewässerung ein behutsamer Umgang mit Schwenkregnern oder Rasensprengern zu empfehlen.

Wie wird der Rasen nach der Aussaat richtig gewässert?

  • Ideal für den Rasen ist eine kontinuierliche Feuchtigkeitszufuhr, ohne den Rasen unter Wasser zu setzen
  • Der frisch ausgesäte Rasen ist noch empfindlich, weswegen bei Schläuchen und Ähnlichem Vorsicht geboten ist

6. Rasen nach der Aussaat richtig pflegen

Mit der gewissenhaften Vorbereitung und Aussaat kann ein bedeutender Grundstein für eine wunderschön dichte Rasenfläche gelegt werden. Um diese Schönheit zu erhalten, ist die richtige Rasenpflege essentiell. Der erste Schnitt wird bei einer Wuchshöhe von 6 bis 10 Zentimetern und auf 4 Zentimetern Schnitthöhe durchgeführt. Achten Sie auf scharfe Mähmesser, denn stumpfe Messer ziehen die jungen Graspflänzchen aus dem Erdreich heraus.

Nach dem zweiten oder dritten Schnitt sollte eine organische Nachdüngung erfolgen – beachten Sie hierbei jedoch die Jahreszeit: Nach Oktober wird auch organisch nicht mehr gedüngt. Grundsätzlich ist die regelmäßige, ausreichende Düngung mit organischem Dünger die perfekte Prophylaxe gegen Moos und Rasenfilz oder Unkräuter. Es erspart Ihnen somit sogar das regelmäßige Vertikutieren oder Sanden – beides stellt einen vermeidbaren Aufwand dar. Unser Plantura Bio-Rasendünger sorgt ganzjährig für ein aktives Bodenleben, das den Boden lockert, Nährstoffe bereitstellt und Rasenfilz verspeist. Das Pendant für den Herbst ist unser Plantura Bio-Herbstrasendünger, dessen erhöhter Kalium-Anteil für frostharte Gräser sorgt.

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Durch die praktische Streuschachtel kann unser Plantura Bio-Herbstrasendünger ganz einfach gleichmäßig verteilt werden

Zur Rasenpflege gehört auch das regelmäßige Mähen: Mulchen oder Mähen sorgt dafür, dass der Rasen sich immer wieder von unten bestockt. Die allermeisten Unkräuter vertragen das ständige Köpfen nicht und werden verdrängt. Hartnäckige Gäste wie Quecke, Löwenzahn oder Spitzwegerich sollten Sie jedoch herausstechen, sie sind in der Lage, so flach und großflächig zu wachsen, dass sie vom Mähwerk nicht mehr erfasst werden.

Tipp: Regelmäßiges Mähen heißt, die Gräser sollten nicht zu lang werden. Sonst nehmen die schnellwachsenden Arten den sogenannten „Untergräsern“, also der Basis des Rasens, das Licht und unterdrücken sie. Die Folge ist ein „durchsichtiger“ Rasen, in dem Unkräuter schnell Fuß fassen.

Wie wird der ausgesäte Rasen richtig gepflegt?

  • Bei 6 bis 10 cm Wuchshöher erfolgt der erste Schnitt
  • Zum zweiten oder dritten Schnitt sollte der Rasen gedüngt werden; je nach Jahreszeit mit unserem organischen Plantura Bio-Rasendünger oder Plantura Bio-Herbstrasendünger
  • Organische Rasendüngung ist Prophylaxe und erspart Ihnen häufig zukünftiges Vertikutieren
  • Zwischen Frühjahr und Herbst sollte ein regelmäßiger Rasenschnitt erfolgen

Damit Ihr Rasen nach der Aussaat gesund und stark bleibt, finden Sie hier weitere Informationen zur Rasenpflege rund um das ganze Jahr.

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