skip to Main Content

Rhododendron: Pflanz- & Pflegetipps vom Experten für Ihren Garten

Rhododendren sind echte Hingucker in jedem Garten. Doch man muss gut über ihre Ansprüche Bescheid wissen, damit sie auch prächtig blühen.

Rhododendronbusch im Garten

Rhododendron ist ein Hingucker in jedem Garten [Foto: Yulia YasPe/ Shutterstock.com]

Der Rhododendron (Rhododendron) ist eine vielseitige Pflanze, die sich geographisch über einen großen Raum erstreckt. Seine Blüten erstrahlen in vielen kräftigen Farben und erfreuen die Gemüter vieler Hobbygärtner. Der sommer-, halbimmer- oder immergrüne Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) ist eine tolle Bereicherung für jeden Garten. Wir verraten Ihnen, wie Sie den Rhododendron auch in Ihrem Garten heimisch machen können und was Sie dabei beachten sollten.

Rhododendren arten und -sorten

Die Gattung der Rhododendren ist mit über 1.000 Arten weltweit eine der größten Strauchgattungen. Deswegen erstaunt es auch nicht, dass es unzählige Arten und Sorten für Haus und Garten zu kaufen gibt. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl der beliebtesten Arten und Sorten zusammengestellt.

Rhododendron subgenus Azaleastrum

Strauchartige Sorten mit hohem Wuchs (bis 5 m); Blütezeit zwischen März und April; hauptsächlich weiße Blüte; winterhart bis -12 °C

Rhododendron subgenus Hymenanthes

Wuchsform baumartig; eher unpopulär in deutschen Gärten; teilweise winterhart bis -15 °C; Blüte zwischen Januar und Mai; meist rosa bis kräftig rot blühend

Rhododendron subgenus Therorhodien

Zwergwüchsige Strauchart (zwischen 30 und 40 cm); einige Arten winterhart bis -30 °C; Blütezeit zwischen Mai und Juni; teilweise zweifarbige Blüte (rosa-violett; seltenere weiß, rosa oder rot)

Rhododendron Amber Kiss Blüte

Es existieren über 1000 Rhododendronarten [Foto: alfotokunst/ Shutterstock.com]

Beliebte Rhododendronsorten:

  • ‚Cunningham White‘
    Großblumiger Hybride; große weiße Blüte; relativ standorttolerant; häufige Veredelung auf INKARHO-Unterlage; wird über 2 m hoch
  • ‚Nova Zembla‘
    Großblumiger Rhododendron; robust und winterhart; blüht in sanftem Rosa bis kräftigem Rot; Blüten haben dunkle Fleckmuster
  • ‚Bloombux‘
    Hybride; immergrüne Sorte; wird als Buchsbaumalternative angeboten; sehr pflegeleicht und blütenreich; Blüte im April/Mai
Rhododendron Bloombux auf Holzboden

Der Bloombux verträgt im Gegensatz zu den meisten Rhododendren auch kalkhaltige Böden

Mehr Informationen zu den 20 schönsten Rhododendronarten und -sorten finden Sie hier.

Rhododendron kaufen

Schon beim Kauf Ihres Rhododendronexemplars können Sie einiges falsch machen. Bei der Auswahl der Pflanze entscheidet sich mitunter schon, ob der Anbau von Rhododendron im eigenen Garten glückt, oder nicht. Wir erklären Ihnen anhand einiger einfacher Tipps, wie Sie die optimale Pflanze für Ihren Garten auswählen.

Rhododendron kaufen: Auf Schädlinge und Krankheiten achten

Der Rhododendron ist prädestiniert für den Befall durch Pilzkrankheiten. Kleine gelbe Läsionen und welke Blätter weisen zum Beispiel auf die häufig auftretende Blattfleckenkrankheit hin, aber auch die Phytophtara-Welke ist eine ernstzunehmende Krankheit beim Rhododendron. Zudem machen einige tierische Schädlinge dem Rhododendron zu schaffen, so unter anderem die Rhododendron-Zikade. Dabei fungiert die Zikade selbst aber eher als Vektor für Pilzkrankheiten, indem sie durch die Eiablage in den Knospen Eintrittspforten schafft. Achten Sie also beim Kauf Ihres Rhododendrons darauf, dass die Pflanze frei von Läsionen und kleinen Tierchen ist. Sollten Sie bei einem Fachmann einkaufen, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Befall durch Krankheiten jedoch sehr gering.

nahaufnahme Rhododendronbüten pink

Beim Kauf sollten Sie auf ein gesundes Aussehen der Pflanze achten [Foto: hermaion/ Shutterstock.com]

Rhododendron kaufen: Die Wurzeln begutachten

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten Züchter daran, den Rhododendron auch auf neutralen und leicht basischen Standorten anpflanzen zu können. Durch das Veredeln verschiedenster Sorten auf einer Unterlage von kalktoleranten Sorten ist es gelungen, sogenannte INKARHO-Rhododendren zu züchten. Diese bilden ein stärkeres Wurzelwerk aus und können so auf fast jedem Boden angepflanzt werden. Achten Sie beim Kauf also auf die Bezeichnung „INKARHO“, damit Sie sich auch in Ihrem Garten über eine üppige Blütenpracht freuen können.
Tipp: Selbst wenn Sie leicht saure Böden im eigenen Garten vorfinden sollten, ist eine INKARHO-Sorte eine gute Wahl. Durch ihr kräftiges, weitläufiges Wurzelwerk ist häufig ein schnelleres und kräftigeres Wachstum zu beobachten, was sich auch in einer prachtvollen Blüte niederschlägt.

Alle Informationen zum Kauf des richtigen Rhododendrons haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Rhododendron: Der richtige Standort

Der Rhododendron stammt ursprünglich aus höher gelegenen Regionen. Dort herrschen besondere Bedingungen, an die heutige Sorten für den Garten noch immer gut angepasst sind. Wir verraten Ihnen das Wichtigste zur richtigen Platzwahl Ihres Rhododendrons in Kürze.

Rhododendron am Hang mit Bergen im Hintergrund

Der Rhododendron stammt ursprünglich aus höher gelegenen Regionen [Foto: Calin Tatu/ Shutterstock.com]

Der richtige Standort für Rhododendron

Der Rhododendron verträgt unter bestimmten Bedingungen gut direktes Sonnenlicht. Wenn der Boden eine entsprechende Qualität hat und eine kontinuierliche Wasserversorgung gewährleistet ist, hält es Ihr Liebling auch in heißen Lagen aus. In sehr langwierigen Hitzeperioden, die mit Trockenheit verbunden sind, mag es der Rhododendron jedoch lieber halbschattig im Schutz von größeren Bäumen und Sträuchern.

Die richtige Erde für Rhododendron

Der Rhododendron ist es gewohnt, auf flachgründigen und eher sauren Standorten zu wachsen. Diese Eigenschaften resultieren aus seinem Ursprung in höheren geographischen Lagen. Für den perfekten Standort im Garten bedeutet das: Erde gut auflockern und mit viel Humus vermengen. Der Humus säuert den Boden leicht an und sorgt für eine gute Durchlässigkeit und ein optimales Korngrößenspektrum. Da die flachgründigen Böden in Berglagen häufig sehr durchlässig sind, bietet es sich an, eine Drainageschicht aus Kies im Pflanzloch einzuarbeiten. Hier erfahren Sie mehr über die richtige Erde für Rhododendren.

Hand mit Erde

Der Rhododendron liebt einen lockeren, luftigen Boden [Foto: funnyangel/ Shutterstock.com]

Rhododendron pflanzen

Der Rhododendron gehört zweifellos zu den meist angebauten immergrünen Gartenstauden. Das lässt eigentlich vermuten, dass seine Pflanz- und Pflegeansprüche vergleichsweise gering sind. Doch im Gegenteil: Es sind einige Dinge beim Rhododendronpflanzen zu beachten. Wir erklären Schritt für Schritt, worauf es ankommt:

1. Pflanzloch ausheben

Der Rhododendron ist ein empfindlicher Flachwurzler, der durchlässige und leicht saure Böden liebt. Heben Sie deshalb ein weitläufiges Pflanzloch aus (circa vom dreifachen Durchmesser des Wurzelballens) und reichern die Erde mit Torf oder spezieller Rhododendronerde (und bei Bedarf mit Kaffeesatz) an, um den Boden anzusäuern. Des Weiteren sollte bei schwereren Böden eine Drainageschicht aus Kies auf dem Grund des Pflanzloches angelegt werden, oder zumindest die Hälfte der Füllerde mit Sand ersetzt werden. Das vergrößert das Korngrößenspektrum und verhindert Staunässe.

2. Rhododendron einpflanzen

Der Rhododendron wird meist im Topf mit einem gut ausgebildeten Wurzelballen verkauft. Ziehen Sie die Pflanze samt Wurzelballen aus dem Topf und setzen Sie sie in das Pflanzloch. Füllen Sie danach das Pflanzloch mit der Sand-Humus-Bodenmischung auf, bis noch 2 cm des Wurzelballens aus der Erde ragen, und drücken die lockere Substanz leicht an. Damit verhindern Sie, dass der Rhododendron zu tief gepflanzt wird und womöglich das Wurzelwerk abstirbt.

Eine genauere Anleitung zum Pflanzen eines neuen Rhododendrons finden Sie hier.

Wie Sie einen schon älteren Rhododendron richtig umpflanzen, lesen Sie in unserem Spezialartikel.

Rhododendron im Topf für Balkon oder Terasse

Auch wenn man keinen großen Garten hat, bedeutet das nicht, dass man auf Rhododendren verzichten muss. Bestimmte Arten wie zum Beispiel Japanische Azaleen und zwergwüchsige Sorten wie Rhododendron ‚Yakushima‘ eignen sich auch als Kübelpflanze und können so den Balkon oder die Terrasse mit ihrer Blütenpracht schmücken. Bei der Wahl des Topfes für den Rhododendron sollte Folgendes beachtet werden: Das Gefäß sollte von der Form her eher breiter als hoch sein, um der Wurzelentwicklung entgegen zu kommen. Auch ein guter Wasserabfluss sollte gewährleistet sein. Mehrere Löcher und eine Drainageschicht sind ideal, sodass die Wurzel nie im Nassen steht und Fäulnis verhindert wird.

Bezüglich der Überwinterung sollte man sich ebenfalls rechtzeitig Gedanken machen. Denn selbst wenn die Rhododendronsorte als winterhart gilt, darf die Kälte niemals direkt auf die Wurzeln einwirken. Und auch Wind und Sonne sollte sie während des Winters nicht direkt ausgesetzt sein. Haben Sie jedoch diese Punkte bedacht, steht Ihrem Rhododendron im Topf nichts mehr im Weg.

Rhododendron pflegen

Die Gattung der Rhododendren ist im Allgemeinen eher auf sauren Standorten zu Hause. Wenn diese Bedingungen in Ihrem Garten nicht gegeben sind, ist es ratsam, etwas nachzuhelfen. Wir verraten Ihnen, wie Sie ganz leicht optimale Bedingungen für Ihren Rhododendron schaffen können. Alles rund um die Pflege des Rhododendrons finden Sie hier in unserem Spezialartikel.

Rhododendron gießen

Rhododendren sind auf sehr durchlässigen und flachgründigen Böden zu Hause. Dadurch sind sie auch sehr empfindlich gegenüber Staunässe. Junge Pflanzen sollten dennoch regelmäßig gegossen werden, am besten täglich, ohne dabei jedoch den Boden zu sehr zu sättigen.

Gießkanne mit Wasser im Garten

Junge Rhododendronpflanzen sollten täglich gegossen werden [Foto: Osetrik/ Shutterstock.com]

Tipp: Mehrere kleine Wassergaben am Tag sind immer die bessere Lösung, wenn man sich nicht sicher ist, wie viel man gießen sollte.

Rhododendron düngen 

Im Gegensatz zu vielen anderen Heidekrautgewächsen ist der Rhododendron sehr hungrig. Deshalb sollten Sie Ihren Liebling auch nicht hungern lassen und regelmäßig düngen. Dabei ist es jedoch wichtig, zum richtigen Zeitpunkt, die richtige Dosis zu wählen. In Expertenkreisen rät man dazu, junge Pflanzen, die im Frühjahr gesetzt wurden, mit einem Langzeitdünger zu düngen. Hierzu eignen sich spezielle Rhododendrondünger oder auch allgemein anwendbare, organische Dünger mit einer langen Nährstofffreisetzung. Tipp: Viele Rhododendronexperten schwören auf Hornspäne als zusätzliche Nährstoffquelle. Pro Quadratmeter reichen zwischen 20 und 30 Gramm Hornspäne vollkommen aus.

Ältere etablierte Pflanzen werden auch zur gleichen Zeit, wie die im Frühjahr gepflanzten, jungen Rhododendren, gedüngt. Dabei wird im April oder Mai ein Langzeitdünger appliziert und nach Bedarf mit Hornspänen nachgedüngt. Die Dosis der Hornspäne sollte dabei allerdings 120 Gramm pro Quadratmeter nicht überschreiten.

Dünger wird im Garten gestreut

Rhododendron sollte regelmäßig gedüngt werden [Foto: SIM ONE/ Shutterstock.com]

Tipp: Wer gerne Kaffee trinkt und dazu noch Rhododendronfan ist, hat die perfekte Kombination gefunden. Kaffeesatz hat sich als hervorragender Dünger für Rhododendron erwiesen, weil er vollkommen organisch ist, ein breites Spektrum an Nährstoffen liefert und zudem den Boden leicht ansäuert. Zum Ausbringen des Kaffeesatzes diesen einfach oberflächlich einarbeiten, damit er schnellstmöglich zersetzt wird.

Mehr Informationen zum Düngen von Rhododendren haben wir hier für Sie hier in unserem Experten-Artikel zusammengestellt.

Rhododendron schneiden

Der Rhododendron beeindruckt durch seine üppige Blüte und sein ausladendes Astwerk. Diese opulente Augenweide bedarf keines regelmäßigen Schnittes. Um die gute Form Ihres Lieblings jedoch auf lange Sicht zu erhalten, sollte in unregelmäßigen Abständen ein Schnitt erfolgen. Wir verraten, wie das funktioniert.

Rhododendron: Wann und wie schneiden?

Der richtige Schnittzeitpunkt richte sich immer nach dem Grund für den Schnitt. Möchten Sie einen Pflegeschnitt durchführen, um Ihren Rhododendron in Form zu halten, machen Sie das am besten nach der Blüte, zwischen Mai und Juni. Bedarf es jedoch eines radikaleren Schnittes, weil der Rhododendron zunehmend im Inneren kahl wird, sollte das im Herbst bis Frühjahr geschehen. Beim Rhododendronschnitt muss beim Vorgehen zwischen zwei Fällen unterschieden werden. Zum einen gibt es einen radikalen Verjüngungsschnitt, zum anderen können Sie Ihren Rhododendron mit einem Erhaltungsschnitt in Form halten. Wir erklären, worauf Sie achten müssen.

Rhododendron wird geschnitten

Der richtige Schnittzeitpunkt richte sich immer nach dem Grund für den Schnitt [Foto: Lakeview Images/ Shutterstock.com]

Rhododendron schneiden: Vorgehen beim Erhaltungsschnitt

Um Ihren Rhododendron formschön zu halten, empfiehlt es sich, einen eher zurückhaltenden Erhaltungs- oder Formschnitt durchzuführen. Ein geeigneter Zeitpunkt dafür ist direkt nach der Blüte. Hier kann man die spätere Form des Strauches gut abschätzen, entfernt eventuell schon einen Teil der welken Blüten und schädigt den Strauch nicht allzu sehr, sodass seine Photosyntheseleistung nicht eingeschränkt wird und genug Energie für die kommende Blüte bereitgestellt werden kann.

Zum Vorgehen: Schneiden Sie mit einer scharfen Rosenschere die Triebe einfach einige Zentimeter unterhalb der Triebspitze ab, sodass Sie zufrieden mit dem optischen Schnittbild sind. Hinweis: Der Schnitt fördert zudem die Verzweigung und sorgt für ein dichteres Laub- und Blütenbild im Folgejahr.

Rhododendron schneiden: Vorgehen beim Verjüngungsschnitt

In den kalten Wintermonaten, wenn der Rhododendron in der Winterruhe verharrt, ist die richtige Zeit für einen umfassenden Verjüngungsschnitt. Hierzu schneiden Sie mit einer scharfen Rosenschere alte Triebe zurück und legen so innere Teile des Strauches wieder frei, sodass Licht hineinströmen kann.

Rhododendronknospe Nahaufnahme

Triebe mit Knospen sollten unbedingt stehen gelassen werden [Foto: Yulia YasPe/ Shutterstock.com]

Für den Pflegeschnitt nach der Blüte gilt: Kranke und trockene Triebe entfernen, Triebe mit Knospen jedoch unbedingt stehen lassen. Schneiden Sie bei beiden Schnittarten die Triebe immer schräg an, damit Tau und Regenwasser abfließen können.

Eine genauere Anleitung zum Schneiden des Rhododendrons finden Sie hier.

Hinweis: Bei der Arbeit am Rhododendron empfehlen wir stets Handschuhe zu tragen, da der Strauch giftig ist. Weitere Informationen zum giftigen Rhododendron erhalten Sie hier.

Rhododendron: Häufige Schädlinge und Krankheiten

Der Rhododendron wird häufig von Pilzkrankheiten befallen, aber auch Insekten machen nicht halt vor den beliebten Gartensträuchern. Wir geben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Krankheiten und Schädlinge des Rhododendrons.

Tierische Schädlinge beim Rhododendron

Rhododendron-Zikade:

  • Kleine hellgrüne Art
  • Verursacht durch Eiablage Eintrittspforte für Pilzbefall; braune Blütenknospen sind die Folge, die im Frühjahr mit Pilzrasen überzogen werden
  • Bekämpfung der Zikade durch präventive Maßnahmen: Guter Standort, ordentliche Pflege und bedarfsgerechte Düngung
  • Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln möglich, jedoch nur gegen Überträger (Zikade), nicht gegen Pilz
  • Bekämpfen des Pilzes, der durch Zikade übertragen wird, durch Entfernen der vertrockneten Knospen
Rhododendron-Zikade auf einem Blatt

Auch Insekten, wie die Rhododendron-Zikade, machen nicht halt vor den beliebten Gartensträuchern [Foto: Michael Overkamp/ Shutterstock.com]

Dickmaulrüssler:

  • Großer schwarzer Käfer
  • Frisst nachts an Blättern von Rhododendron und anderen immergrünen Pflanzen
  • Schaden durch Blattrandfraß
  • Sowohl Käfer, als auch Larven gefährlich; Larven fressen an Wurzeln
  • Bekämpfung durch Auslegen von alten, morschen Brettern, die dem Käfer als Schutz dienen; Käfer können dann abgesammelt werden
  • Nematoden als Nützling effektiv; chemischer Pflanzenschutz quasi aussichtslos
Dickmaulrüssler auf einem Blatt

Sowohl der Käfer, als auch Larven sind gefährlich [Foto: Sandra Standbridge/ Shutterstock.com]

Pilzerreger bei Rhododendren

Blattfleckenkrankheit:

  • Häufig vorkommend; leicht zu identifizieren
  • Kein eindeutiges Schadbild, da viele Schwächeparasiten Auslöser sein können
  • Braune Läsionen in Blattmitte und am Blattrand typisch; teilweise Einrollen der Blätter
  • Bekämpfung ausschließlich durch präventive Maßnahmen (Standort und Pflege) und chemische Präparate

Echter Mehltau:

  • Befall äußert sich in weißem Myzel auf Oberseite der Blätter
  • Häufig ab Mitte Juli Probleme mit Mehltau
  • Knap-Hill-Azaleen besonders betroffen
  • Mehltau verursacht nicht direkt Absterben der Blätter, kann aber durch länger währenden Befall den Rhododendron schwächen
  • Bekämpfung durch präventive Maßnahmen vor Befall und chemische Präparate nach ersten Anzeichen des Befalls; Einsatz von chemischen Mitteln effektiver, je früher das Befallsstadium

Weitere Informationen zu häufigen Krankheiten und Schädlingen des Rhododendrons und ihrer Bekämpfung finden Sie hier.

Wir von Plantura sind von folgenden Produkten überzeugt:
  • Floragard Bio Rhodohum: Bio Spezialerde ohne Torf zum Pflanzen von kalkempfindliche Moorbeetpflanzen. Die Bio-Dünger Flora-Bio-Mix und Flora-Phyto-Mix sorgen für ein gesundes Pflanzenwachstum und prachtvolle Blüten und der niedrige pH-Wert optimiert die Nährstoffversorgung für ein gesundes Wachstum.
  • Bio-Blumendünger von Plantura: Bio-zertifizierter und tierfreier Langzeitdünger aus vornehmlich organischen Ausgangsstoffen. Ideal, um Ihre Blumen langfristig mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
  • Floragard Floratorf: Dieses Naturprodukt lockert den Boden und sorgt für eine gute Luftzirkulation. Es speichert Wasser, Nährstoffe und Bodenwärme. Bietet sich an, um normale Gartenerde saurer zu machen.

Virginia

Ich studiere Pflanzenbiotechnologie und sehe mich im Studium häufig mit den schwerwiegenden Folgen konfrontiert, die Unwissenheit und Fehlinformationen für die Natur haben können. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen.
Lieblingsobst: Himbeeren, Erdbeeren und Ananas
Lieblingsgemüse: Zucchini, Brokkoli und Gurken

Back To Top
[i]
[i]
[i]
[i]