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Süßkartoffel: Überblick und Informationen zur süßen Kartoffel

Süßkartoffeln gehören zu den gesündesten Gemüsesorten, sind lecker und vielseitig in der Küche einsetzbar. Wir geben Tipps zum Anbau, Ernten und Lagern.

Süßkartoffeln im Feld

Süßkartoffeln fallen durch ihre charakteristische Farbe sofort im Feld auf [Foto: U.S. Department of Agriculture]

Können Sie sich eigentlich noch ein Foodtruckfestival oder andere kulinarische Veranstaltungen ohne Süßkartoffeln vorstellen? Mittlerweile ist die süße Kartoffel ein fester Bestandteil in jedem Supermarkt und auch in vielen Speiseplänen. Die Süßkartoffel (Ipomea batata) stammt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Südamerikas und hat dort von den indigenen Völkern den Namen Batate bekommen. Bis heute ist die genaue Herkunft aber nicht bekannt. Im 16. Jahrhundert, bevor die Kartoffel England erreichte, wurden bereits Süßkartoffeln in Europa gehandelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Süßkartoffel auch der Name „potato“ gegeben, welcher dann später für die uns bekannte Kartoffel benutzt wurde. Die Verwandtschaft der Kartoffel und der Süßkartoffel ist übrigens auch nicht besonders groß. Ein sehr naher Verwandter der Süßkartoffel ist zum Beispiel die hierzulande sehr bekannte Prunkwinde (Syn.: Trichterwinde). Im Prinzip ist eine Süßkartoffel nur eine Prunkwinde mit der Fähigkeit, eine Wurzelknolle zu bilden. Und diese Wurzelknolle hat es in sich. So enthält das gesunde Gemüse zum Beispiel doppelt so viel Vitamin C wie eine Kartoffel und gleichzeitig ist die Knolle ein sehr gehaltvoller Energielieferant.

Süßkartoffeln anbauen: so gelingt`s im eigenen Garten

Obwohl die Süßkartoffel eine sehr wärmeliebende Pflanze ist, kann der Anbau in unseren Breitengraden auch sehr gut funktionieren. Da die Nachfrage nach Süßkartoffeln immer weiter wächst, wird sogar schon versucht, die Süßkartoffel großflächig in Deutschland anzubauen. Damit auch Sie am Ende der Gartensaison wirklich eigene Süßkartoffeln ernten können, haben wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um Pflege, Standort und Vermehrung zusammengefasst:

Süßkartoffeln anbauen im Garten in Pflanzbox

Der Anbau von Süßkartoffeln gelingt auch im heimischen Garten z.b. in einer Pflanzbox [Foto: Forest and Kim StarrCC BY 2.0]

Vermehrung:

Die Süßkartoffel wird in der Regel nicht über Samen vermehrt. Viel einfacher ist es, die Knolle zu bewurzeln oder Stecklinge mit oder ohne Wurzeln zu benutzen. Die Knollen aus dem Supermarkt sollten Sie aber nicht unbedingt nehmen, wenn Sie auf Ertrag aus sind. Die verwendeten Sorten sind schlecht an unsere doch recht kalte Witterung angepasst. Besser ist es, bewurzelte Jungpflanzen von bewährten Sorten zu kaufen. Sobald die kleinen Pflanzen bei Ihnen angekommen sind, sollten sie einen größeren Topf bekommen. Anschließend werden die Jungpflanzen so lange auf der wärmsten und sonnigsten Fensterbank vorgezogen, bis die Temperaturen im Garten nicht mehr unter 10 °C fallen. Denn nicht nur Frost ist für die Süßkartoffel absolut tödlich, auch bei einstelligen Temperaturen nimmt die Windenpflanze Schaden.

Tipp: Von den Pflanzen auf der Fensterbank können Sie weiter Stecklinge schneiden und so einiges an Geld sparen. Die geschnittenen Stecklinge am besten in feuchte Anzuchterde stecken und bei mindestens 20 °C in einem Minigewächshaus weiter kultivieren. Nach 2 oder 3 Wochen sollten sich dann auch spätestens die ersten Wurzeln bilden.

Standort:

Sobald die Eisheiligen vorbei sind und das Thermometer auch nachts nicht unter 10 °C fällt, pflanzen Sie die vorgezogenen Süßkartoffelpflanzen ins Freie. Bevorzugt werden dabei vollsonnige Standorte. Da die Staude Temperaturen um 28 °C liebt, ist eine wärmespeichernde Südwand oder das Gewächshaus der beste Standort. Im Gewächshaus wäre zum Beispiel eine Mischkultur mit Tomaten oder Schlangengurken denkbar. Die Süßkartoffel wächst kriechend und kann deswegen als Bodendecker fungieren und hält nebenbei lästiges Unkraut fern. Aber auch die Kultur im Gemüsebeet oder im Topf bringt gute Erträge. Wenn Sie sich für eine Topfkultur entscheiden, dann sollte der Topf mindestens 20 Liter fassen und mit einem nährstoffreichen und durchlässigen Substrat gefüllt werden. Auch im Beet oder Hochbeet sollte die Erde möglichst durchlässig sein, denn die Süßkartoffel verträgt keine Staunässe. Optimal ist deswegen ein lehmig-sandiger Boden.

Übrigens gibt es einen Trick, mit dem sich die Batate noch wohler fühlt: Dafür müssen in dem Gemüsebeet 60 cm breite und 20 cm hohe Erddämme angelegt werden. Werden dabei mehrere Dämme angelegt, sollten Sie mindestens einen Meter voneinander entfernt sein. Auf die Dämme können dann die kleinen Pflanzen mit einem Abstand von mindestens 30 cm gepflanzt werden. Der Anbau auf den Dämmen bietet zwei entscheidende Vorteile. Erstens erwärmen sich die Erddämme schneller als ein normales Gemüsebeet. Die Knollen haben es also immer etwas wärmer und können so schneller wachsen. Und zusätzlich kann das Regenwasser durch den Dammbau schneller abfließen und die Gefahr von Staunässe sinkt. Beim Anbau im Topf erreichen Sie eine höhere Bodenwärme mit einem dunklen Plastiktopf.

Profi-Tipp: Damit sich eine schöne und gleichmäßige Wurzelknolle bildet, muss der Wurzelballen vor dem Umpflanzen vorsichtig aufgelockert werden.

Gießen und Düngen

Die Wasseransprüche der Süßkartoffel sind relativ hoch. Die Erde sollte immer feucht sein und nie bis in tiefere Erdschichten austrocknen. Deswegen muss immer gegossen werden, sobald die oberste Erdschicht ausgetrocknet ist; bei Jungpflanzen lieber vorher gießen. Die Pflanzen bilden in den Sommermonaten sehr viel Blattmasse und verlieren damit auch große Mengen an Wasser. Aus diesem Grund empfehlen wir gerade in warmen Trockenperioden, ausgiebig zu gießen. Die Süßkartoffel übersteht zwar auch kürzere Dürreperioden, allerdings leidet dadurch Qualität und Ertrag der Wurzelknollen. Zum Saisonende (September – Oktober) sollten die Wassergaben reduziert werden. Der Boden muss dann insgesamt trockener gehalten werden, da die Fäulnisgefahr steigt.

Der Nährstoffanspruch der Süßkartoffel ist mittelhoch. Für die Beetkultur empfehlen wir deswegen die Düngung mit 3 Liter reifen Kompost und 100 g Hornmehl pro m2. Ersatzweise kann auch ein hochwertiger Gemüsedünger nach Anleitung benutzt werden. Werden die Süßkartoffeln allerdings im Topf angebaut, muss regelmäßig nachgedüngt werden. Dafür warten Sie, bis die Süßkartoffel mit einem starken Blattwachstum beginnt. Dann wird jede Woche mit guten Flüssigdünger nachgedüngt.

Folgende Produkte haben sich bei uns im Garten bewährt:

  • Naturen Bio Hornspäne: Hornspäne mit kombinierter Sofort- und Langzeitwirkung für alle Garten- und Balkonpflanzen. Gut pflanzenverträglich.
  • Cuxin Organischer Dünger Kartoffeln: Spezialdünger für Kartoffeln für eine langanhaltende Versorgung mit organischen Nährstoffen. Der hohe Kaliumgehalt sorgt für feste und wohlschmeckende Kartoffeln, die sich lange lagern lassen. Für den biologischen Landbau geeignet.
  • Kiepenkerl Terra Life Kartoffel-Vit: Speziell für den Kartoffelanbau abgestimmte Mischung (u.a. Bitterlupine und Sommerwicke) zur schnellen Bodenbeschattung und sorgt für eine gute Durchwurzelung.

Pflegetipps

Wenn die Süßkartoffel einen guten Standort hat, regelmäßig gewässert wird und gut mit Nährstoffen versorgt ist, dann wächst sie wie von alleine. Eine spezielle Pflege ist nicht nötig. Verzweifeln Sie auch nicht, wenn die Pflanzen anfangs sehr langsam wachsen. Das ist vollkommen normal. Irgendwann kommt der Punkt, wo die Pflanzen ein Blatt nach dem anderen bilden. Das erst leere Beet ist dann in wenigen Wochen ein grüner Teppich und zu diesem Zeitpunkt wird auch schnell klar, warum die kleinen Pflanzen soweit auseinander gepflanzt werden müssen.

Noch mehr Wissenswertes finden Sie in unserem Anbau-Artikel.

Süßkartoffeln anbauen im Feld

Achten Sie auf ausreichend Platz für alle Kartoffelpflanzen [Foto: TagosakuCC BY-ND 2.0]

Süßkartoffel: neue, altbewährte und robuste Sorten

Von der Süßkartoffel gibt es eine kaum überschaubare Anzahl an Sorten. Meistens unterscheiden sich die Sorten bei der Knollenfarbe und Form. Es gibt zum Beispiel Züchtungen mit roter, gelber oder weißer Schale, wobei das Fruchtfleisch orange, weiß oder lila sein kann. Einige Sorten eignen sich aufgrund von besonderen Blattfarben auch als Zierpflanze. Daneben sind auch andere Eigenschaften wichtig, insbesondere für unser Klima: Dazu gehört vor allem eine möglichst kurze Kulturzeit und eine Toleranz gegenüber einer kühlen Witterung.

Süßkartoffel mit dunklen schwarzen blättern als Zierpflanze

Einige Sorten sind auf Grund ihrer Blattfarbe beliebte Zierpflanzen [Foto: Dennis HarperCC BY 2.0]

Weil Süßkartoffeln hierzulande unter normalen Bedingungen nicht blühen und viele Sorten auch keine keimfähigen Samen ausbilden können, sind Samen kaum im Handel erhältlich. Deswegen können meistens nur Pflanzen erworben werden. Auch die Sortenauswahl könnte in Deutschland größer sein. Durch das intensive Interesse an der Süßkartoffel sind wir uns aber sicher, dass das Sortenangebot von Jahr zu Jahr wachsen wird (auch wenn die Auswahl heute noch beschränkt ist). Die Sorten, die hier vorgestellt werden, sind bereits getestet und für den Anbau in Deutschland geeignet.

  • Beauregard: Weit verbreitete Sorte mit kurzer Kulturdauer (90 – 95 Tage). Die Knolle hat eine rot gefärbte Schale und das Fleisch ist orange. Sehr ertragreich in Deutschland.
  • Bonita: Die Sorte ist ein echter Allrounder in der Küche. Die Schale hat eine rosa Färbung und das Fleisch ist weiß-gelblich.
  • Evangelina: Auch als Zierpflanze geeignet, aufgrund der weinroten Triebspitzen. Die Knollenfarbe ist rot-violett und das Fleisch orange. Aufgrund des hohen Zuckergehalts eignet sich die Sorte besonders für Süßspeisen. Kulturdauer: 100 – 110 Tage.
  • Murasaki: Eine weißfleischige Sorte mit rosa Schale. Die japanische Züchtung soll einen süßlich-nussigen Geschmack haben und sich besonders gut für Chips eignen. Die Kultur dauert mit 120 – 130 Tagen relativ lange.
  • Oklamex Red: Diese Sorte ist leider noch nicht in Deutschland erhältlich. Die Knollen haben eine dunkelrote Schale und lachsfarbenes Fleisch. Das Besondere an dieser Sorte ist der hohe Zuckergehalt.
  • Sumor: Die Sorte Sumor wurde für einen hohen Vitamin-C Gehalt gezüchtet. Aber auch farblich hat die Sorte einiges zu bieten, denn das Fleisch hat eine sehr schöne weiße bis gelbe Färbung. Leider ist auch diese Sorte noch nicht in Deutschland erhältlich.
  • Black Hearth: Bei der Sorte Black Hearth wurde das Augenmerk auf die Blätter gelegt. Es handelt sich deswegen auch eher um eine Zierpflanze. Die Blätter haben eine intensive Violett-Färbung und sollten in keinem Blumenkasten fehlen.

Süßkartoffeln: Ernte, Lagerung und haltbar machen

Erst ab September fängt die Süßkartoffel mit der Knollenbildung an. Ungefähr im Oktober ist dann die Erntezeit, wobei sich der Termin je nach Witterung verschieben kann. Da die Wurzelknolle keinen Frost verträgt, muss sie in jedem Fall vor dem ersten Frost geerntet werden. Den optimalen Erntezeitpunkt erkennen Sie an der Blätterfärbung. Wenn die Blätter vergilben, enthalten die Knollen die meisten Inhaltsstoffe. Aber auch wenn Sie nicht den optimalen Erntezeitpunkt erreichen, sind die selbst geernteten Süßkartoffeln lecker und schmackhaft. Da die Sonne bei uns leider nicht so intensiv scheint, wie in den Heimatgebieten der Batata, müssen Sie mit etwas weniger Süße rechnen. Durch die richtige Sortenwahl können Sie das Problem aber umgehen.

Ernte Süßkartoffel auf Feld mit Feldarbeitern

Im Oktober beginnt die Erntezeit [Foto: U.S. Department of Agriculture]

Bei der Ernte der einjährigen Pflanze sollten Sie Vorsicht walten lassen. Die Knollen dürfen nicht verletzt werden, da sonst schnell Fäulnis bei der Lagerung auftritt. Übrigens handelt es sich bei der Süßkartoffelknolle um eine echte Wurzelknolle. Bei der normalen Kartoffel ist es dagegen eine Sprossknolle, die geerntet wird. Süßkartoffeln können direkt nach der Ernte verwendet werden oder die Knollen werden eingelagert. Bei der Lagerung gibt es aber einige Punkte zu beachten, damit Geschmack und Festigkeit erhalten bleiben und gleichzeitig keine Fäulnis auftritt: Es dürfen nur unbeschädigte und saubere Wurzelknollen eingelagert werden. Knollen, die bei der Ernte verletzt wurden lieber gleich verzehren. Die Lagerung sollte bei Temperaturen zwischen 12 und 16 °C erfolgen. Sind die Temperaturen zu niedrig treten Kälteschäden auf und bei höheren Temperaturen verkürzt sich die Lagerzeit, die bei optimalen Bedingungen 3 bis 4 Wochen beträgt. Auch die Luftfeuchtigkeit sollte bei der Lagerung möglichst hoch sein.

Damit die Süßkartoffeln noch länger lagerfähig sind und auch mehr Zucker enthalten, wird das sogenannte „Curing“ durchgeführt. Durch das Verfahren wird Stärke in Zucker umgewandelt und die Knollen sind bis zu 12 Monate haltbar. Diese lange Lagerzeit wird aber nur erreicht, wenn das Curing in speziellen klimatisierten Räumen durchgeführt wird. In diesen Räumen werden die Süßkartoffeln für 4 bis 10 Tage bei ungefähr 30 °C und 80 – 95 % Luftfeuchtigkeit gelagert. Die meisten Haushalte werden aber nicht die Mittel haben, um das Curing unter genau diesen Bedingungen durchzuführen. Es gibt aber auch eine einfachere Methode: Die geernteten Süßkartoffeln werden für 5 Tage in schwarze Folie gewickelt und tagsüber in die Sonne gelegt (und nachts in das wärmste Zimmer). Dadurch wird zwar kein perfektes Curing erreicht, aber die Süßkartoffeln sind so einige Wochen länger haltbar und enthalten auch mehr Zucker.

Tipp: Rohe Süßkartoffeln sollten nicht Sie nicht einfrieren.

Krankheiten und Schädlinge von Süßkartoffeln

Bei unseren Schädlingen scheint die Süßkartoffel keine sehr beliebte Pflanze zu sein. In den Anbauversuchen, die Hierzulande gemacht wurden, sind kaum oder gar keine Schäden aufgetreten. Nur zum Saisonende besteht die Gefahr, dass sich Mäuse über die energiereichen Knollen hermachen. Wenn Sie ebenfalls Probleme mit Mäusen haben, dann hilft meistens eine verfrühte Ernte. Noch dazu sollte anfangs regelmäßig Unkraut gehackt werden. Später, wenn der Boden durch die kriechenden Blatttriebe der Süßkartoffel bedeckt ist, kann meist auch kein Unkraut mehr wachsen.

Süßkartoffel Blüte im Feld

So wunderschön blüht die Süßkartoffel! [Foto: Ton RulkensCC BY-SA 2.0]

Inhaltsstoffe und Verwendung in der Küche

Nach der Ernte stellt sich natürlich die Frage, wie die Süßkartoffeln am besten zubereitet werden. Auf jeden Fall sollte das Gemüse öfters in Ihrer Ernährung vorkommen, denn es ist extrem gesund! In erster Linie ist die Süßkartoffel ein gesunder Kohlenhydratlieferant mit ungefähr 20 g Stärke und 5 g Zucker pro 100 g. Daraus ergibt sich ein Brennwert von ca. 100 kcal für 100 g Süßkartoffeln. Die normale Kartoffel kann mit den Kalorien nicht ganz mithalten. Im Gegensatz zu der Kartoffel enthalten gelbfleischige Süßkartoffeln auch sehr viel Beta-Carotin. Des Weiteren ist der Gehalt an Vitamin B2, Vitamin A, Vitamin C und Eisen hervorzuheben. Insgesamt ist die Süßkartoffel ein sehr nahrhaftes und gesundes Gemüse.

Hier finden Sie noch mehr zu den Inhaltsstoffen der Süßkartoffel.

scharfes Red Thai- Curry mit Süßkartoffel-Nudeln Rezept

Scharfes Red Thai- Curry mit Süßkartoffel-Nudeln [Foto: ppc1337CC BY-SA 2.0]

Für die Zubereitung kommen eigentlich alle Methoden in Frage. Die Süßkartoffel kann gekocht, gebacken und frittiert werden. In Lateinamerika und Indien wird sogar ein alkoholhaltiges Getränk namens „Mobby“ oder „Marmoda“ aus der Süßkartoffel hergestellt. Der Kreativität bei der Zubereitung von Süßkartoffeln sind keine Grenzen gesetzt. Wegen ihres süßen Geschmacks ist die Süßkartoffel besonders bei Kleinkindern beliebt. Ein Püree oder Brei aus Süßkartoffeln ist schnell gemacht und zugleich auch noch sehr gesund. Besonders lecker ist auch die frittierte Variante. Pommes oder Chips aus Süßkartoffeln schmecken mindestens genauso gut wie aus normalen Kartoffeln. Wer es etwas exotischer mag, kann die Süßkartoffel in einem Curry verwenden. Egal, für welche Zubereitungsmethode Sie sich entscheiden, die Süßkartoffel passt so ziemlich zu jedem anderen Gemüse und Fleisch. Mit der leicht süßlichen Note können unzählige Gerichte neu interpretiert werden.

Tipp zum Kochen: Die Süßkartoffel sollte (genauso wie normale Kartoffeln) immer mit ihrer Schale gekocht werden. Dadurch gelangen die wertvollen Inhaltsstoffe nicht in das Kochwasser.

In unserem Rezepte-Artikel finden Sie die beliebtesten Gerichte zum Nachkochen.

Ein besonderer Dank an die Photographen: U.S. Department of Agriculture, Forest and Kim Starr, Holycalamity, Marvin Smith, James, Jnzl`s Photos, lebenswandeln – Veränderung, Brendan Riley, Ton Rulkens, fox-and-fern, Tagosaku, Dennis Harper, Tal Safran, ppc1337, regan76, Meal Kakeover Moms und Warren Layton.

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