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Tomate: Anbau und Kultur im Freiland

Tomaten zählen nicht nur zum festen Sortiment im Supermarkt. Auch im Garten dürfen Tomatenpflanzen nicht fehlen. Erfahren Sie hier alles zum Anbau im Freiland.

Feld mit Tomaten in Reih und Glied

Der Freilandanbau von Tomaten ist in der Regel nur in sehr milden und sonnigen Klimazonen empfehlenswert. [Foto: Lance Cheung (USDA)]

Tomaten im eigenen Garten anzubauen hat einen ganz eigenen Reiz. Man kann die Entwicklung vom Samen, über das Wachstum der Pflanze bis hin zur reifen, aromatischen und saftigen Tomate miterleben. Die Pflanze gibt dem eigenen Garten oder auch der eigenen Terrasse nicht nur einen mediterranen Charme, sondern bringt Tomaten von exzellenter Qualität zu einem sehr günstigen Preis-/Leistungsverhältnis.

Wann Tomatensamen säen?

Damit man lange Tomaten aus dem eigenen Garten ernten kann, sollte man bereits Ende Februar bis Mitte März mit der Aussaat beginnen. Denn nur so hat die Pflanze ausreichend Zeit um zu wachsen und einen hohen Ertrag hervorzubringen. Die Aussaat gelingt auch Anfängern problemlos. Nur einige wenige Dinge sollten vorab angeschafft werden:

  • Qualitativhochwertiges Saatgut
  • Anzuchterde
  • Anzuchttöpfe (alternativ: Eierkarton)
  • Tomaten-/Gemüsedünger (für die spätere Wachstumsphase)
  • Pflanzstab (für das spätere Aufbinden der Pflanzen)

Tomatensamen setzt man am besten 1cm tief und drückt die Erde etwas an. Da die Anzuchterde nährstoffarm ist, wird die Wurzelbildung bei den jungen Keimlingen angeregt. Sobald sich das erste, aber spätestens, wenn sich das zweite richtige Blattpaar formiert, sollte pikiert werden. Hierbei setzt man die Tomatensämlinge in einen größeren Topf um.

Nach den Eisheiligen Mitte Mai können die Tomatenpflanzen an ihren endgültigen Standort ausgepflanzt werden. Dieser sollte möglichst geschützt und sonnig sein. Eine detaillierte Anleitung zur Aussaat, dem Pikieren und dem Auspflanzen von Tomaten finden Sie hier: Tomaten: aussäen, pikieren und auspflanzen

Tomaten im Freiland anbauen

Wer kein Tomatenhaus sein Eigen nennt, muss wohl oder übel die sonnenliebenden Tomatenpflanzen direkt ins Beet oder in einen Blumentopf setzen. Eigentlich spricht hier auch nichts dagegen, wenn nicht die Kraut- und Braunfäule vielen Hobbygärtnern einen Strich durch die Rechnung machen würde. Diese Pilzkrankheit befällt die Tomaten, die zur Familie der Nachtschattengewächse zählen, besonders bei feuchter und nasser Witterung. Deshalb sollten für den Anbau im Gemüsebeet auch unbedingt robuste Sorten gewählt werden. Es gibt auch spezielle Tomatendächer, die meistens auch mit einer Rankhilfe versehen sind. Eine Anschaffung ist in unserem Klima sinnvoll. Denn so stellt man sicher, dass das Tomatenlaub stets trocken bleibt und der Pilz keinen Angriffspunkt hat.

Zwar könnte man die Freilandtomaten auch präventiv mit Fungiziden spritzen – aber wer will das schon? Dr. Bernd Horneburg von der Uni Göttingen hat in einem mehr jährigen Feldversuch unzählige Tomatensorten auf deren Eignung für den Freilandanbau getestet. Die recht raschwachsende Sorte „De Berao“ hat sich als eine klare Empfehlung herausgestellt. Mehr zur Tomate De Berao finden Sie in unserem Artikel: Tomate De Berao: extrem robuste Freilandtomate

Zeigt Eure liebsten Tomaten-Sorten!

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Felix

Ich bin studierter Wirtschaftsingenieur, aber im Herzen schon immer ein begeisterter Hobbygärtner. Seit über zehn Jahren baue ich Obst und Gemüse im eigenen Garten an, dabei liegt meine Leidenschaft vor allem bei seltenen und besonderen Sorten.
Lieblingsobst: Rotfleischige Pfirsiche und Pluots (Kreuzung Aprikose und Pflaume)
Lieblingsgemüse: Palmkohl, Tomaten und Kardonen

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