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Agrostis capillaris: Eigenschaften & Verwendung von Rotem Straußgras

Ein feiner und zarter Rasen mit dichter Grasnarbe und das auch noch im Schatten? Kein Problem für den Alleskönner Agrostis capillaris! Mit seinem dichten Blattwerk übersteht das Rote Straußgras so manche Unannehmlichkeit und ist dabei ziemlich anspruchslos.

Rotes Straußgras von Nahem
Die rötlich gefärbten Blütenrispen geben dem Roten Straußgras seinen Namen [Foto: Eliza Berry/ Shutterstock.com]

Agrostis capillaris: Herkunft und Beschreibung

Das Rote Straußgras (Agrostis capillaris) ist widrige Bedingungen gewohnt und fühlt sich daher sogar in den rauen Lagen der Alpen ausgesprochen wohl. Immerhin bis auf eine Höhe von 2700 Meter dringt die Grasart vor. Doch auch sonst wächst das Rote Straußgras in weiten Teilen des westlichen Eurasiens natürlicherweise. In Deutschland ist dieser Vertreter der Straußgräser (Agrostis) weit verbreitet. Er gedeiht entlang von Flussbänken, auf kalkigen oder feuchten Böden und in lichten Eichen- und Kiefernwäldern. Das anspruchslose Gras wächst aber auch auf Trockenrasen. Mit Sandböden, wenigen Nährstoffen und sauren Waldböden kommt es gut zurecht und wird etwa 20 Zentimeter hoch. Im Juni erscheinen dann die charakteristischen Blütenrispen, die in Höhen von bis zu 65 Zentimetern wie zart rötlich schimmernde Wolken anmuten. Durch ihre feinen und dichten Blätter formen die Graspflanzen eine schön geschlossene Grasnarbe. In Kombination mit der guten Schattentoleranz ist es dadurch ein wichtiger Bestandteil unseres Plantura Schattenrasens. Unterirdische und kriechende Triebe schließen die auf schattigen Flächen häufig entstandenen Lücken. Zudem kann sich das Gras durch die Ausläufer optimal vermehren. Bemerkenswert ist außerdem die hohe Widerstandsfähigkeit des Gewächses. Wenige Nährstoffe, Trockenheit und einen tiefen Schnitt verträgt Agrostis capillaris ohne Probleme.

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Eigenschaften und Nutzung des Roten Straußgrases

Durch seine hohe Widerstandsfähigkeit ist das Rote Straußgras häufig auf den Bergwiesen und Almen der Alpen zu finden. Dort dient es Weidetieren als schmackhaftes Futter. Doch auch in milderen Klimaten wird Agrostis capillaris gern angesät. Das intensive Grün und die feinen Blätter sind eine optische Bereicherung für viele Rasen-Saatgutmischungen. Zudem besitzt das Gras eine gute Toleranz gegenüber Schatten. Aus diesen Gründen werden Sie auch in unserem Plantura Schattenrasen auf das Rote Straußgras treffen. Außerdem ist das Gras aufgrund seiner recht trittverträglichen und dichten Grasnarbe ein gern gesehener Bestandteil von Golfrasen und sogar in so manch einem Rollrasen vertreten sein. Das Gras übersteht selbst längere Trockenperioden und kann entstandene Lücken selbstständig wieder schließen. So sind Rasen-Reperaturen nur selten nötig. Kein Wunder also, dass das Rote Straußgras für Rasenansaaten bestens geeignet ist. Unter geeigneten Bedingungen neigt das Gras allerdings dazu, andere Grasarten zu verdrängen, weshalb es in Europa vielerorts weit verbreitet ist. Aus diesem Grund ist Agrostis capillaris unserem Plantura Schattenrasen nur in geringem Anteil beigefügt.

Rotes Straßgras auf Feld an Wald
Das anspruchslose Gras wächst beinahe überall [Foto: IvanaStevanoski/ Shutterstock.com]

Verschiedene Sorten von Agrostis capillaris

Für Zierrasen hervorragend geeignet sind die Sorten ‘Jorvik’, ‘Barking’ und ‘Heriot’. Alle drei bilden eine dichte Grasnarbe und vertragen auch tiefe Schnitte. Während ‘Barking’ und ‘Heriot’ schon sehr früh im Jahr ergrünen, bleibt die Sorte ‘Jorvik’ etwas hinterher. Dafür ist ihr Grün dunkler als bei den anderen beiden Sorten. Die Sorte ‘Highland’ hingegen passt weniger gut in den Rasen im Garten, da sie nicht ganz so dicht wächst und tiefe Schnitte eher mäßig verträgt.

Rotes Straußgras

MerkmaleAusläufertreibend; dichtes Wachstum; rötliche Blütenrispe; intensiv grünes Blatt
AnsprücheRecht anspruchslos; eher nährstoffarme, trockene und feuchte Böden
StrapazierfähigkeitGut; formt dichte Grasnarbe; gute Regenerationsfähigkeit
VerwendungSchattenrasen wie unsere Plantura-Schattenrasen-Saatgutmischung; Rollrasen; Golfrasen; als Futtergras
Keimdauer und EntwicklungEtwa zwei bis drei Wochen bis zur Keimung; langsame Jugendentwicklung von Sämlingen
SchnitttoleranzSehr gute Schnitttoleranz; verträgt auch tiefe Schnitte
BesonderheitenLangsamer Zuwachs an Biomasse; anspruchslos und widerstandsfähig; verträgt Schatten
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