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Bananenpflanze im eigenen Garten pflanzen & pflegen

Bananenpflanzen sind ein echter Hingucker. Manche Sorten können sogar in Maßen Frost ertragen. Hier erfahren Sie alles Wichtige rund um die Bananenpflanze.

Bananenpflanzen (Musa) sind eine Gattung der Familie der Bananengewächse (Musaceae), die rund 70 verschiedene Arten umfasst. Die exotischen Gewächse, die früher auch als Paradiesfeigen bezeichnet wurden, erfreuen sich bei uns im Haus oder sogar ausgepflanzt im Garten immer größerer Beliebtheit. Doch schon beim Kauf ist einiges zu beachten, denn die Ansprüche der Arten an ihren Standort unterscheiden sich deutlich. Gemein ist ihnen jedoch die Liebe zur Sonne. Wir verraten Ihnen, was bei der Pflege der immergrünen Stauden noch zu beachten ist.

Bananenpflanzen kaufen: Darauf ist zu achten

Häufig werden Bananen als Bäume beworben, doch der Schein trügt. Die Stauden besitzen wie auch Palmen nur einen Scheinstamm, der aus massiven unverholzten Blattstielen beziehungsweise -scheiden besteht. Dieser kann Höhen zwischen einem halben und zehn Metern erreichen. Bei der Wuchshöhe hören die Unterschiede jedoch nicht auf. Die 70 verschiedenen Arten der Gattung haben sehr unterschiedliche Ansprüche, die bei der Wahl einer passenden Banane für Haus oder Garten beachtet werden müssen. Diese Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf stellen:

  • Möchten Sie die Pflanze auspflanzen oder im Kübel halten?
  • Soll die Pflanze draußen oder drinnen überwintern?
  • Wie viel Platz steht Ihnen für die Pflanze zur Verfügung?
Bananen Bananenpflanze

Die Früchte nur weniger Arten sind zum Verzehr geeignet [Foto: vincentchuls/ Shutterstock.com]

Erfragen Sie daher beim Kauf unbedingt die genaue Sorte. Natürlich sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Pflanze einen gesunden Eindruck macht. Weitere Informationen, die Sie beim Kauf von Bananenpflanzen beachten sollten, finden Sie hier.

Bananenpflanzen: Sortenwahl je nach Ansprüche

Wie schon erwähnt unterscheiden sich die Bedürfnisse Ihrer Banane je nach Sorte erheblich. Dies heißt aber nicht nur, dass Sie die Wahl gut bedenken müssen. Die große Vielfalt bedeutet auch, dass es für fast jeden Haushalt und Geschmack die passende Sorte gibt.

„Winterharte“ Bananenpflanzen 

Bananen werden schnell über drei Meter hoch. Da nützen auch die höchsten Decken in Altbauwohnungen nicht mehr viel. Daher trifft man auch bei uns immer mehr ausgepflanzte Bananen an. Da die Exoten ursprünglich überwiegend aus dem tropischen bis subtropischen Asien und westlichen Pazifikraum stammen, machen unsere Wetterbedingungen den meisten Bananensorten sehr zu schaffen. Doch es gibt ein paar winterharte Sorten, die mit zusätzlichem Winterschutz im Frühjahr wieder neu austreiben. Die zurzeit winterhärtesten Bananensorten gehören zur Art der Japanische Faserbanane (Musa basjoo). Hier haben mehrere Sorten wie ‚Nana‘ und ‚Saporro‘ eine verbesserter Frostresistenz (bis -12°C). Sie werden auch „Garten-Banane“ genannt. Die Sorten sind pflegeleicht und werden bis zu drei Meter hoch. Die Pflanzen punkten außerdem mit prächtigen Blüten, großen Blättern und kleinen Zierfrüchten. Wenige andere Arten sind ebenfalls bedingt winterhart, da Sie aus dem japanischen Hochgebirge stammen und daher gelegentlichen Schnee und leichten Frost gewöhnt sind. Sie können in Regionen mit milden Wintern mit ungewissem Ausgang ausgepflanzt werden. Natürlich ist auch hier wieder auf den entsprechenden Winterschutz zu achten.

4 Musa basjoo (Japanese Banana)

Die Japanische Faserbanane bildet nach einem milden Winter sogar Früchte aus [Foto: Vahan Abrahamyan/ Shutterstock.com]

  • Musa sikkimensis
  • Musa itinerans
  • Musa balbisiana
  • Musa cheesmanii
  • Musa yunnanensis

Eine Auswahl früchtetragender Sorten für drinnen sowie besonders schöne Sorten, finden Sie hier.

Bananenpflanzen selbst vermehren

Bananen können sehr gut selbst vermehrt werden. Entweder um ihren Bestand zu vermehren oder um Ausfälle auszugleichen. Denn die Bananenstauden sterben schon nach einigen Jahren ab.

Bananenpflanzen vermehren: Samen aussäen

In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet werden Bananenblüten durch Kolibris und Fledermäuse bestäubt. Diese trifft man bei uns eher selten an. Doch auch ohne Bestäubung bilden sich Früchte, die, solange sie nicht weggezüchtet wurden, Samen enthalten. Diese Früchte oder Samen aus dem Handel können zur Vermehrung der exotischen Stauden genutzt werden. Gehen Sie einfach wie folgt vor:

  • Samen mit Schmirgelpapier oder Feile leicht anrauen
  • Samen über Nacht bis zu drei Tage in Wasser einweichen
  • Kleine Töpfchen mit Gemisch aus Torf und Sand befüllen
  • Samen aussäen
  • Gefäß mit Folienhaube abdecken
  • Keimtemperatur: Über 25°C bis max. 30°C
  • Substrat immer leicht feucht halten
  • Keimdauer: 2 – 4 Wochen

Am einfachsten ist es, die Samen im Sommer hochzuziehen. Zu dieser Zeit kann besser für die benötigte Keimtemperatur gesorgt werden. Die schwarzen Samen sind linsenförmig bis unregelmäßig kugelig und je nach Sorte unterschiedlich groß. Sorten, die Samen ausbilden, sind unter anderem:

  • Ensete glaucum (Schneebanane)
  • Ensete ventricosum (Zierbanane)
  • Musa coccinea (Rote Zwergbanane)
  • Musa ornata (Zier-, Schmuck- oder Prachtbanane)
  • Musa velutina (Rosa Zwergbanane)
  • Musella lasiocarpa (Yunnan Zwergbanane)

Bananenpflanzen über Ableger vermehren

Die Vermehrung über Ableger geht schneller als die Aufzucht von Samen. Bei der süßen Essbanane, die wir alle aus dem Supermarkt kennen, wurden die beim Verzehr störenden Samen weggezüchtet. Solche samenlosen Bananen können ausschließlich vegetativ vermehrt werden. Der Begriff Ableger ist hier, botanisch gesehen, jedoch nicht zutreffend. Eigentlich handelt es sich um Ausläufer, die aus den unterirdischen Rhizomen sprießen. Diese Ausläufer werden einfach entfernt und in einen eigenen Topf mit Erde gesetzt. Schneiden Sie die Baby-Banane mit einem scharfen Messer senkrecht zur Mutterstaude ab. Die kleine Pflanze sieht nicht nur aus wie ihre Mama, sie wird auch so gepflegt.

Bananenpflanzen: Richtiger Standort in Haus und Garten

Die meisten Bananenarten kommen aus subtropischen bis tropischen Breitengraden. Sie sind Wärme und viel Sonnenlicht gewohnt. Diese beiden Aspekte sollten Sie auf jeden Fall auch bei der Wahl eines geeigneten Standorts bedenken. Dabei ist es egal, ob die Pflanze im Haus oder im Garten wachsen soll. Beide Standorte bieten sowohl Vor- als auch Nachteile, die bei der Wahl eines geeigneten Plätzchens beachtet werden müssen. Einfacher ist die Wahl des richtigen Bodens. An diesen werden nämlich nicht viele Ansprüche gestellt:

  • Boden: Locker und wasserdurchlässig

Die Pflanzen sind extrem staunässe-empfindlich, was besonders bei der Kübelpflanzung schnell zum Problem werden kann. Ansonsten eignet sich so ziemlich alles, von Gartenerde bis handelsüblicher Blumenerde, als Substrat. Optimal ist jedoch ein leicht lehmiger Boden aus grobem Sand und Kies.

Bananenpflanzen im Haus

Soll eine Banane die Tropen in Ihr Wohnzimmer holen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. So haben Sie lange etwas von Ihrer Bananenpflanze:

  • Sonnig, aber keine pralle Sommersonne
  • Luftig, aber keine Zugluft
  • Luftfeuchtigkeit mind. 50 %
  • Temperatur mind. 15°C; optimal sind 20°C

Ein Fensterplatz mit Kippoption ist ideal. Nur im Sommer wird die pralle Sonne am Fenster zu intensiv und kann bei den Pflanzen zu Sonnenbrand führen. Allerdings danken die Pflanzen es Ihnen ohnehin, wenn sie den Sommer draußen an einem windgeschützten Plätzchen verbringen dürfen. Gewöhnen Sie die Pflanze beim Umzug nach draußen langsam an die Sonne, sonst besteht auch hier schnell Sonnenbrandgefahr. Bedenken Sie außerdem, dass Bananen sich nicht wirklich zurückschneiden lassen und auch im Kübel sehr schnell extreme Höhen erreichen. Sie können das Problem umgehen, indem Sie auf kleinbleibende Sorten wie Zwergbananen zurückgreifen. Diese werden allerdings auch schon ungefähr zwei Meter groß.

Hinweis: Wenn die Banane Blätter verliert, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass es ihr zu kalt, nass oder dunkel ist.

Banane Blüte rosa

Einige Arten haben ganz besonders schöne Blüten [Foto: pisitpong2017/ Shutterstock.com]

Bananenpflanzen: Der ideale Topf bzw. Pflanzkübel

Durch seine Fähigkeit Wasser speichern zu können, eignet sich ein Tontopf ideal für Ihre Bananenpflanze. Am besten legen Sie am Boden des Gefäßes eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies aus. Auch ein Abflussloch sollte vorhanden sein, denn bei Staunässe geht Ihre Banane sehr schnell ein. Bananen werden meist zwischen drei und zehn Meter hoch. Wo anfangs ein Topf reicht, wird bald ein großer Pflanzkübel nötig.

Bananenpflanzen im Garten: Der richtige Standort

Bananenstauden erfreuen sich ausgepflanzt im Garten immer größerer Beliebtheit. Für den Standort gilt:

  • Möglichst viel Sonne, aber keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Von allen Seiten vor starkem Wind schützen

Bananen sind in ihrer Heimat meist Teil von Regenwäldern und stehen selten alleine. Vor allem junge Bananenpflanzen sind empfindlich und vertragen daher keine direkte Sonneneinstrahlung. Setzen Sie Ihre Banane daher erst ab einer Höhe von etwa einem Meter nach draußen. Außerdem reißen die flächigen Blätter bei Wind oder starkem Regen schnell ein. Dieses etwas zerfranste Aussehen ist ein Schutz vor widrigen Wetterbedingungen. Im Garten ist dieses Erscheinungsbild jedoch meist unerwünscht, was die Suche nach einem schönen geschützten Platz nötig macht.

Banane pflanzen Schaufel Spaten

Achten Sie beim auspflanzen auf den richtigen Standort [Foto: pranot soiyana/ Shutterstock.com]

Bananen im Garten auspflanzen

Achten Sie bei der Auspflanzung im Garten darauf, dass Sie auf eine winterharte Sorte zurückgreifen. Diese treiben im Folgejahr wieder aus. Bananen, die draußen überwintert werden sollen, werden spätestens im August ausgepflanzt. Beachten Sie bei der Auspflanzung folgendes:

  • Pflanzloch: 1 m x 1 m, 60 cm tief
  • Banane nicht zu tief setzen und Boden vorher gut auflockern
  • Banane muss einen festen Stand haben

Hinweis: Falls die Bananenstaude im Winter drinnen überwintert werden soll, Sie die Pflanze aber trotzdem draußen auspflanzen wollen, empfiehlt sich die Verwendung einer Wurzelsperre. Diese erleichtert das Ausgraben im Herbst.

Bananenpflanzen richtig gießen und düngen

Die Pflanzen wachsen bis zu einen cm pro Tag und produzieren etwa ein Blatt pro Woche. Solch eine Wuchskraft braucht entsprechend viel Nährstoffe und Wasser. Doch zu viel Düngen oder Gießen wird nicht gut vertragen. Daher gilt es ein paar Dinge zu beachten:

  • Gießen: Weder zu stark noch zu wenig; keine Staunässe; Erde nie ganz austrocknen lassen
  • Gießwasser: Möglichst weich sowie nicht zu kalt
  • Düngen: Ganzjährig, regelmäßig & in Maßen; Frühjahr bis Herbst: Wöchentlich; Winter: Monatlich
wilde Bananenbäume

Die enorme Wuchskraft braucht entsprechend viele Nährstoffe und Wasser [Foto: Napon Thiphayamontol/ Shutterstock.com]

Gedüngt wird mit Flüssigdünger im Gießwasser. Verwenden Sie einen organischen Dünger, denn Bananen reagieren empfindlich auf Überdüngung. Diese Dünger sind im Boden nicht so schnell verfügbar wie mineralische Varianten und leichter zu dosieren. Steht die Staude zu trocken oder ist die Luftfeuchtigkeit zu gering können sich trockene und braune Blattränder oder –flecken bilden. Bei Kübelpflanzen gilt zusätzlich:

  • Regelmäßig mit Wasser besprühen, um für die nötige Luftfeuchtigkeit zu sorgen
  • Von oben gießen

Bei ausgepflanzten Exemplaren wird während langanhaltenden Trockenperioden im Sommer mehrmals wöchentlich stark gewässert. Bedenken Sie, dass die großen Blätter eine enorme Verdunstungsfläche darstellen und die Pflanzen daher sehr schnell austrocknen.

Folgende Produkte empfehlen wir für Bananenpflanzen:
  • Floragard Zitrus- und MediterranpflanzenerdeGebrauchsfertige Spezialerde zum Pflanzen von mediterranen Kulturen. Ausgewogen dosierte Dünger sorgen für gesundes und kräftiges Wachstum.
  • Floragard Aktiv Grünpflanzen- & Palmenerde: Spezialerde zum Topfen und Umtopfen von Palmen und Grünpflanzen. Tongranulat sorgt für eine stabile Struktur sowie eine optimale Luft- und Wasserversorgung. Der Naturdünger Guano versorgt Ihre Pflanzen optimal und langanhaltend mit Nährstoffen.
  • Plantura Bio-Universaldünger: Unser Universaldünger ist 100% bio-zertifiziert und enthält nur tierfreie Inhaltsstoffe. Besonders gut für Kräuter und Ziergewächse sowie für alle Gemüse- und Obstarten geeignet, die einen erhöhten Kaliumbedarf haben.

Bananenpflanzen umtopfen

Bananenstauden wachsen mit einem beeindruckenden Tempo, dementsprechend schnell verfliegt die Zeit, bis ein größerer Topf fällig wird. Etwa alle ein bis zwei Jahre wird es Zeit dafür. Nehmen Sie aber auch kein zu großes Gefäß. Ansonsten dauert es zu lange bis Ihre Banane gut anwurzelt und die nötige Standfestigkeit im Topf erlangt. Auf Folgendes ist zu achten:

  • Am besten Tontopf/-kübel mit Abflussloch verwenden
  • Drainageschicht am Boden auslegen
  • Topf mit Substrat befüllen
  • Nicht zu tief einpflanzen
  • Erde ordentlich andrücken, damit die Banane fest im Kübel sitzt
Bananenpflanze im Topf mit Erdsack

Bananenpflanzen benötigen kein allzu großes Pflanzgefäß (Anzeige: Herzlichen Dank an Floragard)

Bananenpflanzen haben eine sehr überschaubare Lebensspanne. Nach einigen Jahren werden die Blätter zunächst gelb, dann braun und schließlich stirbt die Pflanze ab. Dieser Zeitpunkt kann genutzt werden, um die sterbende Mutterpflanze zu entfernen, entstandene Ausläufer abzutrennen und diese in einen neuen Topf zu setzen. Doch nicht nur am Sterbebett Ihrer Bananenstaude entstehen Ausläufer. Lassen Sie die sich bildenden Baby-Bananen nicht zu groß werden, sondern entfernen Sie diese rechtzeitig und geben ihnen ein eigenes Zuhause. Auch Pflanzen wollen nicht ewig bei Mama wohnen, sondern auf eigenen Wurzeln stehen.

Bananenpflanzen erfolgreich überwintern

Es gibt nur wenige winterharte Sorte, die in unserem Klima ausgepflanzt den Winter überstehen. Bei diesen stirbt im Winter der oberirdische Teil ab und die Pflanze überwintert in Form eines unterirdischen Rhizoms. Doch auch diese Überdauerungsform braucht einen schönen, warmen Winterschutz. Wie Sie Ihre Garten-Banane erfolgreich durch den frostigen Winter bringen und weitere wertvolle Tipps zum Überwintern, können hier in Erfahrung gebracht werden. Sie können Ihre Banane auch im Herbst ausbuddeln, in einen Kübel setzen und in einem geschützten, frostfreien Winterquartier unterbringen. Hierbei gilt: Je wärmer die Pflanzen stehen, desto mehr Licht brauchen diese. Ein ungeheizter Nebenraum, Wintergarten oder ein heller Keller eignen sich daher am besten. Bei Topf-Bananen, die im geheizten Haus stehen, werden unsere kurzen Wintertage häufig zum Problem. Bei Lichtmangel werfen sie ihre die Blätter ab. Auch ein schöner, heller Fensterplatz reicht da leider oft nicht aus. Sie sollten daher über eine zusätzliche, künstliche Lichtquelle nachdenken. Ebenfalls macht die trockene Heizungsluft den Exoten zu schaffen. Besprühen Sie die Pflanzen deshalb mehrmals täglich mit einem Wasserzerstäuber.

Bananenpflanzen schneiden

Ein Schnitt ist nicht nötig. Außer die schnellwachsende Staude nimmt zu viel Platz in der Wohnung oder im Winterquartier in Anspruch. Die meisten Bananensorten vertragen einen leichten Rückschnitt der Blätter gut, wenn die Wundflächen mit etwas Asche bestreut werden. Von Schädlingen befallene oder kranke Blätter werden einfach ganz entfernt. Ist die Pflanze vollständig mit Schädlingen befallen, sollte sie stark zurückgeschnitten werden. Hier wird der Stamm auf etwa zwei bis drei cm zurückgeschnitten. Dies ist allerdings nur eine Notfallmaßnahme. Im Frühjahr treibt die Bananenpflanze meistens wieder aus.

Bananenpflanzen: Gelbe Blätter abschneiden 

Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden,  ist es ganz normal, dass bei Ihrer Banane mal ein paar Blätter gelb werden. Gelbe Blätter sind bei jungen Pflanzen allerdings auch ein Anzeichen für Nährstoff-, Lichtmangel oder Trockenheit. Passen Sie Düngung, Belichtung oder den Gießrhythmus an, damit nicht noch weitere Blätter die Farbe wechseln. Die bereits verfärbten Blätter werden auch unter optimalen Bedingungen früher oder später eingehen. Damit die Pflanze nicht unnötigerweise Energie in die Blätter steckt, deren Schicksal schon besiegelt ist, werden diese abgeschnitten.

Bananenpflanzen: Triebe zurückschneiden

Die Triebe werden vor dem Überwintern im Außenbereich zurückgeschnitten. Zur Not können Sie die Triebe auch einkürzen, wenn die Pflanze zu groß geworden ist, jedoch treibt die Banane dann erst wieder im folgenden Frühjahr aus.

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