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Bromelien: Pflege, Standort & die schönsten Bromelien-Arten

Bromeliengewächse sind tropischen Pflanzen, die vor allem wegen ihrer farbenprächtigen Blätter auch als Zimmerpflanzen sehr beliebt sind. Einige Vertreter kommen sogar ohne Wurzeln aus und lassen sich in Kieselsteinen kultivieren.

Bromeliaceae
Bromelien gibt es in vielen verschiedenen Farben [Foto: Irina Kvyatkovskaya/ Shutterstock.com]

Die Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae) beinhaltet viele Arten in unterschiedlichen Formen und Farben. Wir stellen die schönsten vor und zeigen, worauf es bei der Standortwahl und Pflege der Bromelien Zimmerpflanzen ankommt. Hier erfahren Sie außerdem, wie Äpfel bei der Blütenbildung helfen können.

Bromelien: Blüte, Herkunft und Eigenschaften

Die Bromeliengewächse (Bromeliaceae) sind eine Pflanzenfamilie, zu der – je nach Systematik – mindestens 2100 verschiedene Arten gehören. Es handelt sich um immergrüne, krautige und mehrjährige Pflanzen. In der Natur findet man die meisten Bromelien im Regenwald, genauer in den tropischen und subtropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas, wo sie heimisch sind. Einige Arten bevorzugen auch höher gelegene Bergregionen. In den Wäldern wachsen manche Arten terrestrisch am Boden, die meisten jedoch epiphytisch auf Bäumen. Hier profitieren die Bromelien vom Sonnenlicht, das den Boden der Regenwälder kaum erreichen kann. Bromelien wachsen meist rosettig und fangen mit ihren trichterförmig angeordneten Blättern das Regenwasser auf. Auch abgestorbene Blätter oder Vogelkot können sich in der Pflanze sammeln und der Bromelie Nährstoffe liefern.

Blätter der Bromelie
Im Blatttrichter vieler Bromelien sammelt sich Wasser [Foto: Jiggo_Putter Studio/ Shutterstock.com]

Einige Bromeliengewächse bieten mit ihrem Blatttrichter sogar Wasserpflanzen und Fröschen einen Lebensraum. Mit ihren Wurzeln finden die Bromelien Halt im Boden oder auf Ästen, ohne den Bäumen zu schaden. Bromelien sind Pflanzen, die oft auch in der Wohnung gehalten werden können. Sie sind in den unterschiedlichsten Farben erhältlich. Bei den auffälligen Blättern handelt es sich allerdings nicht um die Blüte, sondern um farbige Hochblätter. Die Blüte selbst ist eher unscheinbar und rispen-, trauben- oder ährenförmig. Die Blüte der Bromelie kann über mehrere Monate bestehen. Wenn sie allerdings einmal geblüht hat, stirbt die Pflanze ab. Jedoch haben sich während der Zeit Tochterpflanzen gebildet, die nun gepflegt werden können. Das wohl bekannteste Bromeliengewächs ist die Ananas, weshalb die Pflanzenfamilie auch als Familie der Ananasgewächse bezeichnet wird.

Tipp: Auch aus einer Ananas kann mit etwas Glück eine Pflanze entstehen. Schneiden Sie einfach den grünen Strunk von der Frucht ab, lassen Sie ihn einen Tag trocknen und pflanzen Sie ihn in einen Topf mit Erde.

Ananas
Auch die Ananas ist ein Bromeliengewächs [Foto: 9comeback/ Shutterstock.com]

Die schönsten Bromelien-Gattungen 

Es gibt zahlreiche Bromelien-Gattungen, -Arten und -Sorten, die unterschiedlich aussehen und teilweise auch als Zimmerpflanze gehalten werden können. Wir stellen Ihnen die schönsten Bromeliengewächse vor.

  • Gattung Guzmania: Hierbei handelt es sich um eine Pflanzengattung innerhalb der Bromeliengewächse, die als Zimmerpflanze besonders beliebt ist. Es gibt verschiedene Guzmania-Sorten in den Farben von leuchtend Rot über Gelb bis hin zu Violett oder Weiß. Sogar zweifarbige Hochblätter sind möglich. Die Gattung wächst in der Natur epiphytisch, also als nicht parasitischer Aufsitzer auf Bäumen.
Blüte der Bromelie
Die Gattung Guzmania gibt es auch in anderen Farben [Foto: spetenfia/ Shutterstock.com]
  • Gattung Aechmea: Die Gattung Aechmea gibt es nicht nur in unterschiedlichen Farben, sondern auch mit hellen Musterungen auf ihren spitz zulaufenden Laubblättern. Aufgrund ihrer Blätter wird sie manchmal als Lanzenrosette bezeichnet. Auch hier sind die meisten Arten Epiphyten, also Aufsitzerpflanzen.
Aechmea
Von der Gattung Aechmea gibt es auch Züchtungen, hier zum Beispiel die Sorte ‘Blue Rain’ [Foto: Nick Pecker/ Shutterstock.com]
  • Gattung Vriesea: Wegen ihrer interessanten Hochblätter heißt diese epiphytische Bromelien-Gattung auch „flammendes Schwert“. Es gibt Sorten in unterschiedlichen Farben. Die Hochblätter erscheinen wie flache Ähren und erinnern in ihrer Form an ein Schwert.
Vriesea
Diese Gattung wird auch als „flammendes Schwert“ bezeichnet [Foto: Zulashai/ Shutterstock.com]
  • Gattung Ananas: Dies ist wohl die bekannteste Gattung der Bromeliengewächse und auch als Zimmerpflanze erhältlich. Die Gattung bildet Früchte aus, die jedoch recht klein bleiben und eher zur Dekoration als zum Verzehr geeignet sind. Die Pflanzen gehören zu den terrestrischen Bromelien, sie wachsen also am Boden und nicht auf Bäumen.
Bromelien-Gattung Ananas
Die Ananas ist weltbekannt [Foto: Andy Magee/ Shutterstock.com]
  • Gattung Tillandsia: Innerhalb dieser Gattung gibt es die grauen und die grünen Tillandsien. Die grauen Arten kommen eher in trockenen Gebieten vor und wachsen epiphytisch, während die grünen Arten feuchte Regionen bevorzugen und am Boden wachsend vorkommen. Die Blätter sind meist schmal und spitz. Auch hier gibt es Sorten mit Hochblättern in verschiedenen Farben.
Tillandsien
Tillandsien gibt es mit grauen oder grünen Laubblättern [Foto: finchfocus/ Shutterstock.com]

Pflanzen: Standort, Zeitpunkt und Vorgehen

Die Bromelien als Zimmerpflanzen, die man im Handel erwerben kann, sind eigentlich immer Formen, die aus den Tropen stammen und ein entsprechendes Klima benötigen. Deshalb ist darauf zu achten, dass es stets warm, luftfeucht und hell ist.

Der richtige Standort

Als Standort für die Bromelie eignet sich demnach ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit. Die schwächere Morgen- und Abendsonne tut den Bromelien hingegen gut und kann die Blütenbildung anregen. Graue Tillandsien bevorzugen im Gegensatz dazu einen vollsonnigeren Standort. Die Temperatur sollte durchgehend rund 20 °C oder mehr betragen und nicht unter 18 °C sinken. Da auch eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig ist, sind Bromelien zum Beispiel gut für helle Badezimmer geeignet. Aber auch in anderen Räumen ist die Haltung möglich, wenn Sie die Pflanze regelmäßig mit Wasser besprühen. Alternativ können Sie eine Schüssel mit Wasser in der Nähe der Bromelie oder auf der Heizung platzieren.

Tipp: Wenn es im Sommer warm genug ist, können Bromelien auch draußen stehen. Dann darf es nachts allerdings nicht kälter als 15 °C sein. Oder Sie holen die Pflanze abends wieder in die Wohnung.

Bromelie im Regenwald
Bromelien wachsen im Regenwald häufig aufsitzend auf Bäumen [Foto: Fred S. Pinheiro/ Shutterstock.com]

Das passende Substrat

Je nachdem, ob Bromelien epiphytisch oder terrestrisch wachsen, benötigen sie unterschiedliches Substrat.

Epiphytische Bromelien bilden teilweise kaum Wurzeln aus und brauchen unbedingt ein luftiges Substrat, das ihnen Halt gibt, aber wenig Wasser speichert. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Gemisch aus einem Teil getrockneter Torfmoose und zwei Teilen Rinde. Es ist bei einigen Arten von Bromelien sogar möglich, sie nur in Steinen zu halten.
Epiphytische Bromelien können auch sehr gut im Terrarium gehalten werden. Dazu sollten Sie die Bromelie an der Wurzel mit Moos umwickeln, um die Versorgung mit Wasser zu verbessern. Das Ganze kann dann mit Hilfe von Draht oder einer Angelschnur an einen Ast im Terrarium gebunden werden und sollte gut befeuchtet werden. Wenn Löcher oder Spalten im Ast vorhanden sind, bieten sich solche Stellen natürlich auch an, um die Bromelie hineinzusetzen. Nach etwa vier Wochen sollten sich Wurzeln gebildet haben. Wenn diese lang genug sind, so dass sich die Bromelie selbst am Ast festhalten kann, können Sie den Draht entfernen.

Bromelie im Terrarium
Bromelien eignen sich auch hervorragend für ein tropisches Terrarium [Foto: BLUR LIFE 1975/ Shutterstock.com]

Das Substrat für die terrestrischen Bromelien muss vor allem durchlässig und leicht sauer sein. Pflanzen Sie die Bromelie daher am besten in saure Erde. Unsere Plantura Bio-Saure Erde ist mit ihrem niedrigen pH-Wert von 4,6 – 5,4 zum Beispiel ideal geeignet. Sie besteht aus natürlichen Rohstoffen und ist damit nicht nur umweltschonend, sondern auch für Tiere unbedenklich. Für eine noch bessere Durchlässigkeit können Sie die saure Pflanzenerde mit Sand und Pinienrinde der Größe 7 – 15 mm im Verhältnis 2:1:2 mischen und der Bromelie so optimale Bedingungen bieten.

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Pflege von Bromelien

Bei der Bromelien-Pflege ist vor allem das Gießen interessant, hier sollte man die natürliche Wasserversorgung über das Regenwasser im Hinterkopf behalten. Solange die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist, kann bei der Bromelien-Pflege eigentlichen nicht viel schief gehen.

Bromelien gießen, düngen und schneiden

Gießen: In den Regenwäldern nehmen die Bromelien Regenwasser mit ihren trichterförmigen Blättern auf. Auch bei Zimmerbromelien sollte deshalb kalkarmes, zimmerwarmes und im besten Fall Regenwasser verwendet werden. Das Gießwasser wird dann direkt in den Blatttrichter gegossen und einmal im Monat komplett ausgewechselt. Wie oft Sie die Bromelie gießen müssen, hängt von der Art und dem Standort ab. Im Sommer wird mehr Wasser benötigt als im Winter.
Daneben sollte aber auch das Substrat feucht gehalten werden. Wächst die Bromelie ohne Substrat, so muss sie lediglich regelmäßig mit Wasser besprüht werden. Im Sommer sollte das täglich passieren, im Winter seltener, etwa einmal pro Woche. Terrestrische Arten gießt man direkt ins Substrat.

Bromelien-Blätter
Das Wasser wird bei Bromelien meist über die Blätter aufgenommen [Foto: hilmawan nurhatmadi/ Shutterstock.com]

Düngen: Um Bromelien zu düngen, eignet sich ein Flüssigdünger, der für jede Art über das Gießwasser verabreicht werden kann. Eine biologische Wahl ist zum Beispiel unser Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger, der aus natürlichen Rohstoffen besteht und Blatt- sowie Wurzelwachstum unterstützt. Da Bromelien keinen hohen Nährstoffbedarf haben, sollten Sie nur in halber Konzentration düngen.
In den Sommermonaten kann etwa alle zwei Wochen eine Düngergabe erfolgen. Tillandsien und aufgebundene Bromelien benötigen weniger Nährstoffe. Hier genügt eine Düngung alle vier Wochen, mit einer Düngerdosierung von 25 %.

Schneiden: Die Bromelie muss nicht zurückgeschnitten werden. Auch vertrocknete Blätter lassen Sie am besten einfach stehen und warten bis sie abgeworfen werden.

Epiphytische Bromelien-Arten
Epiphytische Arten können auch bloß auf einem Baumstamm wachsen [Foto: Todd Boland/ Shutterstock.com]

Bromelien zum Blühen bringen

Es gibt einen einfachen Trick, wie man Bromelien zum Blühen bringen kann. Die Blütenbildung wird durch das Gas Ethylen angeregt, das auch von einigen reifenden Obstsorten verströmt wird.

  • Legen Sie einen Apfel oder eine Banane in oder neben den Bromelientopf.
  • Der Standort sollte möglichst hell und warm sein.
  • Überstülpen Sie das Ganze mit einem Glas oder einer Plastiktüte, um den Prozess zu beschleunigen.
  • Nach etwa drei Wochen können Apfel und Tüte entfernt werden.
  • Pflegen Sie die Pflanze nun wie zuvor, mit genügend Wasser, Luftfeuchtigkeit und gelegentlichen Düngergaben.
  • Nach etwa zwei Monaten sollte die Blütenbildung einsetzen.
Pflege der Bromelie
Um die Blütenbildung anzuregen, können Äpfel hilfreich sein [Foto: Pheobus / Shutterstock.com]

Bromelie ist verblüht: Pflege nach der Blüte

Ist die Bromelie verblüht, sollte sie keinesfalls direkt entsorgt werden, wenn Sie sich weiterhin an der Pflanze erfreuen möchten. Während des Absterbens werden kleine Nachtkommen an der Basis gebildet, die weiterer Pflege bedürfen. Gießen und düngen Sie die Mutterpflanze wie gewohnt, bis die Kindel – wie die Tochterpflanzen genannt werden – groß genug sind, um in einem eigenen Topf zu stehen. Wie die Kindel von der Pflanze getrennt werden, erfahren Sie weiter unten im Abschnitt zur Vermehrung der Bromelie. Die verwelkte Mutterpflanze kann entsorgt werden, die Kindel werden eingepflanzt und nun wie ausgewachsene Bromelien gepflegt.

Bromelien richtig gießen
Besprühen Sie ihre Bromelien mit Wasser, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen [Foto: Milenova Elena/ Shutterstock.com]

Richtig umtopfen

Wenn Bromelien zu groß für ihren Topf werden oder den Halt verlieren, ist es Zeit zum Umtopfen. Am besten geschieht das im Frühjahr, kurz vor dem Einsetzen der Wachstumsperiode. Hierfür wird einfach ein größeres Gefäß gewählt, das je nach Art mit einer Schicht Tonscherben und danach mit einer Lage passendem Substrat befüllt wird. Nun wird die Pflanze eingesetzt und die Lücken mit Substrat aufgefüllt. Das Ganze wird leicht angedrückt, um der Pflanze Halt zu geben. Auch nach dem Kauf sollten Bromelien sofort umgetopft werden, da das ursprüngliche Substrat häufig nicht dauerhaft geeignet ist.

Bromelien aufbinden

Wenn Sie sich für eine epiphytische Bromelienart entschieden haben, benötigt die Pflanze nicht unbedingt Substrat. Sie kann auch auf einen Ast, zum Beispiel in einem Terrarium, aufgebunden werden. Wie Sie die Bromelie aufbinden, erfahren Sie nachfolgend:

  • Umwickeln Sie die Basis der Bromelie mit Moos.
  • Befestigen Sie das Ganze mit Draht oder Angelschnur.
  • Stecken Sie die Bromelie in ein Astloch oder eine Spalte oder binden Sie die Pflanze einfach mit dem Draht am Ast fest.
  • Befeuchten Sie das Moos ausreichend und pflegen Sie die epiphytische Bromelie wie gewohnt.
  • Wenn die Wurzeln so ausgebildet sind, dass sich die Bromelie selbst festhalten kann, wird der Draht entfernt.
aufgebundene Bromelien
Aufgebundene Bromelien können sich irgendwann auch selbst an der Rinde festhalten [Foto: Pascalis PW/ Shutterstock.com]

Sind Bromelien winterhart?

Bromelien sind nicht winterhart. Sie benötigen im Winter Temperaturen über 14 °C, damit sie nicht eingehen. Zwischen Oktober und März befinden sie sich in einer Ruhephase. Das bedeutet, das Wachstum wird weitestgehend eingestellt. Im Winter müssen Sie deshalb auch weniger gießen und Düngergaben sind überflüssig.

Bromelien vermehren

Bromelien-Ableger

Es gibt eine sehr einfache Methode, um Bromelien zu vermehren. Nach der Blüte bilden Bromelien Ableger, die auch als Kindel bezeichnet werden. Diese lassen sich leicht zur Vermehrung der Pflanze nutzen. Bis die Kindel eine Größe von etwa 10 cm erreicht haben, sollte die Mutterpflanze wie gewohnt weiter gepflegt werden. Sind die Ableger groß genug, können sie mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze getrennt werden. Danach werden die Bromelienkindel in separate Töpfe mit passendem Substrat gepflanzt und an einen hellen und warmen Platz gestellt. Um die Luftfeuchtigkeit und somit die Wachstumsbedingungen zu Beginn zu verbessern, stülpen Sie ein Glas oder eine Plastiktüte über die Pflanze. Gegossen und gedüngt wird wie bei ausgewachsenen Exemplaren. Bildet das Kindel neue Blätter, so war die Vermehrung erfolgreich und die Tüte kann entfernt werden.

Bromelien draußen
Den Sommer können Bromelien auch draußen verbringen, wenn es warm genug ist [Foto: Sirinn3249/ Shutterstock.com]

Vermehrung über Samen

Die Vermehrung über Samen ist bei Bromelien nicht immer erfolgreich. Das Saatgut benötigt zur Keimung konstante Temperaturen um 25 °C und einen hellen Platz. Die Samen sind Lichtkeimer und dürfen deshalb nicht mit Substrat bedeckt werden. Das Substrat kann zum Beispiel ein Gemisch aus Sphagnum-Moos und dem geblähten Tonmineral Vermiculit sein, das gut angefeuchtet wird. Darauf werden die Samen im Frühjahr ausgebreitet und leicht angedrückt. Bedecken Sie das Ganze nun mit Frischhaltefolie, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Die Keimung kann schon nach circa 14 Tagen einsetzen. Die Bedeckung mit Folie sollte allerdings beibehalten werden, bis sich einige Blätter gebildet haben. Im Anschluss können die kleinen Pflänzchen nach und nach abgehärtet werden. Das bedeutet, sie werden an niedrigere Luftfeuchte gewöhnt und schließlich umgetopft. Zu diesem Zweck sollte die Frischhaltefolie zu Beginn stundenweise gelüftet werden. Die Phasen ohne Abdeckung dürfen dann immer länger werden, bis sich die Keimlinge schließlich an die niedrigere Luftfeuchtigkeit im Zimmer gewöhnt haben.

Sind Bromelien giftig?

Mit Ausnahme unreifer Ananasfrüchte sind Bromelien nicht giftig. Einzig die spitzen Blätter können für Kinder und Haustiere eine kleine Gefahr darstellen.

Auch die meisten Orchideen wachsen epiphytisch und werden durch Kindel vermehrt. In unserer Videoanleitung erfahren Sie, wie man Orchideen über Kindel vermehren kann.

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