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Dreimasterblume: Pflege, Arten & Vermehren der Tradescantia

Die Dreimasterblume verschönert nicht nur Teichufer und Beete, sondern ist durch ihren prachtvollen Blattschmuck und die leuchtenden Blüten ein echter Hingucker in jeder Wohnung und jedem Beet.

Dreimasterblume
Dreimasterblumen haben typischerweise drei Blütenblätter [Foto: Aleksandr Naumenko/ Shutterstock.com]

Die Dreimasterblume (Tradescantia) zeichnet sich vor allem durch ihr exotisches Aussehen und gleichzeitig ihre Pflegeleichtigkeit aus. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Arten sich für Haus oder Garten eignen und mit welchen kleinen Handgriffen Sie die Dreimasterblume richtig pflegen.

Dreimasterblume: Blüte, Herkunft und Eigenschaften

Die aus Süd- und Mittelamerika stammende Dreimasterblume gelangte Mitte des 17. Jahrhunderts mit der Seefahrt nach Europa. Sie ist auch als Gottesauge oder Wilder Heinrich bekannt und gehört zu den Commelinagewächsen (Commelinaceae). Es handelt sich um eine Pflanzengattung, die etwa 65 verschiedene Arten umfasst. So können Dreimasterblumen im Garten als mehrjährige, üppige Stauden wachsen. Andere Arten sind durch ihre herabhängenden Triebe als Zimmerpflanze im Ampeltopf beliebt. Die Blätter sind ungestielt, spitz zulaufend und je nach Sorte lanzettlich oder spitz-eiförmig. Die Blattfarbe variiert je nach Sorte von hell- bis dunkelgrün. Manche Sorten weisen eine besonders dekorative rote Blattunterseite auf, weshalb diese Sorten der Dreimasterblume nur allein wegen des schönen Blattschmucks gezogen werden. Es gibt außerdem Arten und Sorten der Dreimasterblume mit mehrfarbigen Blättern, wie beispielsweise das Zebrakraut. Die Blüten der Tradescantia-Arten sind meist blau, violett, weiß oder rosarot. Die Blütezeit variiert je nach Sorte von Mai bis September. Die einzelne, kleine Blüte blüht nur für wenige Tage, was jedoch durch die hohe Blütenanzahl und das schnelle Nachschieben von Knospen und Blüten nicht auffällt. Wächst die Dreimasterblume im Freiland, bieten die kleinen Blüten auch für Bienen ein reiches Angebot an Pollen und Nektar.

Biene auf Dreimasterblume
Dreimasterblumen und Bienen trifft man häufig zusammen an [Foto: Dreimasterblumen und Bienen trifft man häufig zusammen an/ Shutterstock.com]

Die schönsten Tradescantia-Arten

Die Gattung der Dreimasterblumen ist äußerst divers. Die unterschiedlich aussehenden Tradescantia-Arten reichen von kleinblättrigen Zimmerpflanzen bis hin zu schilfartigen Stauden, die gern am Gewässerrand wachsen. Wir stellen hier die schönsten Arten kurz vor.

Dreimasterblumen als Zimmerpflanzen

Mexikanische Dreimasterblume (Tradescantia pallida): Die mexikanische Dreimasterblume ist in Mexiko beheimatet und zeichnet sich durch eine auffallende Stiel- und Blattfarbe aus. Die rötliche bis violette Färbung der mexikanischen Dreimasterblume verleiht ihr auch den Namen Rotblatt. Um die eindrucksvolle Blattfärbung nicht zu verlieren, benötigt die mexikanische Dreimasterblume als Zimmerpflanze einen vollsonnigen Standort.

Rotblatt
Es fällt sofort auf, warum Tradescantia pallida auch Rotblatt genannt wird [Foto: joloei/ Shutterstock.com]

Weißblütiges Gottesauge (Tradescantia fluminensis): Das weißblütige Gottesauge, auch Rio-Dreimasterblume genannt, stammt aus den tropischen Teilen Südamerikas und wächst gedrungen mit hängenden Trieben. Blätter und Stiele sind glänzend und einfarbig grün bis grün-weiß gestreift. Bei dieser Art kommt eine Blütenbildung nur selten vor. Sie eignet sich jedoch hervorragend als dekorative Ampelpflanze in Innenräumen.

Tradescantia fluminensis
Die weißen Blüten von Tradescantia fluminensis heben sich hübsch vom grünen Laub ab [Foto: corners74/ Shutterstock.com]

Zebrakraut (Tradescantia zebrina): Das nach seinem markanten Aussehen benannte Zebrakraut stammt aus Mexiko und Kolumbien. Die Blätter sind grün und silber-grau, gelegentlich auch rosa gestreift. Das Zebrakraut eignet sich hervorragend als Zimmerpflanze an einem hellen, aber nicht vollsonnigen Standort.

Zebrakraut
Tradescantia zebrina ist eine beliebte Zimmerpflanze [Foto: Phatthanun Kaewsuwan/ Shutterstock.com]

Purpurblättrige Dreimasterblume (Tradescantia spathacea): Die purpurblättrige Dreimasterblume ist eine immergrüne, in Rosetten wachsende Tradescantia-Art, die durch ihre auffallenden Hochblätter sehr beliebt ist. Die Blätter sind auf der Oberseite grün bis grün-weiß gestreift und auf der Unterseite rot. Sie wird aufgrund dieser Färbung häufig mit dem Drachenbaum verwechselt.

Purpurblättrige Dreimasterblume
Auch Tradescantia spathacea mit ihren bunten Blättern kann im Garten gehalten werden [Foto: NPvancheng/ Shutterstock.com]

Winterharte Dreimasterblumen

Die winterharten Dreimasterblumen können auch mit niedrigen Temperaturen umgehen und sind daher auch für die Pflanzung im Garten geeignet.

Virginia-Dreimasterblume (Tradescantia virginia): Die Virginia-Dreimasterblume ist eine häufige Zierpflanze in Parks und Gärten. Sie stammt ebenfalls aus Süd- und Mittelamerika und zählt zu den frosttoleranten und damit winterharten Tradescantia-Arten. Die Blätter und Stiele sind lang und schmal und ähneln Schilfblättern. Die Virginia-Dreimasterblume kann sich im Laufe der Zeit über den Wurzelstock ausbreiten.

Virginia-Dreimasterblume
Zu den winterharten Dreimasterblumen zählt zum Beispiel Tradescantia virginia [Foto: weha/ Shutterstock.com]

Garten-Dreimasterblume (Tradescantia x andersoniana): Auch die Gartentradeskantie ist frosthart und kann im Garten gepflanzt werden. Es gibt verschiedene Sorten, die sich in der Blütenfarbe unterscheiden. Besonders hübsch ist zum Beispiel die Sorte ‘Bilberry Ice’, deren Blütenblätter weiß und zartviolett gefärbt sind. Die Sorte ‘Sweet Kate’ blüht hingegen in einem sehr dunklen Violett.

Gartentradeskantie 'Sweet Kate'
Die Gartentradeskantie ‘Sweet Kate’ blüht tiefviolett [Foto: Anaelileana/ Shutterstock.com]

Ohio-Dreimasterblume (Tradescantia ohiensis): Als Prärie-Wildart kann die Ohio-Dreimasterblume noch besser mit Trockenheit umgehen als die verwandte Garten-Dreimasterblume. Die Blüten erstrahlen in einem leuchtenden Blau-Violett.

Ohio-Dreimasterblume
Die Ohio-Dreimasterblume verträgt Trockenheit gut [Foto: Dan4Earth/ Shutterstock.com]

Dreimasterblume pflanzen: Standort, Zeitpunkt und Vorgehen

Die pflegeleichte Dreimasterblume stellt im Allgemeinen keine großen Ansprüche an ihren Standort. Wird der Standort je nach Art von Beginn an passend gewählt, wächst die Dreimasterblume ohne große Pflege. Viele Tradescantia-Sorten und Arten sind nicht frosttolerant und werden daher nur als Zimmerpflanzen gehalten. Die winterharten Arten können als exotische Hingucker draußen in Beeten oder an Teichrändern gepflanzt werden.

Blüte der Sorte 'Bilberry Ice'
Die Sorte ‘Bilberry Ice’ ist auch für den Garten geeignet [Foto: mifidor/ Shutterstock.com]

Dreimasterblume als Zimmerpflanze

Der Blattschmuck der Dreimasterblume macht sie als Zimmerpflanze zum optischen Highlight. Wer die Dreimasterblume hängend im Ampeltopf hält, setzt ihre langen Triebe perfekt in Szene. Die Temperatur sollte der normalen Zimmertemperatur von 20 bis 25 °C entsprechen. Stellen Sie die Dreimasterblume an einen hellen, aber nicht sonnigen Standort. Im Sommer können die Dreimasterblumen auch auf dem Balkon oder der Terrasse gehalten werden. Hier ist es ebenfalls wichtig, auf einen Standort zu achten, der die Pflanze nicht der vollen Sonne aussetzt. Im Winter können die Dreimasterblumen gern kühler, aber niemals unter 10 °C gehalten werden.

Dreimasterblume im Ampeltopf
Die überhängenden Triebe machen sich gut im Ampeltopf [Foto: Bogna/ Shutterstock.com]

Als Zimmer- oder Topfpflanze auf dem Balkon benötigt die Dreimasterblume ein Substrat mit ausgewählten organischen und mineralischen Anteilen. Ideal ist ein Substrat aus Blumenerde auf Kompostbasis, das noch mit Sand und groben Rindenstückchen versetzt wird. Dies gewährleistet eine ausreichende Belüftung. Unsere Plantura Bio-Komposterde eignet sich aufgrund des hohen Humusgehalts ideal, um die Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Eine Drainageschicht auf dem Topfboden, zum Beispiel aus Blähton oder Tonscherben, hilft Staunässe zu vermeiden.

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Tipp: Die gemusterten oder rötlichen Sorten benötigen mehr Licht als die einfarbig grünen Sorten.

Dreimasterblume im Garten pflanzen

Die Dreimasterblume kann als üppige Staude in Gärten, Parks und Beeten sowie zur Bepflanzung von Teichrändern und Bachufern verwendet werden. Für die Bepflanzung im Garten eignen sich nur Sorten mit ausreichender Frosthärte.

Dreimasterblumen für den Garten sind anpassungsfähige Stauden für nahezu alle Lichtverhältnisse. Zu vermeiden sind jedoch vollsonnige und vollschattige Standorte. Im Garten wie im Topf bevorzugen Dreimasterblumen einen Standort auf humosem und nährstoffreichem Boden. Die Erde sollte ausreichend Wasser speichern können, jedoch nicht zu Staunässe neigen. Da sie frisch-feuchte Böden mögen, fühlen sich winterharte Dreimasterblumen auch am Ufer eines Gartenteichs wohl.

Dreimasterblume im Garten
Im Garten eignet sich ein halbschattiger Platz auf frischem Untergrund für die Dreimasterblume [Foto: photoPOU/ Shutterstock.com]

Junge Dreimasterblumen sollten ab Mitte Mai im Garten gepflanzt werden, damit Spätfröste die kleinen Pflanzen nicht schwächen. Alternativ ist aber auch eine Pflanzung im Herbst möglich. Wer die Dreimasterpflanze lieber aus Samen selbst heranziehen möchte, sollte damit Mitte März beginnen, bevor sie dann acht Wochen später ausgepflanzt werden können. Die Dreimasterpflanze bevorzugt eine Einzelpflanzung mit 20 bis 30 cm Abstand. Da die meisten Arten zu einem raschen und buschigen Wachstum neigen, schließen sich Lücken im Beet schnell. Sollte die Pflanze das Beet überwuchern, empfiehlt es sich, sie regelmäßig abzustechen.

Tipp: Die Dreimasterblume ist eine Pflanze, die von Schnecken verschmäht wird.

Gemustertes Gottesauge
Gemusterte Sorten und solche mit hellen Blättern benötigen etwas mehr Licht als dunkle Sorten [Foto: Amverlly/ Shutterstock.com]

Pflege der Tradescantia

Die Tradescantia-Pflege ist nicht besonders aufwendig, da hauptsächlich auf ausreichend Wasser geachtet werden muss. Kommt noch ein wenig Dünger hinzu, fühlt sich die Dreimasterblume rundum wohl.

Dreimasterblumen im Zimmer pflegen

Dreimasterblumen, die als Zimmerpflanzen wachsen, müssen nicht geschnitten werden. Sollte die Pflanze jedoch zu groß werden, kann sie zu jedem Zeitpunkt eingekürzt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass nicht mehr als ein Drittel der Trieblänge gekürzt wird. Alte Blüten könnten regelmäßig entfernt werden, um ein Nachschieben von Blüten zu fördern. Es ist jedoch wichtig, nicht den Blühort selbst zu entfernen, da hier die neuen Blüten wieder austreiben.

Gottesauge-Pflanze
Zimmer-Dreimasterblumen überzeugen vor allem mit ihrem Laub [Foto: KAISARMUDA/ Shutterstock.com]

Zimmer-Dreimasterblumen sollten in der Wachstumsphase von April bis August etwa einmal im Monat mit einem passenden Dünger versorgt werden. Um Wurzeln und Blätter optimal mit Nährstoffen zu versorgen, kann beispielsweise unser Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger in regelmäßigen Abständen über das Gießwasser zugegeben werden. Unser vornehmlich organische Dünger enthält die Nährstoffe Stickstoff und Kalium im idealen Verhältnis für Blattschmuckpflanzen wie zum Beispiel Tradescantia zebrina.

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Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Sobald das Substrat an der Oberfläche antrocknet, wird mit kalkfreiem Wasser gegossen. Überschüssiges Wasser im Untersetzer sollte nach etwa 15 Minuten entfernt werden.

Dreimasterblumen im Garten pflegen

Tradescantia-Arten, die im Garten wachsen, sollten jedoch jährlich zurückgeschnitten werden. Optimaler Zeitpunkt hierfür ist der Herbst, wenn alle Blüten und Blätter welk sind. Sind alle Blätter vertrocknet, kann die Dreimasterblume auf 10 cm Höhe gekürzt werden. Auch bei den Freilandpflanzen kann ein Entfernen der alten Blüten eine verlängerte Blütezeit fördern.

Gottesauge draußen
Wenn es nicht regelmäßig regnet, muss die Dreimasterblume gegossen werden [Foto: Sarycheva Olesia/ Shutterstock.com]

Eine Düngung der Dreimasterpflanze ist bei Verwendung von optimalem Bodensubstrat nur selten erforderlich. Im Garten sollte im Frühjahr regelmäßig Kompost oder Komposterde dazu gegeben werden.

Das Wässern der Dreimasterblume sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen, um der Pflanze eine ausreichende Wasseraufnahme zu ermöglichen. Dabei kommt es auch auf den Standort und das Wetter an. Dreimasterblumen, die am Teichufer stehen, müssen seltener gegossen werden als solche auf trockeneren Böden. Gießen Sie etwa zwei bis dreimal pro Woche und prüfen Sie die Erde vor dem Gießen mit der Fingerprobe.

Ist Tradescantia winterhart?

Bestimmte winterharte Arten der Dreimasterblume können auch ganzjährig in Beeten oder Kübeln in den Garten gepflanzt werden. Dazu zählen zum Beispiel die Garten-Dreimasterblume (Tradescantia xandersoniana), die Ohio-Dreimasterblume (Tradescantia ohiensis) oder die Virginia-Dreimasterblume (Tradescantia virginia). Um diese Dreimasterblumen zu überwintern sind keine Schutzmaßnahmen notwendig, da die frostharten Arten Temperaturen von bis zu -20 °C vertragen.

Dreimasterblume im Topf
Nicht alle Dreimasterblumen-Arten sind winterhart [Foto: Svetlana Mahovskaya/ Shutterstock.com]

Die nicht winterharten Zimmer-Dreimasterblumen, wie zum Beispiel die Purpurblättrige Dreimasterblume (Tradescantia discolor) oder das weißblütige Gottesauge (Tradescantia fluminensis) können bei warmen Zimmertemperaturen oder etwas kühler bei mindestens 10 °C überwintert werden. Sowohl bei Zimmer- als auch bei Freilandpflanzen sollte ab dem Herbst das Düngen eingestellt werden. Bei Zimmerpflanzen sollte im Winter außerdem das Gießen reduziert werden, um Staunässe und Fäulnis zu verhindern.

Dreimasterblumen vermehren

Die einfachste Methode der Vermehrung von Tradescantia-Arten in die Teilung älterer Stauden. Jedoch kommen auch Stecklinge oder Samen in Frage, um die Dreimasterblumen zu vermehren.

Die Teilung einer Dreimasterblume erfolgt am besten im Frühjahr oder Herbst. Generell empfiehlt es sich, große Pflanzen in Kübeln alle drei Jahre zu teilen, da der Topf sonst schnell zu eng wird. Mit einem Spaten kann die Pflanze grob geteilt werden. Anschließend sollten abgestorbene Wurzeln oder Pflanzenteile entfernt werden und beide Pflanzen wieder in ein geeignetes Substrat gepflanzt und reichlich angegossen werden. Mit dieser Methode der Vermehrung erhalten Sie Pflanzen derselben Sorte und demnach mit denselben Eigenschaften.

Ableger der Dreimasterblume
Stecklinge bilden im Wasser und in der Erde schnell Wurzeln [Foto: M.Sabouri/ Shutterstock.com]

Wer gleich mehrere Pflanzen aufziehen möchte, kann ganzjährig mit Stecklingen vermehren. Hierzu werden kräftige Triebe von etwa 10 cm Länge abgeschnitten und die unteren Blätter entfernt. Die Stecklinge können wahlweise in ein Glas Wasser oder direkt in Erde gesteckt werden. Je nach Topfgröße haben bis zu 8 Stecklinge nebeneinander Platz. Für die Jungpflanzen eignet sich Kompost- oder Universalerde, der Sie noch ein Drittel Sand untermischen. An einem hellen und warmen Standort bei 16 bis 18 °C werden schnell Wurzeln gebildet. Zeigen sich erste neue Blätter, werden die Pflanzen vereinzelt und wie ältere Pflanzen gepflegt.

Auch ein Vermehren über reife Samen ist möglich. Freilandpflanzen vermehren sich oft bereits durch Selbstaussaat im Beet. Pflanzen aus Samen sollten ab Mitte März auf der Fensterbank vorgezogen werden. Eine Temperatur von etwa 20 °C ist ideal für die Keimung. Die Keimzeit beträgt in der Regel 10 bis 20 Tage. Anschließend können die Pflanzen je nach Art als Zimmer- oder Freilandpflanze umgetopft werden.

Blaue Dreimasterblume
Es gibt auch Dreimasterblumen mit blauen Blüten [Foto: MityaChernov/ Shutterstock.com]

Ist die Dreimasterblume giftig?

Die Arten der Dreimasterblume sind giftig, jedoch nur in sehr geringem Maße. Sie gelten daher als unbedenklich.

Tipp: In Innenräumen empfiehlt es sich, die Dreimasterblume als Ampel aufzuhängen, damit Kinder oder Haustiere nicht versehentlich Pflanzenteile zu sich nehmen.

Dreimasterblumen eignen sich auch hervorragend für die Uferbepflanzung. Wir stellen 20 Teichpflanzen vor, vom Ufer bis in die Tiefwasserzone.

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