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Monstera Monkey Leaf: Pflege, Vermehrung & Co.

Ob auf Tischdecken oder Tapeten, Monstera Fensterblätter sind voll im Trend. Die beeindruckenden Blätter der Monstera Monkey Leaf verleihen jedem Raum oder Wintergarten einen wohnlichen Charakter. 

Monstera Monkey Leaf als Zimmerpflanze
Die Monstera Monkey Leaf ist zu Recht eine sehr beliebte Zimmerpflanze [Foto: Firn/ Shutterstock.com]

Eine besonders schöne Art der Monstera Fensterblätter ist Monkey Leaf. Sie findet durch Ihre kleineren Blätter in jeder Wohnung einen Platz und verleiht ihr einen modernen Hauch von Dschungel. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Monstera Monkey Leaf richtig pflegen und sogar selbst vermehren können.

Monstera Monkey Leaf: Herkunft und Eigenschaften

Die Fensterblattart Monstera Monkey Leaf (Monstera adansonii) stammt aus den tropischen Wäldern und von Flussufern Mittel- und Südamerikas. An diesen Naturstandorten herrscht ein feuchtes Klima und die Böden sind eher sauer mit einer ausgeprägten Humusschicht. 

Sie wundern sich bestimmt, woher der Name Monkey Leaf stammt. Die Legende besagt, dass sich ein Affe hinter einem Monstera-Blatt versteckte, nachdem er einen Botaniker entdeckt hatte. Dieser Botaniker sah den Affen mit dem Blatt vor dem Gesicht und taufte die Pflanze Monkey Leaf.

Wie alle Fensterblätter besitzen auch die Blätter der Monstera Monkey Leaf Löcher in der Blattfläche. Im Unterschied zu den meisten anderen Fensterblattarten bleiben die Löcher aber bei der Monkey Leaf durch einen geschlossenen Blattrand erhalten. Außerdem sind die Blätter mit einem Durchmesser von maximal 30 Zentimetern deutlich kleiner als bei anderen Arten. Die Monstera Monkey Leaf weist ein lianenartiges Wachstum auf. Bei optimaler Pflege zeigt die Monstera ein kräftiges Wachstum und bildet Blüten aus. Diese weißen Blütenstände sind mit einer großen Blattscheide umschlossen. Doch die Monkey Leaf ist auch ohne Blüte eine Schönheit. 

Blätter der Monstera Monkey Leaf
Die formschönen Blätter sind die Besonderheit der Monkey Leaf [Foto: Fabrizio Guarisco/ Shutterstock.com]

Hinweis: Alle Pflanzenteile der Monstera Monkey Leaf sind giftig. Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile der Monstera verschlucken. Bei Pflegearbeiten sollten Sie außerdem den Kontakt mit dem Pflanzensaft vermeiden, da dieser Hautreaktionen auslösen kann.

Monstera Monkey Leaf pflanzen und umtopfen

Ein geeigneter Standort für eine Monstera Monkey Leaf ist ganzjährig warm, zwischen 18 und 29 °C, und möglichst hell. Direkte Sonneneinstrahlung verträgt sie allerdings nicht gut. Auch in einer dunkleren Ecke im Raum kann die Monkey Leaf überleben, doch das Wachstum ist hier deutlich gehemmt.

Bevor Sie Ihre Monstera pflanzen, sollten Sie sich überlegen, welchen Wuchs Sie sich wünschen. Als Liane benötigt sie für einen aufrechten Wuchs eine Rankhilfe. Die Monkey Leaf eignet sich ohne diese Unterstützung sehr gut als hängende Begrünung, beispielsweise in einer Hängeampel. 

Das Monstera Fensterblatt fühlt sich in einem lockeren Pflanzsubstrat, das beispielsweise mit Blähton angereichert ist, sehr wohl. Wir empfehlen Ihnen, für eine gute Nährstoffversorgung und zum Schutz der Umwelt auf eine kompostbasierte Erde ohne Torf zu achten. Zusätzlich imitiert eine kompostbasierte Erde den Naturstandort. Unsere Plantura Bio-Universalerde eignet sich durch den leicht sauren pH-Wert optimal für diese und andere Monstera-Arten.

Monstera Monkey Leaf in Hängeampel
Monstera Monkey Leaf ist sehr gut für Hängeampeln geeignet [Foto: Reni PS/ Shutterstock.com]

Wenn die ersten Wurzeln aus Drainage-Löchern herausragen, das Wachstum gehemmt oder die Wasseraufnahme des Substrates behindert ist, raten wir Ihnen, den Wurzelballen aus dem Pflanzgefäß herauszunehmen. Wenn Sie ein sehr dichtes Netz aus weißen Wurzeln sehen können, sollten Sie Ihre Monstera umtopfen. Dies ist in der Regel alle drei Jahre notwendig. Wir empfehlen Ihnen, das Fensterblatt in einen Topf zu pflanzen, der im Durchmesser etwa 5 cm größer ist. Die optimale Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr. Als Substrat empfehlen wir wie bei einer Neupflanzung eine kompostbasierte Erde, wie unsere Plantura Bio-Universalerde. Mit einer 3 cm dicken Schicht aus Blähton auf dem Boden des Pflanzgefäßes erhalten Sie eine gute Drainageschicht. Nach dem Umtopfen einfach kräftig angießen und an den bisherigen Standort stellen, um weiteren Stress zu vermeiden. Die nächsten zwei Monate sollte keine Düngergabe erfolgen.

Tipp: Wer stärkeres Wachstum anregen will, kann einen größeren Topf wählen. Wenn Sie hingegen das Wachstum begrenzen möchten, sollten Sie einen möglichst kleinen Topf verwenden.

Pflege der Monstera Monkey Leaf

Die Monstera Monkey Leaf ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze. Für ein üppiges Wachstum ist eine angepasste Wassergabe sehr wichtig. Die Monstera verträgt weder Staunässe noch Trockenheit. Daher raten wir, zwischen den Wassergaben zu warten, bis das Pflanzsubstrat oberflächlich abgetrocknet ist. Bis zu 80 % des Wurzelballens dürfen trocken sein, bevor Sie durchdringend wässern, bis Wasser aus den Drainage-Löchern austritt. Im Sommer können Sie Ihre Monstera auch nach draußen stellen. Hierbei sollten Sie nur beachten, dass die Monkey Leaf keine direkte Sonne und keine Temperaturen unter 10 °C verträgt.

Wenn sich die Monstera Monkey Leaf an ihrem Standort wohlfühlt, kann ein durchaus kräftiges Wachstum beobachtet werden. Dementsprechend hoch ist dann auch ihr Nährstoffbedarf. Daher sollte ein spezieller Dünger für Zimmerpflanzen verwendet werden, mit dem Sie eine kontinuierlich bedarfsgerechte Nährstoffversorgung leisten können. Unser Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger ist für Grünpflanzen konzipiert und ermöglicht es Ihnen auf einfache Weise, Ihre Monstera mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Das Verhältnis der Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium in unserem Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger ist perfekt für Ihre Monstera. Mit diesem Dünger tun Sie nicht nur Ihrer Pflanze etwas Gutes, sondern auch der Umwelt, da unser Bio-Zimmerpflanzendünger ressourcenschonend und klimafreundlich hergestellt wird. Die Monstera Monkey Leaf sollte einmal wöchentlich nach Dosieranleitung gedüngt werden. Im Winter ist eine monatliche Düngung ausreichend.

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Wenn Sie der ein oder andere Trieb der Monstera Monkey Leaf stört, können Sie diesen problemlos entfernen oder zurückschneiden. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig, kann aber zu einem dichteren Wuchs führen. Außerdem können Sie die abgeschnittenen Triebe zum Vermehren der Monstera nutzen. Die Luftwurzeln sollten Sie nicht abschneiden. Wenn diese den Boden erreicht haben und stören, können Sie die Luftwurzeln in das Pflanzgefäß eingraben.

Vor allem im Winter kann es durch trockene Luft zu braunen Spitzen an den Blättern kommen. Wenn Sie die Monkey Leaf mindestens einmal pro Woche mit Wasser besprühen, können Sie dem vorbeugen. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können Sie außerdem in einen Untertopf einige Steine legen und diesen so mit Wasser befüllen, dass der Topf nicht mit dem Wasser in Kontakt kommt. Sie können es dann einfach regelmäßig nachfüllen.

Monstera Monkey Leaf und normale Monstera
Die Monstera Monkey Leaf wächst kompakter als eine normale Monstera [Foto: Soloveva Kseniia/ Shutterstock.com]

Tipp: Im Badezimmer oder in der Küche ist meist die Luftfeuchtigkeit höher. Bei genügend Licht sind diese Räume ein sehr guter Standort.

Monstera Monkey Leaf vermehren

Die Monstera Monkey Leaf lässt sich sehr gut durch Stecklinge vermehren. Das Fensterblatt kann an den Blattknoten Wurzeln bilden. Dies kann man nutzen, indem man etwa 15 bis 20 cm lange Triebstücke abschneidet, die mindestens einen Blattknoten enthalten. Die frischgeschnittenen Stecklinge können Sie in angefeuchtete Erde stecken. Geeignet ist hierbei eine Mischung aus etwas Sand und einer Aussaaterde, die das Wurzelwachstum fördert, wie unserer Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde. Hierbei sollte der gesamte Trieb samt Blattknoten mit Erde bedeckt sein. Nur das Blatt sollte aus der Erde ragen. Alternativ können Sie die Stecklinge auch in ein Glas mit etwas Wasser stellen. Das Wasser sollten Sie zwei Mal pro Woche wechseln. Wenn Sie oberirdisches Wachstum sehen, warten Sie am besten noch drei Wochen ab und pflanzen die Stecklinge anschließend in Universalerde.

Pflanzen selbst zu vermehren macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch eine sehr schöne Möglichkeit zum Tauschen mit Freunden. Wie Sie Zimmerpflanzen aus Stecklingen ziehen, verraten wir Ihnen in unserem Spezialartikel.

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