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Orchideenerde: Das richtige Substrat für Ihre Orchidee

Damit Orchideen immer wieder wunderschön blühen können, benötigen sie eine besondere Erde: spezielles Orchideensubstrat. Wir verraten Ihnen, warum Orchideen auf besonderes Substrat angewiesen sind und welche Eigenschaften es für die perfekte Blüte haben sollte.

Orchidee in Orchideenerde gepflanzt
Wir verraten, warum Orchideen nicht auf normaler Erde wachsen können [Foto: Stanislav71/ Shutterstock.com]

Orchideen (Orchidaceae) können nicht auf normaler Blumenerde wachsen. Sie benötigen besondere Orchideenerde, genannt Orchideensubstat. Was es damit auf sich hat, welches Orchideensubstrat das beste ist, wie Sie selbst Orchideenerde herstellen können und ob Orchideen auch ganz ohne Erde wachsen, erklären wir in diesem Artikel.

Brauchen Orchideen eine spezielle Erde?

In der freien Natur wachsen Orchideen nicht auf dem Waldboden, weil sie dort nicht genügend Licht abbekommen. Die findigen Pflanzen haben sich daher eine andere Überlebensstrategie ausgedacht: Sie leben als Aufsitzerpflanzen hoch oben in den Baumkronen. Ihre Wurzeln hängen frei in der Luft. Kein Wunder also, dass Orchideen nicht in normaler Erde gedeihen können. Um den empfindlichen Luftwurzeln der Orchideen ähnliche Bedingungen wie in ihrer natürlichen Umgebung zu bieten, benötigen Sie spezielle Erde für Orchideen.

Welche Eigenschaften soll ein Orchideensubstrat haben?

Um zu klären, welche Erde für Orchideen die beste ist, muss man sich anschauen, welche Eigenschaften ein gutes Substrat für die exotischen Gewächse mitbringen sollte.

Eigenschaften von gutem Orchideensubstrat:

  • Locker und durchlässig
  • Geringer Torfanteil
  • Enthält Pinienrinde
  • Mit strukturgebendem Material wie Kokosfasern oder Blähton
  • Kombiniert mit speziellem Orchideendünger

Ein geeignetes Substrat für Orchideen sollte all diese Eigenschaften in sich vereinen.

Welche Orchideenerde ist die beste?

Wir von Plantura empfehlen die Orchideenerde von Floragard. Dieses spezielle Substrat ist optimal auf die Bedürfnisse von anspruchsvollen Orchideen angepasst: Die Zusammensetzung ist besonders luftig und erleichtert die Wasserversorgung. Zudem ist es zu 100 Prozent torffrei und der integrierte Orchideendünger unterstützt die Pflanze dabei, kräftige Blüten auszubilden.

Floragard Orchideenerde
Ideal für alle Zimmerorchideen, sorgt für optimale Lebensbedingungen, sichere Nährstoffversorgung für 4 Wochen, erleichtert die Wasseraufnahme.
*in Kooperation mit Floragard
Floragard Orchideenerde

Floragard Orchideenerde
Spezielle Orchideenerde versorgt Ihre Orchideen optimal

Hinweis: Ist es besser, Orchideenerde oder Granulat zu verwenden?
Generell können Sie beides für Orchideen verwenden, solange die Inhaltsstoffe speziell auf Orchideen abgestimmt sind. Da aber Granulat für Orchideen ebenfalls Rinde als Hauptbestandteil enthält, gibt es keinen Vorteil des Granulats gegenüber Orchideensubstrat.

Orchideensubstrat selber mischen

Wer genau beeinflussen will, worauf seine Orchidee wächst, kann auch selbst Orchideenerde anmischen. Dazu ist die Qualität der Zutaten entscheidend. Verunreinigte Materialien übertragen womöglich Ungeziefer und Krankheiten auf die empfindliche Orchidee. Am sichersten ist es, die einzelnen Bestandteile beim Fachhändler zu kaufen. Die Hauptkomponente von Orchideensubstrat sollte Rinde, im besten Fall Pinienrinde sein – Rindenmulch ist als Orchideenerde nicht geeignet. Die Pinienrinde wird dann zu gleichen Teilen mit Füllmaterial gemischt. Das kann zum Beispiel Kokosfaser, Blähton, Perlit oder Kork sein. Auch Holzkohle ist gut geeignet, da diese gleichzeitig desinfizierend wirkt.

Orchideenerde selber mischen
Orchideenerde kann auch selbst hergestellt werden [Foto: ForGaby/ Shutterstock.com]

Wie stelle ich selbst Orchideenerde her?

  • Rinde und Füllmaterial im Verhältnis 1:1 mischen
  • Passende Rinde: Pinienrinde oder Kiefernrinde
  • Passendes Füllmaterial: Kokosfasern, Blähton, Holzkohle, Kork, Perlit, Nussschalen, Moos

Das Herstellen von eigener Orchideenerde ist nicht ganz einfach. Sind die Bestandteile nicht hundertprozentig sauber oder von schlechter Qualität, fügt das Substrat Ihrer Orchidee mehr Schaden zu, als dass es sie beim Wachstum unterstützt. Gerade für Anfänger raten wir daher, besser fertiges, qualitativ hochwertiges Orchideensubstrat wie die Floragard Orchideenerde zu kaufen, um keine Enttäuschung zu erleben.

Können Orchideen ohne Erde im Glas wachsen?

Wenn Orchideen in ihrem natürlichen Lebensraum ganz ohne Erde auskommen, können sie das dann nicht auch bei uns zu Hause? Tatsächlich ist es möglich, Orchideen ohne Substrat zu kultivieren. Dafür ist allerdings eine besondere Pflege der exotischen Pflanze notwendig. Optisch ansprechend ist es, Orchideen im Glas wachsen zu lassen. Auf diese Weise gelangt auch genug Licht an die Wurzeln. Das Glas sollte ausreichend groß sein. Eine konische Form begünstigt, dass sich unten die Wurzeln gut ausbreiten können, während sie nicht so leicht oben aus dem Glas herauswachsen.

Orchidee ohne Substrat
Orchideen können auch ohne Erde im Glas gepflanzt werden [Foto: Maksym Fesenko/ Shutterstock.com]

Bevor die Orchidee in das Glas ohne Erde gesetzt wird, muss alles Substrat von den Wurzeln entfernt werden. Jeder noch so kleine Rest kann zu Fäulnis an den Wurzeln führen. Reinigen Sie die Wurzeln daher vorsichtig und gründlich. Erst einmal ins Glas gepflanzt, muss die Orchidee täglich mit Wasser besprüht werden, sowohl an den Wurzeln als auch an den Blättern. Nährstoffe werden in Form von Dünger alle vier Wochen dem Sprühwasser beigemischt und auf die Pflanze gesprüht.

Worauf ist zu achten, wenn Orchideen ohne Substrat kultiviert werden?

  • Ausreichend großes Glas
  • Gläser mit konischer Form sind ideal
  • Wurzeln gründlich reinigen, sodass keine Substratreste mehr übrig bleiben
  • Blätter und Wurzeln täglich mit Wasser besprühen
  • Wasser alle vier Wochen mit Dünger versetzen

Das Substrat für Orchideen sollte alle zwei Jahre ausgewechselt werden. Dazu werden die schönen Blumen umgetopft. Alles, was Sie über das Umtopfen von Orchideen wissen müssen, finden Sie in unserem Spezialartikel.

Herzlichen Dank an Floragard für die Unterstützung!

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