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Poa nemoralis: Eigenschaften & Verwendung von Hain-Rispengras

Poa nemoralis, auch Hain-Rispengras genannt, wird gerne in Saatgutmischungen für Schattenrasen verwendet. Wir zeigen, warum sich diese Pflanze dafür besonders eignet und wie Sie von ihren Vorteilen im Garten profitieren können.

Rispengras auf Feld wachsend
Hain-Rispengras eignet sich auch für schattige Lagen [Foto: Nau Nau/ Shutterstock.com]

Wahrscheinlich ist Ihnen diese Grasart noch nie bewusst aufgefallen, doch vielleicht erinnern Sie sich an das intensive Grün im Unterwuchs eines lichten Laubwaldes. Vermutlich haben Sie dort das Hain-Rispengras (Poa nemoralis) das letzte Mal gesehen. Diese Grasart zeichnet sich durch seine hohe Schattenverträglichkeit aus und ist deshalb hervorragend geeignet als Bestandteil von Schattenrasensaaten wie unserer Plantura Schattenrasenmischung.

Poa nemoralis: Herkunft und Beschreibung

Als heimische Art ist das Hain-Rispengras in Deutschland häufig anzutreffen. Seine natürliche Verbreitung erstreckt sich über weite Teile der nördlichen Hemisphäre: von China bis nach Kamtschatka, vom Kaukasus bis in die Alpen und nach Marokko. Das Gras fällt insbesondere durch seine abstehenden Blätter auf. Die im Juni und Juli erscheinenden Blüten sind in Rispen angeordnet und künden so von seiner Zugehörigkeit zur Gattung der Rispengräser (Poa). Poa nemoralis kann bis zu 80 Zentimeter hoch werden und wächst in lockeren Horsten vornehmlich in lichten Laub- und Mischwäldern. Auf diese Vorliebe weisen sowohl der deutsche Name Hain-Rispengras als auch die lateinische Artbezeichnung nemoralis hin.

Poa-Nemoralis-Saatgut
Poa nemoralis ist oft in Saatgutmischungen für Schattenrasen enthalten

An lichten Stellen im Wald ist der Boden meist frisch und durch das regelmäßig herabfallende Laub humos und nährstoffreich. An diese Bedingungen hat sich das Hain-Rispengras bestens angepasst. Zudem benötigt es Böden mit alkalischem bis schwach saurem pH-Wert. Durch die Düngung mit organischem Dünger wie unserem Plantura Bio-Rasendünger können der Humusgehalt des Bodens erhöht und dadurch die Bedingungen für das Gras verbessert werden.

Sein Vorkommen in Wäldern, Gebüschen und Hainen weist auf die hohe Schattentoleranz des Grases hin. Das macht die Grasart zu einem hervorragenden Bestandteil von Schattenrasen-Saatgutmischungen. An Orten, wo Gras aufgrund von Lichtmangel sonst eher spärlich wächst, können solche Mischungen wahre Wunder bewirken. Aus diesem Grund werden Sie Poa nemoralis auch in unserer Plantura Schattenrasenmischung wiederfinden.

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Eigenschaften und Nutzung des Hain-Rispengrases

Für einen raschen Überblick haben wir Ihnen die Eigenschaften von Poa nemoralis im Folgenden knapp zusammengefasst:

Poa nemoralis in Kürze 
MerkmaleBildet lockere Horste, graugrünliche Farbe
AnsprücheAnsprüche Nährstoffreicher und humoser Boden, alkalisch bis mäßig saurer pH-Wert, ausreichend Feuchtigkeit
StrapazierfähigkeitMäßige bis geringe Belastbarkeit
VerwendungSchattenrasenanlagen , Bestandteil unserer Plantura Schattenrasenmischung , Biotopflächen, Landschaftsrasen
Keimdauer und Entwicklung14 – 24 Tage, mittelschnelle Entwicklung
SchnitttoleranzMäßig schnitttolerant, nicht zu häufige Mahd, nicht unter 5 cm kürzen
BesonderheitenSehr schattentolerant, an heimisches Klima sehr gut angepasst, hohe Toleranz gegenüber Rasenkrankheiten

Nutzung von Poa nemoralis

In der Landwirtschaft wird das Hain-Rispengras kaum bewusst genutzt. Dennoch ist es häufig gerade auf schattigeren Viehweiden zu finden. Einen Namen hat sich das Gras aber insbesondere durch die Verwendung im Schattenrasen gemacht. Dort, wo es an Licht mangelt, kann Poa nemoralis seine Vorzüge beweisen, weshalb es auch wichtiger Bestandteil unseres Plantura Schattenrasens ist. Da das Gras jedoch ein recht flaches Wurzelwerk besitzt, ist es ein wenig empfindsam gegenüber intensiver Nutzung und häufigem Schnitt. Aus diesem Grund ist die Grasart vorrangig für Flächen geeignet, auf denen sich die Belastung in Grenzen hält. Das Betreten, das Aufstellen von Gartenstühlen oder Ähnlichem ist natürlich kein Problem, nur Fußballspielen oder auch tobende und grabende Hunde würden dem Rasen übel mitspielen.

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