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Poa trivialis: Eigenschaften & Verwendung von Gewöhnlichem Rispengras

Poa trivialis, auch als Gewöhnliches Rispengras bekannt, ist häufig Teil von Saatgutmischungen für Rasen. Wir zeigen, was das Rispengras so besonders macht und wie es sich im Garten nutzen lässt.

Gewöhnliches Rispengras vor See
Gewöhnliches Rispengras eignet sich auch für schattige Gärten [Foto: Grigvovan/ Shutterstock.com]

Als äußerst schattentolerante und zudem auch noch schnellwüchsige Art ist das Gewöhnliche Rispengras (Poa trivialis) selbst für die schattigen Seiten des Gartens zu haben. Dort, wo sonst aufgrund von Lichtmangel nicht viel wächst, entfaltet diese Grasart dennoch ihre volle Pracht. Das hellgrüne Gewächs fühlt sich besonders unter feuchten Bedingungen pudelwohl und übersteht selbst eine Überflutung unbeschadet.

Poa trivialis: Herkunft und Beschreibung

Zwischen Westeuropa und Japan liegt die Heimat des Gewöhnlichen Rispengrases. Doch mittlerweile erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet sogar bis hin nach Afrika, Amerika und Neuseeland. Kein Wunder, denn die schnitttolerante Süßgrasart (Poaceae) ist gut an verschiedenste Bedingungen angepasst. In der Natur kommt sie entlang von Flüssen und auf Waldlichtungen vor und ist daher wohlvertraut mit kühlen, schattigen und feuchten Bedingungen. Für sonnenarme Rasenflächen ist Poa trivialis also bestens geeignet. Das mehrjährige Gras bildet lockere Horste mit kriechenden Sprossen. Diese Sprosse bilden bewurzelte Ableger und ermöglichen es der Pflanze, Lücken schnell zu schließen. Aus diesem Grund ist Poa trivialis wichtiger Bestandteil unserer Plantura Rasen-Nachsaat für lückige Rasenflächen.

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Wird das Gras nicht gemäht, kann es Höhen von bis zu einem Meter erreichen. Um nicht von anderen Arten verdrängt zu werden, bedarf es jedoch einer regelmäßigen Mahd.

Eigenschaften und Nutzung des Gewöhnlichen Rispengrases

Für einen schnellen Überblick haben wir für Sie hier eine Tabelle mit allen wichtigen Eigenschaften von Poa trivialis erstellt.

Gewöhnliches Rispengras 
MerkmaleBildet lichte Horste, schnelle Regeneration, durchkriechende Sprosse, sehr schattentolerant, hellgrüne Farbe
AnsprücheFeuchter, nährstoffreicher, neutraler bis leicht saurer Boden
StrapazierfähigkeitAls alleinige Art ausgesät mäßig strapazierfähig
VerwendungAuf schattigen und feuchten Flächen, guter Mischpartner für Schattenrasen-Mischungen wie unser Plantura Schattenrasen
Keimdauer und Entwicklung13 – 22 Tage Keimdauer, zügige Besiedelung von Lücken
SchnitttoleranzSehr schnittverträglich
BesonderheitenGute Widerstandskraft gegen Rasen-Krankheiten, verträgt auch nasse Böden

Um die Ansprüche des Gewöhnlichen Rispengrases zu verstehen, stellen Sie sich einfach eine frische Waldlichtung vor. Der Boden sollte feucht sein, sogar Nässe wird gut vertragen und selbst kurze Überflutungen können dem Gras nichts anhaben. Auf Trockenheit hingegen reagiert es sensibel. Damit es auch trockene Phasen gut übersteht, sollte es nach Bedarf bewässert werden. Außerdem sollte der Boden nährstoffreich sein, damit das Gras sich wohlfühlt, der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Die Entwicklung eines fruchtbaren Bodens mit stabilem pH-Wert kann durch die Verwendung von organischem Dünger, wie etwa unserem Plantura Bio-Rasendünger, gefördert werden. So kann sich über die Zeit Humus aufbauen und anreichern, welcher für die Verfügbarkeit und Speicherung von Nährstoffen im Boden wesentlich ist. Zudem wird durch Humus die Durchlüftung des Bodens gewährleistet und verbessert. All dies kommt Gräsern zugute und hilft ihnen, zu gedeihen.

Poa trivialis ist auf landwirtschaftlichem Grünland ein häufig anzutreffender Bewohner. Da es bei Tieren als Futter allerdings nicht unbedingt beliebt ist, findet es in der Weidewirtschaft kaum Verwendung. Umso besser ist es dafür für schattige und feuchte Rasenflächen geeignet, wo es Lücken zügig und effektiv schließt. Aus diesem Grund darf es seine Stärke in unserem Plantura Schattenrasen unter Beweis stellen.

Experten-Tipp: Durch kühle und feuchte Bedingungen wird das Gewöhnliche Rispengras sogar gefördert. Zudem gibt es kaum Schädlinge oder Krankheiten, die dieser Grasart gefährlich werden könnten. Durch Poa trivialis können schattige Grünflächen ihrem Namen alle Ehre machen und in vollem Grün erstrahlen. Häufige Nachsaaten oder Rasen-Reparaturen aufgrund von unregelmäßigem und lückigem Bewuchs können Sie sich daher dank der Beimischung von Gewöhnlichem Rispengrasin unserem Plantura Schattenrasen sparen.

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