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Rhododendron umpflanzen: Standort, Tipps & Anleitung

Ihr geliebter Rhododendron ist zu groß geworden? Zeit für einen Standortwechsel. Wie Sie Ihren Rhododendron richtig umpflanzen, erfahren Sie hier.

weißer rhododendron nah im Garten

Ist Ihr Rhododendron zu groß geworden, ist es Zeit zum Umpflanzen [Foto: Natali9ka/ Shutterstock.com]

Rhododendren (Rhododendron) werden nicht nur umgepflanzt, wenn sie zu groß für den bisherigen Standort geworden sind oder schlicht die Harmonie des neu angelegten Gartens stören. Meist ist das Umpflanzen die letzte Hoffnung auf Genesung und Blütenfülle für kränkelnde oder kümmerlich wachsende Rhododendren. Denn die beliebten Ziersträucher stellen hohe Ansprüche an den Boden, in dem ihre Wurzeln wachsen.

Rhododendron Standort: Das gilt es zu beachten

Rhododendren sind wählerisch, was ihren Standort betrifft, wobei besonders der Boden über Gedeih und Verderb entscheiden kann. Achten Sie darauf, dass der Boden einen leicht sauren pH-Wert zwischen vier und fünf aufweist, locker und humos ist. Geht es um die Lichtverhältnisse am Idealstandort, wird meist eine halbschattige Lage bevorzugt. Doch wird auf gute Bodeneigenschaften geachtet, sowie für eine ausreichende Wasserversorgung und Luftfeuchte gesorgt, gedeihen Rhododendren auch an vollsonnigen Standorten. Achten Sie darauf, ausreichend Platz zwischen dem Rhododendron und anderen Pflanzen zu lassen, da sich die Wurzeln sehr flächig ausbreiten.

Rhododendron umpflanzen: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Der Mai ist der ideale Monat, um Ihren Rhododendron umzupflanzen. Doch auch im frühen Herbst (September bis Oktober) ist ein Umsetzen möglich. Nach einem radikalen Rückschnitt sollten Sie Ihren Rhododendron die ersten zwei Jahre nicht umpflanzen. Die Pflanze braucht viel Zeit und Energie, um das Kronenwachstum voran zu treiben. Diese Energie fehlt den Pflanzen nach dem Umpflanzen in den Wurzeln.

pinker rhododendron nah im Garten

Der Mai ist der ideale Monat zum Umpflanzen [Foto: Natali9ka/ Shutterstock.com]

Rhododendron umpflanzen: Anleitung

Der erste und auch einer der wichtigsten Punkte beim Umpflanzen einer Ihrer belaubten Freunde ist das Ausgraben der Pflanze am alten Standort. Dabei ist es entscheidend, über das Wurzelwachstum Bescheid zu wissen. Rhododendren bilden flache, weitläufige Wurzelsysteme aus. So sollte der ausgegrabene Wurzelbereich einen großen Durchmesser haben, braucht aber nicht sonderlich tief zu sein. Der Durchmesser sollte dabei in etwa Dreiviertel der Wuchshöhe des Rhododendrons betragen. Die Ballenhöhe sollte ungefähr der Hälfte des Ballendurchmessers entsprechen. Verwenden Sie einen Spaten, um einen Kreis mit diesem Maß um die Pflanze herum auszustechen. Danach wird dieser genutzt, um die Wurzeln ringsherum anzuheben. Selbst wenn dabei Hauptwurzeln verletzt werden, verträgt ein Rhododendron das Umpflanzen meist noch sehr gut. Wer trotzdem besonders schonend vorgehen möchte, gräbt den Kreis im März bis April etwas breiter aus und füllt diesen locker mit Erde. Umgepflanzt wird dann erst im Herbst, wenn sich schon neue Feinwurzeln gebildet haben. Mit einiger Mühe lässt sich so der Rhododendron samt Wurzeln aus der Erde ziehen. Am neuen Standort gehen Sie folgendermaßen vor, um Ihren Rhododendron fachmännisch umzupflanzen:

  • Pflanzloch ausheben: Zwei- bis dreimal so groß wie der Durchmesser des Wurzelballens
  • Ausgehobener Erde Kompost untermischen
  • Schwerem Boden wird zusätzlich Sand untergemischt
  • Umliegende Erde auflockern
  • Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies am Boden auslegen
  • Pflanze mit den Wurzeln ins Pflanzloch setzen
  • Pflanzloch mit Erdgemisch auffüllen sodass noch etwa 2 cm des Wurzelballens sichtbar sind
  • Erde andrücken
  • Kräftig angießen und in der Anwuchsphase vermehrt gießen
  • Düngung mit Hornspänen, -mehl, Kompost (oberflächliches Einarbeiten)
  • Ausbringen einer Mulchschicht im Wurzelbereich
  • Pflanze nach dem Umpflanzen nicht zurückschneiden
weißer Rhododendron im Garten

Der Rhododendron bevorzugt eine halbschattige Lage [Foto: simona pavan/ Shutterstock.com]

Sie können die ausgehobene Gartenerde auch komplett mit spezieller Rhododendronerde ersetzen. Diese sorgt für optimale Bodenbedingungen und einen starken Wuchs mit einer reichen Blüte. Soll die Pflanze an der gleichen Stelle wieder in die Erde, wird das beim Ausgraben entstandene Loch noch einmal um das Doppelte vergrößert. Die Pflanze wird etwas höher als vorher ins Pflanzloch zurückgesetzt. Ein wie oben beschriebenes Erdgemisch oder spezielle Rhododendronerde dient zur Auffüllung des Pflanzloches.

Damit Ihr Rhododendron weiterhin gesund wächst, finden Sie hier alle wichtigen Pflege-Tipps.

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Virginia

Ich studiere Pflanzenbiotechnologie und sehe mich im Studium häufig mit den schwerwiegenden Folgen konfrontiert, die Unwissenheit und Fehlinformationen für die Natur haben können. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen.
Lieblingsobst: Himbeeren, Erdbeeren und Ananas
Lieblingsgemüse: Zucchini, Brokkoli und Gurken

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