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Sonnenblumen pflanzen: Anleitung für Topf, Beet & Balkon

Verschiedene Wuchstypen der Sonnenblume eignen sich für das Beet, den Balkon oder als Topfpflanze auf dem Tisch. Wir zeigen, was jeweils zu beachten ist.

Sonnenblume knallgelb

Sonnenblumen holen die Sonne auf Balkon oder Fensterbrett [Foto: Lukiyanova Natalia frenta/ Shutterstock.com]

Große Sonnenblumen (Helianthus), die sich am Rande eines golden schimmernden Weizenfeldes im Wind wiegen, sind der Inbegriff ländlicher Sommeridylle. Kein Wunder, dass auch viele Gärten von Juni bis Oktober mit den leuchtend gelben Blüten gespickt sind. Wer allerdings dachte, ein großes Beet sei Voraussetzung für die sonnige Blütenpracht, hat weit gefehlt. Kleinbleibende Sorten eignen sich hervorragend für die Pflanzung im Topf und gedeihen auch auf dem Balkon sowie auf der Fensterbank.

Sonnenblumen im Topf pflanzen

Kleinere Sonnenblumenarten fühlen sich auch im Topf wohl. So können Sie sich auch außerhalb eines Gartens an den Pflanzen erfreuen. Wählen Sie für die Pflanzung einen großen und stabilen Topf mit Abflussloch, denn Sonnenblumen bilden kräftige und tiefe Wurzeln. Bei der Pflanzung einer Sonnenblume im Topf wird folgendermaßen vorgegangen:

  • Topf gut säubern
  • Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies auslegen
  • Nur eine Sonnenblume pro Topf pflanzen
  • Topf mit Substrat auffüllen
  • Topf auf Untersetzer stellen
  • Gut angießen
Viele Sonnenblumen in Töpfen

Eine Sonnenblume pro Topf ist ideal [Foto: BBA Photography/ Shutterstock.com]

Wie Sie Ihre Sonnenblume im Topf für eine besonders lange Blüte weiter pflegen, erfahren Sie hier in unserem Spezial-Artikel.

Sonnenblumen: Die richtige Topfgröße

Die Größe des gewählten Topfes beeinflusst maßgeblich die spätere Endhöhe der Sonnenblume. Je größer und tiefer der Topf, desto größer kann die Sonnenblume werden. Verwenden Sie auch für kleine Sorten Töpfe von mindestens 30 bis (am liebsten) sogar 40 Zentimetern Durchmesser. Größere Sorte brauchen mit mindestens 18 Litern Volumen etwas größere Töpfe. Da die Pflanzen vor allem der Sonne entgegenwachsen, empfiehlt sich ein schwerer Tontopf, der auch bei Wind nicht so schnell umgeworfen werden kann.

Sonnenblumen: Das richtige Substrat

Sonnenblumen wachsen in so ziemlich jeder Gartenerde. Allerdings ist zu beachten, dass die Pflanzen Starkzehrer sind. Deshalb sollte schon im Substrat ordentlich Energie in Form von Nährstoffen und Mineralstoffen vorhanden sein. Bestens geeignet ist unsere torffreie Plantura Bio-Blumenerde, die alle nötigen Nährstoffe für kräftige Blüten enthält. Da die Nährstoffe aus dem Substrat schnell in das Wachstum der Sonnenblume gesteckt werden, sollten Sie zusätzlich sehr viel Wert auf die Düngung Ihrer sonnigen Lieblinge legen. Düngen Sie regelmäßig alle ein bis zwei Wochen mit einem stickstoffhaltigen Flüssigdünger im Gießwasser. Eine nachhaltige und wirksame Wahl stellt unser Plantura Bio-Blumen- & Balkondünger dar, der die Nährstoffe direkt an die Wurzeln der Sonnenblumen transportiert. Denn die Sonnenblume braucht eine enorme Versorgung, um zu einer prächtigen, großen Blühpflanze heranwachsen zu können.

Plantura Bio-Blumen- & Balkondünger
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Sonnenblumen im Topf vorziehen

Sie können Sonnenblumen sowohl für den Garten als auch für den Kübel im Topf vorziehen. Dafür werden im späten Frühling mehrere Samen in einem Topf mit Anzuchterde ausgesät. Das Abflussloch darf schon hier nicht fehlen, da die Samen ansonsten schnell schimmeln. Da nicht alle Samen keimen werden, sollten mehr Samen gesät werden, als später nötig sind. Die Samen werden etwa zwei Zentimeter tief in die Erde gesteckt, denn Sonnenblumen gehören zu den Dunkelkeimern. Halten Sie die Erde dabei immer feucht. Nach etwa einer Woche, spätestens aber nach zwei, sollten die ersten Keimlinge zu sehen sein. Achten Sie auf einen Abstand von etwa zehn Zentimetern zwischen den Sämlingen. Sortieren Sie schwache oder fehlgebildete Pflänzchen aus. Schon in diesem zarten Alter brauchen Sonnenblumen beeindruckend viel Wasser. Achten Sie deshalb penibel darauf, dass das Substrat im Topf immer feucht ist. Sind die Sämlinge schließlich groß genug, können sie vereinzelt werden.

Sonnenblumen Keimlinge in Töpfen

Die Keimlinge können schon vorgezogen werden [Foto: Ronald Sumners/ Shutterstock.com]

Sonnenblumen im Beet pflanzen: Vorgehen in 6 Schritten

Am wohlsten fühlen sich die Sonnenanbeter an einem vollsonnigen, warmen und windgeschützten Plätzchen. Der Boden sollte feucht, humos und locker sein, denn Sonnenblumen brauchen viele Nährstoffe und reagieren empfindlich auf Staunässe. Ist der perfekte Platz im Beet gefunden, werden die kleinen Sonnenblumen Mitte Mai wie folgt ins Beet gepflanzt:

  1. Pflanzloch: Doppelt so groß wie der Wurzelballen
  2. Pflanzabstand: 50 cm
  3. Ausgehobener Erde Kompost untermischen
  4. Sonnenblumen in Pflanzloch setzen
  5. Pflanzloch mit Erdmischung auffüllen
  6. Erde leicht andrücken und kräftig angießen
Sonnenblumen im garten

Bei niedrigwachsenden Sorten kann der Pflanzabstand auch geringer sein [Foto: Peter Etchells/ Shutterstock.com]

Schwerem Boden wird zur Auflockerung Sand untergemischt. Reißen Sie verblühte Sonnenblumen niemals einfach aus dem Boden. Werden die Pflanzen unansehnlich, werden sie kurz über der Erde abgeschnitten. Die in der Erde verbleibenden Wurzeln vermodern anschließend. So wird der Boden aufgelockert und Nährstoffe freigesetzt.

Sonnenblumen auf dem Balkon

Auf dem Balkon lassen sich auch größere Sorten im Kübel unterbringen. Dieser muss allerdings entsprechend groß sein. Verwenden Sie Töpfe mit einem Volumen von mindestens 18 bis 20 Litern. Alternativ können die Pflanzen auch in einen Blumenkasten gesetzt werden. Ansonsten wird bei der Pflanzung vorgegangen wie bei der oben erwähnten Pflanzung im Topf.

Sonnenblume auf dem Balkon

Sonnenblumen auf dem Balkon werden wie Sonnenblumen im Topf gepflanzt [Foto: PhotosGeniques/ Shutterstock.com]

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