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Stauden düngen: Alles zum richtigen Zeitpunkt, Vorgehen & Dünger

Damit Ihre Stauden Ihnen lange erhalten bleiben, bedarf es der richtigen Düngung. Hier erfahren Sie, was man beim Düngen von Stauden beachten sollte.

Verschiedene Stauden im Garten
Nichts geht über ein buntes Staudenbeet im Garten – damit die blühenden Gewächse gut gedeihen, brauchen sie jedoch die richtigen Närstoffe [Foto: Pelevina Ksinia/ Shutterstock.com]

Die Könige und Königinnen unter den Gartenpflanzen sind wohl die Stauden. Die mehrjährigen und pflegeleichten Gewächse mit den prachtvollen Blüten verwandeln so manchen Garten in ein wahres Paradies. Da sie ihre Energie aus unterirdischen Speicherorganen wie Zwiebeln, Rhizomen oder Knollen ziehen, treiben sie jedes Jahr von Neuem aus. Doch der Vorrat an Nährstoffen ist begrenzt und zum schnellen Aufbau von viel Grün wird eine beträchtliche Menge benötigt. Wir verraten, wie Sie Ihre Stauden optimal mit Nährstoffen versorgen.

Das sollte man beim Düngen von Stauden beachten

Schon bei der Anlage eines Staudenbeetes sollten Sie auf einen hohen Humusanteil im Boden achten. Dies erreichen Sie, indem Sie Komposterde unter die Gartenerde mischen. Gute Gartenerde hat schon von sich aus einen recht hohen Humusgehalt, doch gerade in sandigen Böden kann eine gute Portion Kompost wahre Wunder bewirken.

Echinacea im Garten
Stauden lieben Erde mit hohem Humusgehalt [Foto: Jokue-photography/ Shutterstock.com]

Wann düngt man Stauden?

Die meisten Nährstoffe benötigen Stauden im Frühjahr zum Neuaustrieb, währenddessen sie innerhalb kürzester Zeit viel Biomasse aufbauen müssen. Im Frühjahr ist also die Zeit gekommen, um Stauden zu düngen. Wenn die Pflanze gerade beginnt auszutreiben, dann sollten Sie ihr frische Nährstoffe zuteilwerden lassen. Organische Düngemittel beziehungsweise Langzeitdünger sind hier das Mittel der Wahl.

Stauden organisch düngen

Um den Humusgehalt im Boden sukzessive über die Jahre zu erhöhen, sollten Sie bevorzugt zu organischen Düngemitteln greifen. Diese werden von den Bodenlebewesen mit der Zeit zersetzt und fördern aktiv den Humusaufbau. Zudem tragen sie zu einer Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit bei. Die verschiedensten Düngemittel kommen dazu in Frage. Zum einen sind natürlich Kompost und Mist hervorragende Düngemittel. Eine Gabe im Frühjahr reicht den meisten Stauden dabei vollkommen aus. Bei frischem Mist sollten Sie etwas vorsichtig sein, da es leicht zu Verbrennungen an der Pflanze kommen kann. Lassen Sie Mist also besser erst einmal verrotten oder geben Sie frischen Mist bereits vor Austrieb der Pflanze in die Erde.

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Doch auch fertige Düngemittel wie Hornspäne oder unser Plantura Bio-Universaldünger und Bio-Blumendünger sind perfekt auf die Ansprüche Ihrer Stauden angepasst. Arbeiten Sie einfach im Frühjahr eine gute Portion des gewählten Düngemittels in die Erde rund um die Staude ein. Für viele Topfpflanzen oder im Falle von Mangelerscheinungen eignen sich auch unsere Flüssigdünger bestens: Durch die flüssige Düngung werden die Nährstoffe schneller aufgenommen und auch das Einarbeiten in das Substrat entfällt. Besonders bei feinen Wurzeln im oberen Bereich kann der Stauden dadurch Stress gespart werden. Der Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger sowie der Plantura Bio-Blumen- & Balkondünger sind für Stauden besonders empfehlenswert.

Dahliensprößlinge im Frühling
Alljährlich im Frühjahr, wenn die Stauden wieder austreiben, ist die Zeit zum Düngen gekommen [Foto: RukiMedia/ Shutterstock.com]

Starkzehrende Stauden düngen

Den meisten Stauden genügen die Nährstoffe, die sie mit ihren Wurzeln im Boden finden können. Eine Düngung im Frühjahr ist daher nicht obligatorisch. Schnell wachsenden und üppigen Pflanzen wie etwa dem Phlox (Phlox) reicht dies jedoch oft nicht aus. Sie benötigen eine Extraportion Nährstoffe in Form von Dünger. Informieren Sie sich daher, welche Pflanzen besonders hungrig sind.

Einige Stauden können im Sommer ein zweites Mal blühen, wenn sie nach der ersten Blüte zurückgeschnitten wurden. Das benötigt jedoch extra Nährstoffe. Vergönnen Sie diesen Gewächsen nach dem Schnitt deshalb noch eine zusätzliche Portion Dünger. Hier sollten Sie auf den Einsatz von schnell wirksamen Düngemitteln setzen. Flüssige organische Dünger werden schneller von den Pflanzen aufgenommen, genauso wie schnell zersetzbare organische Materialien wie Mist. Aufgrund seiner hervorragenden Düngerqualität ist hier Alpakamist besonders gut geeignet.

Blühende, rote Dahlien
Dahlien gehören zu den sogenannten Starkzehrern, da sie einen hohen Bedarf an Nährstoffen haben [Foto: imamchits/ Shutterstock.com]

Das sollte man beim Düngen von Stauden vermeiden

Im Grunde können Sie bei der Düngung von Stauden nicht viel falsch machen, nur eines sollten Sie unbedingt vermeiden: Eine Überdüngung. Viele Hobbygärtner meinen es zu gut mit ihren Pflanzen. So kommt es nicht selten vor, dass Stauden mehr an Überdüngung als an Nährstoffmangel leiden. Insbesondere, wenn Sie schnell verfügbare Mineraldünger verwenden ist das schnell passiert. Die meisten Pflanzen benötigen nicht halb so viel Dünger, wie sie verabreicht bekommen. Überschreiten Sie deshalb nie die empfohlene Düngeempfehlung. Hersteller von Düngemitteln geben ohnehin meist zu hohe Dosierungen vor, um mehr ihres Düngemittels verkaufen zu können. Nützen tut dies der Pflanze nicht. Im Gegenteil: Eine Überdüngung schadet dem Boden, dem Grundwasser und der Pflanze selbst. Zu hohe Mengen an Stickstoff können beispielsweise zu einem zu schnellen Wachstum und instabilen Trieben führen und auch die Krankheitsanfälligkeit erhöht sich. Daher gilt generell: Weniger ist mehr.

Wen die pflegeleichte Art der Staude nun überzeugt hat, der findet hier Inspiration zu bienenfreundlichen Stauden und winterharten Stauden im Garten.

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