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Usambaraveilchen: Sorten, Standort & Pflege

Das Usambaraveilchen blüht nahezu das ganze Jahr über – eine kleine Pflanze mit großer Wirkung. Mit echten Veilchen hat es allerdings nichts zu tun.

Usambaraveilchen
Neben den klassischen Usambaraveilchen in Veilchenblau gibt es noch andere Farben [Foto: Vadym Lavra/ Shutterstock.com]

Mit seinen bunten Blüten in den verschiedensten Farbkombinationen ist das Usambaraveilchen (Saintpaulia ionantha) ein echter Blickfang. Kein Wunder, dass einige Menschen eine Sammelleidenschaft entwickelt haben. Hier erfahren Sie, wie man die besondere Pflanze in den eigenen vier Wänden pflegt.

Usambaraveilchen: Herkunft und Eigenschaften

Die Wildformen des Usambaraveilchens (Saintpaulia ionantha) stammen aus den Usambara-Bergen Tansanias. Bei den Usambaraveilchen, die bei uns als Zimmerpflanzen gehalten werden, handelt es sich jedoch stets um Hybride, also Kreuzungen verschiedener wilder Arten. Die Zimmerpflanzen-Usambaraveilchen entstehen in der Regel durch Hybridisierung von Saintpaulia ionantha mit einer der zahlreichen Unterarten. Dazu zählen zum Beispiel Saintpaulia ionantha subsp. grandifolia oder Saintpaulia ionantha subsp. nitida. Die Pflanzenart gehört zur Familie der Gesneriengewächse (Gesneriaceae). In der Natur ist das Usambaraveilchen – das übrigens nicht mit den eigentlichen Veilchen (Viola) verwandt ist – nur noch selten zu finden.

Die ausdauernden, krautigen Pflanzen bilden eine Blattrosette aus fleischigen, flaumig behaarten Blättern, die das ganze Jahr an der immergrünen Pflanze verbleiben. Usambaraveilchen erreichen in Höhe und Breite etwa 20 cm. Am passenden Standort hat das Usambaraveilchen ganzjährig Blütezeit. Die Blüten erstrahlen in Violett, Weiß, Rosa oder können mehrfarbig sein. In der Mitte der Blüte leuchten die gelben Staubblätter. Es gibt Sorten mit glatten, gewellten oder fransigen Blütenblatträndern sowie gefüllte und ungefüllte Blüten.

Haarige Blätter des Usambaraveilchens
Die haarigen, fleischigen Blätter sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit [Foto: Mirazroa/ Shutterstock.com]

Tipp: Der Name des Usambaraveilchens kommt von der Farbe der ersten Zuchtform. Diese war veilchenblau und brachte, zusammen mit dem Herkunftsgebiet der Wildform, dem Usambaraveilchen seinen Namen ein. Im englischsprachigen Raum heißt das Usambaraveilchen „African Violet“.

Die schönsten Usambaraveilchen-Sorten

Es gibt das Usambaraveilchen in vielen Farben und auch mehrfarbig. Von Violett über Weiß bis Rosa oder Blau ist für jeden etwas dabei. Es gibt unter den mehr als 2000 Sorten sogar solche mit farbigen Laubblättern, die jedoch zu den seltenen Usambaraveilchen zählen. Hier stellen wir die schönsten Usambaraveilchen-Sorten von Saintpaulia ionantha vor.

Verschiedene Usambaraveilchen-Sorten
Es gibt über 2000 Usambaraveilchen-Sorten [Foto: joloei/ Shutterstock.com]
  • ‘Artus’: Mit dieser Sorte erhalten Sie ein Usambaraveilchen in Blau.
  • ‘Bordeaux’: Diese Sorte bringt hübsche Blüten in Bordeaux-Rot hervor.
  • ‘Comet’: Wer lieber ein Usambaraveilchen in Weiß haben möchte, ist mit dieser Sorte gut bedient.
  • ‘Morgan’s Sweet Patootie’: Die Blüten dieser Sorte sind besonders klein, haben eine Glockenform und einen zarten, lachsfarbenen Ton.
  • ‘Rob’s Chilly Willy’: Ein Usambaraveilchen mit gefüllten Blüten in hellem Violett, das ebenfalls zu den Mini-Usambaraveilchen zählt.
Rosa Usambaraveilchen-Blüten
Ein Hingucker sind die knallgelben Staubbeutel in der Mitte der Blüte [Foto: Brzostowska/ Shutterstock.com]

Standort, Erde und Co. für die Zimmerpflanze

An einem hellen und warmen Platz ohne direkte Sonne oder Zugluft fühlt sich das Usambaraveilchen besonders wohl. Ein südwestlich gelegenes Fenster ist aufgrund des hohen Lichtbedarfs der Pflanze gut geeignet. Damit alle Bereiche gleichmäßig Licht erhalten, sollte das Usambaraveilchen regelmäßig gedreht oder ein Reflektor genutzt werden. Im Winter kann die Lichtzufuhr durch eine Pflanzlampe verbessert werden.

Eine Temperatur von 18 – 24°C sollte das ganze Jahr über gewährleistet sein, denn die Zimmerpflanze ist nicht winterhart. Bereits Temperaturen von 16 °C können das Wachstum und die Blütenbildung beeinträchtigen.

Da auch eine hohe Luftfeuchtigkeit förderlich ist, ist ein helles Küchen- oder Badezimmerfenster ein für das Usambaraveilchen idealer Standort. In anderen Räumen sollte die Luftfeuchtigkeit zusätzlich durch Wasserschalen erhöht werden. Alternativ füllt man Blähton in den Untersetzer der Pflanze, platziert darauf den Topf und gibt Wasser dazu. So verdunstet das Wasser direkt in der Umgebung des Usambaraveilchens – ohne dass Staunässe entsteht. Direktes Besprühen der Blätter sollte man lieber vermeiden.

Usambaraveilchen am Fenster
Usambaraveilchen mögen einen hellen Standort ohne Zugluft [Foto: Sunny_Smile/ Shutterstock.com]

Tipp: Im Sommer darf das Usambaraveilchen auch draußen stehen – dann benötigt die Pflanze ein schattiges Plätzchen. Wenn es kälter als 16 °C wird, muss sie wieder ins Haus gestellt werden.

Wenn Sie das Usambaraveilchen pflanzen, wählen Sie ruhig einen flachen Topf, denn die Pflanze wurzelt nicht tief. Ein Abflussloch sollte das Gefäß aber unbedingt besitzen und auch das Anlegen einer Drainageschicht aus grobem Material ist empfehlenswert. Als Substrat eignet sich hochwertige Blumenerde, wie zum Beispiel unsere Plantura Bio-Blumenerde. Sie behält ihre stabile Struktur über lange Zeit, sodass die Wurzeln nicht an Sauerstoffmangel leiden. Wasser kann unsere torffreie Erde gut speichern und an die Pflanzen abgeben. Am besten mischt man noch etwa 30 % Sand dazu, damit die Durchlässigkeit des Substrats zusätzlich verbessert wird.

Usambaraveilchen-Pflege

Gießen und Düngen zählen zu den Hauptkomponenten der Usambaraveilchen-Pflege. Aber auch eine gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig, um die Pflanze gesund zu halten.

Usambaraveilchen-Blätter
Da die Usambaraveilchen-Blätter so empfindlich sind, sollte nur in den Untersetzer gegossen werden [Foto: Zagorulko Inka/ Shutterstock.com]

Usambaraveilchen gießen

Man sollte das Usambaraveilchen immer dann gießen, wenn die Erde oberflächlich angetrocknet ist. Ob das der Fall ist, lässt sich ganz leicht mit der Fingerprobe herausfinden. Verwenden Sie zum Gießen am besten Regenwasser oder entkalken Sie hartes Leitungswasser vor der Verwendung. Das Wasser wird dann unten in den Untersetzer gegossen. Warten Sie 15 – 20 Minuten, bis die Pflanze sich mit dem nötigen Wasser versorgt hat. Der Rest muss wieder abgegossen werden – Staunässe verträgt das Wurzelsystem des Usambaraveilchens nämlich nicht. Das Gießen von unten ist beim Usambaraveilchen empfehlenswert, da die Blätter sehr empfindlich auf Nässe reagieren und schnell von schädlichen Pilzen befallen werden.

Blühendes Usambaraveilchen
Bei angemessener Pflege sind Usambaraveilchen echte Dauerblüher [Foto: Timcharinee/ Shutterstock.com]

Düngen

Regelmäßige Nährstoffgaben sorgen dafür, dass die Pflanze kräftig und gesund wächst sowie reichlich Blüten bildet. Das Usambaraveilchen gehört beim Nährstoffbedarf zu den genügsamen Gewächsen. Es benötigt gelegentlich Dünger, verträgt aber keine allzu hohen Nährstoffkonzentrationen. Verwenden Sie deshalb am besten einen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen, wie zum Beispiel unseren Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger. Unser vornehmlich organischer Dünger versorgt das Usambaraveilchen mit wichtigen Nährstoffen und enthält Mikroorganismen, die das Wurzelwachstum fördern. Er lässt sich leicht dosieren und über das Gießwasser einbringen, wodurch er für die Pflanzen schnell verfügbar ist. In der Wachstumsphase im Frühling und Sommer sollte alle zwei bis drei Wochen in halber Dosierung gedüngt werden. Im Winter genügt eine Nährstoffgabe alle sechs bis acht Wochen.

Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger
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Schneiden

Ein Rückschnitt ist bei den kleinen Pflanzen nicht erforderlich. Anstatt das Usambaraveilchen zu schneiden, werden bloß welke Blätter und Blüten vorsichtig herausgedreht.

Tipp: Eingestaubte Blätter reinigt man vorsichtig mit einem Pinsel, denn ein Tuch kann auf der feinen Behaarung nicht viel ausrichten.

Usambaraveilchen umtopfen

Man muss das Usambaraveilchen nur selten umtopfen, da es für die Wurzeln nur wenig Platz benötigt und sogar gern ein wenig Enge im Wurzelbereich verspürt. Ist der Topf allerdings ganz durchwurzelt, sollten Sie einen geringfügig größeres Pflanzgefäß auswählen und das Usambaraveilchen umtopfen, am besten im Frühjahr.

Junges Usambaraveilchen wird umgetopft
Die Flachwurzler müssen nur selten umgetopft werden [Foto: Alexey_Arz/ Shutterstock.com]

Krankheiten und Schädlinge

Das Usambaraveilchen blüht nicht, lässt die Blätter hängen oder weist kleine Schädlinge auf? Solche Krankheiten und Schädlinge haben unterschiedliche Ursachen, können jedoch meist erfolgreich bekämpft werden:

  • Mosaikkrankheit: Wenn sich die Blätter des Usambaraveilchens mosaikartig verfärben und helle Stellen aufweisen, besteht die Möglichkeit, dass die Pflanze unter einer Viruserkrankung leidet. Vermeiden Sie Verletzungen des Usambaraveilchens, da das Virus darüber in die Pflanze eintritt. Ist die Pflanze bereits krank, muss sie umgehend entsorgt werden.
  • Blattläuse: Häufige, ungern gesehene Besucher an Zimmerpflanzen sind Blattläuse, die besonders oft geschwächte Pflanzen befallen. Da die empfindlichen Blätter des Usambaraveilchens nicht abgewaschen werden sollten, können Sie die Schädlinge nur mit der Hand absammeln. Alternativ kann man auch Nützlinge gegen Blattläuse einsetzen. Ein wirksames Mittel sind zum Beispiel unsere Plantura Florfliegen gegen Blattläuse, Thripse & Co, die einfach auf der Pflanze ausgebracht werden.
  • Wollläuse: Die pflanzensaftsaugenden Wollläuse verstecken sich meist unter den Blättern oder in den Blattachseln und hinterlassen schmierige Rückstände. Neben dem Absammeln der Tiere können auch biologische Mittel wie beispielsweise unser Plantura Schädlingsfrei Neem zur Bekämpfung von Wollläusen, aber auch Thripsen eingesetzt werden. Es kann leicht dosiert und an Zierpflanzen gegen viele Schadinsekten verwendet werden.
  • Thripse: Die kleinen Schädlinge erkennt man am ehesten am Schadbild, nämlich den nadelstichartigen Aufhellungen an den Blättern. Auch gegen Thripse gibt es Nützlinge und biologische Mittel.
  • Hängende Blätter: Lässt das Usambaraveilchen die Blätter hängen, hat es entweder zu viel oder zu wenig Wasser bekommen. Das können Sie leicht an der Erde überprüfen. Ist sie feucht und riecht muffig oder ist sie eher eingefallen und trocken? Versorgen Sie die Pflanze mit frischem Substrat und passen Sie die Gießmenge an. Eine weitere Ursache kann Herzfäule sein, das heißt Fäule am Vegetationspunkt. Sie entsteht durch Pilze im Boden in Verbindung mit zu viel Feuchtigkeit. Zur Bekämpfung müssen betroffene Pflanzenteile großzügig entfernt werden.
Krankes Usambaraveilchen
Bei zu viel Feuchtigkeit kommt es leicht zu Fäule am Vegetationspunkt des Veilchens [Foto: Michiru13/ Shutterstock.com]
  • Braune oder gelbe Blätter: Eine geringe Luftfeuchtigkeit, Zugluft, Staunässe oder Trockenheit sind Ursachen für Blattverfärbungen. Gerade Staunässe und trockene Luft sind gängige Pflegefehler bei Zimmerpflanzen.
  • Keine Blüten: Dass das blühfreudige Usambaraveilchen keine Blüten bildet, liegt meist an falschen Standortbedingungen oder Pflegefehlern. So kann vor allem zu wenig Licht oder eine zu kalte Umgebung ein Problem sein.
Usambaraveilchen ohne Blüten
Das Usambaraveilchen blüht nicht? Das kann verschiedene Gründe haben [Foto: Violets Are Blue/ Shutterstock.com]

Usambaraveilchen vermehren

Das Usambaraveilchen kann vegetativ, also ungeschlechtlich, vermehrt werden – sozusagen geklont. Alternativ wird es über Samen, also generativ, vermehrt, wobei das Schaffen eigener Kreuzungen möglich ist.

Zur vegetativen Vermehrung von Usambaraveilchen werden oft Blattstecklinge genutzt. Die Methode ist einfach und meist erfolgreich. Hierfür werden, am besten im Frühjahr, ein oder mehrere Blätter samt Blattstiel von der Mutterpflanze abgezupft. Nun wird ein flacher Topf mit Sphagnum-Moos oder Anzuchterde gefüllt. Für das erfolgreiche Anwachsen von Stecklingen sollte ein nährstoffarmes Substrat, wie zum Beispiel unsere Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde, verwendet werden. Neben dem geringen Nährstoffgehalt unterstützt auch die lockere Struktur unserer Erde die Wurzelentwicklung. Das Blatt selbst sollte den Boden nicht berühren, nur der Blattstiel wird hineingesteckt, da sich sonst schnell Schimmelpilze ansiedeln. Eine Temperatur von über 20 °C ist genauso wichtig wie eine hohe Luftfeuchtigkeit, damit die Stecklinge anwachsen. Dazu kann zum Beispiel eine Schüssel mit Wasser neben den Stecklingen aufstellen. Nach vier bis sechs Wochen erscheinen neue Blättchen über der Erde. Daran erkennt man, dass die Vermehrung erfolgreich war und die neu erschienen Pflänzchen können einzeln umgetopft und halbschattig aufgestellt werden.

Usambaraveilchen-Ableger
Die Vermehrung über Blattstecklinge ist ganz einfach [Foto: Gheorghe Mindru/ Shutterstock.com]

Auch durch die Teilung von Pflanzen kann man das Usambaraveilchen vermehren. Dazu trennt man die Rosetten im Frühjahr vorsichtig in zwei Teile und pflanzt sie in separate Töpfe. Die Pflanzen werden dann warm und halbschattig aufgestellt. Nach etwa drei Wochen können sie an einen helleren Platz umziehen und normal gepflegt werden.

Die Aussaat ist etwas aufwändiger, kann sich aber lohnen, denn so sind Kombinationen verschiedener Sorten möglich. Dazu müssen die Usambaraveilchen zunächst händisch bestäubt werden, damit sich Samenstände ausbilden. Die Samen werden den Winter über trocken in einem kühlen Raum in einem dunklen Gefäß gelagert. Die Aussaat erfolgt dann im Frühjahr auf feuchtes Moos, das auf Aussaaterde liegt. Die Umgebungstemperatur sollte bei 21 °C liegen. Decken Sie das Ganze mit Frischhaltefolie ab und lüften Sie diese zweimal täglich, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach etwa drei Wochen sieht man die ersten Keimlinge, die sich recht langsam entwickeln. Sobald zwei bis drei Blattpaare zu sehen sind, kann man die Keimlinge in nährstoffarmes Substrat umtopfen und bei 16 – 18 °C weiter kultivieren. Danach werden sie nach und nach an die normalen Bedingungen ausgewachsener Usambaraveilchen gewöhnt.

Sind Usambaraveilchen giftig?

Als Zierpflanze ist das Usambaraveilchen nicht für den Verzehr geeignet. Einiges deutet darauf hin, dass es unverträglich oder schwach giftig ist. Erwachsene müssen sich zwar keine Sorgen machen, da es für sie als unbedenklich bewertet wird. Dennoch hat es weder für sie, noch für Kinder oder Haustiere einen Nutzen, das Usambaraveilchen zu verzehren.

Wer bunte Blüten im Zimmer mag, sollte einmal einen Blick auf die Blutblume werfen. Die Pflanze mit den leuchtend roten, kugelig geformten Blüten ist bei uns als Zimmerpflanze noch eher unbekannt.

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