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Eukalyptus pflanzen: Standort, Erde & mehr

Alina-Sarah
Alina-Sarah
Alina-Sarah
Alina-Sarah

Ich studiere Agrarwissenschaften in Freising und war schon von klein auf am liebsten in der Natur draußen. Dabei habe ich ein großes Interesse für Pflanzen entwickelt. Neben dem Anbau von Obst und Gemüse bereitet mir auch deren Verarbeitung große Freude.

Lieblingsobst: Erdbeeren, Kirschen, Pomelo
Lieblingsgemüse: Tomaten, Bärlauch

Das Pflanzen des Eukalyptus kann unter Beachtung einiger Aspekte auch bei Ihnen zu Hause gelingen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie am besten vorgehen.

Eukalyptus-Pflanze im Topf mit Erde und Werkzeugen
Der Eukalyptus zeichnet sich durch eine hohe Wuchsfreude aus [Foto: ir_abella/ Shutterstock.com]

Der dekorative Eukalyptus (Eucalyptus) erfreut sich an großer Beliebtheit und kann sowohl den Garten als auch die Wohnung verschönern. Damit er gut gedeihen kann, sollte man auf einen geeigneten Standort und ein passendes Substrat achten. Zudem klären wir, ob man einen Eukalyptus auch aus Samen ziehen kann.

Eukalyptus pflanzen: Der geeignete Standort

Egal ob im Topf oder im Beet – der Eukalyptus freut sich über einen möglichst windgeschützten Standort in voller Sonne. Ist es hingegen zu dunkel, kann es passieren, dass er seine Blätter verliert. Der Boden sollte humos und durchlässig sein, denn Staunässe bekommt dem dekorativen Gewächs gar nicht gut. Außerdem mag der Eukalyptus keinen Kalk und somit sollte der Boden einen leicht sauren bis sauren pH-Wert aufweisen.

Eukalyptus-Samen
Der Eukalyptus kann auch aus Samen gezogen werden [Foto: juerginho/ Shutterstock.com]

Eukalyptus aus Samen ziehen

Wer etwas Geduld mit sich bringt, kann auch einen Eukalyptus aus Samen selbst ziehen. Die Samen verlieren mit der Zeit an Keimfähigkeit, deshalb sollten sie möglichst bald nach dem Erwerb verwendet werden. Die Keimung kann zudem gefördert werden, indem man die Eukalyptus-Samen vor der Aussaat für mindestens eine Woche in den Kühlschrank legt. Für die Anzucht eignet sich eine nährstoffarme Anzuchterde, wie unsere Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde am besten. Diese fördert die Wurzelbildung der Keimlinge und ist zudem torffrei.

Zunächst wird die Erde leicht befeuchtet und die Samen darauf verteilt. Anschließend sollte man die Samen leicht andrücken, aber nicht mit Erde bedecken, da es sich bei dem Eukalyptus um einen Lichtkeimer handelt. Jetzt sollten die Samen an einen hellen Ort, beispielsweise auf eine Fensterbank mit einer Temperatur von rund 20 bis 25 °C gestellt werden. Die Erde sollte dauerhaft feucht, aber nicht zu nass sein. Dazu sollte man sie regelmäßig mit Wasser besprühen. Ein Bedecken mit einer durchsichtigen Folie hilft, das Substrat feucht zu halten. Es sollte aber regelmäßig gelüftet werden. Die anschließende Keimung kann mehrere Monate dauern, erfolgt aber meist nach wenigen Wochen.

Tipp: Sowohl für das Besprühen der Samen als auch für das Gießen von Eukalyptus sollte man immer Regenwasser verwenden.

Eukalyptus-Keimlinge in Töpfen
Der Eukalyptus mag es gerne warm [Foto: Ostanina Anna/ Shutterstock.com]

Eukalyptus einpflanzen

Da der Eukalyptus ursprünglich aus einem milden Klima stammt und die Kältetoleranz je nach Eukalyptus-Sorte variiert, sollte man genau überlegen, ob man die Pflanze in den Topf oder ins Beet pflanzen möchte. Dabei ist nicht nur im Beet, sondern auch in der Wohnung ein sehr heller Standort erforderlich. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Eukalyptuspflanze in den Topf oder direkt in das Beet pflanzen können.

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Eukalyptus als Zimmerpflanze

Wenn man einen Eukalyptus als Zimmerpflanze haben möchte, ist die Wahl des Topfes wichtig. Aufgrund der hohen Wuchsfreude sollte das Pflanzgefäß ausreichend groß sein. Wenn Sie Ihren Eukalyptus erwerben, können Sie sich an der Topfgröße beim Kauf orientieren: Der neue Topf sollte rund doppelt so groß sein. Da der Eukalyptus einen guten Wasserablauf benötigt, sollte sich im Topfboden ein Loch befinden und eine Drainageschicht aus Blähton angelegt werden. Da der Eukalyptus einen sauren pH-Wert bevorzugt, empfehlen wir eine Spezialerde, wie unsere Plantura Bio-Saure Erde. Diese ist für kalkempfindliche Pflanzen wie den Eukalyptus ideal und unbedenklich für Haus- und Gartentiere.

Der Eukalyptus sollte circa so tief gepflanzt werden, wie er zuvor in der Erde war. Man kann den Eukalyptus grundsätzlich auf den Balkon pflanzen, allerdings sollte man die Winterhärte der jeweiligen Pflanze beachten. Bei Bedarf kann man aber den gesamten Topf in die Wohnung verfrachten und so den Eukalyptus überwintern.

Eukalyptus als Zimmerpflanze
Auch als Zimmerpflanze macht sich der Eukalyptus hervorragend [Foto: New Africa/ Shutterstock.com]

Eukalyptus im Garten pflanzen

Auch wenn man einen Eukalyptus im Beet einpflanzen möchte, ist es besonders wichtig, auf die Winterhärte zu beachten. Im Idealfall sollte man aber auch winterharte Exemplare erst pflanzen, wenn die Fröste vorbei sind, denn die Wurzeln sind zu Beginn noch sehr empfindlich. Der Eukalyptus sollte also circa ab den Eisheiligen Mitte Mai gepflanzt werden. Wenn der Boden schwer ist, sollte dieser aufgelockert und zudem etwas Komposterde und Sand untergemischt werden. Unsere Plantura Bio-Komposterde steigert die Bodenqualität und ermöglicht ein gesundes Wurzelwachstum.

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Es sollte ein Pflanzloch ausgehoben werden, das circa doppelt so groß ist wie der Wurzelballen des Eukalyptus. So haben die Wurzeln genügend Platz sich auszubreiten. Anschließend wird das Pflänzchen hineingesetzt und mit etwas Substrat bedeckt. Der Boden sollte nun leicht angedrückt und dann mit Regenwasser gut angegossen werden.

Tipp: Wenn man mehrere Pflanzen nebeneinander platzieren möchte, sollte dazwischen ein Abstand von rund 1 bis 1,5 m eingehalten werden.

Nach dem Pflanzen steht die Pflege des Eukalyptus an – wir haben in unserem Spezialartikel für Sie zusammengestellt, was man dabei beachten sollte.