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10 Gartenpflanzen für Anfänger

Aller Anfang ist schwer? Nicht mit diesen zehn Gartenpflanzen, die sich mit ihrer robusten Art auch gut für Anfänger eignen.

Gelbes Mädchenauge im Garten

Pflanzen wie das Mädchenauge verschönern unsere Gärten, sind aber gleichzeitig sehr pflegeleicht und deshalb ideal für Anfänger geeignet [Foto: Olexandr Panchenko/ Shutterstock.com]

Wer einen eigenen Garten anlegen möchte, sieht sich schnell einer enormen Anzahl verschiedener Pflanzen und Sorten gegenüber gestellt. In dieser immensen Vielfalt die richtige Pflanze für seinen Garten zu finden, ist dabei gar nicht so einfach. Schließlich soll nicht nur das Aussehen stimmen, jede Pflanze stellt auch verschiedene Pflegeansprüche. Besonders für Anfänger sind deshalb extrem robuste Pflanzen interessant – diese sind nicht nur außerordentlich widerstandsfähig, sondern verzeihen auch den einen oder anderen Fehler und brauchen nicht besonders viel Pflege. Wir zeigen Ihnen, welche zehn Pflanzen für draußen besonders pflegeleicht und anfängerfreundlich sind.

Gartenpflanzen für Anfänger: Unsere Top 10

Wenn einen erstmal die Gartenlust gepackt hat, sollte man diese auch unbedingt verwirklichen. Am besten gelingt das aber, wenn man sich einfache Ziele steckt und mit pflegeleichten Pflanzen anfängt. Damit Sie nicht gleich zu Beginn einen herben Rückschlag erleiden und frustriert werden, stellen wir Ihnen im Folgenden zehn leicht zufriedenstellende Gartenbewohner vor.

1. Japanischer Spindelstrauch

Ledrige Blätter in kräftigen Farben – der Japanische Spindelstrauch (Euonymus japonicus) ist mit seinem schönen Blattschmuck ein richtiger Blickfang. Als eindrucksvolle Akzentpflanze mit weiß- oder gelbgrüner Färbung bereichert die Pflanze jeden Garten. Aber auch als Hecke wird der Japanische Spindelstrauch dank seiner dichten Verzweigung immer beliebter. Als Anfängerpflanze eignet sich der Japanische Spindelstrauch perfekt für den Garten, denn er ist außerordentlich pflegeleicht und robust. So ist die Pflanze gut schnittverträglich und sollte nur regelmäßig gegossen werden. Draußen ist der Japanische Spindelstrauch frosthart, braucht jedoch einen geschützten, im besten Fall sonnigen Standort.

Japanischer Spindelstrauch in Grün und Weiß

Der Japanische Spindelstrauch überzeugt mit zweifarbigen Blättern
[Foto: StockphotoVideo/ Shutterstock.com]

2. Olivenbaum

Für mediterranes Flair im eigenen Garten eignet sich die Olive (Olea europaea) perfekt. Kaum eine Pflanze prägt das Bild vom Mittelmeer so sehr wie dieses immergrüne Bäumchen, doch auch im heimischen Garten lässt sich die Olive problemlos kultivieren. Tatsächlich ist sie sogar überraschend pflegeleicht: An einem sonnigen, geschützten Standort mit durchlässigem, trockenen Boden fühlt sich die Olive bereits pudelwohl. Jedoch sollte der Olivenbaum unbedingt einen Platz im Topf bekommen: Da sie nur bis -5 °C frostfest ist, überwintert die Olive besser im Haus. Doch diese Mühe wird belohnt: Auch Anfängern dankt die Olive bei minimalem Aufwand nicht nur mit ihrem schönen Blätterkleid, sondern auch mit einem fantastischen Geruch und ihren leckeren Früchten.

Kleine Olivenbäume in Töpfen

Olivenbäumchen verbreiten mediterranes Flair im Garten, und das ganz ohne viel Zutun [Foto: VanoVasaio/ Shutterstock.com]

3. Mädchenauge

Sie wollen ein leuchtendes Blütenmeer ohne viel Aufwand? Dann ist das Mädchenauge (Coreopsis grandiflora) genau die richtige Pflanze für Ihren Garten. Von Juli bis in den Oktober erstrahlen die Blüten der Pflanze in leuchtenden Farben (typischerweise in Gelb oder Orange, mittlerweile gibt es aber auch rote, rosafarbene oder sogar weiße Hybriden). Trotz ihrer imposanten Schönheit gehört das Mädchenauge aber zu den unkomplizierten Gartenpflanzen, die sich auch für Anfänger perfekt eignen. Auf einem nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden braucht die Pflanze praktisch keine Aufmerksamkeit. Im September sollte die Pflanze dann einmal kräftig zurückgeschnitten werden, damit sie ein dichtes Blattwerk gegen den Frost entwickelt – so ist sie sogar bis -20 °C frostfest.

Mädchenauge in Gelb und Rot

Die leuchtenden Farben des Mädchenauges kann man auch bei wenig Pflege genießen
[Foto: SandroSalomon/ Shutterstock.com]

4. Blauschwingel

Wer denkt, dass Gras langweilig ist und keinen dekorativen Wert hat, hat noch nie den Blauschwingel (Festuca glauca) gesehen. Die mehrjährige Staude, die auch als Bärenfelsgras bezeichnet wird, bildet zarte blaugraue Gräser aus. Das Besondere dabei: Je karger der Boden, desto intensiver wird die Blaufärbung der Gräser. Der Blauschwingel verzeiht aber nicht nur nährstoffarmen Boden, sondern ist auch sonst besonders pflegeleicht. Trockenheit und Hitze machen der Anfängerpflanze ebensowenig aus wie starker Frost – nur Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Im Garten eignet sich die Staude besonders für Steingärten und Kiesbeete und lässt sich wunderbar mit anderen Pflanzen wie Lavendel oder Beetrosen kombiniert werden.

Blauschwingel im Bett mit Mulch

Karge Böden sind für den Blauschwingel absolut kein Problem
[Foto: Anna Gratys/ Shutterstock.com]

5. Lavendel

Lavendel (Lavendula angustifolia) gehört zu den Klassikern in deutschen Gärten. Neben ihrer lila Blütenpracht wird die Pflanze hier vor allem wegen ihres angenehmen Geruches hochgeschätzt – während ihr Duft Menschen erfreut, wehrt er gleichzeitig lästige Mücken und andere Schädlinge ab. Auch für seine beruhigende Wirkung ist der Lavendel bekannt. Trotz seiner Vielseitigkeit braucht der Lavendel aber nur wenig Pflege: An einem warmen und sonnigen Standort wächst die Pflanze wie von alleine und lässt sich auch von Anfängern problemlos anbauen.

Lavendel im Beet

Lavendel wird nicht nur von uns wegen seines Duftes geschätzt, auch Bienen lieben die lila Blüten [Foto: wjarek/ Shutterstock.com]

6. Drahtstrauch

Der Drahtstrauch (Mühlenbeckia complexa) ist ein echter Alleskönner: Ob als Zimmerpflanze im Haus oder draußen im Garten, die Pflanze lässt sich beinahe überall anbauen. Besonders für Anfänger ist sie dabei geeignet: Robust und anspruchslos braucht der Drahtstrauch kaum mehr Pflege als regelmäßiges Gießen. Nur Staunässe schadet der Pflanze und sollte deshalb vermieden werden. Doch der Drahtstrauch zeichnet sich nicht nur durch seine pflegeleichte Art, sondern auch durch seinen dekorativen Wert aus: Die feinen, drahtigen Äste und der bizarre Wuchs kombiniert mit den kleinen grünen Blätter sind ein echter Hingucker.

Drahtstrauch grün von Nahem

Um vom dekorativen Wert des Drahtstrauches profitieren zu können, braucht man nicht viel Zeit aufzuwenden [Foto: mizy/ Shutterstock.com]

7. Rosmarin

Wer seine Pflanzen nicht nur bestaunen, sondern auch probieren will, kommt am pflegeleichten Rosmarin (Rosmarinus officinalis) nicht vorbei. Das mediterrane Kraut ist ein beliebtes Gewürz und verfeinert Fleisch- und Fischgerichte genauso gut wie Salate oder Kartoffeln. Aber nicht nur in der Küche ist der Rosmarin ein wahrer Genuss – auch Anfänger im Garten kommen mit der immergrünen Pflanze auf ihre Kosten. An einem sonnigen, warmen Ort wächst der Rosmarin problemlos und kann das ganze Jahr über geerntet werden. Doch auch als reine Zierpflanze macht er keine schlechte Figur – von März bis Mitte Mai trägt das Kraut eine Fülle von blauen oder lila Blüten.

Drahtstrauch grün von Nahem

Rosmarin punktet mit Aussehen, Geschmack und Robustheit und ist dehalb perfekt für Anfänger [Foto: tomertu/ Shutterstock.com]

8. Efeu

Ob kletternd oder als schöner Bodendecker: Der Efeu (Hedera helix) hat in vielen Gärten einen festen Platz. Zumeist wird die Kletterpflanze zur Begrünung von tristen Fassaden eingesetzt, sie eignet sich aber auch hervorragend zur Unterpflanzung großer Bäume. Besonders für Anfänger im Garten ist der Efeu eine gute Wahl – er ist absolut winterfest, stellt keine besonderen Ansprüche und ist auch noch überaus robust. Des Weiteren hält Efeu als Bodendecker auch noch lästiges Unkraut fern. Doch auch für Naturfreunde ist der Efeu ein Muss: Als Herbstblüher gehört er zu einer der bienenfreundlichsten Pflanzen überhaupt.

Efeublätter nah

Einmal ausgepflanzt, wächst Efeu ganz von allein [Foto: Elvira Draat/ Shutterstock.com]

9. Katzenpfötchen

Der Name des Katzenpfötchens (Antennaria dioica) klingt wirklich skurril, ergibt auf den zweiten Blick aber durchaus Sinn – betrachtet man die kleinen Schirmrispen der Pflanze näher, kann man die Form von Katzenpfötchen erahnen. Doch auch sonst ist die Blume ein echter Hingucker: Im Beet bilden ihre Blätter dicke, silbergrüne Matten, von denen sich die Blüten in kräftigem Pink absetzen. Bei Anfängern ist die Staude vor allem beliebt, weil sie so gut wie keine Pflege benötigt. Nur bei der Standortwahl sollte man aufpassen, denn das Katzenpfötchen mag es am liebsten warm und sonnig.

Katzenpfötchen Pflanze nah

Wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man in den kleinen runden Blüten tatsächlich Katzenpfötchen [Foto: mizy/ Shutterstock.com]

10. Fetthenne

Mit mehr als 500 Sorten ist bei der Fetthenne (Sedum) wirklich für jeden Garten etwas dabei. Bereits das dickfleischige, rosettenartige Laub der Fetthenne überzeugt in unterschiedlichen Farben von Hellgrün bis Silbergrau. Im Sommer bilden viele Arten zusätzlich einen wunderschönen Blütenteppich aus, der jeden seiner Betrachter verzaubert. Doch das Beste an der Fetthenne ist ihre unglaublich robuste und pflegeleichte Art: Egal ob Hitze, Trockenheit oder Nährstoffmangel, die Fetthenne blüht selbst dort, wo andere Pflanzen längst eingegangen sind und ist deshalb eine unschlagbare Einsteigerpflanze.

Zu pflegeleichten Pflanzen gibt es bei uns mehrere Artikel. In diesem Artikel stellen wir Ihnen zum Beispiel zehn Pflanzen vor, die man nicht gießen muss.

Fetthenne-Strauch in Pink

Die Fetthenne hat ihren Namen definitiv nicht verdient, sondern macht ganz im Gegenteil draußen eine tolle Figur
[Foto: Kazakov Maksim/ Shutterstock.com]

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