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10 haustierfreundliche Pflanzen für Garten & Wohnung

Vorsicht ist besser als Nachsicht – vor allem bei unseren Vierbeinern. Deshalb zeigen wir Ihnen 10 Pflanzen, die auch für Haustiere absolut ungiftig sind.

Weiße Katze und schwarzer Hund sitzen im Garten

Gefahren für Haustiere durch giftige Pflanzen lauern im eigenen Garten [Foto: Budimir Jevtic/ Shutterstock.com]

Einmal nicht hingeguckt und schon ist es passiert: Der Hund verspeist genüsslich eine Blume aus Ihrem Garten und die Katze knabbert an der Topfpflanze. Nicht nur, dass man sich über die zerstörten Pflanzen ärgert – da viele Pflanzen für unsere Vierbeiner auch noch giftig sind, kann dieses kleine Malheur schon mal zu einer Fahrt zum Tierarzt führen. Doch so einem Schrecken kann man vorbeugen: Hier finden Sie zehn Pflanzen für Haus und Garten, an denen Ihre Tiere nach Herzenslust kauen können, ohne, dass Sie sich sorgen machen müssen.

Haustierfreundliche Pflanzen für den Garten

Nachfolgend finden Sie 5 Pflanzen, die für Hund, Katze & Co. absolut ungefährlich sind und trotzdem Ihren Garten optisch aufwerten.

5. Kapuzinerkresse

Egal, ob als Kletterpflanze oder als Bodendecker, die bunte Kapuzinerkresse (Tropaeloum) macht immer eine gute Figur. Vor allem wegen ihrer vielen bunten Blüten ist sie auch in Deutschland als Gartenpflanze sehr beliebt. Aber nicht nur als Dekoration ist die Kapuzinerkresse geeignet: Tatsächlich schmecken auch die Blüten als Salat sehr gut und einem Tee aus den Blättern wird sogar eine Stärkung der Abwehrkräfte zugeschrieben. Natürlich ist die Kapuzinerkresse auch für Tiere ungiftig – gelegentliches Knabbern ist also erlaubt.

blühende Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse schmeckt sogar als Salat oder Tee [Foto: Elena Koromyslova/ Shutterstock.com]

4. Lavendel

Das Gerücht „Lavendel ist für Katzen giftig“ ist weit verbreitet und sorgt immer wieder für Verunsicherung. Aber keine Sorge: Lavendel (Lavandula angustifolia) ist für Katzen absolut ungefährlich – auch wenn manche Stubentiger aufgrund des starken Geruchs einen großen Bogen um die Pflanzen machen. Auch für Hunde geht von dem lila Lavendel keine Gefahr aus. Im Gegenteil: Lavendel gilt seit jeher als Beruhigungsmittel und kann vor allem nervösen Tieren auf natürliche Weise Linderung verschaffen. So hilft der Geruch, egal ob von frischen Blumen oder aus einem Lavendelkissen, gestressten Tieren, zur Ruhe zu kommen. Bei Hamster, Kaninchen oder Meerschweinchen sollte man dagegen vorsichtig sein – für sie ist der Lavendel tatsächlich giftig.

Hund liegt im Lavendelfeld

Lavendel kann gegen Nervösität helfen [Foto: dezy/ Shutterstock.com]

3. Margeriten

Sie sehen nicht nur unschuldig aus, sie sind es auch: Alle Arten der Margeriten (Leucantheum) sind für Menschen, aber auch für Katzen, Hunde und Kaninchen ungiftig. Aber nicht nur das macht die Margeriten besonders – mit ihren weißen Blüten sehen sie einfach besonders schön aus und gehören zu jeder blühenden Sommerwiese dazu. Auch ihre kleine Schwester, das Gänseblümchen, gehört wohl zu den bekanntesten und schönsten Wiesenblumen und ist ein willkommender Snack für viele unserer Haustiere. Gleichzeitig sind beide Blumen pflegeleicht und sehr robust, also perfekt um seinen eigenen Blütentraum anzulegen.

Katze sitzt in Margeritenfeld

Margeriten sind ungiftig für Mensch und Tier [Foto: vvvita/ Shutterstock.com]

2. Sonnenblumen

Sie macht ihrem Namen alle Ehre: Die Sonnenblume (Helianthus annuus) strahlt vom Sommer bis in den Herbst mit ihrer Namensgeberin um die Wette und ist nicht umsonst eine beliebte Dekoration. Aber auch die Kerne der Pflanze sind ein beliebter Knabberspaß für Mensch und Tier. Welch ein Glück also, dass man die Sonnenblume ohne Bedenken im Garten anbauen kann. Tatsächlich ist keines ihre Teile giftig, weder Stiel, noch Blätter oder Blüte haben irgendeine negative Wirkung. So können die Tiere nach Herzenslust an der Pflanze knabbern oder sich an den leckeren Sonnenblumenkernen bedienen.

Vogel kanbbert an Sonnenblume

Die Kerne der Sonnenblume können als Nahrung oder für Vierbeiner sogar als Knabberspaß dienen [Foto: geertweggen/ Shutterstock.com]

1. Katzenminze

Der Name ist Programm: Katzenminze (Nepeta cataria) steht besonders bei Stubentigern auf Platz Eins der Lieblingspflanzen. Beinahe scheint es, als hätte die Pflanze eine betörende, fast euphorisierende Wirkung auf Katzen. So reiben sich die Tiere an dem Strauch, spielen ausgelassen oder wälzen sich darin – sogar sonst faule Stubentiger bringt die Katzenminze auf Trab. Auf längere Zeit wirkt die Katzenminze auch beruhigend und kann so Fahrten zum Tierarzt oder stressige Situationen entschärfen. Auf Hunde hat die Katzenminze dagegen keine besondere Wirkung – ungiftig ist die Pflanze aber auch für sie.

Katze spielt mit Katzenminze auf dem Boden

Die Katzenminze – ein Lieblingsspielzeug von Katzen [Foto: Anna Hoychuk/ Shutterstock]

Haustierfreundliche Zimmerpflanzen

In den nächsten Zeilen zeigen wir Ihnen, welche 5 Zimmerpflanzen absolut ungefährlich für Ihre geliebten Haustiere sind.

5. Küchenkräuter

Küchenkräuter wie Dill, Thymian, Petersilie oder Minze schmecken nicht nur Menschen – auch Haustiere bedienen sich gerne daran. Obwohl sich der Mensch vielleicht ärgert, dass seine Küche geplündert wurde, stellt der Mundraub keinen Grund zur Sorge dar: Fast alle Küchenkräuter sind auch für Haustiere absolut unbedenklich. Tatsächlich haben einige von ihnen sogar eine positive Wirkung. Thymian hilft beispielsweise bei Atemwegsproblemen und unterstützt den Verdauungstrakt. So hat man nicht nur einen kleinen Gewürzvorrat, sondern auch eine Hausapotheke auf dem Fensterbrett stehen.

Hund schnüffelt an Küchenkräutern

Küchenkräuter können auch Vierbeinern schmecken [Foto: Switlana Symonenko/ Shutterstock.com]

4. Palmen

Tropisches Dschungelambiente in der Wohnung? Wer das sucht, greift als Dekoration oft zu Palmen. Da diese oft auf dem Boden stehen, sind sie besonders gut für Hund und Katze zu erreichen. Aber auch hier brauchen Sie keine Bedenken zu haben. Fast alle Palmen, darunter die beliebten Kokos-, Schuster- und Areca-Palmen, sind absolut ungefährlich für Haustiere. Nur die Yucca-Palme (die in Wirklichkeit zu den Spargelgewächsen gehört) sollte nicht in die Wohnung gelangen: Blätter und Stamm der Pflanze sind giftig und können schweren Durchfall verursachen.

Katze sitzt in Palmentopf im Haus

Palmen sind meistens unbedenklich, jedoch nicht alle [Foto: Korneevets-Vydrenkova/ Shutterstock.com]

3. Schwedischer Efeu

Efeu (Hedera helix) ist den meisten wohl als Zierpflanze bekannt – Leider ist die Kletterpflanze aber nicht nur dekorativ sondern auch giftig und damit denkbar ungeeignet für Tiere. Für alle, die trotzdem nicht auf Efeu verzichten wollen, gibt es eine ungefährliche Alternative: Schwedischer Efeu (Plectranthus verticaillatus). Schwedischer Efeu sieht seinem Namensvetter zwar optisch erstaunlich ähnlich, hat jedoch einen riesigen Vorteil – er ist absolut ungiftig.

Schwedischer Efeu

Wer nicht auf Efeu verzichten mag, kann schwedischen Efeu als ungiftige Alternative nutzen [Foto: FJZEA/ Shutterstock.com]

2. Geldbaum

Einem Aberglaube zufolge soll ein Geldbaum (Crassula ovata) im Haus zu Reichtum verhelfen. Auch wenn das vermutlich nicht der Wahrheit entspricht – Ihre Tierarztkosten verringern Sie mit dieser Pflanze auf jeden Fall, schließlich ist sie im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen ungiftig für Tiere. Zusätzlich ist dieser Glücksbringer absolut pflegeleicht und braucht nicht viel Aufmerksamkeit. Ein helles Plätzchen und etwas Wasser reichen der Pflanze, um zu gedeihen so haben Sie auch mehr Zeit für Ihr Haustier.

Geldbaum in Zimmer

Der Geldbaum ist nicht nur ungiftig, sondern auch pflegeleicht [Foto: Olga Miltsova/ Shutterstock.com]

1. Zimmerhibiskus

Wunderschön und trotzdem pflegeleicht? Der Zimmerhibiskus (Hibiskus rosa sinensis) macht es vor. Die Pflanze ist aufgrund ihrer prächtigen Blüten eine beliebte Zimmerpflanze, die aber nicht viel Zuwendung braucht. Nur an seinen Standort stellt der Hibiskus ein paar Ansprüche, so sollte er hell, aber nicht in der prallen Sonne stehen. Beachtet man dies, ist der Zimmerhibiskus ein idealer Mitbewohner. Gleichzeitig stellt er keine Gefahr für Katze oder Hund da – der Zimmerhibiskus ist für beide nicht giftig.

Zimmerhibiskusblüte

Der ungiftige Zimmerhibiskus braucht es hell, aber nicht sonnig [Foto: Vahan Abrahamyan/ Shutterstock.com]

Eine Liste mit giftigen Zimmerpflanzen kann hier gefunden werden, eine Übersicht der giftigsten Gartenpflanzen für Haustiere finden Sie hier.

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