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5 Gründe, warum Sie die Spargelzeit voll auskosten sollten

Im April ist es endlich wieder soweit: Die Spargelzeit beginnt. Fünf Gründe, warum das königliche Gemüse so einzigartig ist, finden Sie hier.

Frischer Spargel im Korb

Bei uns hat Spargel seine Hauptsaison von April bis Juni [Foto: DUSAN ZIDAR/ Shutterstock.com]

Mit dem aufkommende Frühling und den immer wärmer werdenden Tagen wagt sich nun auch der Spargel endlich ans Tageslicht. Das leckere Gewächs hat seine Hauptsaison bei uns von April bis Juni und lässt sich je nach Zeitpunkt auch günstig erwerben. Wenn er erstmal seinen Weg in unsere Einkaufskörbe gefunden hat, gibt es unzählige Verwendungsmöglichkeiten für das essbare Elfenbein. Ob als Suppe oder als Beilage zu Kartoffeln und Schinken: Dem Spargel sind keine Grenzen gesetzt.

1. Königliches Gemüse

Vor allem was den Preis angeht. Was viele nicht wissen, ist, dass die Spargelernte trotz fortgeschrittener Modernisierungen im Agrarbereich immer noch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist. Zu einem großen Teil muss das Stangengemüse immer noch mühevoll mit der Hand geerntet werden. Diese aufwändige Methode kostet Zeit und somit vor allem auch Geld. Je nach Erntezeitpunkt ist der Spargel dann unterschiedlich teuer. In diesem Fall bestimmt das Angebot den Preis.

Spargelernte von Hand

Zu einem großen Teil muss Spargel immer noch mühevoll von Hand geerntet werden [Foto: Menzl Guenter/ Shutterstock.com]

2. Wo unser Spargel herkommt

Die Bundesländer Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind die Hauptlieferanten, wenn es um deutschen Spargel geht. Während bei uns der Spargel nur in den Monaten April bis Juni geerntet werden kann, gibt es Länder und Erzeuger, die von ihrem milderen Klima profitieren. So kann im sonnigen Spanien oder Griechenland das Spargelgewächs bereits im Februar gestochen werden, während es in Ländern wie China oder Peru sogar ganzjährig geerntet werden kann. Wer also frühstmöglich seinen Spargel genießen möchte, muss auf ausländische Exportware zurückgreifen. Allerdings sollte man auch bedenken, dass der importierte Spargel um die halbe Welt gereist und somit mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden ist.

Spargelfeld im Sommer

So sieht in Deutschland ein Spargelfeld im Hochsommer aus [Foto: LianeM/ Shutterstock.com]

3. Der Frischetest

Frischen Spargel erkennen Sie an den noch geschlossenen Spitzen und der Festigkeit der Stange. Alter Spargel ist von seiner Beschaffenheit eher leicht braun und hohl. Sind Sie sich immer noch unsicher, können Sie auch zwei Stangen aneinanderreiben. Quietschen diese und lassen sich wenig biegen, halten Sie frische Ware in Ihren Händen.

Frischer Spargel in Händen

Wenn Spargelstanden beim Aneinanderreiben quietschen, handelt es sich um frische Ware [Foto: DUSAN ZIDAR/ Shutterstock.com]

4. Der schlanke Fitmacher

Mit nur 18 kcal pro 100 g ist der Spargel definitiv kein Dickmacher. Das Gewächs enthält außerdem viele wichtige B-Vitamine, die den Stoffwechsel in unserem Körper ordentlich ankurbeln. Grüner Spargel ist zum Teil sogar noch reichhaltiger an Nährstoffen, als sein Kollege. Im Vergleich zu den weißen Stangen ist seine Konzentration an den Vitaminen A und C um einiges höher.

Übrigens: Während der weiße Spargel gestochen wird, sobald sein Kopf Sonnenlicht erblickt, verbringt sein grüner Bruder noch eine gewisse Zeit über der Erde. Durch die von der Sonne ausgelöste Photosynthese wird der Spargel dann grün. Theoretisch könnte man aus Bleichspargel also auch Grünspargel machen.

Grüner Spargel in der Erde

Während der weiße Spargel gestochen wird, verbringt sein grüner Bruder noch eine gewisse Zeit über der Erde [Foto: Kelly Marken/ Shutterstock.com]

5. Spargel: Ein echter Alleskönner

Weißer Spargel sollte vor der Zubereitung immer geschält werden. Grüner Spargel ist hingegen unkomplizierter und muss nur am unteren Ende von seiner Schale befreit werden. Zu den bekanntesten Rezeptvarianten gehört wohl Spargel zusammen mit Kartoffeln und der köstlichen Sauce Hollandaise. Die leckeren Stangen lassen sich aber auch auf etwas unkonventionellere Art zubereiten, zum Beispiel paniert, in einem Auflauf oder auf einem Flammkuchen. Der Spargel ist außerdem ein echter Teamplayer, vor allem in Salaten. Ob nun eher klassisch mit Kräutern und Lauchzwiebeln oder auch mal etwas sommerlicher, zum Beispiel in Kombination mit Erdbeeren: Der feine Geschmack des Gemüses passt fast zu allem. Jedoch ist Vorsicht geboten: Aufgrund seiner enthaltenen Purine sollte Spargel bei bekannten Nierenproblemen nur in Maßen verspeist werden.

Spargel gebacken mit Gemüse

Der feine Geschmack des Spargels passt zu fast allem [Foto: Ekaterina Kondratova/ Shutterstock.com]

Sollte Ihr Interesse nun geweckt sein, auch selbst das leckere Spargelgewächs einmal anzubauen, finden Sie hier hilfreiche Tipps rund um den Anbau von Spargel.

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