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Gartenbücher: Die 10 besten Buchtipps für Gartenfreunde

Lesestoff für den Winter gesucht? Wir zeigen Ihnen zehn spannende Bücher rund um den Garten, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Bild mit Buch und Blume

Zum Thema Garten gibt es viele spannende Bücher [Foto: Mamontova Yulia/ Shutterstock.com]

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und im Garten gibt es auch nicht mehr so viel zu tun – der Winter ist bestimmt nicht die Lieblingsjahreszeit der Gärtner. Wer aber auch in der kalten Zeit nicht genug vom Gärtnern bekommen kann, muss sich nicht bei Wind und Wetter nach draußen stürzen, sondern kann es sich auch vor dem Kamin gemütlich machen: Mit dem einen oder anderen Buch kann man nicht nur die Sehnsucht nach seinem Garten etwas lindern, man sammelt vielmehr auch noch Wissen und Ideen für den kommenden Frühling. Die Auswahl an Büchern ist dabei riesig und bietet für den Selbstversorger bis zum Balkongärtner, für den Anfänger bis zum Vollprofi die richtige Lektüre. Damit Sie von der Auswahl der zahlreichen Werke nicht erschlagen werden, haben wir hier zehn Bücher aufgelistet, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.

1. Buchtipp: „Mein kleiner Stadtgarten: Grünes für den Vorgarten, Hinterhof, Balkon und Handtuchgarten“

In vielen Städten bestimmen nicht bunte Blumen, sondern grauer Beton das alltägliche Bild. Silvia Appel hat davon genug und begeistert mit ihren Tipps Jung und Alt für das „Urban Gardening“, also das Gärtnern in der Stadt. In ihrem Buch „Mein kleiner Stadtgarten: Grünes für den Vorgarten, Hinterhof, Balkon und Handtuchgarten“ erzählt die als „Garten Fräulein“ bekannte Bloggerin von ihren Erfahrungen mit einem Garten in der Stadt und liefert gleichzeitig Tipps und neue Ideen für das Fleckchen Grün im Großstadtdschungel. Ausreden gibt es dabei keine: Selbst Grünstreifen, Abstellflächen oder der Mini-Balkon verwandeln sich mit ein paar Handgriffen in kleine Oasen und bringen so mehr Lebensqualität in den Alltag. Wer keine Lust mehr auf Tristesse hat und trotz einer Wohnung ohne viel Platz gärtnern will, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen.

Buch auf einem Tisch

„Mein kleiner Stadtgarten: Grünes für den Vorgarten, Hinterhof, Balkon und Handtuchgarten“ von Silvia Appel [Foto: Piotr Krzeslak/ Shutterstock.com]

2. Buchtipp: „Gärtnern mit dem Hochbeet: So einfach geht´s“

Es ist der Trend in deutschen Gemüsegärten: das Hochbeet. Kein Wunder, schließlich ist das Hochbeet nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch noch rückenfreundlich und lässt sich an fast jedem Standort umsetzen. Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, ein Hochbeet anzulegen, ist „Gärtnern mit dem Hochbeet: So einfach geht´s“ von Folko Kullmann genau die richtige Lektüre für die Winterzeit. Von ausführlichen Anleitungen zum Selbstbauen aus verschiedenen Materialien über die erste Aussaat bis zur Ernte behandelt der Ratgeber alle wichtigen Themen rund diese Beetvariante. Besonders praktisch sind dabei der Pflegeplan, der Sie durch die wichtigsten Arbeiten im Gartenjahr begleitet, aber auch die Empfehlungen für eine möglichst vielfältige Fruchtfolge im Hochbeet. Pflanzenporträts, pfiffige Tipps zur Pflege und kreative Anregungen zur Gestaltung runden das gesamte Buch ab und bieten somit den perfekten Einstieg in die vielseitige Welt der Hochbeete.

Buch auf einem Holztisch

„Gärtnern mit dem Hochbeet: So einfach geht´s“ von Folko Kullmann [Foto: Backgroundy/ Shutterstock.com]

3. Buchtipp: „Regrow your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen“

Mülleimer oder neues Leben? Bei vielen landen die verwertbaren Gemüsereste – wie der Strunk vom Salat oder die Wurzel vom Lauch – in der Tonne. Doch dafür sind die Gemüsereste eigentlich viel zu schade, denn tatsächlich sind diese Teile zu Größerem als dem Weg zum Kompost bestimmt. Statt sie in den Müll zu werfen, lassen sich aus den Resten nämlich neue Pflanzen ziehen und das auch noch ganz einfach und unkompliziert. „Regrowing“ (übersetzt „Nachwachsen“) heißt der Trend, mit dem sich das erste Praxisbuch von Plantura beschäftigt. Unsere Autorin Melissa Raupach erklärt darin, wie man von der einfachen Lauchzwiebel bis zur anspruchsvollen Ananas beinahe alles nachwachsen lassen kann und somit nicht nur die Umwelt, sondern auch noch seinen Geldbeutel schont. Und das Beste dabei: Regrowing ist etwas für die ganze Familie und braucht nicht einmal viel Platz, sondern findet direkt auf dem Fensterbrett statt. Mit Anleitungen zum Regrowing von über 20 verschiedenen Pflanzen, die in anschaulichen Bildern und Zeichnungen erläutert werden, Hintergrundinformationen und Expertentipps bietet „Regrow your veggies“ Anfängern und Fortgeschrittenen zugleich einen guten Lesestoff, der zum Ausprobieren anregt.

Buch auf Holztisch

„Regrow your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen“ von Melissa Raupach [Foto: HAKINMHAN/ Shutterstock.com]

4. Buchtipp: „Die Kräuter-Liesl: 300 Heil- und Gewürzkräuter anbauen und anwenden“

Schon als Kind hat Liesel Malm, die später als „Kräuter-Liesel“ bekannt werden sollte, von ihrer Großmutter alles über Kräuter gelernt. Nach einer überstandenen Krebserkrankung widmete sich diese starke Frau dann ganz den krautigen Pflanzen und sammelte ihre Erfahrungen aus über 80 Lebensjahren in dem Buch „Die Kräuter-Liesel: 300 Heil- und Gewürzkräuter anbauen und anwenden“. Auf knapp 200 Seiten kann man nun alles in Erfahrung bringen, was es rund um das Thema Kräuter zu wissen gibt. So werden nicht nur 300 verschiedene Kräuter portraitiert, sondern es wird zugleich auch alles über ihren Anbau und ihre Anwendungsmöglichkeiten erläutert. Gleichzeitig liefert die „Kräuter-Liesel“ zahlreiche leckere und gesunde Rezepte zu ihren Kräutern, die zum Ausprobieren und Naschen einladen. Dabei wirkt das Buch dank vieler ausdruckstarker Bilder nie überladen und ist auch für Anfänger in der Kräuterkunde hervorragend geeignet – ein absoluter Geheimtipp für alle Freunde von Kräutern und gesunder Ernährung.

Buch auf Holztisch

„Die Kräuter-Liesel: 300 Heil- und Gewürzkräuter anbauen und anwenden“ von Liesel Malm [Foto: mangpor2004/ Shutterstock.com]

5. Buchtipp: „Dünger: Kraft für Boden und Pflanzen“

Düngen gehört für die meisten Gärtner wohl weder zu den Lieblingsarbeiten noch zu den Lieblingsthemen, wenn es um Bücher geht. Und dann auch noch ein ganzes Buch allein über Dünger? Das kann doch nur langweilig werden! Tatsächlich schafft es das Trio Tina Råman, Ewa-Marie Rundquist und Justine Lagache, das Thema nicht nur interessant, sondern mit zahlreichen Bildern und Zeichnungen auch noch wunderschön aufzuarbeiten. Mit dieser Kombination gelang es „Dünger“ sogar, sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchzusetzen und den Buchpreis der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DGG) für das Jahr 2018 zu gewinnen. Dabei geht das Buch besonders auf die Grundlagen des Düngens, auf die Einflussfaktoren sowie die verschiedenen Düngemethoden, aber auch auf mögliche Umweltauswirkungen ein. Wer jedoch exakte Tabellen und genau Anleitungen erwartet, wird enttäuscht: Stattdessen bietet das Buch einen faszinierenden, aber dennoch unkomplizierten Einstieg in ein äußerst komplexes Thema, das wohl jeden Gartenfreund etwas angeht.

Buch auf einem Tisch

„Dünger: Kraft für Boden und Pflanzen“ von Tina Råman, Ewa-Marie Rundquist und Justine Lagache [Foto: BLUR LIFE 1975/ Shutterstock.com]

6. Buchtipp: „Pflegeleichter Garten: Clever Gärtnern Schritt für Schritt“

Gemütlich in der Hängematte liegen und im eigenen Garten die Seele baumeln lassen – das grüne Fleckchen Erde direkt hinter den eigenen vier Wänden ist ein Traum für viele Menschen. Doch leider stört die lästige Arbeit, schließlich muss so ein blühendes Paradies gehegt und gepflegt werden – vorbei der Traum vom entspannten Gartenleben. Wolfgang Hensel hat dieses Problem erkannt und mit seinem Buch „Pflegeleichter Garten: Clever Gärtnern Schritt für Schritt“ gleich an der Wurzel angepackt. Denn auch wenn ein Garten ganz ohne Pflege bloß ein schöner Traum bleibt, kann man sich mit geschickter Planung doch eine Menge an Arbeit ersparen. Die richtige Standortwahl, eine gute Organisation, aber auch die passende Vorbereitung sind dabei genauso entscheidend wie die Wahl von pflegeleichten Pflanzen. Mit unzähligen Beispielen für pflegeleichte Pflanzen und Gestaltungsmöglichkeiten zeigt das Buch die erstaunliche Schönheit von leicht zu pflegende Gärten, die einem garantiert genug Zeit lassen, sie auch einmal zu genießen.

Buch auf Holztisch

„Pflegeleichter Garten: Clever Gärtnern Schritt für Schritt“ von Wolfgang Hensel [Foto: Piotr Krzeslak/ Shutterstock.com]

7. Buchtipp: „Die ‚Unkräuter‘ in meinem Garten: 21 Pflanzenpersönlichkeiten erkennen & nutzen“

Distel, Giersch und Wegerich haben in einem Garten nichts verloren? Wolf-Dieter Storl ist da ganz anderer Meinung: Für ihn sind die Kräuter kein „UN“-Ding, sondern richtig nützlich. Deshalb widmet er den Pflanzen, die für die meisten Gärtner nichts als ein Ärgernis darstellen, ein ganzes Buch. Dabei geht der Autor nicht nur detailliert auf die Merkmale und Eigenschaften der verschiedenen Wildkräuter ein, sondern zeigt auch auf, welche besondere Rolle Begleitkräuter im Gartenbiotop einnehmen und was ihre praktische Seite ist. Denn tatsächlich sind viele Unkräuter nicht nur essbar, sondern auch wahnsinnig lecker oder lassen sich wunderbar als Heilpflanze nutzen. Wie man die kleinen Pflanzen einsetzen kann und wie das Gemüsebeet trotzdem nicht unter einer Unkrautdecke verschwindet, wird im Buch mit praktischen Tipps, Rezepten und Beispielen verdeutlicht. Damit ist „Unkräuter‘ in meinen Garten“ das perfekte Buch für all jene, die sich ein bisschen näher mit der oft vernachlässigten Welt der sogenannten Unkräuter beschäftigen wollen.

Buch auf einem Holztisch

„Die ‚Unkräuter‘ in meinem Garten: 21 Pflanzenpersönlichkeiten erkennen & nutzen“ von Wolf-Dieter Storl [Foto: chainarong06/ Shutterstock.com]

8. Buchtipp: „Gartenjahr für Einsteiger: Schritt für Schritt zum grünen Paradies“

Die Zeit verfliegt – plötzlich ist schon wieder ein Monat vorbei und man hat vergessen, die Tomaten umzupflanzen, den Salat auszusäen und Lavendel zu schneiden. Was sich erst einmal nach einer Bagatelle anhört, kann sich aber letzten Endes beträchtlich auf die Ernte auswirken, denn der richtige Zeitpunkt entscheidet oft über den Erfolg im Garten. Damit Sie genau wissen, was wann im Zier- oder Nutzgarten ansteht, verrät ihnen „Gartenjahr für Einsteiger“ von Joachim Mayer von der Saat bis zur Ernte für jede Gartenarbeit den richtigen Zeitpunkt. Besonders nützlich ist hierbei der Arbeitskalender, der alle anfallenden Tätigkeiten noch einmal Monat für Monat erläutert und so einen zusätzlichen Überblick über die anstehenden Aufgaben verschafft. Dabei erklärt das Buch alle wichtigen Handgriffe wie auch Techniken detailliert und Schritt für Schritt anhand von Fotos und Abbildungen. Abgerundet wird das Ganze von über 100 Porträts zu den wichtigsten Pflanzen im Garten und bietet sich damit wunderbar als Einsteiger-, aber auch Fortgeschrittenenlektüre und Nachschlagewerk an.

Buch auf Holztisch

„Gartenjahr für Einsteiger: Schritt für Schritt zum grünen Paradies“ Joachim Mayer [Foto: Piotr Krzeslak/ Shutterstock.com]

9. Buchtipp: „Obstbaumschnitt in Bildern: Kernobst – Steinobst – Beerensträucher – Veredelung“

Klein aber fein – das ist wohl das Motto von Hans Walter Riess‘ Buch „Obstbaumschnitt in Bildern“. Mit nur knapp 80 Seiten im kleinen Format von 12,1 mal 17,1 Zentimetern mag das Taschenbuch eher wie eine nette Spielerei statt wie ein Nachschlagewerk wirken, bietet aber alles, was man rund um den Obstbaumschnitt wissen muss. So werden im Buch alle gängigen Themen von der Wundbehandlung bis zur Veredelung behandelt und auch die Grundlagen des Obstbaumschnitts besprochen. Besonders die zahlreichen mehrfarbigen Schnittbilder vermitteln das sonst doch recht komplexe Thema auch Anfängern sehr gut und zeigen Schritt für Schritt, was beim Schnitt zu beachten ist. Doch auch für Fortgeschrittene eignet sich das Buch ideal als Nachschlagewerk, was nicht zuletzt an seiner geringen Größe liegt. So findet es beinahe in jeder Hosentasche Platz und kann zur Not auch während des Schnittes zurate gezogen werden.

Buch auf Holztisch

„Obstbaumschnitt in Bildern: Kernobst – Steinobst – Beerensträucher – Veredelung“ von Hans Walter Ries [Foto: S_Photo/ Shutterstock.com]

10. Buchtipp: „Der Bio-Garten“

Es ist der Klassiker unter den Gartenbüchern: „Der Bio-Garten“ von Marie-Luise Kreuter gehört zu den Nachschlagewerken schlechthin und hat viele bereits in ihren Schulzeiten in Hauswirtschaft und anderen Fächern begleitet. Bereits 1981 erschien die erste Auflage des Bio-Gartens und wurde seitdem immer wieder aktualisiert und der jeweiligen Zeit angepasst. Auf über 400 Seiten beschreibt das Buch dabei alles, was man für einen erfolgreichen Garten braucht: Vom Nutz- über den Ziergarten bis zur naturnahen Variante behandelt das Buch alle wichtigen Bereiche des Gartens und stellt auch noch einmal alle wichtigen Grundlagen dar. Weiterhin glänzt es mit gut nachvollziehbaren Praxisanleitungen, die verschiedenste Bereiche von der allgemeinen Gartenarbeit bis zum Bau eines Frühbeets abdecken. Schließlich enthält es auch zahlreiche, gut gegliederte Pflanzenporträts sowie einen Arbeitskalender, der eine Übersicht über die anfallende Arbeit im jeweiligen Monat ermöglicht. Mit diesem umfangreichen Wissen ist der Bio-Garten vor allem für Anfänger ein toller Ratgeber, doch auch erfahrene Gärtner können mit dem Kauf dieses Buches ihr Wissen weiter vertiefen.

Buch auf Holztisch

„Der Bio-Garten“ von Marie-Luise Kreuter [Foto: Marko Aliaksandr/ Shutterstock.com]

Frederike

Ich bin Studentin der Agrarwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Zuhause habe ich einen kleinen Gemüsegarten, den ich hege und pflege, und verbringe die Zeit am liebsten draußen. Wenn ich nicht gerade im Freien bin, schreibe ich leidenschaftlich gerne. Meine Liebe gilt aber nicht nur Pflanzen und dem Schreiben, sondern auch ganz besonders der Tierwelt.

Lieblingsobst: Johannis- und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzwurzeln, Wirsing und Kartoffeln.

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