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Hängepflanzen: 10 schwer zu tötende Hängepflanzen fürs Zimmer

Einfach mal Abhängen? Mit diesen Pflanzen kein Problem. Wir zeigen Ihnen die zehn schönsten Hängepflanzen, die kaum zu töten sind.

Hängende Pflanzen in Zimmer

Pflanzen mit hängenden Trieben können lässig, stilvoll oder elegant wirken [Foto: mayu85/ Shutterstock.com]

Lässig, stilvoll oder doch ganz elegant: Pflanzen mit hängenden Trieben verleihen jedem Zimmer das gewisse Etwas. Mit ihren langen Trieben, die sich wie ein Wasserfall über den Topfrand ergießen und (je nach Wuchsstärke) erst am Fußboden Halt machen, sind sie oft der Hingucker im Raum. Gleichzeitig sind die grünen Zimmergenossen noch Garanten für ein besseres Raumklima und lassen sich vielseitig in die Inneneinrichtung einbauen. Ob im hohen Topf, als Wandbehang oder in der klassischen Blumenampel – Hängepflanzen machen fast immer eine gute Figur. Hier erfahren Sie, welche Hängepflanzen nicht nur besonders schön sind, sondern auch so robust, dass sie auch bei Menschen ohne grünen Daumen problemlos überleben.

Hängepflanzen fürs Zimmer: Die zehn schönsten Sorten

Hängepflanzen sind eine tolle, stillvolle Alternative zur klassischen Zimmerpflanze – besonders diese zehn schönen, gleichzeitig aber auch robusten Hängepflanzen sollten Sie nicht verpassen.

10. Kletter-Philodendron

Der Kletter-Philodendron (Philodendron scandens) ist den meisten eher als eine aufrecht um einen Moosstab wachsende Pflanze bekannt. Was die wenigstens wissen: Auch als Hängepflanze, zum Beispiel in einer Blumenampel, lässt sich der Kletter-Philodendron tadellos kultivieren. Mit seinen festen, herzförmigen Blättern, die später bis zu 30 cm groß werden können, ist er perfekt als grüner Zimmerschmuck geeignet. Glücklicherweise ist der Kletter-Philodendron aber nicht nur sehr schön, sondern auch sehr robust. So treten nur sehr selten Krankheiten auf und neben Düngen und Wässern fällt als einzige Pflegemaßnahme hin und wieder das Entstauben der Blätter an.

Kletter-Philodendron auf Fensterbank

Auch als hängende Pflanze lässt sich der Kletter-Philodendron tadellos kultivieren [Foto: Josefino Yanga/ Shutterstock.com]

9. Schwertfarn

Mit bis zu einem Meter Länge und einer starken Fiederung sind die Blätter des Schwertfarns (Nephrolepsis exaltata) kaum zu übersehen. Die auffälligen Blätter wachsen dabei je nach Art aufrecht, aber auch überhängend – besonders schön sind dabei Sorten mit gedrehtem oder gewelltem Wedel. Aber nicht nur ihre schönen Blätter machen den Schwertfarn zu einer tollen hängenden Zimmerpflanze: Sie ist zudem noch sehr pflegeleicht. So braucht sie nur zwischendurch ein bisschen Wasser und hin und wieder etwas Dünger. Nur zu viel des Guten sollten Sie ihr nicht gönnen: Auf Staunässe, die bei übermäßigem Gießen auftreten kann, reagiert der Schwertfarn empfindlich.

Schwertfarns in hängendem Blumentopf

Die auffälligen Blätter des Schwertfarns sind kaum zu übersehen [Foto: Wutthichai Phosri/ Shutterstock.com]

8. Gemeiner Efeu

Bekannt ist der Gemeine Efeu (Hedera helix) den meisten wohl als Kletterpflanze an Hausfassaden oder Bäumen – dabei ist der robuste Kletterer auch als Zimmerpflanze nicht zu verachten. Besonders als Hängepflanze beeindruckt der Efeu dabei nicht nur mit seinen tollen Blättern, sondern auch mit seiner ausgesprochen robusten Art. So fallen bei dem Efeu neben dem regelmäßigen Gießen und (bei Bedarf) Düngen keine weiteren Pflegemaßnahmen an. Stattdessen eignet sich die Pflanze sogar perfekt für Räume, die dunkel sind und in denen viele andere Pflanzen Probleme bekommen. Einen Nachteil hat der Efeu jedoch: Leider ist die Pflanze leicht giftig und kann bei Berührung Hautirritationen hervorrufen, ist also für Haushalte mit kleinen Kindern oder Tieren eher ungeeignet.

Gemeiner Efeu in Zimmer in Kiste

Auch als Zimmerpflanze ist Efeu nicht zu verachten [Foto: Cozy Home/ Shutterstock.com]

7. Zierspargel

Den Spargel (Asparagus offincinalis) kennen wir eher als leckeres Gericht anstatt als Zierpflanze – sein kleiner Bruder, der Zierspargel (Asparagus densiflorus), überzeugt aber auch mit seiner Schönheit als tolle Hängepflanze. Die anspruchslose und sehr pflegeleichte Blattschmuckpflanze sieht dem klassischen Spargel sehr ähnlich und überzeugt mit ihren fein gefächerten Blättern, weshalb sie auch gerne als Bindegrün in Blumensträußen Verwendung findet. Blüht der Zierspargel (was aber nur unregelmäßig und nur bei guter Pflege passiert), schmücken ihn kleine weißen Blüten, die sich zu äußerst dekorativen roten Beeren entwickeln. Leider sind diese stark giftig und damit keinesfalls zum Verzehr geeignet.

Zierspargel in Blumentopf

Zierspargel sieht dem klassischem Spargel sehr ähnlich, eignet sich aber toll als Blattschmuck [Foto: GoodMood Photo/ Shutterstock.com]

6. Goldbart

„Robust“ und „ausdauernd“ sind die zwei Worte, welche den Goldbart (Callisia fragrans) wohl am besten beschreiben. So stellt die Pflanze nur wenige Ansprüche, was ihre Umwelt und Pflege angeht. Am liebsten mag sie eine Zimmertemperatur zwischen 18 und 22 °C und braucht nur sparsam gegossen werden, nur die direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Mit ihren fast rosettigen Laubblättern, die oft eine rötliche Färbung besitzen, ist der Goldbart bereits eine attraktive Zimmerpflanze. Wird der Goldbart aber gut gepflegt, entwickelt er einen ausladenden Blütenstand, der ihn zu einem richtigen Hingucker macht. In Russland ist der Goldbart nicht nur wegen seiner Schönheit eine beliebte Zimmerpflanze, sondern wird auch gerne als „lebende Apotheke“ genutzt – so soll die Pflanze bei verschiedensten Leiden helfen können.

Goldbart in Blumentopf

Der Goldbart ist in Russland eine gefragte Heilpflanze [Foto: Grandpa/ Shutterstock.com]

5. Grünlilie

Ob drinnen oder draußen: Solange die Temperaturen über 10 °C liegen, wachsen Grünlilien (Chlorophytum comosum) fast überall. Am liebsten mag die Pflanze dabei helle Standorte, viel Pflege benötigt sie allerdings nicht. Damit sie gut gedeiht, darf gerne reichlich gegossen werden, ansonsten verlangt sie nur ab und zu etwas Dünger. Neben ihrem schönen und dichten Blattschopf, aus dem lang herunterhängende Blütentriebe wachsen, ist ihr guter Einfluss auf das Raumklima ein besonderer Vorteil der Grünlilie. So gehört sie zu den besten luftreinigenden Pflanzen und reinigt besonders schadstoffbelastete Zimmerluft effizient.

Grünlilie in Blumentopf

Die Grünlilie wächst beinahe überall [Foto: Bozhena Melnyk/ Shutterstock.com]

4. Schamblume

Für diese Blume braucht man sich wirklich nicht schämen – die Schamblume (Aeschynanthus) gehört mit ihren hängenden, röhrenförmigen Blütenbüscheln und den fleischigen Blättern wohl zu den schönsten Hängepflanzen. Besonders ihre Blüten, die in den Sommermonaten in Rot, Orange oder Gelb erstrahlen, machen die Schamblume zu einem echten Blickfang. Bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C braucht sie nur selten Wasser und kann alle zwei bis drei Wochen ein wenig gedüngt werden. Im Winter darf man die Pflanze getrost einmal vier bis fünf Wochen fast trocken halten: Durch diese Trockenzeit wird die Blütenbildung der Schamblume angeregt und man kann sich auf besonders viele Blüten im nächsten Jahr freuen.

Schamblumenpflanze

Besonders die roten Blüten machen die Schamblume zu einem Blickfang [Foto: Natalie Avital Abesdid/ Shutterstock.com]

3. Perlenschnur

Wer die Perlenschnur (Senecio herreanus), auch „Erbse am Band“ genannt, zum ersten Mal sieht, erkennt sofort, warum die Pflanze ihren Namen trägt. Fast könnte man meinen, dass jemand in mühevoller Kleinarbeit tausende von grünen Kugeln auf Schnüre gezogen hat – tatsächlich handelt es sich aber um die kleinen, runden Blätter der Perlenschnur, die an Ranken bis auf den Boden reichen können. Die kleinen Blätter machen die Perlenschnur aber nicht nur zu einem extravaganten Blickfang, sondern speichern auch Wasser für Trockenzeiten. So ist es kein Wunder, dass die Perlenschnur extrem pflegeleicht ist – sie muss nur gegossen werden, wenn das Substrat völlig abgetrocknet ist.

Perlenschnurpflanze in Blumentopf

Die Blätter der Perlenschnur sehen wie aufgefädelte Erbsen aus [Foto: Jessica Ruscello/ Shutterstock.com]

2. Efeutute

Als Kletterpflanze ist die Efeutute (Epipremnum) wohlbekannt, aber auch als Hängepflanze macht die immergrüne Pflanze keine schlechte Figur – so webt die Efeutute in Ampeln platziert einen dichten Blattvorhang, der sich auch als dekorativer Raumteiler anbietet. Nicht zuletzt ihre genügsame und ausdauernde Art macht sie als Zimmerpflanze äußerst beliebt. So verzeiht sie auch zeitweise Trockenheit oder lange Gießintervalle und kommt auch ohne Dünger aus. Zusätzlich sind ihre Blätter auch noch äußerst dekorativ und zeigen häufig Musterungen in Weiß, Creme oder Gelb auf. Darüber hinaus ist die Efeutute für ihre die Luft verbessernde Wirkung bekannt – Abgase, Zigarettenrauch und Formaldehyd werden von der Pflanze zuverlässig aufgenommen und die Luftqualität in den Räumen wird so nachhaltig gesteigert.

Efeutute in hängendem Blumentopf

Ein echter Luftreiniger ist die Efeutute [Foto: Phodsapon Longvilai/ Shutterstock.com]

1. Korallenkaktus

Er sieht nicht unbedingt aus wie ein Kaktus, gehört aber trotzdem dazu: Der Korallenkaktus (Rhipsalis cassutha) besticht vor allem mit seinen buschigen, lang überhängenden Trieben und sieht sowohl als Topfpflanze, aber auch in der Pflanzenampel toll aus. Anders als sein Aussehen entspricht sein Charakter aber dem typischen Kaktus-Klischee – der Korallenkaktus ist äußerst pflegeleicht. Besonders seine robuste Art, mit der er auch größere Pflegefehler verzeiht, macht ihn deshalb zu einer perfekten Anfängerpflanze. An einem warmen, halbschattigen Standort in der Wohnung braucht er beispielsweise nur einmal in der Woche Wasser und etwa einmal im Monat Dünger, um optimal zu gedeihen. Ein Umtopfen ist in der Regel nur sehr selten notwendig.

Korallenkaktus in gelbem Blumentopf

Der Korallenkaktus besticht vor allem mit seinen buschigen, lang überhängenden Trieben [Foto: KAZLOVA IRYNA/ Shutterstock.com]

Frederike

Ich bin Studentin der Agrarwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Zuhause habe ich einen kleinen Gemüsegarten, den ich hege und pflege, und verbringe die Zeit am liebsten draußen. Wenn ich nicht gerade im Freien bin, schreibe ich leidenschaftlich gerne. Meine Liebe gilt aber nicht nur Pflanzen und dem Schreiben, sondern auch ganz besonders der Tierwelt.

Lieblingsobst: Johannis- und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzwurzeln, Wirsing und Kartoffeln.

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