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Kakteen & Sukkulenten richtig pflegen: Die 5 besten Tipps

Kakteen und Sukkulenten gelten zwar als nicht besonders pflegeintensiv, doch auch sie benötigen ein gewisses Maß an Zuwendung, um prächtig zu gedeihen.

Mit ihren dickfleischigen Blättern und ungewöhnlichen Formen sind Kakteen (Cactaceae) und Sukkulenten schon lange beliebte Zimmerpflanzen. Doch besonders eine Eigenschaft macht die grünen Mitbewohner so attraktiv: Sie gelten als kaum zu tötende Pflanzen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Obwohl sich beide Pflanzengattungen durch eine extrem robuste Art auszeichnen und deshalb besonders als Anfängerpflanze ideal sind, brauchen auch sie das richtige Maß an Pflege. Werden sie allzu stiefmütterlich behandelt, beginnen Sukkulenten und Kakteen zu kränkeln oder können gar eingehen. Wir geben Ihnen fünf Tipps, die dafür sorgen, dass Ihre Kakteen und Sukkulenten nicht nur überleben, sondern auch prächtig gedeihen.

Pflegetipps für Kakteen & Sukkulenten

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen sind Kakteen und Sukkulenten recht anspruchslos in der Pflege und verzeihen oftmals auch grobe Fehler. Trotzdem sollte man den Bogen nicht überspannen, wenn man nicht riskieren möchte, dass die Pflanze eingeht. Diese fünf Pflegetipps sollten Sie deshalb unbedingt beachten, wenn Ihre Pflanze in voller Pracht erstrahlen soll.

Tipp 1: Der passende Standort

Während Kakteen beinahe in ganz Amerika verbreitet sind, gibt es Sukkulenten auf allen Kontinenten (mit Ausnahme der Polregionen). Trotzdem haben alle Pflanzen dieser beiden Familien relativ ähnliche Standortbedürfnisse: Da sie besonders in trockenen Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung verbreitet sind, lieben die Pflanzen helle, sonnige Plätze. Auch trockene Heizungsluft ist bei den Sukkulenten im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen sehr beliebt. Was die Pflanzen dagegen gar nicht mögen ist hohe Luftfeuchtigkeit – als Pflanze für das Badezimmer sind Sukkulenten und Kakteen also ungeeignet.

Kaktus im Topf auf zeitung

Ein sonniger, heller Platz ist ideal für die Pflanzen [Foto: Peshkova/ Shutterstock.com]

Tipp 2: Das richtige Substrat

Nicht nur was den Standort betrifft, stellen Kakteen und Sukkulenten Ansprüche: Auch die Wahl der richtigen Erde ist entscheidend. Am liebsten mögen die Pflanzen ein eher sandiges Substrat, das eine gute Drainagefähigkeit besitzt – ideal ist eine hochwertige Kakteenerde. Ist die Erde zu dicht, sodass das Wasser nicht ablaufen kann, kann es schnell zur Staunässe und Wurzelfäule kommen. Ein gutes Puffervermögen der Erde ist ebenfalls von Vorteil, da die Erde sonst mit der Zeit versauern kann und die Pflanze somit nicht mehr ideal mit Nährstoffen versorgt wird.

Kaktus mit Kakteenerde

Das Substrat sollte eine gute Drainagefähigkeit haben (Anzeige: Herzlichen Dank an Floragard)

Tipp 3: Kakteen und Sukkulenten richtig gießen

Auch wenn Sukkulenten und Kakteen für ihre Fähigkeit bekannt sind, auch ohne Wasser auszukommen, brauchen sie ab und an etwas Flüssigkeit. Hierbei sollten Sie sich jedoch immer an das Motto „weniger ist mehr“ halten: Da sich die Pflanzen auf die Speicherung von Wasser spezialisiert haben, müssen sie nur extrem selten gegossen werden. Tatsächlich schadet ihnen zu viel Enthusiasmus beim Wässern sogar – beinahe alle Sukkulenten und Kakteen reagieren auf Staunässe mit Wurzelfäule. In der Wachstumszeit können die Pflanzen ruhig einmal die Woche gegossen werden. Achten Sie jedoch darauf, dass die Erde in der Zwischenzeit ordentlich durchgetrocknet ist. Außerdem sollte überschüssiges Wasser aus dem Übertopf oder Untersetzer stets abgegossen werden. Spätestens aber, wenn die Pflanzen zu schrumpfen beginnen, sollten sie wieder Flüssigkeit erhalten – dann ist ihr eigener Wasservorrat nämlich aufgebraucht.

Kaktus gießen mit pinker Gießkanne

Beim Gießen von Sukkulenten und Kakteen gilt die Regel „Weniger ist mehr“ [Foto: somemeans/ Shutterstock.com]

Tipp 4: Kakteen und Sukkulenten richtig düngen

Auch bei der Düngung ist es wichtig, ein wenig Fingerspitzengefühl zu beweisen – schnellwachsende Sukkulenten und Kakteen sollten etwa alle drei Wochen etwas Dünger bekommen, damit ihr Wachstum unterstützt wird. Hierfür eignet sich ein spezieller Sukkulenten- und Kakteendünger: Dieser besitzt eine höhere Konzentration an Kalium, welches eine entscheidende Rolle im Bereich der Wasserspeicherung einnimmt. Langsam wachsende Pflanzen brauchen dagegen oftmals gar keinen Dünger. Versuchen Sie aber in jedem Fall, eine Überdüngung zu vermeiden – die empfindlichen Wurzeln können durch eine zu hohe Konzentration Verbrennungen erleiden.

Kakteen umtopfen auf weißem Fensterbrett

Auch beim Düngen ist Fingerspitzengefühl gefragt [Foto: Africa Studio/ Shutterstock.com]

Tipp 5: Kakteen und Sukkulenten überwintern

Auch Kakteen und Sukkulenten müssen sich manchmal ausruhen, um danach mit voller Kraft weiterzuwachsen. Jedoch unterscheiden sich die verschiedenen Arten teilweise sehr stark in ihren Ansprüchen an die Überwinterung: Während manche wie der Schlangenkaktus (Aporocactus flagelliformis) oder das Rosetten-Dickblatt (Aeonuim arboreum) einfach im Wohnzimmer verbleiben können und nur weniger Wasser brauchen, müssen andere Sorten kühl überwintern. Bei Temperaturen unter 15 °C und über 5 °C und geringerem Lichteinfall sollten beispielsweise Warzenkakteen (Mammillaria) und Echeverien (Echeveria) drei bis vier Monate ruhen, um danach gesund weiterwachsen zu können.

Kaktus auf Holz mit Schild

Manche Kakteen sollten kühl überwintert werden

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