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Pflegeleichte Gartenpflanzen: Die Top 10 für draußen

Weder die Zeit, noch den grünen Daumen für einen eigenen Garten? Diese zehn Pflanzen sind so pflegeleicht, dass Ihr Garten fast ohne Arbeit auskommt.

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Mit pflegeleichten Pflanzen haben sie mehr Zeit, Ihren Garten zu genießen [Foto: Zoom Team/ Shutterstock.com]

Schneiden, düngen, gießen, jäten – ein eigener Garten ist vor allem eines: Viel Arbeit. Da kommt das Entspannen und Genießen oft zu kurz. Dann doch lieber keinen Garten und wenigstens mehr Zeit? Halt, es geht auch beides: Diese zehn Pflanzen sehen nicht nur toll im Garten aus – sie sind auch so pflegeleicht, dass Ihnen mehr Zeit für andere wichtige Dinge im Leben bleibt.

Pflegeleichte Gartenpflanzen für draußen

Um einen schönen und gepflegten Garten zu haben, muss man nicht seine komplette Freiheit draußen verbringen. Wir zeigen, dass es auch Pflanzen gibt, die wenig Pflege benötigen, aber trotzdem echte Blickfänger sind.

10. Frauenmantel

Wir geben zu: Frauenmantel ist jetzt nicht der absolute Hingucker im Garten. Dafür ist die Pflanze ein guter Bodendecker, der das Beet abrundet. Zusätzlich ist Frauenmantel robust und langlebig: Ständiges Neupflanzen gehört von nun an der Vergangenheit an. Am wohlsten fühlt sich der Frauenmantel an einem sonnigen oder halbschattigen Platz mit nährstoffreichen, durchlässigen Böden. Als einzige Pflegemaßnahme sollte der Frauenmantel nach seiner Blüte zurückgeschnitten werden – ansonsten breitet er sich ungehindert aus und unterdrückt bald seine Beetnachbarn.

Frauenmantel Garten pflanze

Frauenmantel ist sehr langlebig [Foto: speakingtomato/ Shutterstock.com]

9. Rosmarin

Rosmarin ist nicht nur sehr pflegeleicht, sondern auch eine wunderbare Ergänzung für jedes Gewürzregal. Durch seine mediterrane Heimat ist der Rosmarin optimal an längere Trockenperioden angepasst und muss nur sehr selten gegossen werden. Auch an ihren Boden stellt die Pflanze nicht viele Ansprüche: Ein magerer, durchlässiger Boden reicht ihr völlig. Steht die Pflanze nun noch in der Sonne oder zumindest im Halbschatten, ist der Rosmarin wunschlos glücklich.

Rosmarin garten Pflanze

Rosmarin überlebt auch längere Trockenperioden [Foto: stockphoto mania/ Shutterstock.com]

8. Wieseniris

Die Wieseniris ist eine echte Schönheit. Kein Wunder, schließlich gehört sie zur Gattung der Schwertlilien und verzaubert mit ihren blau-violetten Blüten jedes Herz. Anders als ihre Schwestern ist die Wieseniris jedoch wirklich pflegeleicht. So wirft sie ihre verblühten Blüten selbständig ab. Auch ist sie überaus schädlings- und pilzresistent und wird (wenn überhaupt) nur sehr selten krank. An einem sonnigen, luftigen Standort mit gelockerter Erde fühlt sich die Blume dann noch besonders wohl.

Wieseniris Pflanze Garten

Wieseniris ist besonders schädlingsresistent [Foto: Robert Felcan/ Shutterstock.com]

7. Hasenglöckchen

Auch das Hasenglöckchen stellt eine optische Bereicherung für jeden Garten da. Die blauen, glockenförmigen Blumen erscheinen bereits im April und Mai und gehören zu den ersten Farbtupfern im Frühling. Am liebsten mag das Hasenglöckchen einen schattigen oder halbschattigen Standort. Wichtig für sie ist, dass der Boden während ihrer Blüte feucht bleibt. Nach der Blüte sollten dann die Blütenköpfe abgeschnitten werden. Den Rest des Jahres braucht die Pflanze aber keine besondere Pflege, im nächsten Frühjahr wird sie von ganz alleine wieder blühen.

Hasenglöckchen

Das Hasenglöckchen ist mehrjährig und erblüht ganz von selbst [Foto: Visharo/ Shutterstock.com]

6. Lavendel

Lavendel verwöhnt nicht nur die Augen, sondern auch die Nase mit seinem aromatischen Geruch. Nur Mücken meiden seinen Duft, weshalb der Lavendel zusätzlich für ungestörte Abende sorgt. Am liebsten mag die Pflanze sonnige, windgeschützte Plätze. Dort ist der Lavendel sehr robust: Er verträgt viel Sonne genauso gut wie wenig Wasser. Gegossen werden muss er kaum, auch andere Pflegemaßnahmen entfallen. Nur wer den Lavendel beim Austreiben unterstützen möchte, sollte im Frühling und nach der Blüte zur Schere greifen: Nach einem Pflegeschnitt blüht der Lavendel besonders üppig.

Lavendel im Korb in Garten

Lavendel muss nicht gegossen werden und vertreibt zudem noch fiese Mücken [Foto: Oleinik Iuliia/ Shutterstock.com]

5. Mädchenauge

Das Mädchenauge ist besonders schön. Diese blühfreudige Pflanze trägt von Juni bis Oktober eine Vielzahl von Blumen. Doch trotzdem ist das Mädchenauge alles andere als eine Diva. An einem sonnigen Standort mit lehmigem Boden blüht die Pflanze ohne viel Pflege. Deshalb ist das Mädchenauge auch eine ideale Pflanze für das Staudenbeet oder das (noch pflegeleichtere) Kiesbeet. Möchte man eine zweite Blüte nach dem ersten Verblühen, sollte man die bereits verwelkten Blüten entfernen. Mit dieser einzigen Pflegemaßnahme bleibt das Mädchenauge über den ganzen Sommer ein echter Hingucker.

Mädchenauge garten

Beim Mädchenauge sollte man nur die verwelkten Blüten entfernen [Foto:  Kazakov Maksim/ Shutterstock.com]

4. Selbstreinigende Rose „Larissa“

Rosen sind die Königinnen der Blumen – dementsprechend stellen sie oft hohe Ansprüche an ihre Umgebung und brauchen viel Aufmerksamkeit und Pflege. Wer trotz mangelnder Zeit nicht auf Rosen verzichten möchte, kann heutzutage auf besonders pflegeleichte Züchtungen wie die Sorte „Larissa“ zurückgreifen. Diese Rose ist nicht nur selbstreinigend und wirft somit ihre verblühten Blüten selbstständig ab; sie ist auch noch besonders resistent gegen Schädlinge und Pilze, die bei anderen Rosen oft Probleme verursachen. Alles was „Larissa“ braucht ist ein sonniger, luftiger Standort mit tiefgründig gelockerter Erde. Bekommt sie diesen im Garten, kann man die Blütenpracht der Rosen genießen ohne viel Arbeit zu investieren.

Larissa Rose selbstreinigend blüten

Selbstreinigende Rosen werfen ihre verwelkten Blüten selbst ab [Foto: Natalia Greeske/ Shutterstock.com]

3. Fette Henne

Auch wenn sich der Name nicht besonders schön anhört, ist die Fette Henne durchaus eine optische Bereicherung für den Garten. Die Fette Henne blüht meist von Juni bis August und ist in dieser Zeit ein wahrer Magnet für nützliche Insekten wie zum Beispiel Bienen. Dabei hat sie auch bei wenig Pflege eine enorme Wuchskraft: Durch ihre dickfleischigen Blätter ist sie auch gegen Trockenheit gut gewappnet und muss nur selten gegossen werden. Am liebsten mag die Fette Henne sonnige oder halbschattige Standorte. Auch im Winter bleibt die Fette Henne dabei grün und kann auch strengen Frost ertragen ohne daran einzugehen.

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Die Fetthenne ist sehr frostbeständig [Foto: sonnee101/ Shutterstock.com]

2. Fächer-Ahorn

Wer einen Garten hat, wünscht sich häufig auch einen Baum darin. Bäume sehen nämlich nicht nur gut aus, sondern spenden auch Schatten an heißen Sommertagen. Doch viele Bäume sind (gerade in ihrer Jugendphase) besonders pflegeintensiv. Wer sich trotzdem den Traum von Baum erfüllen möchte, sollte zum Fächer-Ahorn greifen. Dieser wird nicht allzu groß und ist daher auch für kleinere Gärten geeignet. An einem sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Ort mit lockerem, feuchtem Boden gedeiht der Fächer-Ahorn wie von allein. Und das Beste: Wenn man möchte, kann man sowohl auf den Pflege- als auch auf einen Erziehungsschnitt verzichten.

Fächerahorn rot

Der Fächerahorn zählt zu den besonders pflegeleichten Bäumen [Foto: sjm1/ Shutterstock.com]

1. Zaubernuss

Die Zaubernuss ist nicht nur pflegeleicht, sondern sieht auch noch besonders spektakulär aus. Außerhalb der Blütezeit ähnelt die Zaubernuss noch einem Haselstrauch. Wenn sie jedoch mitten im Winter ihre leuchtend gelben bis roten Blüten zeigt, begreift man ihren besonderen Charme sofort. Dabei braucht die Zaubernuss nicht viel, um Ihren Garten zu verschönern: Einen humusreichen, lockeren Boden, der nicht völlig austrocknet und ein sonniger, geschützter Standort reichen der pflegeleichten Zaubernuss völlig. Sogar auf regelmäßiges Stutzen kann bei der Zaubernuss ohne Probleme verzichtet werden.

Zaubernuss Garten

Die Zaubernuss ist nicht nur recht anspruchslos, sondern auch ein schöner Hingucker [Foto: Anna Gratys/ Shutterstock.com]

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