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Regrowing: Das Nachwachsenlassen von Gemüseresten

Es ist ein Trend, der immer mehr Menschen begeistert. Aus Gemüseabfällen neues Leben zu gewinnen geht leichter, als man vielleicht vermutet.

Romanasalat regrowing

Gemüsereste kann man ganz einfach nachwachsen lassen

Hinter dem Englischen Begriff „Regrowing“ verbirgt sich ein Prinzip, dass die meisten Hobbygärtner unter der Stecklingsvermehrung oder auch unter dem Begriff vegetative Vermehrung kennen. An sich geht es beim Grundprinzip des Regrowings darum, einen Gemüserest eben nicht in den Müll zu werfen, sondern ihm neues Leben zu schenken, indem man ihn nachwachsen lässt. Mittlerweile wird der Begriff aber auch verwendet, wenn Stecklinge gezogen oder Obstkerne zur Vemehrung verwendet werden.

Regrowing: Das Prinzip

Das Vorgehen ist bei vielen Regrow-Pflänzchen ziemlich einfach. Anstatt den Strunk wegzuwerfen (zum Beispiel beim Romana-Salat), wird er für einige Tage in ein Glas mit Wasser gesetzt. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden, damit es nicht zu Fäulnis kommt. Nach wenigen Tagen wird man dann beim Romana-Salat schon neues Leben aus seiner Mitte sprießen sehen können. Dann ist es an der Zeit, den Strunk vom Wasser in einen Topf mit Erde zu setzen. Besonders Anzuchterde eignet sich hierfür sehr gut. Beim Standort hat natürlich jede Pflanze leicht unterschiedliche Ansprüche. Generell sollte es allerdings hell und warm um die Regrow-Pflanzen sein.

Die Anleitungen zu ganzen 21 Pflanzen, die man zu Hause regrowen kann, finden Sie in dem Buch „Regrow your Veggies – Gemüsereste endlos nachwachsen lassen“, das von unseren Plantura Gründern Melissa und Felix geschrieben wurde.

Ein Interview mit Melissa zum Buch können Sie hier finden.

Regrowing: Welche Pflanzen eignen sich gut?

Das Schöne am Regrowing ist, dass es bei vielen Pflanzen ziemlich einfach vonstatten geht und somit auch ideal für das Gärtnern mit Kindern geeignet ist. Folgende Pflanzen bieten eine sehr gute Erfolgschance, dass schon bald neues Leben aus dem Strunk wächst:

  • Lauchzwiebeln
  • Lauch
  • Romana-Salat
  • Stangensellerie
Lauch Strunk aufgeschnitten auf Holzbrett

Das Regrowing von Lauch ist meist von Erfolg gekrönt

Regrowing: Die Königsdisziplin

Es gibt auch Pflanzen, bei denen das Nachwachsenlassen nicht so einfach klappt. Die Königsdisziplin ist zum Beispiel die Ananas. Richtig gehört – man kann auch aus dem Strunk einer Ananas wieder eine neue Pflanze ziehen. Dazu muss der Strunk der Ananas sachte aus der Frucht herausgedreht und auch erstmal ins Wasser gesetzt werden, um die ersten Wurzeln zu ziehen. Dann kommt der Ananasstrunk in einen Topf mit Erde und wünscht sich jetzt einen sehr hellen und auch warmen Standort. Ein heller Wintergarten ist beispielsweise ideal, da sich die Exotin dort am ehesten an ihre tropische Heimat erinnert fühlt.

bewurzelten Strunk der Ananas in Erde einpflanzen

Setzen Sie den Strunk in einen Topf mit frischer Spezialerde (Anzeige: Herzlichen Dank an Floragard)

Mit sehr viel Liebe und auch ein wenig Glück kann es dann nach ungefähr 3 Jahren sein, dass aus der Mitte der Pflanze eine kleine Mini-Ananas wächst. Aber auch, wenn das nicht eintritt, da es der Pflanze vielleicht doch etwas zu kalt war, hat man so eine schöne Zimmerpflanze aus einem vermeintlichen Küchenabfall gezogen.

Weitere Anleitungen und Videos zum Thema Regrowing können Sie hier finden:

Wir empfehlen für ein erfolgreiches Regrowing:
  • "Regrow your veggies - Gemüsereste ganz einfach nachwachsen lassen": Schritt für Schritt Anleitungen, wie man aus den vermeintlichen Küchenabfällen von über 20 Gemüse- und Obstarten wieder neue Pflanzen nachwachsen lassen kann.
  • Floragard Bio Kräuter- & Aussaaterde: Hochwertige Spezialerde auch ideal für eine gute Bewurzelung beim Regrowing. Die feine und lockere Struktur sorgt für eine gute Wasseraufnahme, eine sichere Wurzelbildung und ein kräftiges Wachstum.
  • Heizmatte: Diese Heizmatten bieten in Kombination mit einem Gewächshaus die idealen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wurzelbildung.
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