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Rotfleischiges Obst: 5 köstliche Sorten in sattem Rot

Rote Früchte sehen einfach zum Anbeißen aus. Aber neben Erdbeere und Kirsche gibt es noch einiges mehr. Wir zeigen fünf Obstsorten mit rotem Fruchtfleisch.

Rotes Obst

Rote Früchte sind reich an wertvollen Anthocyanen [Foto: quipu-art/ Shutterstock.com]

Das Auge isst mit, heißt es so schön. Und ein schönes Stück Obst schmeckt deshalb gleich doppelt gut. Rotfleischiges Obst bietet nicht nur Abwechslung für das Auge und einen herrlichen Geschmack, sondern ist auch noch besonders reich an Anthocyanen. Diese Pflanzenpigmente, die das Obst so intensiv färben, wirken antioxidativ und binden im Körper freie Radikale, die durch Stress entstehen.

Rotfleischiges Obst

Nachfolgend teilen wir mit Ihnen unsere liebsten rotfleischigen Obstsorten, die ein echter Hingucker in Ihrem Garten sowie auf dem Teller sind.

1. ‚Roter Weinbergpfirsich‘ (Prunus persica)

Zwar ist der Rote Weinbergpfirsich im Gegensatz zu anderen Pfirsicharten weniger süß, dafür aber umso aromatischer. Früher wuchs die Sorte häufig in Weinbergen zwischen den Reben und ihre Früchte dienten den Weingärtnern als kleine Erfrischung für zwischendurch. Heute gibt es in Österreich und auch an der Mosel Initiativen, um den Roten Weinbergpfirsich wieder aufleben zu lassen. Die Sorte wird übrigens direkt aus dem Samen gezogen, anstatt wie bei den meisten Obstsorten üblich, veredelt zu werden.

Pfirsich

Pflanzen des Roten Weinbergpfirsichs werden direkt aus den Samen gezogen [Foto: SoNelly/ Shutterstock.com]

2. ‚Blutbirne‘ (Pyrus communis)

Eine Besonderheit unter den Birnen ist die Blutbirne. Ihr Fleisch ist süß und hervorragend für Kompott oder Dörrobst geeignet – aber selbstverständlich auch zum Naschen direkt vom Baum. Die alte Birnensorte wurde bereits 1684 erstmals in Deutschland erwähnt und wächst aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit auch auf Streuobstwiesen.

Blutbirne

Die Blutbirne hat auffällig rot-marmoriertes Fruchtfleisch [Foto: Schreiter/ Shutterstock.com]

3. Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)

Rote Johannisbeeren sollten in keinem Garten fehlen. Die leicht säuerlichen, tiefroten und saftigen Beeren eignen sich eigentlich für alles: Frisch ins Müsli, als Marmelade, im Kuchen, als knallige Deko und natürlich direkt zum Genießen. Dabei sind sie auch noch besonders gesund und sind reich an Vitamin C, Eisen und Kalium. Die robusten Sträucher bedürfen nur wenig Pflege, Sie können sich also ganz dem Ernten widmen.

rote Johannisbeeren

Rote Johannisbeeren gehören zu den roten Klassikern im Garten [Foto: Svetlana Lukienko/ Shutterstock.com]

4. Rote Stachelbeere (Ribes uva-crispa)

Nichts geht über eine rote Stachelbeere zwischendurch beim Gang durch den Garten. Auch im Kuchen macht sich ihr leicht saurer, erfrischender Geschmack wunderbar und durch ihre rote Farbe wird sie zum Blickfang auf dem Tisch. Die Stachelbeere ist ein naher Verwandter der Johannisbeere und wächst ebenso wie diese in Strauchform. Vor den Stacheln brauchen Sie sich glücklicherweise nicht mehr zu fürchten, denn mittlerweile gibt es auch stachelarme Sorten.

rote Stachelbeeren

Deutschland ist der größte Stachelbeerenproduzent weltweit [Foto: EsfilPla/ Shutterstock.com]

5. Feige (Ficus carica)

Beim Biss in eine frische Feige fühlt man sich zurück versetzt in den letzten Urlaub am Meer. Sie schmeckt angenehm mild und leicht süß und liefert wertvolle Inhaltsstoffe wie Eisen, Kalium und Vitamin B. Als eine der ältesten Kulturpflanzen wächst sie rund um das Mittelmeer. Aber auch in milderen Regionen Deutschlands – wie in Nordrhein-Westfalen – gedeiht sie in der Nähe wärmender Haus- oder Steinwände in der Sonne.

Feigen

Feigen stammen ursprünglich aus dem Orient, sind aber mittlerweile auch in einigen deutschen Gärten zu finden [Foto: Marian Weyo/ Shutterstock.com]

Wenn Sie sich für kurioses Obst interessieren, sollten Sie auch unbedingt bei diesem Artikel vorbeischauen.

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