skip to Main Content

Schattenliebende Zimmerpflanzen: Unsere Top 10

Für schattige Plätzchen: Auch drinnen gibt es Pflanzen, die den Schatten mögen. Wir zeigen Ihnen, welche Arten dunkle Ecken in leuchtendes Grün verwandeln.

Bogenhanf klein in grauem Topf

Bestimmte Pflanzen fühlen sich auch an schattigen Plätzen wohl [Foto: Myimagine/ Shutterstock.com]

Pflanzen im Haus machen jeden Raum gemütlicher und verleihen ihm eine wohnliche Atmosphäre. Doch nicht jeder ist mit lichtdurchfluteten Zimmern gesegnet – dunkle Flure, schattige Ecken und schummriges Kunstlicht sind in viele Wohnungen zu finden, jedoch ein Graus für die meisten Pflanzen. Das ist aber noch lange kein Grund, um auf Zimmerpflanzen verzichten zu müssen, denn glücklicherweise gibt es auch für drinnen Pflanzen, die nicht nur im Schatten hervorragend gedeihen, sondern auch jede noch so dunkle Ecke etwas aufhübschen. Hier erfahren Sie, welche zehn schattenliebenden Zimmerpflanzen Sie auf gar keinen Fall verpassen dürfen.

Schattenliebende Zimmerpflanzen

Gerade Leute mit verwinkelten, dunklen Wohnungen tun sich manchmal schwer, pflanzliche Mitbewohner zu finden, die sich bei ihnen wohlfühlen. Wir stellen zehn Zimmerpflanzenarten vor, die es gern schattig haben.

1. Drachenbaum

Als Zimmerpflanze ist der Drachenbaum (Dracaena) schon lange gefragt. Kein Wunder, schließlich sind die schwertförmigen Blätter an den hochwachsenden, dünnen Stämmen sehr dekorativ. Gleichzeitig hat der Drachenbaum eine große Anzahl von Arten, die mit verschiedenen Blattfarben und -mustern aufwarten. Für einen Standort im Schatten eignen sich besonders die dunkellaubigen Sorten, denn diese können spärlich vorhandenes Sonnenlicht besser nutzen. Doch der Drachenbaum ist nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch noch sehr nützlich: Als luftreinigende Pflanze filtert er giftige Schadstoffe und sorgt so für ein besseres Raumklima. Dabei ist die Pflege des Drachenbaums nicht besonders schwer: Wird er im Sommer etwa einmal die Woche gegossen (im Winter lieber etwas sparsamer), reicht dies dem Drachenbaum an Pflege oft völlig aus.

Drachenbaum in einem Topf auf einem weißen Tisch

Dunkellaubige Sorten eignen sich besonders gut für schattige Standorte [Foto: Boryana Ilieva Photo/ Shutterstock.com]

2. Bogenhanf

Mit seinen langen, gemusterten Blättern stellt der Bogenhanf (Sansevieria) manch andere Pflanze in den Schatten. Aber auch er selbst kommt mit Dunkelheit gut zurecht: Obwohl der Bogenhanf auch an sonnigen Plätzen gut gedeiht, kann er jahrelang ohne viel Sonnenlicht auskommen und trotzdem nichts von seiner Schönheit verlieren. Aber auch sonst ist der Bogenhanf sehr robust und gilt als kaum zu tötende Pflanze – auch grobe Pflegefehler und Vernachlässigung übersteht der Bogenhanf oft unbeschadet, weshalb er sich auch für Anfänger perfekt eignet. Ansonsten ist es völlig ausreichend, den Bogenhanf nur alle zwei bis drei Wochen zu gießen. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte die Erde ruhig trocknen können, Staunässe mag der Bodenhanf nämlich nicht besonders.

Bogenhanf in weißem Topf

Der Bogenhanf kann jahrelang ohne viel Sonnenlicht auskommen [Foto: Stenko Vlad/ Shutterstock.com]

3. Friedenslilie

Blütenpracht im Schatten? Mit der Friedenslilie (Spathiphyllum), auch als Einblatt bekannt, kein Problem. Ihr beeindruckender Blütenkolben, der von einem weißen Hochblatt umgeben ist, erstrahlt auch in dunklen Ecken und entfaltet dort erst seine ganze Pracht. Umrahmt werden die schönen Blüten von dunkelgrünen Blättern, weshalb die Friedenslilie besonders elegant und stilvoll wirkt. Bei der Pflege sollte man darauf achten, dass die Friedenslilie es weder zu feucht, noch zu trocken mag. Hohe Luftfeuchtigkeit mag die Zimmerpflanze dagegen sehr gerne, weshalb sie sich perfekt für innenliegende Bäder eignet.

Friedenslilie vor grauem Hintergrund

Die Friedenslilie erstrahlt auch in dunklen Ecken [Foto: Georgina198/ Shutterstock.com]

4. Korbmarante

Die Korbmarante (Calathea pictura), auch als Kalathea bekannt, gilt besonders wegen ihres imposanten Blattschmucks als wahre Schönheit und verbreitet ein tropisches Ambiente im Raum. Die Vielfalt ihrer Blattmusterungen und die spektakulären Farbtöne von Rot über Dunkelgrün bis Silbergrau erinnern dabei manchmal sogar an Pfauenfedern und sorgen für einen echten Blickfang in dunkleren Ecken. Als Schattenpflanze ist die Korbmarante sehr gut geeignet, wächst sie hier doch genauso kräftig wie an hellen Standorten. Bei der Pflege ist die exotische Pflanze dagegen etwas anspruchsvoller: Wie in ihrer tropischen Heimat sollte auch hier die Temperatur nicht 15 °C unterschreiten. Außerdem ist die Pflanze an hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt, weshalb man sie regelmäßig mit kalkarmem Wasser besprühen sollte. Auch beim Gießen ist Fingerspitzengefühl gefragt, so mag es die Korbmarante weder zu feucht noch zu trocknen. Beachtet man diese Punkt nicht, ist die Zimmerpflanze schnell beleidigt und rollt ihre wunderschönen Blätter ein.

Korbmarante in lila Topf

Die Blätter der Korbmarante erinnern manchmal sogar an Pfauenfedern [Foto: LightField Studios/ Shutterstock.com]

5. Gummibaum

Ein Sonnenanbeter ist der Gummibaum (Ficus elastica) mit Sicherheit nicht, denn direktes Sonnenlicht kann schnell seine schönen Blätter verbrennen. Stattdessen zieht der Gummibaum einen schattigen Standort vor und wird dort schnell zum echten Blickfang: Nicht nur sorgt die Zimmerpflanze für ein exotisches Flair, im Laufe der Zeit kann die Pflanze locker Raumhöhe erreichen und kommt so ganz groß raus. Trotz seiner beeindruckenden Gestalt ist der Gummibaum nicht besonders pflegeintensiv. Lediglich auf Zugluft und Staunässe reagiert die Pflanze allergisch, weshalb sie nur mäßig gegossen werden sollte. Außerdem muss der Gummibaum im Haus ab und zu entstaubt werden – auf seinen großen Blättern lagert sich gerne eine Schmutzschicht ab, die die tolle Optik des Gummibaums stören kann.

Gummibaum im Topf mit blauem Hintergrund

Der Gummibaum zieht einen schattigen Standort vor [Foto: Robert Kneschke/ Shutterstock.com]

6. Bubikopf

Solange der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist, wächst er fast überall – auch in dunklen Ecken und schattigen Zimmern. Mit seinen filigranen Trieben, dem kriechenden Wuchs und den unzähligen runden Blättern erinnert der Bubikopf schnell an eine kecke Kurzhaarfrisur und schmückt jedes Zimmer. Besonders als Ampelpflanze ist der Bubikopf ein echter Hingucker, denn hier hängen seine Triebe elegant über den Rand. Die Pflege des Bubikopfes ist glücklicherweise recht einfach: Eigentlich braucht er nur regelmäßig gegossen werden, sodass der Boden nie völlig austrocknet. Dabei empfiehlt es sich, direkt auf die Erde zu gießen, denn sonst können unschöne, braune Löcher im polsterförmigen Wuchs auftreten.

Bubikopf in weißem Topf

Der Bubikopf schmückt jedes Zimmer [Foto: JRP Studio/ Shutterstock.com]

7. Fensterblatt

Das Fensterblatt (Monstera deliciosa) gehört wohl zu den imposantesten Zimmerpflanzen-Klassikern überhaupt: Aus den Urwäldern Mittel- und Südamerikas stammend kann das Fensterblatt auch im Haus gigantische Höhen von bis zu fünf Metern erreichen. Seine beeindruckende Raumwirkung liegt aber nicht zuletzt auch an seinen riesigen, exotisch wirkenden Blättern. Diese wachsen an schattigen Standorten tatsächlich größer und geschlossener, weshalb sie sich besonders gut für schattige Plätzchen eignet. Damit das Fensterblatt aber auch seine beeindruckende Höhe erreichen kann, sollte ein Gerüst aufgestellt werden, an dem die einzelnen Triebe nach oben wachsen können. Beim Gießen ist außerdem Feingefühl gefragt: Das Fensterblatt mag weder Staunässe noch Trockenheit und sollte nach Möglichkeit immer mäßig feucht gehalten werden. Überdies sollten die Blätter des Fensterblattes regelmäßig abgeputzt werden, um einer unschönen Staubschicht vorzubeugen.

Fensterblatt im Topf

An schattigen Standorten wachsen die Blätter des Fensterblatts größer und geschlossener [Foto: mykeyruna/ Shutterstock.com]

8. Kaktus

Sukkulenten wie der Kaktus (Cactaceae) gehören wohl zu den robustesten Zimmerpflanzen überhaupt. Sie brauchen oftmals nur alle paar Wochen Wasser, überstehen auch Vernachlässigung und brauchen quasi keine zusätzliche Pflege. Besonders bei Menschen ohne grünen Daumen ist der Kaktus deswegen sehr beliebt, bringt er doch bei minimalem Aufwand trotzdem eine wohnliche Atmosphäre ins Zimmer. An schattigen Orten und dunklen Ecken können Kakteen in der Regel genauso gut wachsen wie an sonnigen Standorten – nur ein Platz direkt über der Heizung ist für den Kaktus nichts. Ein weiterer Vorteil des Kaktus ist seine extreme Vielfalt: Tausende Arten, die sich in Größe, Farbe und Form unterscheiden, gehören zur Gattung der Kakteen und bieten für wirklich jeden Geschmack die passende Pflanze.

Kakteen in kleinen Töpfen

Sukkulenten wie der Kaktus gehören wohl zu den robustesten Zimmerpflanzen [Foto: panattar/ Shutterstock.com]

9. Schusterpalme

Egal ob hell oder dunkel: Die Schusterpalme (Aspidistra elatior) wächst fast überall ohne Probleme. Tatsächlich rührt sogar ihr Name von ihrer Eigenschaft als schattenliebende Zimmerpflanze, so soll sie eine beliebte Pflanze in den dunklen Schusterwerkstätten gewesen sein. Auch sonst gilt die Schusterpalme als besonders robust und anspruchslos und eignet sich damit perfekt für Anfänger. Nur Staunässe mag die Schusterpalme gar nicht und zeigt dies auch schnell in Form von braunen Blättern. Achtet man auf eine mäßige Wasserversorgung, belohnt die Schusterpalme diese Bemühungen mit ihrem ungewöhnlich schönen Blattkleid. Die schwertförmigen, glänzenden Blätter sind eine wahre Zier und deshalb auch oft als Beiwerk in Blumensträußen zu finden.

Schusterpalme Nahaufnahme

Die Blätter der Schusterpalme sind besonders dekorativ [Foto: simona pavan/ Shutterstock.com]

10. Glücksfeder

Dunkle Ecken und schattige Zimmer? Für die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) kein Problem. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen wächst sie auch im Schatten unbeirrt weiter und wird weder kränklich, noch verliert sie an Ausdruckskraft. Alleine ihr Wachstum wird im Schatten etwas gebremst. Doch auch so hübscht die Glücksfeder jede noch so dunkle Ecke mit ihrem Charme auf: Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter sehen einfach bezaubernd aus und mit ihrer stattlichen Größe eignet sich die Pflanze auch hervorragend als Solitär. Gleichzeitig zeichnet sich die schattenliebende Zimmerpflanze jedoch auch durch ihre robuste und pflegeleichte Art aus – so braucht sie nur alle ein bis zwei Wochen etwas Wasser. Lediglich Staunässe sollte bei der Glücksfeder stets vermieden werden – diese kann sie gar nicht ausstehen.

Glücksfeder Topfpflanze im Wohnzimmer

Die Glücksfeder wächst auch im Schatten unbeirrt weiter [Foto: New Africa/ Shutterstock.com]

Weitere Inspiration zum Thema „Zimmerpflanzen“ finden Sie auf unserer Pinterest-Seite:
Back To Top
[i]
[i]