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Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen: Unsere Top 10

Keine Gefahr für Stubentiger – hier erfahren Sie, welche zehn Zimmerpflanzen ungiftig und damit perfekt für Katzen geeignet sind.

Katze schnuppert an Katzengras

Glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe von Pflanzen, die für Katzen ungiftig sind. [Foto: Okssi/ Shutterstock.com]

Klettern, toben, spielen – besonders junge Katzen sind überaus neugierig und wollen alles erkunden. Da kann es auch schon einmal passieren, dass die Zimmerpflanze in Mitleidenschaft gezogen wird. Doch nicht jede Pflanze ist für unsere Stubentiger auch geeignet – tatsächlich sind viele Klassiker unter den Zimmerpflanzen für Katzen giftig. Trotzdem muss man als Katzenbesitzer nicht auf die geliebten Pflanzen verzichten, denn glücklicherweise gibt es auch eine ganze Reihe von ihnen, die absolut ungefährlich sind. Hier erfahren Sie, welche zehn Pflanzen sich am besten für einen Haushalt mit Katze eignen.

Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen

Man muss sich nicht zwischen seinen tierischen und seinen pflanzlichen Mitbewohnern entscheiden, es geht auch beides: Wir stellen zehn völlig ungiftige Zimmerpflanzen vor, die nicht nur völlig ungiftig für Ihren Stubentiger sind, sondern diesen sogar teilweise anziehen.

10. Korbmarante

Mit ihren gemusterten, bunten Blättern sind die Korbmaranten (Calathea) wirklich außergewöhnlich schön. Mit beinahe 300 Arten ist die Auswahl an verschiedenen Musterungen riesig und verleitet regelrecht zum Sammeln. Die Pflege der Korbmarante ist jedoch etwas aufwendiger: So mag die Pflanze weder direkte Sonneneinstrahlung noch Staunässe oder Trockenheit und sollte regelmäßig mit Wasser besprüht werden. Für Katze und Mensch ist die Korbmarante jedoch die ideale Zimmerpflanze – alle ihre Arten sind ungiftig und können bedenkenlos aufgestellt werden.

Close-Up der Blätter einer Korbmarante

Mit beinahe 300 Arten ist die Auswahl an verschiedenen Musterungen bei der Korbmarante riesig. [Foto: Voravuth sompaiboon/ Shutterstock.com]

9. Zimmertanne

Während der Weihnachtsbaum nur im Dezember unsere Wohnung schmückt, ist die Zimmertanne (Araucaria heterophylla) das ganze Jahr über ein gerne gesehener Gast. Optisch ähnelt sie der Tanne, hat aber wesentlich feinere und hellere Nadeln. Doch im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen kann sie problemlos als Zimmerpflanze gehalten werden. Bei guter Pflege kann die Zimmertanne hier sogar bis zu zwei Meter hoch werden. Wichtig ist jedoch, dass die Zimmertanne möglichst kühl, aber trotzdem hell steht – Temperaturen über 15 °C mag sie leider gar nicht. Kann man ihr aber einen solchen Platz bieten, bereit die Zimmertanne lange Freude, denn sie ist auch für Katzen ungefährlich.

Zimmertannen von oben

Optisch ähnelt die Zimmertanne der Tanne, hat aber wesentlich feinere und hellere Nadeln. [Foto: Young Swee Ming/ Shutterstock.com]

8. Zyperngras

Zyperngras (Cyperus zumula) ist den meisten Katzenbesitzern wohl unter einem anderen Namen bekannt, denn häufig wird die Pflanze auch als Katzengras bezeichnet. Tatsächlich ist die Pflanze ein wahrer Segen für die kleinen Vierbeiner. So enthält sie wertvolle Inhaltstoffe und regt die Verdauung an – knabbern ist also erlaubt. Oft lassen Katzen, die Zyperngras angeboten bekommen, plötzlich die anderen Zimmerpflanzen in Ruhe und bedienen sich nur noch beim Katzengras. Doch auch sonst ist das Zyperngras eine tolle Zimmerpflanze: So ist es nicht nur pflegeleicht, sondern auch optisch wahrlich nicht zu verachten.

Eine große und eine kleine Katze essen Katzengras

Katzengras enthält wertvolle Inhaltsstoffe und regt die Verdauung an. [Foto: Irina Kozorog/ Shutterstock.com]

7. Pantoffelblume

Die Pantoffelblume (Calceolaria) ist im Frühling ein echter Hingucker auf der Fensterbank und dem Balkon. Besonders die leuchtenden, aufgeblähten Blüten in Gelb, Orange und Rot (häufig auch mit Musterung) machen sie zu einem echten Blickfang. Diesen Blüten hat die Pantoffelblume auch ihren ungewöhnlichen Namen zu verdanken: Schaut man nämlich genauer hin, erinnert die Form der Blüten tatsächlich an einen Pantoffel. Glücklicherweise ist die Pflanze nicht nur schön, sondern auch ungiftig – Katzen können also bedenkenlos mit ihr spielen.

Pantoffelblume im Topf

Besonders die leuchtenden, aufgeblähten Blüten machen die Pantoffelblume zu einem wahrem Blickfang. [Foto: Darko Zivlakovic/ Shutterstock.com]

6. Kanarische Dattelpalme

Die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) sorgt in jeder Wohnung für eine tropische Atmosphäre – mit ihren großen Blätterwedeln ist die Pflanze auf jeden Fall ein wahrer Blickfang. Trotzdem ist der Exot nicht anspruchsvoll in der Pflege – ein sonniger Standort und regelmäßiges Gießen reichen oft schon, damit die Dattelpalme prächtig gedeiht. Bei guter Pflege können die Palmen bis zu zwei Meter hoch werden und sind damit nicht für jede Wohnung geeignet. Für Katzen ist die Dattelpalme jedoch absolut unproblematisch, denn sie ist nicht giftig.

Dattelpalme in einem Topf im Park

Bei guter Pflege kann die Dattelpalme bis zu zwei Meter hoch werden. Sie ist damit nicht für jede Wohnung geeignet. [Foto: Manfred Ruckszio/ Shutterstock.com]

4. Tapirblume

In Deutschland ist sie noch eine Seltenheit, dabei ist die Tapirblume (Crossandra infundibuliformis) eine wahre Schönheit: Mit ihren lachsrosa oder orangefarbenden Blüten und den dunkelgrünen Blättern zieht die Tapirblume, auch Krossandra genannt, alle Blicke auf sich. Dabei braucht die Pflanze gar nicht viel, um so prächtig zu blühen: Ein heller Standort, Temperaturen über 18 °C und regelmäßiges Gießen reichen der Pflanze völlig. Doch nicht nur ihr Aussehen macht die Tapirblume für Katzenbesitzer so attraktiv – sie ist auch noch ungiftig und damit perfekt für Stubentiger geeignet.

Lachsfarbene Tapirblume

Mit ihren lachsrosa oder orangefarbenen Blüten und den dunkelgrünen Blättern zieht die Tapirblume alle Blicke auf sich. [Foto: Ranjith Kumar Ravindran/ Shutterstock.com]

4. Schiefteller

Wer den Schiefteller (Achimenes longiflora) das erste Mal sieht, erkennt sofort, woher die Pflanze diesen Namen hat: Die großen Blütenteller, welche die Pflanze trägt, sitzen durchaus etwas schräg an den langen Blütenrohren. Doch genau das, gepaart mit den leuchtenden Farben der Pflanze, verleiht dem Schiefteller seinen ganz eigenen Charme. Für Katzen eignet sich die Pflanze gut, denn sie ist absolut ungiftig. Doch hat sie noch einen weiteren Vorteil: Sie lässt sich auch wunderbar als Hängepflanze in einer Ampel pflanzen. Am richtigen Platz aufgehängt ist sie so unerreichbar für Katzen und wird nicht angeknabbert.

Schiefteller in einem weißen Topf

Als Ampelpflanze gezogen kommt keine Katze mehr an den Schiefteller. [Foto: Auhustsinovich/ Shutterstock.com]

3. Geldbaum

Reich wird man mit einem Geldbaum (Crassula ovata) leider nicht, die Wohnung bereichert er aber auf jeden Fall. Mit seinen dickfleischigen Blättern ist er eine beliebte Zimmerpflanze, die vor allem mit ihrer Robustheit glänzt: So ist der Geldbaum kaum zu töten und kann mühelos Generationen überdauern. Gerne wird der Geldbaum auch verschenkt, denn er gilt als Glücksbringer und Symbol für Wohlstand. Auch für Katzen ist er ein echter Glücksbringer, denn er ist ungiftig und kann so problemlos in der Wohnung verbleiben.

Katze sitzt auf dem Fensterbrett unter einem Geldbaum

Der Geldbaum ist für Katzen ungiftig. [Foto: Merkyte/ Shutterstock.com]

2. Hibiskus

Der Hibiskus (Hibiscus) ist vor allem aufgrund seiner Schönheit bekannt. Mit seinen großen, leuchtend gefärbten Blüten und dem dunklen Laub gehört er wirklich zu den eindrucksvollsten Zimmerpflanzen überhaupt. Doch trotz seiner exotischen Herkunft gilt der Hibiskus als robust und braucht nicht besonders viel Pflege. Kein Wunder also, dass er nach wie vor zu den beliebtesten Zimmerpflanzen gehört. Auch Katzenliebhaber können die schöne Blume ruhigen Gewissens behalten, denn sie ist glücklicherweise ungiftig.

Hibiskus im Topf

Mit seinen leuchtend gefärbten Blüten und dem dunklen Laub gehört der Hibiskus zu den eindrucksvollsten Zimmerpflanzen. [Foto: afarland/ Shutterstock.com]

1. Katzenminze

Der Name ist Programm: Mit ihrem kräftigen, minzartigem Geruch ist die Katzenminze (Nepeta catarina) ein wahrer Magnet für Stubentiger. Grund dafür ist das in der Pflanze enthaltene Nepetalacton, das eine anziehende Wirkung hat. Die meisten Katzen reagieren beinahe euphorisch auf die Katzenminze – sie spielen damit, tänzeln um die Pflanze herum und wälzen sich sogar in ihr. Wird die Katzenminze gefressen, hat sie oft eine beruhigende Wirkung auf die Stubentiger. Trotz der scheinbar berauschenden Wirkung müssen Katzenbesitzer aber keine Angst davor haben, dass die Pflanze gefährlich ist – sie ist absolut ungiftig. Tatsächlich kann die Katzenminze sogar sehr hilfreich sein: Legt man etwas von ihr in die Transportbox, gehen viele Katzen freiwillig hinein und sind auch während der Fahrt deutlich entspannter.

Eine Katze leckt Katzenminze ab

Der Geruch von Katzenminze wirkt auf Katzen anziehend. [Foto: Anna Hoychuck/ Shutterstock.com]

Welche zehn Zimmerpflanzen für Ihre Tiere hingegen gefährlich werden können, da sie giftig sind, erfahren Sie hier.

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