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Verrückte Kräuter für das Hochbeet: Die Top 5

Kräuter gehören in jedes Hochbeet. Doch neben den Klassikern wie Basilikum gibt es auch noch andere Kräuter, die Sie nicht verpassen sollten.

Kräuter liegen auf einem Holzuntergrund

Diese verrückten Kräuter sorgen in Ihrem Hochbeet garantiert für Abwechslung (Anzeige: Herzlichen Dank an DieStadtgärtner)

Zum Gärtnern braucht man nicht unbedingt einen riesigen Garten. Dank der genialen Erfindung “Hochbeet” kann praktisch überall gegärtnert werden. Auf Terrassen, im gepflasterten Hinterhof oder auch auf dem Balkon: Ein Hochbeet eröffnet ganz neue Möglichkeiten, um gärtnerisch aktiv zu werden. Hochbeete liegen schon seit einiger Zeit im Trend. Neben dem “Standartgemüse” wie Salat, Tomaten, Radieschen und Möhren finden im Frühling auch schon die ersten Kräuter ihren Weg ins Beet. Bei der Auswahl sollten Sie ruhig mal experimentieren. Denn so lecker Schnittlauch und Basilikum auch sind, gibt es darüber hinaus noch so viel mehr in der Kräuter-welt zu entdecken.

Kräuter fürs Hochbeet: Eine verrückte Auswahl

Nachfolgend stellen uns die Stadtgärtner ihre 5 verrückten Lieblingskräuter vor:

Kraut der Unsterblichkeit: Anti-Aging-Wunder im Hochbeet

Dieses Kraut gehört an den Beetrand! Denn innerhalb eines Sommers wächst es mit seinen sattgrünen Blättern rankend über das Hochbeet hinaus und sieht einfach nur dekorativ und schick aus. In den Fachkreisen trägt es den Namen Jiaogulan, doch “Kraut der Unsterblichkeit” klingt einfach pompöser – ein Name, den sich die Pflanze auf jeden Fall verdient hat! Das Kürbisgewächs aus dem fernen Osten gilt als lebensverlängernd. Und diese Behauptung kommt nicht von ungefähr: In der Region des Krautes Guizhou in Südchina leben erstaunlich viele über 100-Jahre alte Menschen. Und das angeblich vor allem deshalb, weil dort täglich Jiaogulan-Tee getrunken wird. Na also, ein Anti-Aging-Wunder im Kräuterbeet!

Jiaogulan in einem Hochbeet

Das Kraut der Unsterblichkeit ist ein wahres Anti-Aging-Geheimnis (Anzeige: Herzlichen Dank an DieStadtgärtner)

Stevia: Süßer geht’s nicht

Diese Pflanze gehört definitiv zu den ganz besonders verrückten Kräutern im Beet. Warum? Zupfen Sie sich mal ein Blatt ab und kauen Sie darauf herum. Der Geschmack ist fast zu süß, um wahr zu sein! Wegen der intensiven Süße trägt Stevia auch den Namen Süßkraut oder wird sogar als “die süßeste Pflanze der Welt” bezeichnet. Je nach Umgebungsbedingungen ist der Stevia 70 bis 450 mal süßer als Rohrzucker. Kein Wunder, dass sie industriell verarbeitet als Süßungsmittel eingesetzt wird. Und auch im heimischen Gebrauch kann man die Blätter der Stevia-Pflanze wunderbar zum Süßen von Getränken und Speisen verwenden. Zudem enthält der natürliche Zuckerersatz keine Kalorien und ist somit geradezu “gesund”. Nur für Kaffeefreunde ist sie ungeeignet. Denn der Stoff fördert durch seine geschmacksverstärkende Wirkung die Bitterstoffe im Kaffee.

Hochbeet mit verrückten Kräutern

Stevia ist mit ihrem zuckersüßen Geschmack ein besonders verrücktes Kraut im Hochbeet (Anzeige: Herzlichen Dank an DieStadtgärtner)

Ananassalbei: Südseefeeling im Hochbeet

Der exotische Duft von Ananas macht sich in der Luft breit, sobald man die Blätter dieser Pflanze berührt: Ein Aroma zum Anbeißen! Der Ananassalbei kommt ursprünglich aus Mittelamerika, hat sich aber optimal an unser Klima angepasst. Er fühlt sich sogar so wohl, dass er leicht eine Höhe von bis zu 120 cm erreichen kann. Im Sommer entfaltet die Pflanze dann ihre volle Pracht, wenn sich die schimmernd roten Blüten zeigen. Diese enthalten viel süßlichen Nektar und ziehen deshalb zahlreiche Bienen an. Doch auch Sie dürfen kosten, denn die Blüten sind essbar und als Tellerdekoration ein echter Hingucker!

Ananassalbei nah

Der Ananassalbei aus Mittelamerika fühlt sich auch bei unseren Temperaturen pudelwohl (Anzeige: Herzlichen Dank an DieStadtgärtner)

Lange Rede, kurzer Sinn: Mit dem Ananassalbei holen Sie sich eine Nutzpflanze ins Beet, an der sich Augen, Nase und Gaumen erquicken können!

Maggikraut: Bewährte Würzmischung

Wer kennt es nicht, das Maggikraut? Die Pflanze, die auch unter dem Namen Liebstöckel bekannt ist, trägt den Zweit-Namen nicht umsonst. Der Geschmack dieses verrückten Krautes erinnert stark an das beliebte Maggi-Gewürz aus dem Supermarktregal. Verrückterweise ist Liebstöckel aber kein Bestandteil dessen. Trotzdem: Das hochgewachsene Kraut schmeckt genial und verleiht vor allem deftigen Gerichten eine besondere Note! Und damit nicht genug: Maggikraut wird eine positive Wirkung auf den Verdauungs- und Harnwegapparat zugeschrieben.

Maggikraut im Hochbeet nah

In deftigen Gerichten ist das Maggikraut ein Muss (Anzeige: Herzlichen Dank an DieStadtgärtner)

Blutampfer: Gesund und schön

Sauerampfer kennt eigentlich jeder, doch wussten Sie, dass es dazu auch eine schöne Schwester gibt? Ihr Name ist Blutampfer. Diesen Namen erhielt die Pflanze, da ihre saftigen, dunkelgrünen Blätter von violett-roten Äderchen durchzogen sind, die stark an Blutgefäße erinnern. Ein echter Hingucker im Hochbeet! Im Geschmack ist der Blutampfer dem Sauerampfer ähnlich, allerdings etwas milder. Sie sollten das an Vitamin C reiche Kraut am allerbesten frisch verzehren, oder wie Spinat kurz andünsten. Auch hier gilt: In Maßen genießen, denn in größeren Mengen ist die enthaltene Oxalsäure schädlich für die Nieren.

Blutampfer Blätter im Hochbeet

Der Blutampfer ist sehr reich an Vitamin C, allerdings sollten Sie ihn nur in Maßen genießen (Anzeige: Herzlichen Dank an DieStadtgärtner)

Pünktlich zur neuen Gartensaison bringen Die Stadtgärtner ihr neues Buch “Frisch aus dem Hochbeet – das Praxisbuch” auf den Markt. Für alle Hobbygärtner und jene, die es noch werden wollen, ist dies das ideale Einsteigerbuch für das Gärtnern im Hochbeet. Neben dem klassischen “Kräutergarten” werden im Buch 5 Themenbeete vorgestellt, die Sie Dank bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen nachgärtnern können. Zu den Beeten “Hausapotheke” und “Cocktailbar” gehören auch viele interessante, exotische Kräuter, die garantiert für neue Inspirationen in der Küche sorgen!

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