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Gelbe Blätter bei Geranien: Geranien-Chlorose erkennen & beheben

Gelbe Blätter können bei Geranien auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Wir erklären, wie man Chlorose bei Geranien richtig erkennen und bekämpfen kann.

Geranien Chlorose Blätter gelb
Chlorosen sind Verfärbungen der Geranienblätter ins Gelbliche [Foto: Savelov Maksim/ Shutterstock.com]

Viele schmücken Ihre Fensterbänke und Gärten mit Geranien, die auch Pelargonien (Pelargonium) genannt werden. Sie blühen in den unterschiedlichsten Farben – angefangen von Weiß, über Rosa bis hin zu verschiedenen Rottönen. Hier erfahren Sie, was man gegen unschöne gelbe Verfärbungen an Geranienblättern unternehmen kann.

Chlorose bei Geranien

Es gibt die verschiedensten Ursachen für Chlorosen bei Geranien – angefangen von Nährstoffmangel bis hin zu Temperaturschwankungen.

Chlorose bei Geranien erkennen

An Geranien können sich unterschiedliche Arten von Chlorosen zeigen. Beispielsweise bilden sich chlorotische gelbe Flecken auf den ganzen Blättern verteilt oder aber die Chlorose beginnt am Blattrand oder an einer anderen Stelle der Blätter. Was alle Chlorosen gemeinsam haben, ist die Verfärbung der grünen Blätter ins Gelbliche, die bis zum Absterben des Blattgewebes führen kann, einer sogenannten Nekrose.

Gründe für Chlorose an Geranien

Eine der häufigsten Ursachen einer Geranien-Chlorose ist ein Nährstoffmangel. Je nach Art des Mangels entstehen die Chlorosen dabei an unterschiedlichen Stellen. Beobachten Sie die Geranienblätter daher genau, um festzustellen um welchen Nährstoffmangel es sich handeln könnte:

  • Bormangel: Nekrotische und chlorostische Flecken bilden sich bei den mittelalten Blättern an der Blattbasis und breiten sich entlang der Venen aus
  • Eisenmangel: Gelbfärbung an den jungen Blättern zwischen den Blattadern
  • Kupfermangel: Gelbfärbung beginnt an der Blattbasis und breitet sich bis zu den Blatträndern aus
  • Magnesiummangel: Gelbfärbung an den älteren Blättern zwischen den Blattadern
  • Phosphormangel: Chlorotische Flecken an den unteren, älteren Blättern, die sich ausdehnen und rötlich-violett verfärben
Geranien Bläter von oben
Kontrollieren Sie die Blätter Ihrer Geranie, um festzustellen, welchen Nährstoffmangel sie hat [Foto: Furiarossa/ Shutterstock.com]

Jedoch gibt es auch abiotische Ursachen, die den Geranien zusetzen und Chlorosen auslösen können. Dazu gehören folgende Ursachen:

  • Sonnenbrand: Geranien in Innenräumen werden oft durch das Glas von der Sonne verbrannt und zeigen dann gelb-braune Flecken; durch Sonnenbrand entstehen auch Nekrosen (abgestorbene braune Blattzonen)
  • Hitzeschäden: Bei Temperaturen über 28 °C können Chlorosen und später Nekrosen an den Triebspitzen entstehen
  • Kälteschäden: An den Triebspitzen bilden sich bei Temperaturen unter 8 °C Chlorosen
  • Temperaturschwankungen: Kalte Nächte gepaart mit warmen Tagestemperaturen können Gelbfärbungen an den älteren Blättern verursachen; zusätzlich können auch rote Blattränder auftreten

Auch die Wachstumsbedingungen sind also ausschlaggebend für das Auftreten von Chlorosen an Geranien. Schädlinge wie die Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum), Spinnmilben (Tetranychidae) oder Schmierläuse (Pseudococcidae) können ebenfalls gelbe Verfärbungen verursachen, dabei handelt es sich jedoch nur um Saugschäden der Insekten.

Chlorose bei Geranien vorbeugen

Die Chlorosen können wie oben schon erwähnt, viele verschiedene Ursachen haben, daher gibt es auch viele Methoden, um einer Chlorose vorzubeugen.

In erster Linie gehört dazu eine optimale Nährstoffversorgung. Mit einer passenden Düngung kann man also schon von vornherein einer Chlorose vorbeugen. Sorgen Sie auch dafür, dass Ihre Geranien nicht in einem zu engen Topf gedeihen, denn dadurch kann es nicht nur zu einem Nährstoffmangel, sondern auch zur Erschöpfung des Bodens und zur Einschränkung der Aufnahmefähigkeit der Wurzeln kommen. Versorgen Sie die Geranien von Beginn an reichlich mit Nährstoffen, indem Sie schon beim Pflanzen einen Dünger zum Substrat mischen. Dafür eignen sich spezielle Blumendünger, wie zum Beispiel der Plantura Bio-Blumendünger, der 4 % Stickstoff, 2 % Phosphor und 7 % Kalium enthält und Ihren Geranien damit einen gute Nährstoffversorgung garantiert. Hier erfahren Sie mehr zu den Inhaltsstoffen und der Anwendung des Plantura Bio-Blumendüngers. Informationen zur Pflege von Geranien finden Sie in unserem Spezial-Artikel.

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Da Chlorosen auch von äußeren Umständen wie der Temperatur verursacht werden können, sollten Sie vermeiden, dass Ihre Geranien Temperaturen unter 8 °C oder über 28 °C ausgesetzt werden. Oft leiden Geranien in Innenräumen unter Sonnenschäden – besonders die Blätter, die an den Fensterscheiben anliegen. Solche Standorte sollten deshalb lieber vermieden werden.

Mit Gelbtafeln können Sie überwachen, ob die Verfärbungen von Schädlingen wie der Weißen Fliege verursacht werden oder doch einen anderen Grund haben. Diese kann man einfach in die Blumenkästen stecken und regelmäßig kontrollieren, ob Tiere an der Leimschicht kleben. Mehr zum Thema Gelbtafeln und bei welchen Schädlingen man sie einsetzen kann, erfahren Sie hier.

Chlorose bei Geranien beheben

Sollten Ihre Geranien an Chlorosen leiden, die durch einen Nährstoffmangel entstanden sind, können Sie diese einfach durch eine Düngung beheben. Sie können dafür spezielle Geranien-Dünger verwenden, die nicht nur Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten, sondern meistens auch noch einen extra Schuss Spurennährstoffe aufweisen. Diese Dünger gibt es oft in flüssiger Form, sodass man sie einfach mit dem Gießwasser vermengen und die Geranien damit düngen kann.

Sollten Ihre Geranien in einen zu engen Topf gepflanzt sein, führt nichts um das Umtopfen herum. Der zusätzliche Platz und das frische und nährstoffreiche Substrat hilft der Geranie dann wieder auf die Sprünge. Sie können beim Umtopfen außerdem sofort einen Dünger mit dem Pflanzsubstrat vermengen, um Ihre Geranien optimal zu versorgen. Hier erfahren Sie alles, was Sie für das Pflanzen von Geranien wissen sollten.

Geranie wird in Topf gepflanzt
Sind Ihre Geranien in einem zu engen Topf gepflanzt, sollten Sie sie umtopfen [Foto: Tibanna79/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung Geranien-Chlorose vorbeugen:

  • Ausgewogene Nährstoffversorgung
  • Blumen- oder Geraniendünger verwenden
  • Nicht in zu enge Töpfe oder Blumenkästen setzen
  • Temperaturen unter 8 °C und über 28 °C vermeiden

Mehr Informationen zur Pflege von Geranien finden Sie hier in unserem Spezial-Artikel.

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