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Bohnen düngen: Profi-Tipps zum richtigen Düngen

Nicht alle Bohnen brauchen nach der Pflanzung zusätzliche Nährstoffe. Wir zeigen, welche Bohnen diese benötigen und was beim Düngen zu beachten ist.

Grüne Gartenbohnen
Für eine gute Ernte spielt die Nährstoffversorgung eine wichtige Rolle [Foto: jaap posthumus/ Shutterstock.com]

Ob Gartenbohnen (Phaseolus vulgaris) oder Ackerbohnen (Vicia faba) (auch dicke Bohnen genannt) – Bohnen sollten eigentlich in keinem Garten fehlen. Sie liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß und sind gut für den Gartenboden. Sonnig und warm mögen sie es im Garten und bevorzugen einen humusreichen und tiefgründigen Boden. Wenn Sie darauf achten, sollte Ihnen eine reiche Bohnen-Ernte gewiss sein. Doch neben dem richtigen Standort und dem idealen Boden spielt auch eine gute Nährstoffversorgung für den Ertrag eine entscheidende Rolle, denn nicht alle Bohnen haben die gleichen Nährstoffansprüche. Und manche Arten benötigen sogar fast gar keine Düngung.

Muss man Bohnen also überhaupt düngen? Und wann düngt man sie? Welche Dünger sind geeignet und wie gehen Sie am besten vor? Diese Fragen haben wir in diesem Artikel für Sie beantwortet.

Muss man Bohnen düngen?

Bohnen gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und sind Leguminosen. Leguminosen haben die wunderbare Eigenschaft, eine Symbiose mit Knöllchenbakterien einzugehen. Diese sind in der Lage, Luftstickstoff zu fixieren und der Pflanze zugänglich zu machen. Das bedeutet, dass stickstoffarme Böden verbessert werden und somit die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt. Muss man also Bohnen dann überhaupt noch düngen?

Bevor Bohnen sich selbst mit Stickstoff versorgen können, sollte man den Pflanzen über die erste Hungerperiode nach dem Pflanzen hinweghelfen. Sobald sie eine Handbreit hoch ist, schafft die Bohne die Stickstoff-Versorgung allein. Des Weiteren benötigen Bohnen nicht allein Stickstoff, sondern auch andere wichtige Nährstoffe zum Wachsen, so zum Beispiel Phosphor und Kalium. Daher kann eine Düngung durchaus sinnvoll sein.

Hinzu kommt, dass nicht alle Bohnen gleich sind, was ihre Ansprüche betrifft. Die niedrig wachsenden Buschbohnen (Phaseolus vulgaris var. nanus) sind Schwachzehrer und daher sehr genügsam. Sie benötigen nach dem Pflanzen keinen Dünger mehr. Die rankenden und hoch nach oben wachsenden Stangenbohnen (Phaseolus vulgaris var. vulgaris) zählen hingegen zu den Mittelzehrern und sind schon etwas anspruchsvoller. Sie wollen auch in der Wachstumsperiode etwas gedüngt werden und bescheren Ihnen dann eine reiche Ernte.

Grüne Bohnen im Beet
Dank ihrer Symbiose mit Knöllchenbakterien bleibt bei Bohnen die Bodenfruchtbarkeit erhalten [Foto: Mathia Coco/ Shutterstock.com]

Wann Bohnen düngen?

Bohnen können sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus oder im Topf angebaut werden. Bereits beim Pflanzen der Bohnen sollten Sie darauf achten, die Erde mit ausreichend Nährstoffen anzureichern. An einem Standort mit magerem Boden können Sie die Erde vor dem Pflanzen mit reifem Kompost oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung anreichern. Mit unserem Plantura Bio-Tomatendünger schaffen Sie von vornherein optimale Bedingungen zum Wachsen Ihrer Bohnen. Dieser hat nicht nur eine positive und schonende Wirkung auf Bohnen aller Art, sondern auch auf den Boden und die Tiere in Ihrem Garten. Das Granulat unserer Plantura-Dünger löst sich durch die Zugabe von Wasser beim Gießen auf und wird dann von fleißigen Mikroorganismen im Boden zersetzt. Diese machen die Nährstoffe pflanzenverfügbar und geben sie langsam und schonend an die Pflanze ab.

Buschbohnen und Ackerbohnen benötigen danach keine Düngung mehr. Nun sind die stickstofffixierenden Bakterien aktiv und versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen. Anders sieht es bei Stangenbohnen aus. Sie freuen sich über zusätzliche Düngergaben während der Wachstumsperiode. Hier können Sie bei der ersten Blüte erneut düngen. Nach Bedarf wird dann bis zur Ernte noch einmal nachgedüngt.

Plantura Bio-Tomatendünger
Plantura Bio-Tomatendünger
Effektive Langzeitwirkung, gut für den Boden, unbedenklich für Mensch, Tier & Natur

Wann werden Bohnen gedüngt?

  • Alle Bohnen: Grunddüngung im Frühjahr beim Einpflanzen in den Garten
  • Busch- und Ackerbohnen: Keine weitere Düngung
  • Stangenbohnen: Nach der Blüte und je nach Bedarf bis zur Ernte noch einmal

Bohnen im Beet düngen

Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, können Sie die frostempfindlichen Bohnen ins Gartenbeet pflanzen. Im Gewächshaus fühlen sich Bohnen bereits ab Mitte April wohl. Auch wenn Buschbohnen und Ackerbohnen wenig Nährstoffe brauchen, gehört eine Grunddüngung vor dem Pflanzen für sie dazu. Für die Stangenbohnen ist diese unbedingt notwendig. Um wirklich gut Stickstoff fixieren zu können, benötigen die Knöllchenbakterien ausreichend Phosphor. Dieser wird ihnen durch die Grunddüngung bei Einpflanzung in den Garten bereitgestellt.

Bereiten Sie den Boden vor dem Pflanzen also gut für die Bohnen vor. Geben Sie etwas Dünger in Granulatform – beispielsweise unseren Plantura Bio-Tomatendünger – in das Pflanzloch hinzu und vergessen Sie nicht, ausreichend anzugießen. Besonders magere oder strukturarme Böden können Sie zusätzlich noch mit etwas Kompost anreichern. Diese natürlichen Dünger versorgen nicht nur Ihre Bohnen mit wertvollen Nährstoffen, sondern tragen auch zur Verbesserung der Bodenstruktur und somit auch zur Wasserhaltefähigkeit und Wärmespeicherung des Bodens bei.

Acker- und Buschbohnen brauchen von nun an keine weitere Düngung mehr. Stangenbohnen düngen Sie nach der Blüte nochmals. Je nach Bedarf können die Stangenbohnen dann noch einmal nach circa sechs bis acht Wochen mit einer kleinen Menge Dünger versorgt werden.

Wie werden Bohnen im Beet gedüngt?

  • Beim Auspflanzen die Bohnen mit Dünger mit organischer Langzeitwirkung versorgen
  • Bei mageren, strukturarmen Böden Kompost in den Boden einarbeiten
  • Gut angießen, damit sich das Granulat lösen kann
  • Stangenbohnen nach der Blüte mit wenig Dünger nachdüngen
  • Nach Bedarf erneut eine weitere Düngergabe nach 6 – 8 Wochen

Bohnen im Topf düngen

Wenn das Substrat, das Sie im Topf oder Balkonkasten verwenden, nicht ohnehin schon vorgedüngt ist, erweist es sich als sinnvoll, das Substrat vor dem Pflanzen oder Aussäen mit Nährstoffen anzureichern. Arbeiten Sie hierzu einfach einen Langzeitdünger in Granulatform – wie zum Beispiel unseren Plantura Bio-Tomatendünger – in das Substrat ein. Nach dem Pflanzen oder Säen gießen Sie das Substrat gut an, damit sich die Pflänzchen gut entwickeln können und das Granulat sich auflösen kann.

Grüne Bohnen im Topf
Vor der Pflanzung im Topf sollte etwas Dünger hinzugegeben werden [Foto: imagefingerprint/ Shutterstock.com]

Auch im Topf begnügen sich Buschbohnen und Ackerbohnen mit der Grunddüngung und wachsen auch ohne weitere Gaben sehr gut. Wie aber auch im Beet wollen Stangenbohnen im Topf durch die Wachstumsperiode hindurch gedüngt werden. Nach der Blüte erfolgt die erste Düngergabe. Je nachdem, für welche Art von Dünger Sie sich entscheiden, variieren die Abstände der Düngung. Bei einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung wie unserem Plantura Bio-Tomatendünger reicht es aus, wenn Sie alle fünf bis sieben Wochen in kleinen Mengen erneut nachdüngen. Bei einem mineralischen Flüssigdünger sind die Abstände kürzer, alle drei bis fünf Wochen sollte hiermit erneut gedüngt werden.

Wie werden Bohnen im Topf gedüngt?

  • Beim Einpflanzen etwas Langzeitdünger einarbeiten
  • Substrat feucht halten, damit sich das Granulat lösen kann
  • Buschbohnen und dicke Bohnen nicht mehr düngen
  • Stangenbohnen alle 5 – 7 Wochen mit Dünger mit organischer Langzeitwirkung düngen
  • Alternativ alle 3 – 5 Wochen mit einem mineralischen Flüssigdünger nachdüngen

Der richtige Dünger für Bohnen

Welcher Dünger für Ihre Bohnen zum Einsatz kommt, bleibt Ihnen natürlich selbst überlassen. Schließlich gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Bohnen optimal mit Nährstoffen versorgen können. Um Ihnen eine Entscheidungshilfe zu bieten, haben wir nachfolgend einige Aspekte für Sie zusammengefasst, die Sie bei der Düngerwahl beachten sollten.

Bohnen vornehmlich organisch düngen

Werden Stangenbohnen zu wenig gedüngt, wirkt sich das negativ auf die Ernte aus. Eine Überdüngung oder eine unausgewogene und falsche Nährstoffversorgung schadet sowohl der Pflanze als auch der Umwelt. Außerdem benötigen die Knöllchenbakterien an den Wurzeln aller Bohnenarten ausreichend Nährstoffe, um genügend Stickstoff fixieren zu können. Phosphor sollte zu diesem Zweck für möglichst lange Zeit – auch nach der Düngung – zur Verfügung stehen. Ein Dünger mit organischer Langzeitwirkung bietet hinsichtlich dieser Aspekte einen großen Vorteil. Er lässt sich, dank der Granulatform, gut dosieren und reduziert so die Gefahr einer Überdüngung. Durch die Langzeitwirkung werden der Phosphor und die anderen Nährstoffe nach und nach freigesetzt und stehen sowohl der Pflanze als auch den Bakterien länger zur Verfügung.

Weitere Vorteile von Dünger mit organischer Langzeitwirkung:

  • Aktivierung des Bodenlebens und nachhaltige Verbesserung der Bodenstruktur
  • Besonders schonend für die Umwelt durch den Verzicht auf Chemie

Unser Plantura Bio-Tomatendünger mit organischer Langzeitwirkung erfüllt diese Kriterien zur vollsten Zufriedenheit und bietet so die ideale Nährstoffversorgung für Ihre Bohnen. Er enthält neben Stickstoff auch ausreichend Kalium und Phosphor. Diese sind zuständig für eine gute Wurzelbildung und die Widerstandsfähigkeit der Böhnchen. Zudem ist der Dünger besonders ressourcenschonend und nachhaltig dank der Verwendung von Reststoffen aus der Lebens-, Genuss- und Futtermittelindustrie. Durch den Verzicht auf synthetische Inhaltsstoffe ist der Dünger außerdem klimafreundlich.

Bohnenpflanze mit Tomatendünger von Plantura
Unser Plantura Bio-Tomatendünger bietet Ihren Bohnen eine ideale Nährstoffversorgung

Düngung mit organischer Langzeitwirkung – Anleitung und Dosierungsmengen für Bohnen:

  1. Vor der Pflanzung: 15 – 35 g/m² (1 bis 3 Esslöffel) unseres Plantura Bio-Tomatendüngers in die obersten Bodenschichten einarbeiten oder etwa 1 g/Liter (1/4 Teelöffel) bei einer Topfkultur in das Substrat mischen
  2. Boden nach dem Einsetzen gut angießen, damit sich das Granulat lösen kann
  3. Bei Stangenbohnen sollten Sie nach der Blütenbildung nochmals 10 – 30 g/m² (1 bis 2 gehäufte Esslöffel) bzw. etwa 1 g/Liter bei einer Topfkultur düngen
  4. Diese Düngergaben wiederholen Sie im Gartenbeet nach 6 – 8 Monaten, im Topf nach 5 – 7 Wochen

Bohnen mineralisch düngen

Blaukorn, Flüssigdünger und Co. bieten zwar den Vorteil, dass die Nährstoffe aus dem Dünger sofort für die Pflanzen verfügbar sind und nicht erst durch Bakterien umgewandelt werden müssen, für Bohnen sind mineralische Dünger aber nicht geeignet. Meistens enthalten sie viel zu viel Stickstoff, den die Bohnen gar nicht brauchen. Die überflüssigen Nährstoffe können nicht aufgenommen werden und belasten dann den Boden und das Wasser. Das schadet letztendlich auch der Pflanze. Organische Dünger mit Langzeitwirkung versorgen Bohnen hingegen über einen längeren Zeitraum hinweg mit allen wichtigen Nährstoffen und sind deutlich schonender für Tiere, Menschen und die Umwelt.

Bohnen mit Hausmitteln düngen

Hausmittel zum Düngen von Bohnen sind leider meist eher ungeeignet. Mist oder Brennnesseljauche sind nicht gut für Bohnen, da diese zu viel Stickstoff enthalten, den die Pflanzen nicht benötigen. Besser geeignet ist da gut verrotteter Kompost. Dieser enthält nicht nur wichtige Nährstoffe für Ihre Bohnen, sondern sorgt auch noch für eine bessere Bodenstruktur und ein aktives Bodenleben.

Bevor Sie Ihre Bohnen düngen können, müssen sie natürlich erst einmal eingepflanzt werden. Wie das geht und worauf dabei zu achten ist, erfahren Sie in unserem Spezial-Artikel zum Pflanzen von Bohnen.

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