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Erbsen aussäen: Zeitpunkt und Vorgehen

Erbsen kann man gut selbst im eigenen Garten anbauen. Doch gleich zu Beginn stellt sich eine entscheidende Frage: Wann und wie sät man aus?

Jungpflanzen Erbse im Beet hochbeet

Die gesunde Erbse lässt sich auch leicht im Garten anpflanzen [Foto: lobo235CC BY 2.0]

Erbsenpflanzen (Pisum sativum) lassen sich problemlos im eigenen Garten anbauen. Die Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) nimmt kaum Platz ein, daher eignet sie sich für jeden Gemüsegarten und versorgt den Sommer über mit ihren proteinreichen Erbsen. Wichtig für den erfolgreichen Erbsenanbau ist dabei der richtige Zeitpunkt zum Aussäen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie am besten vorgehen, um eine reiche Ernte zu erzielen.

Zeitpunkt zum Erbsen aussäen

Erbsenpflanzen gehören nicht zu den kälteempfindlichsten Pflanzen im Garten und können deshalb schon im Frühjahr ausgesät werden. Zucker- und Palerbsen können ab Ende März ins Freiland gesät werden, bei Markerbsen müssen Sie sich noch etwas gedulden. Diese Sorte sollten Sie erst ab April aussäen, da sie empfindlicher auf Kälte reagiert. Wer die Anzucht etwas beschleunigen möchte, kann Erbsen auch bereits ab Anfang bis Mitte März auf der Fensterbank vorziehen und dann im April ins Freiland auspflanzen.

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Vorgehen beim Erbsen aussäen

Die Anzucht von Erbsenpflanzen ist recht unkompliziert, man kann generell nicht viel falsch machen. Gehen Sie beim Aussäen wie folgt vor:

  • Aussaattiefe 5 cm
  • Abstand zwischen den Pflanzen 5 bis 10 cm
  • Reihenabstand von 40 cm

Ein besonders wichtiger Aspekt beim Erbsenanbau ist die Fruchtfolge. Setzten Sie Erbsen nicht dort, wo die letzten 6 Jahre zuvor bereits Erbsen oder andere Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Lupinen angebaut wurden. Das Einhalten der Anbaupause ist sehr wichtig, um Krankheiten im Wurzelbereich auszuschließen.

So geht es nach dem Aussäen der Erbsen weiter

Nachdem Sie die Erbsen gesät haben, müssen Sie sich ein wenig gedulden. Sobald die ersten Pflänzchen erscheinen und wenige Zentimeter hoch sind, sollten Sie sich um eine Rankhilfe kümmern. Dazu bieten sich beispielsweise Reisig- oder Haselzweige an, die Sie in den Raum zwischen die Jungpflanzen stecken. Diese Stützen reichen in aller Regel aus, um den Pflanzen genug Halt zu geben, denn die meisten Sorten werden normalerweise nicht größer als 80 cm.

Weitere Informationen zum Anbau von Erbsen finden Sie hier.

Leo

Ich bin Student der Geographie und außerdem Hobbybotaniker. Deshalb stecke ich viel Zeit in meinen eigenen Nutzgarten, in dem ich mit viel Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbaue. Dabei ist mir ein nachhaltiger und ökologischer Anbau im Einklang mit dem Naturschutz sehr wichtig.
Lieblingsobst: Feigen
Lieblingsgemüse: Aubergine und verschiedene Kohlsorten

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