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Erbsen: Herkunft, Ursprung und Synonyme

Erbsen werden seit Jahrtausenden angebaut. Wir informieren Sie über den Ursprung, die Herkunft und die Geschichte dieses gesunden Gemüses.

Erbsen Schoten Ernte Garten

Reife Erbesenschoten [Foto: F_ACC BY 2.0]

Die meisten von uns kaufen Erbsen (Pisum sativum) vermutlich im Supermarkt,  wo sie vorwiegend in der Konservendose oder im Tiefkühlregal zu finden sind. Dass ie Erbse ein echtes Traditionsgemüse ist, wissen vermutlich nur die wenigsten.  Denn die Erbse ist eine der ältesten Nutzpflanzen überhaupt, die auch heute noch im großen Stil angebaut wird.  Es gibt archäologische Entdeckungen die nahelegen, dass die Erbse vom Menschen bereits 10.000 Jahre v. Chr. angebaut wurde. Es ist allerdings recht kompliziert, die Erbsen aus der heutigen Zeit mit Funden von wilden Erbsen aus der Vergangenheit zu vergleichen. Jedoch ist davon auszugehen, dass aufgrund der großflächigen Verbreitung in Europa, die Erbse schon 7.000 bis 8.000 v. Chr. kultiviert wurde. An verschiedenen Ausgrabungsorten in Anatolien, Zypern und Bulgarien scheinen zu beweisen, dass der Mensch schon seit sehr langer Zeit sich von den kleinen, grünen Kügelchen ernährt.

Ursprung und Besonderheiten der nahrhaften Hülsenfrucht

Erbsen haben ihren Ursprung im orientalischen Raum und werden seit jeher als Nahrungsmittel für Mensch und Tier verwendet. Die Eiweißhaltige Hülsenfrucht wird heutzutage mit speziellen automatischen Sämaschinen in die Erdoberfläche eingearbeitet. Die besondere Eigenschaft der Erbsenpflanze bringt reichlich Leben in die Ackerfläche, denn ihre Besonderheit, Stickstoff im hohen Maße zu binden unterstützt die Bodenqualität enorm. Dies ist ein wichtiger Grund, warum Erbsen häufig als sogenannte Vorfrüchte angebaut werden, um nach der Ernte Kartoffeln oder Getreide anbauen zu können.

Die Erbse: auch heute noch sehr beliebt

Der in Deutschland angesiedelte Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) hat die Erbse im Jahr 2009 zum Gemüse des Jahres gewählt. Seit dem 19. Jahrhundert hat die Erbse einen festen Platz auf den Tellern verschiedener europäischer Länder eingenommen. Noch dazu dient sie vielen Regierungen als eingelagerte Versorgungshilfe bei möglichen Katastrophen, um die Versorgung der eigenen Bevölkerung zu decken.

Die Hülsenfrucht wächst generell am besten in gemäßigten Klimazonen. Hauptanbauland der Erbse ist Kanada, das gut 30 % der weltweiten Anbaumenge produziert. Mittlerweile gibt es unzählige Sorten, zu den bekanntesten zählen die Zuckererbsen, die auch gern als Kaiser- oder Zuckerschoten bezeichnet werden. Hier befinden sich die größten Anbaugebiete in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Spanien und außerhalb von Europa im afrikanischen Sambia und im südamerikanischen Peru. In Ländern mit hohen Armutsraten ist die Erbse eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Neben Reis ist die kleine Hülsenfrucht in diesen Regionen der Welt ein wirklich nahrhafter und lebensrettender Teil der täglichen Nahrungsversorgung.

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Simon

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Neben Kräutern- und Naschobst auf einem Balkon baue ich in meiner kleinen Parzelle am Ortsrand Gemüse an. Ich genieße die Zeit draußen in meinem Gemüsegarten, in dem ich ausschließlich biologische Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur schreibe ich leidenschaftlich gerne und beschäftige mich auch mit Grundlagen der Psychologie und Ethik.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel.

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